Blattsalat-Sorten im Überblick: Geschmack, Verwendung und Anbau
- Kopfsalat schließt seine zarten Blätter zu einem deutlichen Kopf und schmeckt mild.
- Bei Rucola ist die Salatrauke zarter, die Wilde Rauke derber und stärker gezähnt.
- Feldsalat ist bis etwa −15 °C frosthart und wird von Oktober bis März geerntet.
- Endivie gibt es glatt als Eskariol und kraus als Frisée, das helle Innere schmeckt milder als die Außenblätter.
- Lollo Rosso und Lollo Bionda sind Pflücksalate, die du Blatt für Blatt erntest.
- Asiasalate wie Mizuna, Tatsoi und Pak Choi bringen Senfaromen aus der Kohlverwandtschaft.
Welche Blattsalat-Sorte du säst, entscheidet mit darüber, ob dein Salat im Hochsommer schießt oder im Winter noch frische Blätter liefert. Ich plane meine Salatreihen deshalb nach drei Fragen: Wie soll der Salat schmecken, wofür brauche ich ihn in der Küche, und in welcher Jahreszeit soll er wachsen?
Hier findest du acht Gruppen von Blattsalaten, von Kopfsalat über Rucola und Feldsalat bis zu Asiasalaten und Babyleaf. Zu jeder bekommst du Merkmale, Sortenbeispiele, Geschmack und Verwendung, dazu das Wichtigste zum Anbau in wenigen Sätzen.
Welche Blattsalat-Sorten gibt es?
Die Gruppen unterscheiden sich in Wuchs, Geschmack und Erntezeit. Manche schließen sich zu festen Köpfen, andere bilden lockere RosettenRosetten sind Blattanordnungen, bei denen die Blätter dicht gedrängt stehen und scheinbar alle an derselben Stelle entspringen, weil die Sprossachse, also der Stängel, stark gestaucht ist. Ein bekanntes Beispiel ist die Dachwurz. oder Blätter, die du einzeln pflückst.
| Sorte | Blatt und Wuchs | Geschmack und Textur | Ernte im Freiland |
|---|---|---|---|
| Kopfsalat | deutlicher Kopf aus zarten Blättern | mild | Mai bis September |
| Rucola | Salatrauke mit breiteren, gebuchteten Blättern, Wilde Rauke schmal und stark gezähnt | Salatrauke zarter, Wilde Rauke derber | Salatrauke März bis Oktober |
| Feldsalat | Blattrosetten | würzig, leicht nussig | Oktober bis März |
| Endivie | Eskariol breit und glatt, Frisée schmaler, geschlitzt und gekraust | bitter, das helle Innere milder | Juni bis November |
| Römersalat | längliche Köpfe mit kräftiger Mittelrippe | herzhaft-herb | Mai bis Oktober |
| Lollo Rosso, Lollo Bionda | stark gekrauste Blätter, kein fester Kopf | herb-nussig | Mai bis Oktober |
| Asiasalate | Rosetten, bei Mizuna stark gefiedert | mild nach Kohl bis scharf nach Senf | je nach Art |
| Babyleaf | jung geerntete Blätter verschiedener Arten | je nach Mischung | je nach Art |
Botanisch zählen Kopfsalat, Batavia, Römersalat und Lollo zu den Gartensalaten der Art Lactuca sativa. Endivie ist mit Radicchio, Zuckerhut und Chicorée verwandt, Rucola und die Asiasalate gehören zu den KreuzblütlernKreuzblütler (Brassicaceae) sind eine Pflanzenfamilie mit vielen Gemüsearten: Dazu gehören alle Kohlarten sowie Radieschen, Rettich, Rucola, Kresse und Senf. In der Fruchtfolge sollten sie nicht direkt nacheinander am selben Platz wachsen.. Was diese Verwandtschaften für Beet und FruchtfolgeFruchtfolge ist die geplante Reihenfolge, in der verschiedene Gemüsearten über die Jahre auf demselben Beet wachsen. Wechselst du jedes Jahr die Pflanzenfamilie, sinkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge, und die Nährstoffe im Boden werden besser genutzt. bedeuten, zeigt der Überblick über Familien und Typen bei Salaten und Blattgemüse.
So grenze ich die Auswahl ein:
- mild und zart: Kopfsalat
- kräftig genug für herzhafte Dressings: Römersalat
- bitter mit milderem Herz: Endivie
- Ernte im Winter: Feldsalat
- Blatt für Blatt statt ganzer Kopf: Lollo Rosso und Lollo Bionda
- Senfaroma aus der Kohlverwandtschaft: Asiasalate
- junge Blätter vieler Arten gemischt: Babyleaf
Kopfsalat: mild, zart und in vielen Typen
Kopfsalat schließt seine zarten Blätter zu einem deutlichen Kopf und schmeckt mild. Botanisch heißt er Lactuca sativa var. capitata und gehört zu den Korbblütlern. Ich nehme ihn als milde Grundlage einer Mischung und gebe kräftigere Sorten dazu. Je nach Nährwerttabelle liefern 100 g roher Kopfsalat 11 bis 13 kcal.
Eissalat, Batavia und Wintersorten
Der Eissalat stammt ursprünglich aus kalifornischer Züchtung und zählt zu den Kopfsalaten. Seinen Namen führt man vermutlich auf den früheren eisgekühlten Bahntransport in Amerika zurück. Er bleibt auch unter Dressing lange knackig und passt deshalb auf kalte Buffets. Liegen die Temperaturen dauerhaft über 25 °C, kann das seine Kopfbildung beeinträchtigen. Die Sorte ‘Danilo’ bringt ResistenzenResistenz ist bei Pflanzensorten die Fähigkeit, einen bestimmten Schaderreger abzuwehren: Bei einer resistenten Sorte bleibt ein Befall stark begrenzt, und weder Wachstum noch Ertrag leiden auffällig. gegen Falschen MehltauMehltau ist die Bezeichnung für Pilzkrankheiten, die einen weißlichen oder grauen Belag auf den Blättern bilden. Man unterscheidet Echten Mehltau, der bei Trockenheit und Hitze auftritt, und Falschen Mehltau, der bei kühlem, feuchtem Wetter auftritt. und Salatblattläuse mit.
Batavia wächst in lockeren, offenen Köpfen. Seine Blätter sind zart und zugleich knackig und trocknen nach Regen schnell ab. Du erntest ihn als ganzen Kopf oder blattweise, dadurch zieht sich die Ernte lange hin. Beim Wasser ist Batavia anspruchsvoller als Kopfsalat. Sortenbeispiele sind ‘Emmi’ sowie ‘Florine’ und ‘Rossia’. Für eine Herbsternte säst du ihn spätestens Ende Juli.
Für die Überwinterung gibt es winterharte Kopfsalatsorten wie ‘Maiwunder’, ‘Brauner Winter’ oder ‘Winterkönig’. Du säst sie von Mitte August bis spätestens Mitte September und lässt sie als Jungpflanzen überwintern. Bei Frost unter −10 °C deckst du sie mit Vlies ab. Geerntet werden sie im April und Mai.
Resistent heißt nicht befallsfrei. Neue Rassen der Salatblattlaus können auch Sorten besiedeln, die als resistent beschrieben sind. Ebenso können neue Erregerrassen des Falschen Mehltaus Sortenresistenzen überwinden.
Anbau in Kürze
Kopfsalat säst du von April bis Juli und erntest ihn von Mai bis September, die Termine aller Arten bündelt der Anbaukalender für Salate und Blattgemüse. Setz die Jungpflanzen so hoch, dass der ErdpresstopfEin Erdpresstopf ist ein kleiner Würfel aus gepresster, feuchter Anzuchterde, ganz ohne Topfwand. Du säst direkt in das vorgeformte Loch und ziehst die Jungpflanze darin plastikfrei vor. etwa 1 cm herausschaut, denn zu tief gesetzter Salat fault leicht an den unteren Blättern. Ausführlich beschrieben ist, wie du Kopfsalat von der Sortenwahl bis zur pflanzfertigen Jungpflanze anziehst.
Rucola: Salatrauke oder Wilde Rauke?
Unter dem Namen Rucola werden zwei verschiedene Pflanzen angeboten. Die Salat- oder Gartenrauke hat breitere, gebuchtete Blätter und ist die zartere. Die Wilde Rauke trägt schmale, stark gezähnte Blätter und fällt derber aus. Beide sind Kreuzblütler, wie Kohl, Radieschen und Senf. Ich mische Rucola gern unter milde Salate wie Kopfsalat. Als Datenbankwert stecken in 100 g rohem Rucola 60 mg Vitamin C.
Bei der Salatrauke ‘Ruca’ kannst du die ersten Blätter nach 3 bis 4 Wochen ernten. Für ‘Astra’ nennt der Anbieter eine Kulturdauer von etwa vier bis sechs Wochen.
Anbau in Kürze
Salatrauke säst du von März bis August und erntest sie von März bis Oktober. Rauke wurzelt flach, deshalb braucht sie eine gute Wasserversorgung, verträgt aber keine Staunässe. Die übrigen Termine findest du im Anbaukalender.
Feldsalat: Rosetten für die kalte Jahreszeit
Die Blattrosetten des Feldsalats haben ein würziges Aroma mit leicht nussigem Einschlag. Er ist bis etwa −15 °C frosthart. Selbst bei 5 bis 10 °C wächst er noch, sodass du ihn bei milder Witterung den ganzen Winter über im Freiland ernten kannst. Als Tabellenwert enthalten 100 g roher Feldsalat 35 mg Vitamin C.
Sorten für Winter und Frühjahr
‘Gala’ ist schossfest und eignet sich für den Anbau rund ums Jahr. ‘Verte de Cambrai’ schießt besonders spät. Überwinterter Feldsalat bildet nach den ersten wärmeren Tagen rasch Blüten, und genau dann verlängert eine spät schießende Sorte wie ‘Verte de Cambrai’ die Frühjahrsernte.
Anbau in Kürze
Feldsalat säst du von Juli bis September und erntest ihn von Oktober bis März. Eigens düngen musst du ihn nicht, und ein Beet mit hohen Stickstoffresten aus der Vorkultur meidest du besser. Wer die Termine auf Papier mag, druckt sich den Aussaatkalender für Salate und Blattgemüse aus.
Endivie: glatt als Eskariol, kraus als Frisée
Endivien gibt es in zwei Typen. Eskariol, die glatte Form, hat breite Blätter. Frisée, die krause Form, hat schmalere, geschlitzte Blätter. Beide schmecken bitter, das hellgelbe Innere allerdings milder als die Außenblätter. In der Küche kombiniere ich die herberen Außenblätter mit milden Salaten und nehme das helle Herz pur. Als Tabellenwert liefern 100 g rohe Endivien 14 kcal.
Sorten und Bleichen
‘Escariol grüner’ hat fleischige, ganzrandige Blätter und schmeckt mild. Als frostunempfindliche Endivie passt sie in den Herbstanbau. Die mittelfein gekrauste ‘Wallonne’ ist ebenfalls für den Herbst gedacht und hält ersten Frösten und Nässe stand. ‘Wallonne-Monaco’ wird als widerstandsfähig gegen Kranzfäule beschrieben. Für ‘Eros’ und ‘Myrna’ gibt der Anbieter eine Kulturdauer von etwa zwölf bis vierzehn Wochen an.
Zum Bleichen stülpst du eine Woche vor der Ernte eine lichtdichte Haube über den Kopf. Bei feuchtem Wetter steigt dadurch allerdings die Fäulnisgefahr.
Anbau in Kürze
Endivien säst du von Mai bis Juli, und zwar bei unter 20 °C, weil sonst Keimhemmungen drohen. Geerntet wird von Juni bis November, in der Hauptwachstumszeit brauchen die Pflanzen viel Wasser. Weitere Termine stehen im Anbaukalender.
Römersalat: länglich, kräftig, herzhaft
Römersalat, auch Romanasalat genannt, wächst in länglichen Köpfen mit einer kräftigen Mittelrippe. Sein Geschmack ist herzhaft-herb, deshalb verträgt er kräftige Dressings. Du kannst den ganzen Kopf auf einmal ernten oder die Blätter portionsweise nehmen. Ich ernte ihn im Sommer gern portionsweise und lasse den Rest weiterwachsen. Als Datenbankwert enthalten 100 g roher Romanasalat 1,6 g Ballaststoffe.
Sortenbeispiel ‘Xanadu’
Der Romanasalat ‘Xanadu’ gilt als schossfest und hitzebeständig für die ganze Freilandsaison. Trockenheitstolerant ist er nach Angabe des Herstellers ausdrücklich nicht. Hitze und Trockenheit können bei Gartensalat vorzeitige Blüten fördern, also braucht auch ein hitzefester Romana im Sommer gleichmäßig Wasser.
Anbau in Kürze
Römersalat säst du von April bis Juli und erntest ihn von Mai bis Oktober. Er steht gern sonnig, im Sommer bremst etwas Schatten das SchossenSchossen nennt man es, wenn eine Gemüsepflanze vorzeitig in die Höhe wächst und Blütenstände bildet, statt weiter Blätter oder Knollen zu entwickeln. Typisch ist das bei Salat, Spinat und Radieschen.. Den Jahresablauf zeigt der Anbaukalender.
Lollo Rosso und Lollo Bionda: Pflücksalat in Rot und Grün
Lollo Rosso trägt rötliche Blätter, Lollo Bionda grüne. Beide sind stark gekraust und schmecken herb-nussig. Als Pflücksalate bilden sie keinen festen Kopf, deshalb erntest du einzelne Außenblätter, ohne auf einen Kopf zu warten. Botanisch gehören sie zu Lactuca sativa var. crispa. Für Lollo Bionda gibt der Anbieter eine Kulturdauer von etwa acht bis zehn Wochen an. Für Schnitt- und Pflücksalat als Gruppe liegt der Datenbankwert bei 12,73 mg Vitamin C je 100 g roh.
Rote Sorten zeigen weniger Blattlausbefall, und das Mischen verschiedener Salatfarben gehört zu den Anbaumaßnahmen gegen Blattläuse. Pflanzt du Lollo Rosso und Lollo Bionda im Wechsel, mischst du damit schon zwei Farben, was den Befall bremsen kann, aber nicht verhindert.
Ich pflanze Lollo Rosso und Lollo Bionda im Wechsel in eine Reihe. Gepflückt wird nur von außen, das Herz lasse ich für den Neuaustrieb stehen.
Verwandt: Eichblattsalat
Auch Eichblattsalat ist ein Pflücksalat, bei dem du Außenblätter nimmst, ohne auf einen Kopf zu warten. Die grüne Sorte ‘Vizir’ hat Resistenzen gegen Falschen Mehltau, Salatblattläuse und Mosaikvirus. Für diese Resistenzen gilt derselbe Vorbehalt wie beim Eissalat. Schneidest du Eichblattsalat, ohne das Herz zu verletzen, kannst du nach etwa 3 Wochen erneut ernten. Als Schnittsalat genutzt, geht er häufig nach dem dritten oder vierten Schnitt in Blüte.
Anbau in Kürze
Pflücksalat säst du von März bis August und erntest ihn von Mai bis Oktober. Im Sommer hilft ein Platz mit etwas Schatten gegen vorzeitiges Schossen. Wann welcher Satz dran ist, zeigt der Anbaukalender.
Asiasalate: Senfaroma aus der Kohlverwandtschaft
Hinter dem Begriff Asiasalate stecken verschiedene Blatt- und Senfkohlsorten, allesamt Kreuzblütler. Pak Choi, Mizuna und Tatsoi zählen zur Kohlverwandtschaft und ergänzen klassische Blattsalate um würzige Senfaromen. Botanisch sind Blattsenfsorten Brassica juncea, Mizuna dagegen ist eine Form von Brassica rapa.
Mizuna, Tatsoi, Pak Choi und Blattsenf
Die stark gefiederten grünen Blätter des Mizuna stehen in Rosetten und sitzen an langen, aromatischen Stielen. Er schmeckt mild nach Kohl. Du kannst ihn in verschiedenen Entwicklungsstadien ernten, unter geeigneten Bedingungen bis zu fünfmal. Mibuna hat schmale, weiche, ungezähnte Blätter und schmeckt mild scharf. Tatsoi trägt milde Blätter, die du als ganze Rosette oder als mehrfach beerntetes Babyleaf nutzt. Pak Choi isst du roh als Salat und Babyleaf oder gegart als Gemüse. Einen scharfen Senfgeschmack bringt der Asiasalat ‘Red Giant’ mit.
Fertige Mischungen enthalten neben Kohl- und Senfgewächsen teils auch Mangold, Rote Bete, Rauke oder Blutampfer. Die Mischung ‘Spicy Green’ eignet sich für den Topf und verträgt Sonne bis HalbschattenHalbschatten nennt man einen Standort, an den die Sonne nur einen Teil des Tages direkt scheint, bis zu etwa vier Stunden. Typisch sind die Ost- und Westseite von Gebäuden und Mauern oder Plätze unter Bäumen mit dichter Krone..
Asiasalate in der Küche
Tatsoi eignet sich zum Dünsten in Öl und lässt sich wie Spinat zubereiten. Bei Pak Choi gibst du die Stiele vor den Blättern in den Topf, weil die Blätter schneller garen. Als Datenbankwert enthält roher Pak Choi 26 mg Vitamin C je 100 g essbarem Anteil.
Anbau in Kürze
Als kurze Schnitt- oder Babyleaf-Kultur brauchen Asiasalate keine Düngung, ein mit Kompost vorbereitetes Beet genügt. Nach Asiasalaten sollten mindestens 3 Jahre keine Kreuzblütler auf derselben Fläche stehen, und dazu zählt auch dein Rucola. Die Saattermine der einzelnen Arten nennt der Anbaukalender.
Babyleaf: junge Blätter vieler Arten
Babyleaf ist keine eigene Pflanzenart. Gemeint sind Blätter von Salaten, Kräutern oder Gemüse, die jung geerntet werden. In Mischungen findest du zum Beispiel junge Salatblätter, Tatsoi und Pak Choi. Bis zur Ernte vergehen bei Babyleaf aus verschiedenen Blattgemüsearten in der Regel 6 bis 7 Wochen. Welche Nährwerte eine Mischung hat, richtet sich nach den Arten darin.
Pflücksalat erntest du Blatt für Blatt, Schnittsalat und Babyleaf schneidest du. In beiden Fällen bleibt das Pflanzenherz unverletzt, damit die Pflanze erneut austreiben kann.
Gartenkresse in der Schale wie Schnittsalat behandeln und auf den nächsten Schnitt warten. Kresse treibt nach dem Abschneiden in der Regel nicht wieder aus, deshalb säst du sie neu.
Anbau in Kürze
Wegen der kurzen Standzeit und des geringen Nährstoffbedarfs brauchen Babyleaf-Kulturen gewöhnlich keine zusätzliche Düngung. Asiasalate für Babyleaf stehen in der Reihe etwa 3 cm auseinander. Zwischen den Reihen reichen etwa 10 cm, die Saattermine stehen im Anbaukalender.
Nährwerte: wie weit die Sorten auseinanderliegen
Salate sind Lebensmittel und keine Medizin, doch ihre Nährwerte unterscheiden sich je nach Sorte deutlich. Eisbergsalat kommt je nach Quelle auf 4,3 bis 15 mg Vitamin C je 100 g roh. Ein ausführlicher Vergleich zeigt, was die einzelnen Blattsalate an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen liefern.
Frisch halten und waschen
Zarte Blätter halten nur kurz: Rucola bleibt in feuchtes Küchenpapier gewickelt im Gemüsefach etwa 2 bis 3 Tage frisch. Blattsalate wie Rucola können viel Nitrat enthalten, aus dem bei unsachgemäßer Lagerung durch Mikroben Nitrit werden kann. Lagere sie deshalb gekühlt und sauber, und iss weiterhin abwechslungsreich Gemüse.
Beim Waschen spülst du ganze Blätter kurz und gründlich ab, weil langes Wässern Nährstoffe auslaugt. Mehr zum Lagern und Vorbereiten steht im Ratgeber zu Salaten und Blattgemüse im Abschnitt Frisch halten.
Salatmischungen und Rezeptideen
In einer Mischung ergänzen sich milde und kräftige Sorten: Kopfsalat neben herb-nussigem Lollo, bitterer Endivie oder würzigem Feldsalat. Ich baue eine Schüssel meist aus einer milden Basis auf und gebe kräftigere Blätter dazu. Rezepte rund um Kopfsalat findest du in den Kopfsalat-Rezepten für jede Jahreszeit.






