Winterkresse: Würziger Genuss aus der Küche

Winterkresse: Das würzige Blattgemüse mit vielen Talenten

Kennt ihr schon Winterkresse? Dieses vielseitige Blattgemüse, das auch als Barbarakraut bekannt ist, hat es wirklich in sich! Mit seinem würzig-scharfen Geschmack peppt es nicht nur eure Küche auf, sondern versorgt euch auch noch mit jeder Menge gesunder Inhaltsstoffe. Und das Beste daran? Ihr könnt es das ganze Jahr über anbauen!

Was Winterkresse so besonders macht

  • Ein würzig-scharfer Geschmack, der euren Gaumen kitzelt
  • Vollgepackt mit Vitamin C und Bitterstoffen
  • Immer griffbereit, egal ob Sommer oder Winter
  • Ein echtes Multitalent in der Küche
  • So einfach anzubauen, dass es fast von alleine wächst

Woher kommt die Winterkresse eigentlich?

Die Winterkresse, oder wie sie mit ihrem vornehmen lateinischen Namen heißt, Barbarea vulgaris, gehört zur großen Familie der Kreuzblütler. Ursprünglich stammt sie aus Europa und Asien, aber mittlerweile fühlt sie sich weltweit als Wildpflanze pudelwohl. Bei uns in Deutschland könnt ihr sie oft an Wegrändern oder auf Wiesen entdecken - quasi das Unkraut, das ihr gerne in eurem Salat hättet!

Interessanterweise ist die Winterkresse eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, und im zweiten Jahr zeigt sie dann ihre hübschen gelben Blüten. Das Tolle daran? Ihr könnt die essbaren Blätter das ganze Jahr über ernten. Kein Wunder also, dass sie den Namen 'Winterkresse' bekommen hat!

Wie schmeckt Winterkresse und wie sieht sie aus?

Wenn ihr Winterkresse probiert, werdet ihr von ihrem würzig-scharfen Geschmack überrascht sein. Es ist ein bisschen so, als würden Rucola und Kresse zusammen eine Party feiern. Die jungen Blätter sind dabei eher die sanften Partygäste - mild und zart. Die älteren Blätter hingegen bringen richtig Stimmung rein und schmecken intensiver.

Viele beschreiben den Geschmack als leicht nussig mit einer angenehmen Schärfe. Diese Schärfe kommt übrigens von den enthaltenen Senfölen, die nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die gesundheitsfördernden Eigenschaften verantwortlich sind. Clever, diese Natur!

Optisch ist die Winterkresse auch ein echter Hingucker: Die dunkelgrünen Blätter haben eine leicht glänzende Oberfläche und wachsen in einer hübschen Rosette. Sie können bis zu 20 cm lang werden - perfekt, um euren Salat oder euer Sandwich richtig aufzupeppen!

Warum Winterkresse so gesund ist

Jetzt wird's spannend, denn Winterkresse ist ein echtes Nährstoff-Kraftpaket! Stellt euch vor, sie enthält mehr Vitamin C als Zitronen - verrückt, oder? Dazu kommen noch Folsäure, Eisen und Calcium. Das ist wie ein Multivitamin-Präparat direkt aus der Natur!

Die enthaltenen Bitterstoffe und Senföle sind echte Alleskönner: Sie unterstützen eure Verdauung und können sogar den Stoffwechsel auf Trab bringen. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass Winterkresse entzündungshemmend wirken könnte. Na, wenn das mal keine guten Gründe sind, öfter mal zuzugreifen!

Und für alle, die auf ihre Linie achten: Mit nur 21 Kalorien pro 100 Gramm ist Winterkresse ein echtes Leichtgewicht. Dank des hohen Ballaststoffgehalts fühlt ihr euch trotzdem lange satt. Das nenne ich mal eine Win-win-Situation!

So baut ihr eure eigene Winterkresse an

Aussaat und Pflege leicht gemacht

Jetzt wird's praktisch! Winterkresse anzubauen ist so einfach, dass ihr euch fast schon wie ein Profi-Gärtner fühlen werdet. Ihr könnt von März bis September aussäen, und zwar direkt ins Freiland oder in Töpfe auf eurem Balkon. Mein Tipp: Sät alle 2-3 Wochen nach, dann habt ihr immer frische Kresse zur Hand.

Die Samen mögen es nährstoffreich und feucht, also gönnt ihnen gute Erde und regelmäßiges Gießen. Winterkresse ist nicht wählerisch, was den Standort angeht - sonnig bis halbschattig ist alles in Ordnung. Und das Beste? Sie ist so robust, dass sich Schädlinge meistens gar nicht erst herantrauen. Einfacher geht's kaum!

Wann und wie ihr ernten könnt

Freut euch schon mal auf die Ernte, denn die kann bereits 4-6 Wochen nach der Aussaat beginnen. Am leckersten sind die jungen Blätter, bevor die Pflanze zu blühen beginnt. Also nicht zu lange warten!

Zum Ernten schneidet ihr einfach die äußeren Blätter etwa 2 cm über dem Boden ab. Das Geniale daran? Die inneren Blätter wachsen munter weiter, sodass ihr mehrmals ernten könnt. Es ist wie ein Geschenk, das immer wieder nachwächst!

Und jetzt kommt's: Im Winter könnt ihr die Blätter sogar unter einer Schneedecke ernten. Daher also der Name 'Winterkresse'! Stellt euch vor, wie cool es ist, mitten im Winter frisches Grün aus dem Garten zu holen.

So bleibt eure Ernte länger frisch

Habt ihr zu viel geerntet? Kein Problem! Im Kühlschrank hält sich frisch geerntete Winterkresse etwa eine Woche. Mein Geheimtipp: Wickelt sie in ein feuchtes Tuch und lagert sie im Gemüsefach. So bleibt sie schön knackig.

Für Vorratshaltung eignet sich auch das Einfrieren. Einfach die Blätter waschen, trocken tupfen und portionsweise in Gefrierbeutel packen. So habt ihr auch im tiefsten Winter immer frische Kresse zur Hand.

Wer auf getrocknete Kräuter steht, kann die Blätter auch trocknen und als Gewürz verwenden. Das ist wie ein kleines Stückchen Sommer, das ihr euch das ganze Jahr über in die Küche holen könnt!

Produktbild von Sperli Küchenkräuter Saatscheiben mit Abbildungen von Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Rauke und Dill sowie Informationen zu den 5 Saatscheiben und der einfachen Anwendung für gesunde Kräuter auf kleinem Raum
Zum Produkt
Produktbild Sperli BIO Koriander mit Preisschild und Hinweisen zu Einjährigkeit und Kultivierungshinweisen vor einem Hintergrund aus Korianderblättern.
Zum Produkt
Zum Produkt

So bringt ihr Winterkresse auf den Teller

Winterkresse roh genießen

Am liebsten mag ich Winterkresse roh - da entfaltet sie ihr volles Aroma und ihre knackige Textur. Probiert sie mal in Salaten, Sandwiches oder als Garnitur für Suppen und Hauptgerichte. Sie peppt wirklich jedes Gericht auf!

Mein Lieblings-Blitz-Rezept: Ein Wintersalat mit Äpfeln und Walnüssen. Einfach Winterkresse waschen, trocken schleudern und mit Apfelstücken und gehackten Walnüssen mischen. Dazu ein Dressing aus Olivenöl, Apfelessig und einem Hauch Honig - fertig ist der Salat! Schnell, lecker und gesund.

Übrigens: Winterkresse macht sich auch super in grünen Smoothies. Sie gibt dem Drink eine angenehme Würze und jede Menge Nährstoffe. Perfekt für einen energiegeladenen Start in den Tag!

Winterkresse warm zubereitet

Obwohl Winterkresse meistens roh gegessen wird, kann man sie auch kurz dämpfen oder in Suppen und Eintöpfe geben. Mein Rat: Nur kurz erhitzen, damit Aroma und Nährstoffe erhalten bleiben. Denkt dran, weniger ist hier mehr!

Ein absoluter Geheimtipp ist Winterkresse-Pesto: Einfach Winterkresse mit Pinienkernen, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl pürieren. Das Pesto schmeckt fantastisch zu Pasta oder als Brotaufstrich. Glaubt mir, eure Gäste werden begeistert sein!

In der asiatischen Küche wird Winterkresse gerne kurz angebraten, zum Beispiel im Wok mit Knoblauch und Ingwer. So behält sie ihre Knackigkeit und entwickelt ein leicht nussiges Aroma. Ein schnelles Stir-Fry mit Winterkresse ist eine tolle Abwechslung für eure Wochentage!

Winterkresse als Gewürz einsetzen

Lasst uns kreativ werden! Die würzigen Blätter der Winterkresse eignen sich auch hervorragend als Gewürz. Fein gehackt geben sie Kräuterbutter, Dips oder Quark eine pikante Note. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein, wie viel Geschmack so ein kleines Blatt mitbringen kann!

Wenn ihr Winterkresse trocknet und mahlt, könnt ihr sie wie Petersilie oder Schnittlauch verwenden. Sie passt besonders gut zu Eierspeisen, Kartoffelgerichten oder als Würze für Suppen. Ein Hauch Winterkresse kann ein einfaches Gericht in etwas Besonderes verwandeln.

Hier noch ein Tipp für alle Experimentierfreudigen unter euch: Macht doch mal Winterkresse-Salz! Einfach getrocknete Blätter mit Meersalz im Mörser zerreiben. Das aromatische Salz verfeinert viele Gerichte und ist ein tolles Mitbringsel. Eure Freunde werden staunen, wenn ihr ihnen von eurem selbstgemachten Kräutersalz erzählt!

Winterkresse in Salaten: Der würzige Kick auf dem Teller

Ihr wisst ja schon, dass Winterkresse ein echtes Multitalent in der Küche ist. Aber lasst uns mal über Salate reden - hier spielt unser würziges Kräutlein nämlich so richtig auf! Ob ihr's glaubt oder nicht, mit ihrem pfeffrigen Geschmack und der knackigen Textur zaubert sie selbst aus dem langweiligsten Blattsalat ein Geschmackserlebnis. Hier ein paar Ideen, wie ihr Winterkresse in eure Salatkreationen einbauen könnt.

Der Klassiker: Winterkresse pur

Manchmal ist weniger einfach mehr. Für meinen Lieblingssalat mische ich frisch gepflückte Winterkresseblätter mit etwas Rucola und Feldsalat. Dazu kommt eine simple Vinaigrette aus gutem Olivenöl, einem Spritzer Zitrone, einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Wer's etwas aufgepeppter mag, streut noch Parmesanspäne oder geröstete Pinienkerne drüber. Glaubt mir, das ist der Hammer!

Bunt gemischt: Winterkresse als Teamplayer

Natürlich macht sich unsere Kresse auch super in kunterbunten Mischsalaten. Ich werfe sie gerne zu Tomaten, Gurken und Radieschen. Mein Geheimtipp: Probiert mal die Kombi mit cremiger Avocado und knusprigen Sonnenblumenkernen. Ein Dressing aus Joghurt, Zitrone, einem Löffelchen Honig und etwas Senf rundet das Ganze ab und nimmt der Kresse etwas von ihrer Schärfe.

Warm und lecker: Winterkresse trifft Ofengemüse

Wer sagt denn, dass Salate immer kalt sein müssen? Mein absoluter Favorit ist ein lauwarmer Linsensalat: Dafür koche ich grüne oder braune Linsen, mische sie mit geröstetem Kürbis, zerbröseltem Feta und einer ordentlichen Portion frischer Winterkresse. Ein Dressing aus Balsamico, Olivenöl und einem Hauch Ahornsirup bringt alles zusammen. Die Wärme der Linsen und des Kürbis lässt die Aromen der Kresse richtig aufblühen - einfach köstlich!

Winterkresse in Suppen und Eintöpfen: Wärme für Körper und Seele

Wenn draußen der Wind pfeift und die Temperaturen in den Keller gehen, gibt's für mich nichts Besseres als eine dampfende Suppe oder einen herzhaften Eintopf. Und ratet mal, wer da eine Hauptrolle spielt? Genau, unsere Winterkresse!

Cremig und himmlisch: Winterkresse-Suppe

Meine absolute Lieblingssuppe, wenn's draußen ungemütlich wird: eine samtige Winterkresse-Suppe. Ich schwitze Zwiebeln und Knoblauch in Butter an, gebe dann Kartoffelwürfel und Gemüsebrühe dazu und lass das Ganze vor sich hin köcheln. Kurz bevor alles gar ist, kommt eine großzügige Portion Winterkresse rein. Das Ganze wird püriert und mit einem Schuss Sahne verfeinert. Ein Klecks Crème fraîche und ein paar gehackte Kresseblätter obendrauf - und schon habt ihr pure Gemütlichkeit im Teller!

Klar und kräftig: Winterkresse als Suppen-Topping

In klaren Suppen und Brühen kann die Winterkresse ihr volles Aroma entfalten. Mein Tipp: Gebt sie erst kurz vorm Servieren in die heiße Brühe. So bleiben die Blätter schön knackig und behalten ihre leuchtend grüne Farbe. Besonders lecker finde ich die Kresse in asiatisch angehauchten Suppen mit Reisnudeln, Ingwer und Zitronengras - ein echtes Geschmackserlebnis!

Deftig und herzhaft: Winterkresse im Eintopf

Auch in deftigen Eintöpfen macht unsere Winterkresse eine verdammt gute Figur. Sie bringt eine frische Note und einen leichten Kick rein. Ich mische sie am liebsten unter einen Kartoffel-Lauch-Eintopf oder einen Linseneintopf. Kleiner Profi-Tipp: Die Kresse erst ganz zum Schluss unterheben, dann bleibt ihr Aroma am besten erhalten.

Winterkresse in Smoothies und Säften: Grüne Power zum Trinken

Jetzt wird's flüssig! Unsere Winterkresse kann nämlich nicht nur in herzhaften Gerichten glänzen, sondern macht auch in Smoothies und Säften eine verdammt gute Figur. Mit ihrem Vitamin-C-Boost und all den anderen gesunden Inhaltsstoffen ist sie der perfekte Kick für eure Detox-Drinks und grünen Smoothies.

Grüne Smoothies: Winterkresse meets Obst

Für einen vitamingeladenen Start in den Tag mixe ich mir gerne einen grünen Smoothie mit Winterkresse. Meine Lieblingsmischung: Eine Handvoll Winterkresse, ein saftiger Apfel, eine halbe Banane für die Süße, ein Stück Ingwer für den Extra-Kick und ein Spritzer Zitronensaft. Das Ganze mit Wasser oder Kokoswasser auffüllen - fertig ist der Energiebooster! Die leichte Schärfe der Winterkresse harmoniert dabei super mit der Süße des Obstes.

Detox-Säfte: Winterkresse als Entgiftungshelfer

Winterkresse macht sich auch richtig gut in Detox-Säften. Mein bewährtes Rezept: Winterkresse, knackige Gurke, Sellerie, grüner Apfel und Zitrone. Diese Kombi ist ein wahres Vitamin- und Mineralstoffwunder und unterstützt euren Körper beim Entgiften. Die Winterkresse gibt dem Saft dabei eine angenehm würzige Note - so macht Detoxen richtig Spaß!

Kreative Kombis: Winterkresse und Co.

Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Winterkresse lässt sich super mit anderen Kräutern und Früchten mixen. In Smoothies und Säften harmoniert sie toll mit Petersilie, Minze oder Spinat. Auch Beeren wie saftige Himbeeren oder Blaubeeren passen gut dazu und mildern die Schärfe etwas ab. Ein Schuss Kokoswasser oder ein Spritzer Limette runden das Ganze ab und machen den Drink richtig erfrischend.

Ob in knackigen Salaten, wärmenden Suppen oder vitaminreichen Smoothies - die Winterkresse ist einfach ein Allroundtalent in der Küche. Ihre würzige Schärfe und ihr Nährstoff-Boost machen sie zu einem echten Superhelden auf eurem Teller oder im Glas. Also, probiert die verschiedenen Variationen aus und findet eure persönlichen Lieblingsrezepte mit Winterkresse. Ich bin mir sicher, ihr werdet begeistert sein!

Winterkresse: Der würzige Kick in warmen Gerichten

Könnt ihr euch vorstellen, wie toll die würzig-scharfe Winterkresse in warmen Gerichten schmeckt? Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie vielseitig dieses kleine Kräutlein in der Küche einsetzbar ist!

Pasta mit Pfiff: Winterkresse trifft auf italienische Klassiker

Neulich habe ich Spaghetti mit einer leichten Olivenöl-Knoblauch-Sauce gemacht und frisch gehackte Winterkresse darüber gestreut - was soll ich sagen, es war der Hammer! Die Schärfe der Kresse harmoniert wunderbar mit dem Olivenöl, und die gerösteten Pinienkerne geben dem Ganzen noch einen nussigen Crunch. Wenn ihr es cremiger mögt, mischt doch mal gehackte Winterkresse unter eure Carbonara. Das gibt dem Klassiker eine überraschende, pikante Note!

Aufläufe und Gratins: Winterkresse macht's spannend

Wisst ihr, was richtig gut schmeckt? Ein Kartoffel-Winterkresse-Auflauf mit ordentlich Käse überbacken. Die Kresse bringt so eine interessante Würze rein, dass selbst meine Kinder begeistert sind - und das will was heißen! Probiert auch mal, gehackte Winterkresse unter die Béchamel-Sauce eines Gemüsegratins zu mischen. Das hebt das ganze Gericht auf ein neues Level!

Fleisch und Fisch: Winterkresse als heimlicher Star

Letztens habe ich ein Experiment gewagt: Lachsfilets in Winterkresseblätter gewickelt und sanft im Ofen gegart. Das Ergebnis? Einfach köstlich! Die Kresse gibt dem Fisch eine leichte Schärfe, ohne ihn zu übertönen. Aber mein absoluter Favorit ist immer noch frisch gehackte Winterkresse über ein gegrilltes Steak gestreut. Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!

Winterkresse in Aufstrichen und Dips: Klein, aber oho!

Ihr denkt, Winterkresse eignet sich nur für Salate? Von wegen! In Aufstrichen und Dips spielt sie ihre ganze Würze aus.

Winterkresse-Pesto: Der Allrounder

Kennt ihr schon Winterkresse-Pesto? Das ist mein Geheimtipp für alle, die mal was anderes als Basilikum-Pesto wollen. Einfach Winterkresse mit Pinienkernen, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl mixen - fertig ist der cremige Aufstrich. Schmeckt nicht nur zu Pasta, sondern auch genial auf frischem Brot oder als Dip für Gemüsesticks. Meine Freunde fragen mich jedes Mal nach dem Rezept!

Kräuterbutter deluxe

Hier kommt mein Tipp für den perfekten Grillabend: Kräuterbutter mit Winterkresse! Mischt einfach weiche Butter mit fein gehackter Winterkresse, einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise Salz. Das Zeug ist so lecker, dass es bei uns nie lange hält. Ob auf frisch gebackenem Brot oder zum Steak - diese Butter macht alles noch besser!

Frischkäse mit Kick

Braucht ihr mal schnell einen Dip oder Aufstrich? Mixt gehackte Winterkresse unter Quark oder Frischkäse, würzt mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer - fertig! Das ist mein Go-to-Rezept, wenn Freunde spontan vorbeikommen. Passt super zu Kartoffeln, aufs Brot oder als Dip für Gemüsesticks. Einfach, aber echt lecker!

Winterkresse beim Backen: Ja, ihr lest richtig!

Glaubt es oder nicht, aber Winterkresse macht sich auch in der Backküche richtig gut. Sie verleiht herzhaften Backwaren diesen gewissen Extra-Kick.

Winterkresse-Brot: Der Knaller zum Käse

Neulich habe ich ein Winterkresse-Brot gebacken und war selbst überrascht, wie gut es geworden ist! Einfach fein gehackte Winterkresse in den Brotteig kneten, vielleicht noch ein paar Nüsse oder Samen dazu - und schon habt ihr ein Brot, das allen die Socken auszieht. Besonders zu Käse oder als Begleitung zu Suppen ist es der absolute Hammer!

Quiche und Tarte: Winterkresse macht den Unterschied

Wer hätte gedacht, dass Winterkresse eine Quiche so aufpeppen kann? Mischt mal gehackte Winterkresse unter die Eiermasse einer Quiche Lorraine - ihr werdet begeistert sein! Oder streut sie über eine Tomaten-Ziegenkäse-Tarte, bevor ihr sie in den Ofen schiebt. Das gibt dem Ganzen eine pikante Note, die eure Gäste garantiert überraschen wird.

Scones mit Pfiff

Kennt ihr schon Kräuter-Scones mit Winterkresse? Die sind mein neuester Frühstücksfavorit! Einfach dem Teig fein gehackte Winterkresse und geriebenen Käse hinzufügen. Warm aus dem Ofen mit einem Klecks Butter - da läuft mir schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen. Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein!

Kreative Küchenzaubereien mit Winterkresse

Ihr glaubt gar nicht, wie vielseitig man Winterkresse in der Küche einsetzen kann! Lasst mich euch ein paar meiner Lieblingsideen vorstellen:

Knusprige Winterkresse-Chips

Neulich habe ich was Verrücktes ausprobiert: Winterkresse-Chips! Einfach die Blätter waschen, trocken tupfen, mit einem Hauch Olivenöl bepinseln und mit Salz würzen. Dann bei niedriger Temperatur im Ofen backen, bis sie schön knusprig sind. Das Ergebnis? Ein würziger Snack, der süchtig macht!

Eingelegte Winterkresse mit Pfiff

Wenn ihr auf der Suche nach einer pikanten Beilage seid, probiert mal eingelegte Winterkresse. Ich blanchiere die Blätter kurz und packe sie dann in ein Glas mit Essig, Wasser, Salz und ein paar Gewürzen. Nach ein paar Tagen habt ihr eine super Ergänzung zu deftigen Gerichten. Mein Mann ist jedes Mal begeistert!

Wagemutiges Winterkresse-Eis

Jetzt wird's wild! Für alle Abenteurer unter euch: Wie wäre es mit Winterkresse-Eis? Klingt verrückt, schmeckt aber genial! Einfach Sahne mit fein gehackter Winterkresse, etwas Zucker und einer Prise Salz mixen und einfrieren. Serviert es als überraschende Vorspeise oder zu gegrilltem Fleisch - eure Gäste werden staunen!

Winterkresse auf Weltreise

Unsere kleine Kresse macht sich auch in der internationalen Küche richtig gut:

Asiatischer Geschmacksexplosion

In der asiatischen Küche ist Winterkresse der Star in Wok-Gerichten. Probiert mal, sie kurz mit Knoblauch, Ingwer und Sojasauce anzubraten - einfach himmlisch zu Reis oder Nudeln! Und wisst ihr was? Sie macht sich auch super in Frühlingsrollen oder als Topping für Ramen-Suppen. Lecker!

Mediterrane Träume

Fans der mediterranen Küche aufgepasst: Wie wäre es mit einer Caprese-Variation mit Winterkresse statt Basilikum? Total erfrischend! Oder mischt sie unter euer Pesto - mit Pinienkernen und Parmesan wird's ein Traum zu Pasta oder aufs Brot.

Nordische Genüsse

In Skandinavien liebt man Winterkresse in herzhaften Suppen oder auf Smørrebrød. Ich finde, sie passt auch super zu Kartoffelgerichten oder geräuchertem Fisch. Probiert's aus - ihr werdet begeistert sein!

Winterkresse: Das Multitalent in eurer Küche

Ihr seht schon, Winterkresse ist echt ein Tausendsassa! Von knackigen Salaten über knusprige Snacks bis hin zu internationalen Leckerbissen - dieses würzige Kraut peppt wirklich jedes Gericht auf.

Also, traut euch und experimentiert mal mit Winterkresse. Ob als frischer Kick im Salat, würzige Note in warmen Gerichten oder als Überraschungselement im Dessert - sie sorgt immer für neue Geschmackserlebnisse. Findet eure Lieblingsrezepte mit diesem besonderen Kraut!

Das Beste daran? Ihr könnt das ganze Jahr über mit Winterkresse zaubern, und sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe. Also, greift öfter zu diesem vielseitigen Kräutlein und bringt frischen Wind in eure Küche. Ich bin mir sicher, ihr werdet genauso begeistert sein wie ich!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was ist Winterkresse und wie unterscheidet sie sich von anderen Kräutern?
    Winterkresse (Barbarea vulgaris), auch Barbarakraut genannt, ist ein würziges Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler. Das besondere Merkmal: Sie wächst als zweijährige Pflanze und kann das ganze Jahr über geerntet werden - sogar unter einer Schneedecke. Im Gegensatz zu anderen Kräutern bildet Winterkresse im ersten Jahr eine Blattrosette mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, die bis zu 20 cm lang werden können. Im zweiten Jahr entwickeln sich charakteristische gelbe Blüten. Der Geschmack unterscheidet sich deutlich von anderen Kräutern: Er ist würzig-scharf mit leicht nussiger Note, intensiver als Petersilie oder Schnittlauch, aber milder als Meerrettich. Die in den Blättern enthaltenen Senföle verleihen der Winterkresse ihre typische Schärfe und gesundheitsfördernden Eigenschaften.
  2. Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Barbarakraut?
    Barbarakraut ist ein wahres Nährstoff-Kraftpaket mit beeindruckenden gesundheitlichen Vorteilen. Das Blattgemüse enthält mehr Vitamin C als Zitronen und liefert zusätzlich Folsäure, Eisen und Calcium. Mit nur 21 Kalorien pro 100 Gramm ist es ideal für eine kalorienbewusste Ernährung, während der hohe Ballaststoffgehalt für lang anhaltende Sättigung sorgt. Die enthaltenen Senföle wirken nicht nur geschmacksgebend, sondern können auch entzündungshemmende Eigenschaften haben. Bitterstoffe unterstützen die Verdauung und regen den Stoffwechsel an. Studien deuten darauf hin, dass die bioaktiven Substanzen in Winterkresse positive Effekte auf das Immunsystem haben können. Als Kreuzblütlergewächs enthält Barbarakraut zudem sekundäre Pflanzenstoffe, die als antioxidativ gelten und zum Schutz der Zellen beitragen können.
  3. Wie baut man Winterkresse erfolgreich im eigenen Garten an?
    Der Anbau von Winterkresse ist überraschend einfach und gelingt auch Anfängern. Die Aussaat ist von März bis September möglich, entweder direkt ins Freiland oder in Töpfe auf dem Balkon. Spezialisierte Gartenfachhändler wie samen.de empfehlen nährstoffreiche, gut durchlässige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein Geheimtipp: Sät alle 2-3 Wochen nach, um kontinuierlich frische Kresse zur Verfügung zu haben. Die Samen benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit zum Keimen, danach ist die Pflanze sehr robust und pflegeleicht. Schädlinge sind selten ein Problem. Die erste Ernte ist bereits nach 4-6 Wochen möglich. Winterkresse verträgt Frost ausgezeichnet und kann auch im Winter unter einer Schneedecke geerntet werden. Regelmäßiges Gießen in trockenen Perioden und gelegentliche Düngergaben fördern das Wachstum.
  4. Warum kann Winterkresse das ganze Jahr über geerntet werden?
    Die Winterhärte von Winterkresse ist ihr größtes Alleinstellungsmerkmal. Als zweijährige Pflanze hat sie einen besonderen Wachstumszyklus entwickelt: Im ersten Jahr bildet sie eine kräftige Blattrosette, die auch bei Minustemperaturen aktiv bleibt. Die Pflanze besitzt natürliche Frostschutz-Mechanismen, wodurch die Blätter selbst unter einer Schneedecke frisch und erntbar bleiben - daher der treffende Name 'Winterkresse'. Im Frühjahr treibt sie wieder aus und bildet im zweiten Jahr Blüten. Diese Robustheit ermöglicht eine kontinuierliche Ernte von Oktober bis März, wenn andere Blattgemüse längst eingegangen sind. Die Blätter werden bei Kälte sogar süßer, da die Pflanze Zucker als natürlichen Frostschutz einlagert. Während der Sommermonate können fortlaufend neue Pflanzen ausgesät werden, sodass ein ununterbrochener Nachschub gewährleistet ist.
  5. Wie viele Kalorien hat Winterkresse und warum gilt sie als Superfood?
    Mit nur 21 Kalorien pro 100 Gramm ist Winterkresse ein echtes Leichtgewicht, das dennoch nährstofftechnisch schwer zu schlagen ist. Diese beeindruckende Nährstoffdichte macht sie zum Superfood: Sie enthält außergewöhnlich viel Vitamin C - sogar mehr als Zitronen - sowie Folsäure, Eisen und Calcium. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt trotz geringer Kalorienzahl für nachhaltige Sättigung. Die wertvollen Senföle verleihen nicht nur den charakteristischen Geschmack, sondern wirken auch antibakteriell und entzündungshemmend. Bitterstoffe unterstützen Verdauung und Stoffwechsel, während sekundäre Pflanzenstoffe als Antioxidantien fungieren. Diese Kombination aus minimaler Kalorienzahl und maximaler Nährstoffdichte bei gleichzeitig ganzjähriger Verfügbarkeit macht Winterkresse zu einem der wertvollsten heimischen Superfoods. Ideal für eine gesunde, kalorienbewusste Ernährung ohne Verzicht auf Geschmack und Nährstoffe.
  6. Worin unterscheiden sich Winterkresse und Rucola im Geschmack?
    Winterkresse und Rucola teilen zwar beide eine würzig-scharfe Grundnote, unterscheiden sich aber deutlich in der Geschmacksintensität und -nuance. Winterkresse hat einen ausgeprägteren, pfeffrigeren Charakter mit einer leicht nussigen Komponente, während Rucola eher bitter-nussig mit einer milderen Schärfe schmeckt. Die Schärfe der Winterkresse entwickelt sich langsamer auf der Zunge, hält aber länger an. Junge Winterkresseblätter sind dabei milder und zarter, ältere Blätter intensiver und schärfer - bei Rucola ist dieser Unterschied weniger ausgeprägt. Die Textur unterscheidet sich ebenfalls: Winterkresse hat festere, knackigere Blätter mit glänzender Oberfläche, während Rucola zarter und samtiger ist. Geschmacklich ergänzen sich beide Kräuter hervorragend in Mischsalaten, wobei Winterkresse den dominanteren, charakteristischeren Part übernimmt. Beide gehören zu den Kreuzblütlern, aber Winterkresse punktet mit ganzjähriger Verfügbarkeit.
  7. Was sind die Unterschiede zwischen Winterkresse und normalem Feldsalat?
    Winterkresse und Feldsalat unterscheiden sich fundamental in Geschmack, Textur und Verwendung. Während Feldsalat mild, leicht nussig und sehr zart im Geschmack ist, bringt Winterkresse eine deutliche Würze und pfeffrige Schärfe mit. Die Blattstruktur ist völlig verschieden: Feldsalat hat kleine, weiche, samtartige Blätter, Winterkresse dagegen größere, festere Blätter mit glänzender Oberfläche. Botanisch gehören sie verschiedenen Pflanzenfamilien an - Feldsalat zu den Geißblattgewächsen, Winterkresse zu den Kreuzblütlern. Im Nährstoffprofil punktet Winterkresse mit deutlich mehr Vitamin C, Senfölen und Bitterstoffen. Feldsalat wird hauptsächlich als Salatbasis verwendet, während Winterkresse eher als Würzkraut oder Akzent eingesetzt wird. Der größte praktische Unterschied: Feldsalat ist typisches Herbst-/Wintergemüse, Winterkresse hingegen ganzjährig erntbar. In der Küche können beide kombiniert werden - Feldsalat als milde Basis, Winterkresse als würziger Akzent.
  8. Wie lange dauert es von der Aussaat bis zur ersten Ernte bei Winterkresse?
    Die erste Ernte von Winterkresse ist bereits nach 4-6 Wochen möglich - ein bemerkenswert schnelles Wachstum, das sie besonders attraktiv für ungeduldige Gärtner macht. Gartenfachleute wie die von samen.de empfehlen, mit der Ernte zu beginnen, sobald die Blätter eine Länge von etwa 10-15 cm erreicht haben. Die optimale Erntezeit liegt vor der Blütenbildung, da die Blätter dann am zartesten und mildesten schmecken. Ein besonderer Vorteil: Nach der ersten Ernte wachsen die Blätter kontinuierlich nach, sodass mehrmals geerntet werden kann. Die äußeren Blätter werden dabei etwa 2 cm über dem Boden abgeschnitten, während die inneren weiterwachsen. Bei günstigen Bedingungen - nährstoffreicher Boden, ausreichend Feuchtigkeit und gemäßigte Temperaturen - kann bereits nach 3-4 Wochen eine erste vorsichtige Ernte erfolgen. Die Wachstumsgeschwindigkeit macht Winterkresse ideal für eine kontinuierliche Anzucht mit gestaffelter Aussaat alle 2-3 Wochen.
  9. Wo kann man qualitativ hochwertige Winterkresse Samen kaufen?
    Qualitativ hochwertige Winterkresse-Samen findet man bei spezialisierten Gartenfachhändlern, die sich auf Saatgut und Gartenbedarf fokussiert haben. Samen.de gehört zu den etablierten Anbietern, die eine große Auswahl an Kräutersamen führen und durch fundierte Beratung punkten. Online-Gartenshops bieten oft detaillierte Produktbeschreibungen und Anbauanleitungen. Lokale Gartencenter haben den Vorteil der persönlichen Beratung und saisonale Verfügbarkeit. Bei der Auswahl sollte auf Keimfähigkeitsgarantie, Herkunftsangaben und möglichst aktuelles Abfülldatum geachtet werden. Bio-zertifizierte Samen sind besonders empfehlenswert, da sie ohne chemische Behandlung auskommen. Etablierte Saatguthersteller bieten meist auch Winterkresse-Samen mit detaillierten Anbauhinweisen an. Tauschbörsen und Gärtnervereine können ebenfalls gute Quellen sein. Wichtig ist die sachgerechte Lagerung der Samen: kühl, trocken und dunkel bis zur Aussaat. Qualitätshändler informieren über optimale Lagerbedingungen und Verwendungsdauer.
  10. Was sollte beim Kauf von Bio-Winterkresse beachtet werden?
    Beim Kauf von Bio-Winterkresse sind mehrere Qualitätsmerkmale entscheidend. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de achten auf anerkannte Bio-Zertifizierungen (EU-Bio-Siegel, Demeter, Bioland), die garantieren, dass die Samen ohne chemische Behandlung produziert wurden. Die Keimfähigkeit sollte mindestens 80% betragen und auf der Verpackung vermerkt sein. Frische erkennt man am Abfülldatum - je aktueller, desto besser. Bio-Winterkresse-Samen sollten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, ohne Gentechnik und ohne chemische Beize. Die Herkunftsangabe gibt Aufschluss über Qualität und Nachvollziehbarkeit. Seriöse Anbieter stellen detaillierte Anbauanleitungen zur Verfügung und bieten Keimgarantie. Bei frischer Bio-Winterkresse als Blattgemüse sollte auf pralle, unbeschädigte Blätter ohne Welkeerscheinungen geachtet werden. Die charakteristische dunkelgrüne Farbe mit natürlichem Glanz ist ein Qualitätszeichen. Vermeiden Sie gelbliche oder schlaffe Blätter. Bio-Qualität bedeutet auch nachhaltige Verpackung und umweltschonende Produktionsmethoden.
  11. Welche Rolle spielen Senföle für die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Winterkresse?
    Senföle sind die Hauptverantwortlichen für die außergewöhnlichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Winterkresse. Diese schwefelhal­tigen Verbindungen, auch Glucosinolate genannt, entstehen beim Kauen oder Zerkleinern der Blätter und verleihen der Winterkresse ihre charakteristische würzig-scharfe Note. Wissenschaftlich belegt ist ihre antibakterielle und antimikrobielle Wirkung, die natürlichen Schutz vor Krankheitserregern bieten kann. Studien deuten darauf hin, dass Senföle entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und das Immunsystem stärken können. Sie unterstützen die Verdauung, regen den Stoffwechsel an und können sich positiv auf die Durchblutung auswirken. Als sekundäre Pflanzenstoffe wirken Senföle antioxidativ und helfen beim Schutz der Zellen vor freien Radikalen. Besonders interessant: Die Konzentration der Senföle ist in älteren Blättern höher, weshalb diese intensiver schmecken. Diese natürlichen Verbindungen machen Winterkresse zu einem wertvollen funktionellen Lebensmittel mit therapeutischem Potenzial.
  12. Wie wirken sich die Bitterstoffe in Winterkresse auf die Verdauung aus?
    Die natürlichen Bitterstoffe in Winterkresse sind wahre Verdauungshelfer mit vielschichtiger Wirkung. Sie stimulieren bereits im Mund die Speichelproduktion und setzen eine Kaskade von Verdauungsreaktionen in Gang. Im Magen fördern Bitterstoffe die Bildung von Magensaft und Verdauungsenzymen, wodurch Proteine und Fette besser aufgeschlossen werden. Die Gallenproduktion wird angeregt, was besonders bei fettreichen Mahlzeiten die Fettverdauung unterstützt. Bitterstoffe aktivieren die Peristaltik - die natürlichen Darmbewegungen - und können dadurch Verstopfung vorbeugen. Sie fördern eine gesunde Darmflora und können bei regelmäßigem Verzehr die Nährstoffaufnahme verbessern. Traditionell werden bitterstoffhaltige Kräuter als Aperitif vor dem Essen oder als Digestif danach eingesetzt. Die Bitterstoffe in Winterkresse können auch den Appetit regulieren und ein natürliches Sättigungsgefühl fördern. Modern wissenschaftlich bestätigt sind ihre positiven Effekte auf Leber- und Gallenfunktion sowie die allgemeine Verdauungsleistung.
  13. Warum gehört Winterkresse botanisch zu den Kreuzblütlern?
    Winterkresse (Barbarea vulgaris) gehört zur botanischen Familie der Brassicaceae, den Kreuzblütlern, aufgrund charakteristischer Merkmale in Blüten- und Fruchtaufbau. Der Name 'Kreuzblütler' leitet sich von der typischen Blütenform ab: vier Blütenblätter sind kreuzförmig angeordnet. Winterkresse zeigt diese klassischen gelben, vierzähligen Blüten im zweiten Wachstumsjahr. Weitere typische Kreuzblütler-Merkmale sind die länglichen Schoten als Früchte und die charakteristische Blattrosette im ersten Jahr. Auf biochemischer Ebene verbindet Winterkresse mit anderen Kreuzblütlern die Produktion von Glucosinolaten (Senfölen), die für den typisch scharfen Geschmack verantwortlich sind. Diese Pflanzenfamilie umfasst bekannte Gemüsearten wie Kohl, Radieschen, Rucola und Meerrettich. Allen gemeinsam sind die gesundheitsfördernden Eigenschaften durch Senföle und Bitterstoffe. Die botanische Einordnung erklärt auch, warum Winterkresse ähnliche Anbaubedingungen wie andere Kreuzblütler bevorzugt und vergleichbare Nährstoffprofile aufweist.
  14. Welchen Einfluss hat der zweijährige Wachstumszyklus auf die Nutzung von Barbarea vulgaris?
    Der zweijährige Wachstumszyklus von Barbarea vulgaris bestimmt maßgeblich ihre vielseitige Nutzung. Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine kompakte Blattrosette mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern - ideal für die Blatternte. Diese Wachstumsphase ermöglicht kontinuierliche Ernte über viele Monate, da die Pflanze ihre Energie in die Blattproduktion steckt statt in die Blütenbildung. Die Blätter bleiben zart und mild im Geschmack. Im zweiten Jahr verschiebt sich der Fokus auf die Fortpflanzung: Die Pflanze 'schießt' und bildet bis zu einem Meter hohe Blütenstände mit charakteristischen gelben Kreuzblüten. Jetzt werden die Blätter härter und schärfer, sind aber weiterhin essbar. Die Blüten selbst sind ebenfalls genießbar und können als essbare Dekoration verwendet werden. Nach der Samenreife stirbt die Pflanze ab, hat aber meist bereits für Selbstaussaat gesorgt. Dieser Zyklus ermöglicht eine flexible Nutzungsplanung: gezielter Anbau für Blatternte oder bewusste Förderung der Selbstaussaat für naturnahe Gärten.
  15. Wie bereitet man Winterkresse für grüne Smoothies richtig vor?
    Die richtige Vorbereitung von Winterkresse für grüne Smoothies ist entscheidend für optimales Geschmackserlebnis und Nährstoffausbeute. Zunächst sollten die Blätter gründlich unter kaltem Wasser gewaschen werden, um Erde und eventuelle Rückstände zu entfernen. Beschädigte oder welke Blätter werden aussortiert. Eine Salatschleuder hilft beim schonenden Trocknen. Für Smoothie-Neulinge empfiehlt es sich, mit einer kleinen Menge zu beginnen - etwa einer Handvoll Winterkresse auf 500ml Smoothie - da der würzig-scharfe Geschmack intensiv ist. Junge, zarte Blätter sind milder als ältere. Die Winterkresse kann mit süßen Früchten wie Äpfeln, Birnen oder Bananen kombiniert werden, um die Schärfe auszubalancieren. Auch Kokoswasser oder ein Spritzer Zitrone harmonieren gut. Das Zerkleinern im Mixer sollte gründlich erfolgen, um die Zellwände aufzubrechen und die wertvollen Inhaltsstoffe freizusetzen. Wichtig: Sofort nach der Zubereitung trinken, da die Senföle licht- und zeitempfindlich sind.
  16. Welche Lagerungsmethoden halten Winterkresse am längsten frisch?
    Frisch geerntete Winterkresse bleibt bei richtiger Lagerung bis zu einer Woche knackig und aromatisch. Die bewährteste Methode ist die Aufbewahrung im Gemüsefach des Kühlschranks, eingewickelt in ein leicht feuchtes Küchentuch oder Papiertuch. Dies erhält die notwendige Luftfeuchtigkeit ohne Staunässe zu verursachen. Alternativ können die Stiele in ein Glas mit wenig Wasser gestellt und das Glas mit einer Plastiktüte abgedeckt werden - ähnlich wie bei frischen Kräutern. Wichtig: Beschädigte oder welke Blätter vorher entfernen, da diese den Verderb beschleunigen. Für längere Haltbarkeit eignet sich das portionsweise Einfrieren in Gefrierbeuteln oder -dosen. Die gewaschenen und getrockneten Blätter behalten so mehrere Monate ihre Nährstoffe, verlieren aber die knackige Textur. Getrocknet und luftdicht verschlossen hält sich Winterkresse als Gewürz bis zu einem Jahr. Professionelle Gartenbetriebe verwenden oft spezielle Frischhaltefolien oder kontrollierte Atmosphäre für optimale Lagerung.
  17. Stimmt es, dass Winterkresse mehr Vitamine verliert als andere Kräuter beim Kochen?
    Winterkresse ist tatsächlich empfindlicher gegenüber Hitze als viele andere Kräuter, da ihre wertvollen Inhaltsstoffe - insbesondere Vitamin C und die charakteristischen Senföle - hitzelabil sind. Vitamin C ist generell sehr hitzeempfindlich und kann beim Kochen um 50-90% reduziert werden, abhängig von Temperatur und Kochzeit. Die für Winterkresse typischen Senföle sind sogar noch empfindlicher und verflüchtigen sich bereits bei geringen Temperaturen. Dies erklärt, warum der charakteristisch scharfe Geschmack beim Erhitzen deutlich abnimmt. Im Vergleich zu robusten Kräutern wie Rosmarin oder Thymian, die ihre ätherischen Öle besser bewahren, ist Winterkresse definitiv verlustanfälliger. Dennoch gehen nicht alle Nährstoffe verloren - Mineralien wie Eisen und Calcium sowie Ballaststoffe bleiben weitgehend erhalten. Der beste Kompromiss: Winterkresse nur kurz erwärmen oder erst kurz vor dem Servieren zu warmen Gerichten geben. So bleibt ein Großteil der gesunden Inhaltsstoffe erhalten und der Geschmack bleibt prägnant.
  18. In welchen europäischen Ländern wird Winterkresse traditionell am häufigsten verwendet?
    Winterkresse hat ihre stärksten kulinarischen Traditionen in Nord- und Mitteleuropa, wo das kühle Klima ideale Wachstumsbedingungen bietet. In Deutschland ist sie als 'Barbarakraut' besonders in ländlichen Regionen geschätzt und wird traditionell in Wintersalaten und Kräuterbutter verwendet. Skandinavische Länder wie Dänemark, Schweden und Norwegen haben eine lange Tradition im Umgang mit Winterkresse - dort wird sie klassisch zu Smørrebrød (belegten Broten) oder in herzhaften Suppen serviert. In den Niederlanden und Belgien ist Winterkresse ebenfalls etabliert, oft in Kombination mit anderen Wintergemüsen. Großbritannien kennt sie als 'Winter Cress' und setzt sie traditionell in Sandwiches und als Garnitur ein. Frankreich schätzt Winterkresse in der regionalen Küche, besonders in Nordfrankreich. In Osteuropa, etwa in Polen und Tschechien, wird sie volksmedizinisch und kulinarisch genutzt. Die mediterrane Küche verwendet Winterkresse seltener, da dort andere Kräuter dominieren und das warme Klima weniger geeignet ist.
  19. Wie unterscheidet sich Winterkresse von anderen würzigen Kräutern wie Kresse oder Brunnenkresse?
    Winterkresse, Gartenkresse und Brunnenkresse unterscheiden sich deutlich in Geschmack, Wuchs und Verwendung, obwohl alle eine charakteristische Schärfe mitbringen. Gartenkresse ist die mildeste Variante mit feinen, gefiederten Blättern und wird meist als Keimlinge oder Microgreens geerntet. Sie wächst schnell, ist aber einjährig und frostempfindlich. Brunnenkresse bevorzugt feuchte Standorte oder sogar Wassernähe, hat runde Blätter und einen intensiv-scharfen, leicht bitteren Geschmack. Winterkresse hingegen bildet große, glänzende Blätter in Rosettenform und ist die robusteste der drei - sie übersteht problemlos Frost. Geschmacklich ist Winterkresse würzig-scharf mit nussiger Note, intensiver als Gartenkresse, aber ausgewogener als die sehr scharfe Brunnenkresse. Der größte Unterschied liegt in der Verfügbarkeit: Während Garten- und Brunnenkresse saisonabhängig sind, liefert Winterkresse ganzjährig frische Blätter. Botanisch gehören alle zu verschiedenen Gattungen der Kreuzblütler, was die gemeinsamen Senföle erklärt, aber auch die unterschiedlichen Eigenschaften.
  20. Was macht Winterkresse zu einem besseren Wildkraut als andere essbare Wildpflanzen?
    Winterkresse vereint mehrere Eigenschaften, die sie zu einem außergewöhnlich wertvollen Wildkraut machen. Ihre ganzjährige Verfügbarkeit ist unschlagbar - während andere Wildkräuter wie Löwenzahn oder Giersch im Winter ruhen, liefert Winterkresse auch unter Schnee frische Blätter. Die hohe Nährstoffdichte mit mehr Vitamin C als Zitronen, kombiniert mit nur 21 Kalorien pro 100g, ist bemerkenswert. Anders als viele andere Wildkräuter ist sie eindeutig identifizierbar und hat keine giftigen Doppelgänger - ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Geschmacklich ist sie vielseitiger einsetzbar als bittere Wildkräuter wie Schafgarbe oder sehr dominante wie Bärlauch. Die einfache Kultivierung macht sie auch für Gartenanfänger attraktiv, während echte Wildsammlung Erfahrung erfordert. Winterkresse wächst zuverlässig und selbstständig, sodass einmal etablierte Bestände jahrelang Erträge liefern. Ihre Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten übertrifft viele andere essbare Wildpflanzen deutlich.
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zur Kategorie Winterkresse
Topseller
Kiepenkerl Winterkresse Barbarakraut Kiepenkerl Winterkresse Barbarakraut
Inhalt 1 Portion
2,39 € *
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild von Sperli BIO Winterkresse Verpackung mit Abbildung der Pflanze und Informationen zu Eigenschaften wie frosthart mehrjährig und Aussaatzeit Oktober bis Dezember in deutscher Sprache.
Sperli BIO Winterkresse
Inhalt 1 Portion
3,69 € *
Passende Artikel
Kiepenkerl Winterkresse Barbarakraut Kiepenkerl Winterkresse Barbarakraut
Inhalt 1 Portion
2,39 € *
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild von Sperli BIO Winterkresse Verpackung mit Abbildung der Pflanze und Informationen zu Eigenschaften wie frosthart mehrjährig und Aussaatzeit Oktober bis Dezember in deutscher Sprache.
Sperli BIO Winterkresse
Inhalt 1 Portion
3,69 € *
Produktbild von Sperli Küchenkräuter Saatscheiben mit Abbildungen von Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Rauke und Dill sowie Informationen zu den 5 Saatscheiben und der einfachen Anwendung für gesunde Kräuter auf kleinem Raum Sperli Küchenkräuter, Saatscheibe
Inhalt 1 Stück
2,89 € *
Produktbild des Freund Victoria Küchenbeils 66908 mit grünem Griff und sichtbaren Produktangaben auf weißem Hintergrund Freund Victoria Küchenbeil 66908
Inhalt 1 Stück
31,99 € *
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild Sperli BIO Koriander mit Preisschild und Hinweisen zu Einjährigkeit und Kultivierungshinweisen vor einem Hintergrund aus Korianderblättern.
Sperli BIO Koriander
Inhalt 1 Portion
3,39 € *
Produktbild von Kiepenkerl Französischen Schalotten Mikor mit mehreren Schalotten und einer aufgeschnittenen Schalotte auf einem Holztisch samt einer Verpackung, die Produktname und Marke zeigt. Kiepenkerl Franz.Schalotten Mikor
Inhalt 10 Stück (0,39 € * / 1 Stück)
3,89 € *