Romanesco anbauen - vom fraktalen Wunderkohlkopf zur köstlichen Ernte

Romanesco: Der fraktale Wunderkohlkopf in Ihrem Garten

Romanesco ist eine bemerkenswerte Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli, die Ihren Garten und Gaumen gleichermaßen bereichern wird.

Romanesco-Basics: Was Sie wissen sollten

  • Einzigartige fraktale Struktur
  • Nährstoffreich und vielseitig in der Küche
  • Anspruchsvoller Anbau, aber lohnende Ernte
  • Benötigt sonnigen Standort und nährstoffreichen Boden

Was ist Romanesco?

Romanesco, botanisch als Brassica oleracea var. botrytis bekannt, ist ein bemerkenswertes Mitglied der Kohlgewächse. Seine auffällige Spiralstruktur, die an Fraktale erinnert, macht ihn zu einem echten Hingucker im Garten und auf dem Teller. Obwohl er oft als Kreuzung zwischen Blumenkohl und Brokkoli bezeichnet wird, ist Romanesco tatsächlich eine eigenständige Zuchtform.

Geschichte und Herkunft

Die Wurzeln des Romanesco reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ursprünglich stammt er aus der Gegend um Rom, worauf auch sein Name hindeutet. Lange Zeit blieb er ein regionales Gemüse italienischer Gärtner, bevor er im späten 20. Jahrhundert seinen Weg durch die Gemüsegärten und Küchen Europas fand.

Nährwert und gesundheitliche Vorteile

Romanesco ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch nährstoffreich. Er enthält viele Vitamine, insbesondere Vitamin C und K, sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Sein hoher Gehalt an Antioxidantien und Ballaststoffen macht ihn zu einem wertvollen Bestandteil einer gesunden Ernährung. Zudem enthält er, wie viele Kreuzblütler, krebshemmende Substanzen.

Besonderheiten des Romanesco-Anbaus

Der Anbau von Romanesco stellt Hobbygärtner vor einige Herausforderungen, die es sich aber zu meistern lohnt. Er benötigt ähnliche Bedingungen wie andere Kohlarten, ist jedoch etwas anspruchsvoller. Besonders wichtig sind ein sonniger Standort, ein nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Pflanze braucht viel Platz zum Wachsen und ist anfällig für typische Kohlschädlinge wie den Kohlweißling.

Vorbereitung für den Anbau

Standortwahl

Lichtbedarf

Romanesco bevorzugt Sonne. Wählen Sie einen Standort, der mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. In Halbschattenlage wächst er zwar auch, bildet aber möglicherweise keine so schönen Röschen aus.

Bodenbeschaffenheit

Der Boden sollte humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Schwere, lehmige Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Sand und Kompost auflockern. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist ideal.

Bodenvorbereinigung

pH-Wert-Optimierung

Ist Ihr Boden zu sauer, können Sie ihn mit Kalk aufwerten. Bei zu alkalischem Boden hilft die Zugabe von Schwefel oder Torf. Ein Bodentest gibt Aufschluss über den aktuellen pH-Wert.

Nährstoffanreicherung

Arbeiten Sie vor der Pflanzung gut verrotteten Kompost oder Mist in den Boden ein. Romanesco benötigt viele Nährstoffe, insbesondere Stickstoff.

Aussaatzeitpunkt wählen

Der ideale Zeitpunkt für die Aussaat hängt von Ihrer Klimazone ab. In den meisten Regionen Deutschlands säen Sie Romanesco am besten von Mitte April bis Anfang Mai aus. Für eine Herbsternte können Sie auch im Juni aussäen.

Benötigte Werkzeuge und Materialien

Für den erfolgreichen Anbau von Romanesco benötigen Sie:

  • Spaten oder Grabegabel zur Bodenlockerung
  • Rechen zum Einebnen
  • Gießkanne oder Bewässerungssystem
  • Kompost oder gut verrotteter Mist
  • Eventuell Kalk zur Bodenverbesserung
  • Vlies oder Netze zum Schutz vor Schädlingen

Aussaat

Direktsaat vs. Vorkultur

Sie haben zwei Möglichkeiten: Direktsaat ins Freiland oder Vorkultur in Töpfen. Die Vorkultur bietet den Vorteil, dass Sie die Pflanzen besser vor Schädlingen schützen können. Allerdings reagiert Romanesco empfindlich auf das Umpflanzen. Bei der Direktsaat müssen Sie besonders auf Schnecken achten.

Saatgut vorbereiten

Tauchen Sie die Samen vor der Aussaat für etwa 12 Stunden in lauwarmes Wasser. Das fördert die Keimung. Lassen Sie sie anschließend kurz antrocknen, damit sie nicht zusammenkleben.

Aussaattiefe und -abstand

Säen Sie die Samen etwa 1-2 cm tief in den Boden. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte später 60-70 cm betragen. In der Reihe können Sie enger säen und später ausdünnen.

Keimungsbedingungen

Romanesco keimt bei Temperaturen zwischen 10°C und 25°C, optimal sind etwa 20°C. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Die Keimlinge erscheinen nach 7-14 Tagen. Schützen Sie sie in dieser Zeit vor Vögeln und Schnecken, zum Beispiel mit einem Vlies.

Mit diesen Grundlagen sind Sie gut vorbereitet, um Ihren eigenen Romanesco anzubauen. Sie können sich auf eine interessante Pflanze freuen, die Ihren Garten bereichern und Ihre Küche mit einem einzigartigen Gemüse versorgen wird.

Pflege der Romanesco-Jungpflanzen: Der Weg zum kräftigen Gemüse

Nach der Keimung der Romanesco-Samen beginnt die wichtige Phase der Jungpflanzenpflege, die für die spätere Ernte entscheidend ist. Betrachten wir die wichtigsten Schritte.

Pikieren: Mehr Platz zum Wachsen

Sobald die Sämlinge ihre ersten echten Blätter entwickelt haben, ist es Zeit fürs Pikieren. Dabei werden die Pflänzchen vereinzelt und in größere Töpfe umgesetzt. Greifen Sie die zarten Pflänzchen vorsichtig am Blatt - nicht am Stängel - und setzen Sie sie bis zu den Keimblättern in frische, nährstoffreiche Erde. Das fördert die Wurzelbildung und gibt den Pflanzen mehr Raum zum Wachsen.

Abhärten: Fit für den Garten

Vor dem Auspflanzen ins Freiland müssen die Jungpflanzen abgehärtet werden. Stellen Sie sie tagsüber für zunehmend längere Zeiträume nach draußen. Beginnen Sie mit einer Stunde und steigern Sie die Zeit über etwa zwei Wochen. So gewöhnen sich die Pflanzen langsam an Wind, Sonne und wechselnde Temperaturen.

Auspflanzen ins Freiland: Timing ist wichtig

Der passende Zeitpunkt fürs Auspflanzen ist gekommen, wenn die Nächte frostfrei sind - in der Regel ab Mitte Mai. Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden.

Pflanzabstand: Raum zum Atmen

Romanesco benötigt Platz! Pflanzen Sie die Setzlinge im Abstand von 60 bis 70 cm. Zwischen den Reihen sollten Sie sogar 70 bis 80 cm lassen. Das mag zunächst großzügig erscheinen, aber die Pflanzen werden es Ihnen mit kräftigem Wachstum danken.

Stützen und Windschutz: Sicherheit für die Pflanzen

Romanesco kann recht hoch und kopflastig werden. Ein Stützstab neben jeder Pflanze gibt zusätzlichen Halt. In windigen Lagen ist ein Windschutz ratsam. Dafür eignen sich Strohmatten oder spezielle Vliese, die Sie um das Beet spannen.

Pflege während der Wachstumsphase: So gedeiht Ihr Romanesco prächtig

Jetzt, wo Ihre Romanesco-Pflanzen im Beet stehen, geht die eigentliche Arbeit erst los. Mit der richtigen Pflege entwickeln sich die Pflanzen zu prächtigen Exemplaren.

Bewässerung: Ausreichend Feuchtigkeit

Romanesco hat einen hohen Wasserbedarf. Der Boden sollte stets gleichmäßig feucht sein, aber Staunässe ist zu vermeiden. Gießen Sie lieber seltener, dafür aber durchdringend. Morgens zu gießen ist ideal, da die Pflanzen dann über den Tag das Wasser optimal nutzen können.

Bewässerungstechniken: Effizient und schonend

Tröpfchenbewässerung oder Gießringe um die Pflanzen sind besonders effektiv. Sie bringen das Wasser direkt zu den Wurzeln und vermeiden, dass die Blätter nass werden - das beugt Pilzerkrankungen vor.

Düngung: Nahrung für gesundes Wachstum

Romanesco benötigt reichlich Nährstoffe. Besonders wichtig sind Stickstoff für das Blattwachstum und Kalium für die Kopfbildung.

Organisch vs. mineralisch: Was ist besser?

Organische Dünger wie gut verrotteter Kompost oder Hornspäne geben die Nährstoffe langsam ab und verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur. Mineralische Dünger wirken schneller, müssen aber häufiger gegeben werden. Eine Kombination aus beidem kann sinnvoll sein.

Düngezeitpunkte: Wann ist die richtige Zeit?

Düngen Sie erstmals beim Pflanzen, dann alle 3-4 Wochen. Etwa 6 Wochen vor der geplanten Ernte sollten Sie die Düngung einstellen, um die Kopfbildung nicht zu beeinträchtigen.

Unkrautbekämpfung: Freie Bahn für Romanesco

Unkraut konkurriert mit Ihrem Romanesco um Nährstoffe und Wasser. Regelmäßiges Jäten ist daher unerlässlich.

Manuelle Methoden: Zurück zur Handarbeit

Hacken Sie vorsichtig zwischen den Pflanzen, um Unkraut zu entfernen. Achten Sie darauf, die flachen Wurzeln des Romanescos nicht zu beschädigen.

Mulchen: Natürlicher Unkrautschutz

Eine Schicht aus Stroh, Rasenschnitt oder Rindenmulch um die Pflanzen hält Unkraut in Schach und hält die Feuchtigkeit im Boden. Aber Vorsicht: Nicht zu dicht an den Stängel mulchen, das könnte Fäulnis fördern.

Bodenlockerung: Luft für die Wurzeln

Lockern Sie den Boden regelmäßig oberflächlich auf. Das verbessert die Durchlüftung und fördert das Wurzelwachstum. Nutzen Sie dafür eine Hacke oder einen Grubber, aber seien Sie vorsichtig, um die Wurzeln nicht zu verletzen.

Mit diesen Pflegetipps sind Sie gut vorbereitet, eine erfolgreiche Romanesco-Ernte einzufahren. Beachten Sie, dass jeder Garten einzigartig ist und es manchmal etwas Experimentierfreude braucht, um die optimale Pflegeroutine zu finden. Ihr Romanesco wird es Ihnen mit seinem besonderen Aussehen und Geschmack danken!

Schädlinge und Krankheiten beim Romanesco-Anbau

Wie bei anderen Kohlarten auch, hat der Romanesco mit einigen Schädlingen zu kämpfen. Wer die häufigsten Schädlinge und Krankheiten kennt, kann gezielt vorbeugen und im Ernstfall schnell handeln.

Häufige Schädlinge

Kohlweißling

Der Kohlweißling ist ein bekannter Schädling im Kohlanbau. Seine Raupen fressen große Löcher in die Blätter und können bei starkem Befall die ganze Pflanze kahlfressen. Um dem vorzubeugen, können Sie Ihre Romanesco-Pflanzen mit feinmaschigen Netzen abdecken. Eine andere Methode ist das Absammeln der Eier und Raupen von Hand – eine Geduldsprobe, die sich aber lohnt.

Kohlerdflöhe

Diese kleinen, springenden Käfer hinterlassen charakteristische Fraßlöcher in den Blättern. Bei jungen Pflanzen kann das zu erheblichen Schäden führen. Eine Mulchschicht aus Stroh kann die Erdflöhe abhalten. Auch das Gießen mit einer Brennnesseljauche hat sich als wirksam erwiesen.

Schnecken

Schnecken sind besonders für junge Romanesco-Pflanzen eine Gefahr. Sie können über Nacht ganze Setzlinge vertilgen. Bewährte Gegenmaßnahmen sind Schneckenzäune, das Auslegen von Bierfallen oder das Aufstellen von Kupferbändern um die Beete herum.

Typische Krankheiten

Kohlhernie

Die Kohlhernie ist eine Pilzerkrankung, die zu Wucherungen an den Wurzeln führt. Befallene Pflanzen kümmern und welken. Vorbeugend hilft ein regelmäßiger Fruchtwechsel und das Anheben des pH-Werts im Boden auf über 7. Ist die Krankheit einmal da, müssen befallene Pflanzen leider entfernt und entsorgt werden.

Falscher Mehltau

Beim Falschen Mehltau bildet sich ein grau-weißer Belag auf den Blättern. Die Krankheit tritt vor allem bei feucht-kühler Witterung auf. Gute Luftzirkulation und das Vermeiden von Staunässe können vorbeugen. Im Anfangsstadium kann das Entfernen befallener Blätter helfen, die Ausbreitung einzudämmen.

Präventive Maßnahmen

Fruchtfolge

Eine durchdachte Fruchtfolge ist wichtig im Gemüsebau. Bauen Sie Romanesco und andere Kohlarten nicht öfter als alle vier Jahre auf derselben Fläche an. So brechen Sie die Vermehrungszyklen vieler Schädlinge und Krankheitserreger.

Mischkultur

Mischkultur kann Ihren Romanesco vor Schädlingen schützen. Pflanzen Sie zum Beispiel stark duftende Kräuter wie Thymian oder Salbei zwischen die Kohlpflanzen. Das verwirrt die Schädlinge und lockt nützliche Insekten an.

Biologische Bekämpfungsmethoden

Für den biologischen Pflanzenschutz gibt es viele Möglichkeiten:

  • Nützlinge fördern: Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen sind natürliche Feinde vieler Kohlschädlinge. Ein insektenfreundlicher Garten lockt diese Helfer an.
  • Pflanzenjauchen und -brühen: Brennnessel- oder Schachtelhalmbrühe stärken die Pflanzen und wirken vorbeugend gegen Pilzkrankheiten.
  • Leimringe: Sie verhindern, dass Schädlinge an den Stängeln hochkrabbeln.
  • Pheromonfallen: Diese locken männliche Schmetterlinge an und unterbrechen so den Vermehrungszyklus.

Chemische Pflanzenschutzmittel als letzte Option

Chemische Mittel sollten wirklich nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen. Sie schaden nicht nur den Schädlingen, sondern auch nützlichen Insekten und können Rückstände im Erntegut hinterlassen. Wenn Sie sich doch dafür entscheiden, wählen Sie möglichst umweltschonende Produkte und halten Sie sich genau an die Anwendungsvorschriften.

Die Ernte: Der Lohn der Mühe

Nach all der Pflege und Fürsorge kommt endlich der Moment der Ernte. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen?

Erntezeitpunkt erkennen

Der ideale Erntezeitpunkt für Romanesco ist gekommen, wenn die Röschen fest und kompakt sind. Die charakteristische spiralförmige Struktur sollte deutlich erkennbar sein. Die Größe des Kopfes kann je nach Sorte variieren, liegt aber meist zwischen 15 und 20 cm im Durchmesser. Ein guter Indikator ist auch, wenn sich die umgebenden Blätter leicht vom Kopf wegbiegen.

Richtige Erntetechnik

Zum Ernten schneiden Sie den Romanesco-Kopf mit einem scharfen Messer etwa 5-10 cm unterhalb des Kopfes ab. Achten Sie darauf, den Stiel schräg anzuschneiden, damit kein Wasser darauf stehen bleibt. Lassen Sie einige Blätter am Kopf, sie schützen ihn vor Beschädigungen und halten ihn frisch.

Nacherntebehandlung

Nach der Ernte sollten Sie den Romanesco vorsichtig von Erde und eventuellen Insekten befreien. Ein kurzes Bad in kaltem Salzwasser kann dabei helfen, versteckte Tierchen auszutreiben. Trocknen Sie den Kopf anschließend gut ab, um Fäulnis vorzubeugen.

Lagerung

Frisch geernteter Romanesco hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Wickeln Sie ihn dafür locker in ein feuchtes Tuch und legen Sie ihn ins Gemüsefach. Für eine längere Aufbewahrung eignet sich das Einfrieren. Dafür den Romanesco in Röschen teilen, kurz blanchieren und dann portionsweise einfrieren. So haben Sie auch im Winter noch etwas von Ihrer Ernte.

Mit diesen Tipps zu Schädlingsbekämpfung und Ernte steht einer erfolgreichen Romanesco-Kultur nichts mehr im Wege. Genießen Sie die Früchte Ihrer Arbeit!

Tipps für einen erfolgreichen Romanesco-Anbau

Optimale Wachstumsbedingungen schaffen

Für einen üppigen Romanesco-Ertrag ist es entscheidend, die richtigen Wachstumsbedingungen zu schaffen. Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist ideal. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost anzureichern. Romanesco benötigt viel Sonne, also wählen Sie einen hellen Standort im Garten aus.

Regelmäßige Kontrolle und Pflege

Aufmerksame Beobachtung trägt wesentlich zum Erfolg beim Romanesco-Anbau bei. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten. Besonders wichtig ist eine gleichmäßige Bewässerung. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ein Mulch aus Stroh oder Gras hilft, die Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.

Companion Planting für Romanesco

Mischkulturen können den Romanesco-Anbau unterstützen. Pflanzen Sie Zwiebeln, Knoblauch oder Kräuter wie Dill und Koriander in die Nähe. Diese helfen, Schädlinge fernzuhalten. Vermeiden Sie jedoch die Nachbarschaft zu anderen Kohlarten, da diese ähnliche Nährstoffe benötigen und sich gegenseitig Konkurrenz machen könnten.

Umgang mit extremen Wetterbedingungen

Romanesco ist zwar robust, kann aber unter extremen Wetterbedingungen leiden. Bei anhaltender Hitze sorgen Sie für ausreichend Schatten und Bewässerung. Bei Frost schützen Sie die Pflanzen mit Vlies oder Stroh. In windigen Lagen kann es hilfreich sein, Windschutz zu errichten, um die empfindlichen Blätter zu schonen.

Romanesco in der Küche

Zubereitungsmethoden

Romanesco ist ein vielseitiges Gemüse, das sich für verschiedene Zubereitungsmethoden eignet. Sein nussiger Geschmack entfaltet sich am besten beim Dämpfen oder kurzen Blanchieren. Auch im Ofen gegart oder in Butter geschwenkt ist Romanesco ein Genuss. Achten Sie darauf, ihn nicht zu lange zu garen, damit er seine knackige Konsistenz behält.

Rezeptideen

Hier einige leckere Ideen für Romanesco-Gerichte:

  • Romanesco-Salat mit gerösteten Pinienkernen und Zitronendressing
  • Romanesco-Curry mit Kokosmilch und Kichererbsen
  • Gerösteter Romanesco mit Knoblauch und Parmesan
  • Romanesco-Suppe mit Croutons
  • Pasta mit Romanesco, Sardellen und Chili

Romanesco - eine Bereicherung für Garten und Küche

Der Anbau von Romanesco mag anfangs etwas herausfordernd erscheinen, aber mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit werden Sie mit einer einzigartigen Ernte belohnt. Die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst:

  • Wählen Sie einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden
  • Achten Sie auf regelmäßige Bewässerung und Düngung
  • Setzen Sie auf Mischkulturen zur natürlichen Schädlingsabwehr
  • Schützen Sie die Pflanzen vor extremen Wetterbedingungen
  • Ernten Sie den Romanesco, wenn die Röschen fest und kompakt sind

Mit etwas Geduld und den richtigen Kniffen werden Sie schon bald Ihren eigenen, fraktalen Romanesco ernten und in der Küche kreativ verarbeiten können. Es lohnt sich, dieses besondere Gemüse anzubauen - nicht nur wegen seines einzigartigen Aussehens, sondern auch wegen seines feinen Geschmacks und der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen zum Romanesco-Anbau

Wie lange dauert es von der Aussaat bis zur Ernte?
Je nach Sorte und Wetterbedingungen dauert es etwa 80 bis 100 Tage von der Aussaat bis zur Ernte.

Kann ich Romanesco auch im Topf anbauen?
Ja, das ist möglich. Wählen Sie einen großen Topf mit mindestens 40 cm Durchmesser und achten Sie auf regelmäßige Bewässerung und Düngung.

Wie erkenne ich den richtigen Erntezeitpunkt?
Der ideale Zeitpunkt ist erreicht, wenn der Kopf fest und kompakt ist, aber die einzelnen Röschen noch dicht aneinander liegen. Die Farbe sollte ein kräftiges Hellgrün sein.

Kann ich Romanesco einfrieren?
Ja, Romanesco lässt sich gut einfrieren. Blanchieren Sie ihn kurz vor dem Einfrieren, um Farbe und Nährstoffe zu erhalten.

Ist Romanesco frosthart?
Romanesco verträgt leichte Fröste, sollte aber bei stärkeren Minusgraden geschützt werden. Eine Mulchschicht oder Vliesabdeckung kann hier helfen.

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