Gefranste Dahlien natürlich pflegen und düngen

Gefranste Dahlien: Prachtvolle Blüten für Ihren Garten

Gefranste Dahlien begeistern mit ihren einzigartigen, geschlitzten Blütenblättern und bringen eine besondere Note in jeden Garten. Als erfahrene Hobbygärtnerin habe ich diese faszinierenden Pflanzen über die Jahre schätzen gelernt.

Faszinierende Fakten über gefranste Dahlien

  • Geschlitzte Blütenblätter für ein außergewöhnliches Erscheinungsbild
  • Vielfältige Farbpalette von zartem Rosa bis kräftigem Rot
  • Ideale Schnittblumen für prachtvolle Blumensträuße
  • Biologischer Anbau fördert gesunde Pflanzen und Umwelt

Einführung zu gefransten Dahlien

Beschreibung und Besonderheiten

Gefranste Dahlien sind wahre Blickfänge im Garten. Ihre Blütenblätter weisen feine Schlitze am Rand auf, was ihnen ein filigranes und elegantes Aussehen verleiht. Die Blüten können beeindruckende 25 cm im Durchmesser erreichen und bestechen durch ihre üppigen Farbspiele.

Von zarten Pastelltönen bis hin zu kräftigen, leuchtenden Farben reicht die Palette dieser Schönheiten. Besonders beliebt sind Sorten in Rosa, Rot und Lila, wobei auch zweifarbige Varianten Aufsehen erregen. Die gefransten Blütenblätter verleihen den Dahlien eine fast schwebende Anmutung, die jeden Garten in ein blühendes Paradies verwandelt.

Vorteile des biologischen Anbaus

Der biologische Anbau von gefransten Dahlien bietet zahlreiche Vorteile. Durch den Verzicht auf chemische Düngemittel und Pestizide fördern Sie nicht nur die Gesundheit Ihrer Pflanzen, sondern schonen auch die Umwelt und die Bodenlebewesen.

Meiner Erfahrung nach entwickeln biologisch angebaute Dahlien ein stärkeres Wurzelsystem und zeigen sich widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Ein weiterer Pluspunkt: Sie produzieren mehr Nektar, was Bienen und andere Bestäuber anlockt und die Biodiversität in Ihrem Garten fördert.

Standortwahl und Bodenvorbereitung

Ideale Standortbedingungen

Gefranste Dahlien gedeihen am besten an sonnigen Plätzen. Ein Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag scheint optimal. Gleichzeitig sollte der Platz windgeschützt sein, da die großen Blüten bei starkem Wind leicht beschädigt werden können.

Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere, lehmige Böden eignen sich weniger, da sie zu Staunässe neigen, was die Knollen faulen lassen kann. Falls Ihr Gartenboden nicht optimal ist, lässt er sich durch gezielte Maßnahmen verbessern.

Bodenanalyse und -verbesserung

Vor der Pflanzung empfiehlt sich eine Bodenanalyse. Sie gibt Aufschluss über den pH-Wert und den Nährstoffgehalt des Bodens. Gefranste Dahlien bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0.

Bei zu saurem Boden hilft die Zugabe von Kalk. Ist der Boden zu alkalisch, kann die Einarbeitung von Rindenhumus oder Torf Abhilfe schaffen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Torf aus nachhaltiger Gewinnung stammt, um Moore zu schützen.

Natürliche Bodenlockerung und Kompostzugabe

Um den Boden optimal für die Pflanzung vorzubereiten, lockern Sie ihn bis zu einer Tiefe von etwa 30 cm auf. Dies verbessert die Durchlüftung und erleichtert den Wurzeln das Eindringen in den Boden. Entfernen Sie dabei Steine und Wurzelreste.

Arbeiten Sie großzügig reifen Kompost in den Boden ein. Er versorgt die Pflanzen nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern verbessert auch die Bodenstruktur und das Wasserhaltevermögen. Pro Quadratmeter können Sie etwa 3-5 Liter Kompost einarbeiten.

Sollten Sie selbst keinen Kompost herstellen, greifen Sie auf biologischen Qualitätskompost zurück. Dieser ist frei von Schadstoffen und unterstützt das gesunde Wachstum Ihrer gefransten Dahlien.

Pflanzung der Dahlienknollen

Optimaler Pflanzzeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung von Dahlienknollen ist das Frühjahr, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. In den meisten Regionen Deutschlands trifft dies auf Mitte bis Ende Mai zu. Die Bodentemperatur sollte mindestens 8°C betragen.

Möchten Sie die Knollen früher pflanzen, können Sie sie in Töpfen vorziehen und nach den Eisheiligen ins Freiland setzen. So gewinnen Sie Zeit und können sich früher an den prachtvollen Blüten erfreuen.

Richtige Pflanztechnik

Graben Sie für jede Knolle ein Pflanzloch von etwa 15-20 cm Tiefe. Legen Sie die Knolle mit dem Triebansatz nach oben hinein. Der Triebansatz sollte etwa 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Füllen Sie das Loch mit lockerer, nährstoffreicher Erde auf und drücken Sie sie leicht an.

Gießen Sie die frisch gepflanzten Knollen gründlich an, um einen guten Bodenkontakt herzustellen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollten Sie sparsam gießen, um Fäulnis zu vermeiden. Erst wenn die ersten Triebe erscheinen, können Sie die Wassergaben erhöhen.

Abstände und Anordnung im Beet

Der richtige Pflanzabstand ist entscheidend für die gesunde Entwicklung Ihrer gefransten Dahlien. Kleinere Sorten benötigen einen Abstand von etwa 40-50 cm, während großblütige Sorten 60-80 cm Platz zwischen den Pflanzen brauchen.

Planen Sie die Anordnung im Beet sorgfältig. Setzen Sie höher wachsende Sorten in den Hintergrund und niedrigere Varietäten in den Vordergrund. So schaffen Sie eine attraktive Staffelung und alle Pflanzen erhalten ausreichend Licht.

Denken Sie auch an die Kombination mit anderen Pflanzen. Gefranste Dahlien harmonieren wunderbar mit Sonnenhut, Zinnien oder Cosmeen. Diese Mischpflanzungen fördern nicht nur die Biodiversität, sondern schützen die Dahlien auch vor Schädlingen.

Natürliche Pflege für gesunde Dahlien

Die richtige Pflege während der Wachstumsphase ist entscheidend für prachtvolle Blüten bei gefransten Dahlien. Mit ein paar einfachen, umweltfreundlichen Techniken können Sie Ihren Dahlien optimale Bedingungen bieten.

Bewässerung im Einklang mit der Natur

Dahlien sind durstige Gesellen, besonders wenn's trocken wird. Ein Tipp aus meiner langjährigen Erfahrung: Gießen Sie am besten morgens, damit die Blätter tagsüber Zeit zum Abtrocknen haben. Persönlich schwöre ich auf Tröpfchenbewässerung - sie bringt das Wasser direkt zu den Wurzeln und minimiert das Risiko von lästigen Pilzerkrankungen. Weniger häufiges, dafür aber gründliches Gießen fördert zudem ein tiefes Wurzelwachstum.

Mulchen: Der natürliche Feuchtigkeitsspeicher

Eine Mulchschicht wirkt wahre Wunder! Stroh oder Rasenschnitt eignen sich hervorragend, um Feuchtigkeit im Boden zu halten und gleichzeitig Unkraut in Schach zu halten. Wichtig dabei: Halten Sie etwas Abstand zum Stängel, sonst droht Fäulnis. Eine 5-7 cm dicke Schicht hat sich bei mir als ideal erwiesen.

Biologische Düngung für kraftstrotzende Dahlien

Für eine natürliche Nährstoffversorgung gibt es zahlreiche organische Methoden:

Kompost und organische Dünger

Gut verrotteter Kompost ist ein wahres Allroundtalent für Dahlien. Im Frühjahr arbeite ich gerne eine Handvoll pro Pflanze in die obere Bodenschicht ein. Auch Hornspäne oder selbst angesetzte Brennnesseljauche haben sich bei mir bewährt.

Selbstgemachte Pflanzenjauchen

Pflanzenjauchen sind mein persönlicher Geheimtipp - einfach herzustellen und unglaublich effektiv. Für Dahlien empfehle ich besonders Beinwelljauche: Einfach einen Eimer zu einem Drittel mit frischen Beinwellblättern füllen, mit Wasser aufgießen und zwei Wochen gären lassen. Die fertige Jauche 1:10 mit Wasser verdünnen und alle zwei Wochen damit düngen - Ihre Dahlien werden es Ihnen danken!

Ökologische Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Auch beim biologischen Anbau können sich ungebetene Gäste einschleichen. Keine Sorge, mit den richtigen Methoden behalten Sie die Oberhand.

Die üblichen Verdächtigen: Schädlinge und Krankheiten

In meinem Garten hatte ich es schon mit einigen Plagegeistern zu tun:

  • Schnecken, die sich über junge Triebe und Blätter hermachen
  • Blattläuse, die an Knospen und Triebspitzen saugen
  • Spinnmilben, die fiese gelbe Blattflecken verursachen
  • Mehltau, der die Blätter mit einem weißen Belag überzieht
  • Grauschimmel, der braune Flecken auf Blüten und Stängeln hinterlässt

Natürliche Abwehrstrategien

Vorbeugen ist definitiv besser als heilen. Hier ein paar Methoden, die sich bei mir bewährt haben:

  • Pflanzenstärkung: Regelmäßige Anwendung von verdünnter Schachtelhalmbrühe macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Pilzbefall.
  • Nützlinge fördern: Schaffen Sie Lebensräume für Marienkäfer, Florfliegen und Co. - die besten Verbündeten im Kampf gegen Schädlinge.
  • Mischkultur: Tagetes oder Knoblauch zwischen den Dahlien gepflanzt, vertreiben mit ihrem Duft viele unerwünschte Besucher.
  • Schneckenkragen: Junge Pflanzen lassen sich gut mit Schneckenkragen aus Kupfer oder speziellen Kunststoffen schützen.

Biologische Pflanzenschutzmittel als Ultima Ratio

Wenn alle Stricke reißen, können Sie auf biologische Pflanzenschutzmittel zurückgreifen:

  • Neemöl hat sich bei mir als wirksam gegen viele saugende Insekten erwiesen
  • Eine simple Schmierseifenlösung kann Wunder gegen Blattläuse und Spinnmilben bewirken
  • Bacillus thuringiensis ist meine Geheimwaffe gegen verschiedene Schmetterlingsraupen

Aber Vorsicht: Auch biologische Mittel sollten mit Bedacht eingesetzt werden, um das natürliche Gleichgewicht im Garten nicht zu stören. Oft reicht schon ein kräftiger Wasserstrahl, um lästige Blattläuse von den Pflanzen zu entfernen.

Mit diesen natürlichen Pflege- und Schutzmaßnahmen schaffen Sie beste Voraussetzungen für gesunde, kräftige Dahlien mit einer Fülle von Blüten. Ein gesunder Boden ist und bleibt das A und O für vitale Pflanzen. Investieren Sie Zeit in die Bodenverbesserung, und Sie werden mit robusten Dahlien belohnt, die Krankheiten und Schädlingen besser trotzen können. In meinem Garten hat sich dieser Ansatz über die Jahre immer wieder bewährt.

Pflege während der Blütezeit: So fördern Sie prachtvolle Dahlienblüten

Die Blütezeit gefranster Dahlien ist zweifellos der Höhepunkt des Gartenjahres. Mit den richtigen Pflegetipps können Sie diese Pracht verlängern und intensivieren. Lassen Sie mich Ihnen ein paar bewährte Methoden aus meiner langjährigen Erfahrung vorstellen:

Förderung der Blütenbildung

Regelmäßiges Entfernen verblühter Blumen regt die Bildung neuer Knospen an. Schneiden Sie den Stängel bis zum nächsten Blattansatz zurück - das hält die Pflanze kompakt und fördert die Entwicklung von Seitentrieben. Ich habe festgestellt, dass dieser kleine Aufwand sich in Form einer üppigeren Blütenpracht vielfach auszahlt.

Eine ausgewogene Düngung ist ebenfalls entscheidend. Persönlich schwöre ich auf selbst angesetzten Brennnesselsud. Er enthält viele Nährstoffe und fördert die Blütenbildung auf natürliche Weise. Wenn Sie keine Lust auf Brennnesseljauche haben, tut's auch ein organischer, kaliumreicher Flüssigdünger gute Dienste.

Richtige Schnitt- und Erntetechniken

Beim Schneiden der Dahlienblüten gibt es ein paar Kniffe zu beachten:

  • Greifen Sie am besten frühmorgens oder abends zur Schere, wenn die Temperaturen kühler sind.
  • Verwenden Sie unbedingt eine scharfe, saubere Schere - gequetschte Stängel nehmen später schlechter Wasser auf.
  • Ein schräger Schnitt vergrößert die Aufnahmefläche für Wasser.
  • Entfernen Sie die unteren Blätter, sonst faulen sie im Wasser und verderben die Freude am Strauß.

Für Schnittblumen empfehle ich, die Blüten zu ernten, wenn sie gerade aufgegangen sind. So haben Sie am längsten etwas von ihrer Schönheit.

Verwendung als Schnittblume

Gefranste Dahlien sind wahre Schmuckstücke in jedem Bouquet. Mit ein paar Tricks halten sie auch länger:

  • Gönnen Sie frisch geschnittenen Blumen zunächst ein paar Stunden in lauwarmem Wasser - sie saugen sich dann richtig voll.
  • Alle zwei Tage sollten Sie das Wasser wechseln und dabei die Stängel um etwa einen Zentimeter kürzen. Das mag aufwendig erscheinen, verlängert aber die Haltbarkeit enorm.
  • Entfernen Sie welke Blüten und Blätter sofort - sie sind nicht nur unschön, sondern können auch Fäulnis verursachen.
  • Stellen Sie die Vase nicht in die pralle Sonne oder neben die Heizung. Dahlien mögen es lieber kühl.

Bei guter Pflege können Sie sich bis zu zwei Wochen an Ihrem Dahlienstrauß erfreuen - ein echter Hingucker auf dem Esstisch!

Vorbereitung auf den Winter: So überwintern Sie Ihre Dahlienknollen

Wenn die ersten Nachtfröste drohen, wird es Zeit, die Dahlienknollen aus dem Boden zu holen und winterfest zu machen. Eine Aufgabe, die ich jedes Jahr mit einer Mischung aus Wehmut und Vorfreude angehe. Hier mein bewährtes Vorgehen:

Zeitpunkt und Methode der Knollenentnahme

Der richtige Moment ist gekommen, wenn der erste Frost die oberirdischen Pflanzenteile schwarz gefärbt hat - meist Ende Oktober oder Anfang November. So gehe ich vor:

  • Stängel etwa 10-15 cm über dem Boden abschneiden.
  • Knollen vorsichtig mit einer Grabegabel ausgraben. Dabei gilt: Lieber etwas mehr Zeit investieren als die Knollen zu verletzen.
  • Überschüssige Erde abschütteln, aber einen dünnen Erdmantel an den Knollen belassen - das schützt sie vor dem Austrocknen.

Reinigung und Trocknung der Knollen

Nach dem Ausgraben müssen die Knollen gründlich gereinigt und getrocknet werden:

  • Anhaftende Erde vorsichtig mit einer weichen Bürste entfernen. Ich verwende dafür gerne eine alte Gemüsebürste.
  • Aufs Abspülen verzichte ich - die zusätzliche Feuchtigkeit begünstigt nur Fäulnis.
  • Die Knollen lasse ich an einem luftigen, frostfreien Ort für etwa eine Woche trocknen. Mein Gartenschuppen hat sich dafür bewährt.
  • Ab und zu drehe ich die Knollen, damit sie gleichmäßig trocknen.

Natürliche Behandlung gegen Pilzbefall

Zum Schutz der Knollen vor Pilzbefall während der Winterruhe setze ich auf natürliche Mittel:

  • Die getrockneten Knollen bestäube ich gerne mit Holzasche oder Algenkalk. Das wirkt desinfizierend und beugt Fäulnis vor.
  • Eine Alternative, die ich manchmal nutze: Die Knollen in trockenes Sägemehl oder Holzwolle betten. Das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und hemmt die Ausbreitung von Pilzen.
  • Ein Tipp, den ich von einer befreundeten Gärtnerin bekommen habe: Zimtpulver soll fungizide Eigenschaften haben. In besonders feuchten Jahren probiere ich das gerne mal aus.

Allerdings: Die beste Pilzprophylaxe ist und bleibt eine gute Belüftung während der Lagerung. Packen Sie die Knollen nicht zu eng ein und werfen Sie regelmäßig einen Blick darauf, ob sich Fäulnis oder Schimmel zeigt.

Mit diesen Maßnahmen bringen Sie Ihre gefransten Dahlien gut durch den Winter. Und wenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen den Garten wärmen, können Sie sich schon auf die nächste Blütenpracht freuen!

Dahlienknollen überwintern: So bringen Sie Ihre Lieblinge durch die kalte Jahreszeit

Das perfekte Winterquartier finden

Die Überwinterung von Dahlienknollen ist eine Kunst für sich. Aus meiner Erfahrung weiß ich: Kühl und trocken, das mögen die Knollen am liebsten. Ein frostfreier Raum mit Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius ist ideal. Bei mir im Keller herrschen genau diese Bedingungen - vielleicht haben Sie ja auch so einen perfekten Platz?

Über die Jahre habe ich verschiedene Aufbewahrungsmethoden ausprobiert. Am besten bewährt hat sich das Einlagern in Kisten mit leicht feuchtem Torf oder Sägespänen. So bleiben die Knollen weder zu trocken noch zu feucht. Manchmal greife ich auch auf Papiertüten oder Pappkartons zurück. Nur von luftdichten Plastikbehältern rate ich ab - da sammelt sich gerne Feuchtigkeit und das Ergebnis ist oft Fäulnis.

Regelmäßige Kontrolle: Ein Muss in der Winterpause

Auch wenn die Dahlien schlafen, brauchen sie ab und zu einen Kontrollblick. Ich schaue alle zwei bis drei Wochen nach ihnen. Dabei achte ich besonders auf Anzeichen von Fäulnis oder Austrocknung. Faule Stellen entferne ich großzügig - besser zu viel als zu wenig. Sind die Knollen zu trocken, besprühe ich sie kurz mit Wasser. Das hat sich als praktischer erwiesen als das Eintauchen.

Einmal hatte ich Besuch von Nagern im Winterlager - seitdem bin ich besonders wachsam. Bei Spuren von ungebetenen Gästen isoliere ich die betroffenen Knollen sofort. Im Notfall greife ich auf biologische Pflanzenschutzmittel zurück, aber das ist zum Glück selten nötig.

Frühlingserwachen: Die Knollen auf die neue Saison vorbereiten

Wenn die Tage länger werden, kribbelt es mir schon in den Fingern. Etwa vier bis sechs Wochen vor dem geplanten Auspflanzen hole ich die Knollen aus ihrem Winterschlaf. In einem etwas wärmeren Raum - so um die 15 Grad - wecke ich sie sanft auf. Es ist jedes Mal faszinierend zu sehen, wie die ersten zarten Triebe erscheinen.

Jetzt ist auch die Zeit gekommen, um zu große Knollen zu teilen. Dabei gehe ich vorsichtig vor und achte darauf, dass jedes Teilstück mindestens einen Triebansatz hat. Die Schnittstellen pudere ich mit Holzkohlepulver ein - ein alter Gärtnertrick, der Fäulnis vorbeugt.

Geheimtipps für üppige Dahlienblüten

Natürliche Booster für prächtige Blüten

Wer im Sommer eine wahre Blütenpracht erleben möchte, kann schon im Frühjahr die Weichen dafür stellen. Ich schwöre auf Hornspäne beim Einpflanzen. Sie geben langsam Nährstoffe ab und sorgen für kräftige Wurzeln. Während der Wachstumsphase setze ich auf selbst gemachte Brennnesseljauche. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber die Dahlien lieben es! Alle zwei Wochen gieße ich die verdünnte Jauche direkt an die Wurzeln - das gibt einen echten Wachstumsschub.

Standortwechsel: Frischer Wind für Ihre Dahlien

Ein Tipp, den ich erst spät entdeckt habe: Dahlien lieben Abwechslung! Ein Standortwechsel alle zwei bis drei Jahre tut ihnen richtig gut. Das beugt nicht nur Nährstoffmangel vor, sondern reduziert auch das Risiko von Krankheiten. Bei der Suche nach einem neuen Platz achte ich auf viel Sonne und Windschutz. Besonders gut gedeihen meine Dahlien dort, wo vorher Bohnen oder Erbsen standen - die hinterlassen einen stickstoffreichen Boden, den Dahlien sehr schätzen.

Warum sich bio-Dahlienanbau lohnt

Der biologische Anbau von Dahlien liegt mir besonders am Herzen. Es geht dabei um mehr als nur schöne Blumen - es ist eine Investition in einen lebendigen Garten. Durch den Verzicht auf chemische Dünger und Pestizide fördern wir die Bodengesundheit. Das mag am Anfang etwas mehr Arbeit bedeuten, aber es zahlt sich aus: Meine Bio-Dahlien sind kräftiger und widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge.

Ein weiterer Pluspunkt: Bio-Dahlien sind wahre Insektenmagneten. Es ist eine Freude zu beobachten, wie Bienen und Schmetterlinge die Blüten umschwirren. Das fördert nicht nur die Biodiversität in meinem Garten, sondern sorgt auch für ein natürliches Gleichgewicht. Und wenn ich die Blüten ins Haus hole, weiß ich, dass sie frei von Schadstoffen sind - ein beruhigendes Gefühl, besonders wenn man sie als essbare Dekoration verwenden möchte.

Langfristig gesehen macht sich der biologische Anbau bezahlt. Durch die Verwendung von Kompost und organischen Düngern verbessert sich die Bodenstruktur kontinuierlich. Das führt zu einer besseren Wasser- und Nährstoffspeicherung. Meine Dahlien kommen dadurch besser durch Trockenperioden, und ich muss weniger gießen - ein Vorteil, den ich besonders in heißen Sommern zu schätzen weiß.

Mit etwas Geduld und den richtigen Methoden entwickelt sich Jahr für Jahr eine prächtigere Blütenfülle. Der biologische Dahlienanbau ist für mich nicht nur eine Anbaumethode, sondern eine Philosophie. Es geht darum, im Einklang mit der Natur zu gärtnern und dabei wunderschöne Blumen zu genießen. Ein nachhaltiger und lebendiger Garten - was gibt es Schöneres?

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