Häufige Fehler beim Gemüseanbau vermeiden und erfolgreich gärtnern

Gemüseanbau: Typische Fehler vermeiden und erfolgreich gärtnern

Der Gemüseanbau im eigenen Garten erfreut sich wachsender Beliebtheit. Doch oft stellen sich Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen die Frage: Warum gedeiht mein Gemüse nicht wie erhofft?

Grüner Daumen leicht gemacht: Die wichtigsten Tipps für Ihren Gemüsegarten

  • Wählen Sie den richtigen Standort für Ihre Pflanzen
  • Bewässern Sie maßvoll und effizient
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung
  • Planen Sie Ihre Aussaat und Ernte sorgfältig

Die Bedeutung des Gemüseanbaus: Mehr als nur ein Hobby

Gemüse selbst anzubauen ist nicht nur eine befriedigende Freizeitbeschäftigung, sondern hat auch zahlreiche Vorteile. Es ermöglicht uns, frische und gesunde Lebensmittel direkt vor der Haustür zu ernten. Dabei wissen wir genau, wie unser Gemüse angebaut wurde – ohne Pestizide und mit viel Liebe zur Natur.

Darüber hinaus trägt der Gemüseanbau zur Biodiversität bei, fördert das Verständnis für natürliche Kreisläufe und kann sogar therapeutische Wirkungen haben. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, den Kontakt zur Natur wiederherzustellen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit und die Umwelt zu tun.

Ziel dieses Artikels: Ihr Wegweiser zum Gemüsegarten-Glück

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die häufigsten Stolpersteine beim Gemüseanbau aufzeigen und Ihnen praktische Lösungen an die Hand geben. Ob Sie nun Anfänger sind oder schon einige Erfahrung haben – hier finden Sie wertvolle Tipps, um Ihren Gemüsegarten zum Erblühen zu bringen.

Falsche Standortwahl: Der Grundstein für Erfolg oder Misserfolg

Die Bedeutung des richtigen Standorts

Der Standort ist für Ihre Gemüsepflanzen wie das Fundament für ein Haus – er entscheidet maßgeblich über Wohl und Wehe. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche an Licht, Boden und Mikroklima. Ein sonnenhungriger Tomatenstrauch wird im Schatten nie sein volles Potenzial entfalten, während Salat an einem heißen, trockenen Platz schnell in Schuss geht.

Häufige Fehler bei der Standortwahl

Oft unterschätzen Hobbygärtner den Lichtbedarf vieler Gemüsesorten. Sie pflanzen beispielsweise lichtliebende Arten wie Paprika oder Zucchini an halbschattige Stellen, wo diese zwar überleben, aber kaum Früchte tragen. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Missachtung der Bodenbeschaffenheit. Schwere, lehmige Böden können zu Staunässe führen, was die Wurzeln vieler Gemüsepflanzen buchstäblich erstickt.

Lösungsansätze und Tipps

Beobachten Sie Ihren Garten über den Tag hinweg, um sonnige und schattige Bereiche zu identifizieren. Die meisten Gemüsesorten benötigen mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht täglich. Für Schattenbereiche gibt es spezielle Sorten wie Salate, Spinat oder Kräuter.

Prüfen Sie die Bodenbeschaffenheit, indem Sie eine Handvoll Erde zusammendrücken. Zerfällt sie leicht wieder, ist sie ideal für die meisten Gemüsearten. Schwere Böden können Sie durch Einarbeiten von Sand und Kompost verbessern. Bei Platzmangel sind Hochbeete eine gute Alternative – hier haben Sie die volle Kontrolle über das Substrat.

Überwässerung und falsche Bewässerungstechniken: Weniger ist oft mehr

Auswirkungen von Überwässerung

"Viel hilft viel" – dieser Irrglaube führt im Gemüsegarten oft zu Problemen. Übermäßiges Gießen verdrängt den Sauerstoff aus dem Boden, was zu Wurzelfäule führen kann. Zudem werden Nährstoffe ausgewaschen, und die Pflanzen werden anfälliger für Krankheiten. Paradoxerweise können die Symptome von Überwässerung denen von Wassermangel ähneln: welke Blätter und kümmerliches Wachstum.

Richtige Bewässerungsmethoden

Statt täglich ein bisschen zu gießen, ist es besser, seltener, dafür aber gründlich zu wässern. Dies fördert ein tiefes Wurzelwachstum und macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenperioden. Gießen Sie möglichst am frühen Morgen oder späten Abend, um Verdunstungsverluste zu minimieren.

Ein Tipp aus meiner langjährigen Gartenerfahrung: Stecken Sie Ihren Finger etwa 5 cm tief in die Erde. Fühlt sie sich noch feucht an, können Sie mit dem Gießen noch warten. So entwickeln Sie ein Gefühl für den tatsächlichen Wasserbedarf Ihrer Pflanzen.

Wassersparende Techniken

Mulchen Sie Ihre Beete mit organischem Material wie Stroh oder Rasenschnitt. Dies reduziert die Verdunstung und unterdrückt gleichzeitig unerwünschtes Unkraut. Tröpfchenbewässerung oder Perlschläuche bringen das Wasser gezielt zu den Wurzeln und sind besonders effizient.

Ein alter Gärtnertrick: Graben Sie leere, durchlöcherte Plastikflaschen neben Ihre Pflanzen ein. Befüllt geben sie das Wasser langsam und direkt an die Wurzeln ab – ideal für durstige Gewächse wie Tomaten oder Kürbisse.

Nährstoffmangel und falsche Düngung: Die richtige Balance finden

Erkennen von Nährstoffmangel

Nährstoffmangel zeigt sich oft durch Verfärbungen oder Deformationen der Blätter. Gelbe Blätter können auf Stickstoffmangel hindeuten, während violette Färbungen oft ein Zeichen für Phosphormangel sind. Braune Blattränder können auf Kaliummangel hinweisen. Beobachten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, um Mangelerscheinungen frühzeitig zu erkennen.

Richtige Düngungspraxis

Überdüngung ist genauso schädlich wie Nährstoffmangel. Sie kann zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung führen und die Pflanzen anfälliger für Schädlinge machen. Führen Sie vor der Pflanzung eine Bodenanalyse durch, um den tatsächlichen Nährstoffbedarf zu ermitteln.

Düngen Sie lieber öfter in kleinen Mengen als selten und viel. Organische Dünger wie Kompost oder gut verrotteter Mist geben Nährstoffe langsam und gleichmäßig ab und verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur.

Natürliche Düngemethoden

Gründüngung mit Leguminosen wie Klee oder Lupinen reichert den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff an. Komposttee – ein Aufguss aus reifem Kompost – ist ein hervorragender Flüssigdünger und stärkt gleichzeitig die Pflanzengesundheit.

Ein Tipp aus meinem Garten: Brennnesseljauche ist ein wahres Wundermittel. Sie enthält viele Nährstoffe und wirkt gleichzeitig als natürliches Pflanzenstärkungsmittel. Allerdings sollten Sie sie vor der Anwendung stark verdünnen, da sie sehr konzentriert ist.

Mit diesen Grundlagen sind Sie gut gerüstet, um typische Anfängerfehler zu vermeiden und Ihren Gemüsegarten zum Erfolg zu führen. Denken Sie daran: Gärtnern ist ein Lernprozess. Jeder Fehler ist eine Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Viel Freude und eine reiche Ernte!

Pflanzabstände: Der Schlüssel zum üppigen Gemüsegarten

Wer kennt das nicht? Man steht im Gartencenter, die Augen leuchten beim Anblick der vielen Setzlinge, und plötzlich landet mehr im Einkaufswagen, als ursprünglich geplant. Zuhause angekommen, wird dann oft zu dicht gepflanzt - ein klassischer Anfängerfehler, den selbst erfahrene Gärtner manchmal noch machen.

Warum richtige Abstände so wichtig sind

Pflanzen brauchen Platz - nicht nur über, sondern auch unter der Erde. Die Wurzeln müssen sich ausbreiten können, um Nährstoffe und Wasser aufzunehmen. Zu eng gepflanzte Gemüsepflanzen konkurrieren um diese lebenswichtigen Ressourcen. Das Ergebnis? Kümmerwuchs und magere Ernte.

Die Folgen zu enger Bepflanzung

Neben dem Konkurrenzkampf um Nährstoffe gibt es weitere Nachteile:

  • Erhöhte Anfälligkeit für Pilzkrankheiten durch schlechte Luftzirkulation
  • Schwierigkeiten bei der Pflege und Ernte
  • Geringere Qualität und Quantität der Ernte
  • Stress für die Pflanzen, was zu vorzeitigem Schossen führen kann

Optimale Abstände für verschiedene Gemüsesorten

Jede Gemüseart hat ihre eigenen Platzansprüche. Hier ein paar Richtwerte:

  • Tomaten: 50-70 cm zwischen den Pflanzen
  • Gurken: 50-60 cm
  • Kohlrabi: 30-40 cm
  • Salat: 25-30 cm
  • Möhren: 3-5 cm (später ausdünnen)

Tipp: Nutzen Sie die Angaben auf den Samentüten oder Pflanzetiketten als Orientierung.

Zeitplanung und Saisonalität: Der richtige Moment ist alles

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", heißt es. Im Garten könnte man sagen: "Wer zur falschen Zeit sät, erntet Enttäuschung." Die richtige Zeitplanung ist entscheidend für den Erfolg im Gemüsegarten.

Die Bedeutung des richtigen Zeitpunkts

Jede Pflanze hat ihre eigene "Uhr". Manche mögen's kühl, andere brauchen Wärme zum Keimen. Wer Tomaten zu früh ins Freiland setzt, riskiert Frostschäden. Wer Radieschen zu spät sät, erntet holzige Knollen. Der richtige Zeitpunkt berücksichtigt nicht nur Frost und Hitze, sondern auch die Tageslänge und Bodenbedingungen.

Aussaatkalender und Erntezeiten

Ein Aussaatkalender ist Gold wert für Hobbygärtner. Er verrät, wann was in die Erde darf. Grob kann man einteilen:

  • Frühjahr (März-Mai): Salate, Radieschen, Möhren, Erbsen
  • Frühsommer (Mai-Juni): Tomaten, Gurken, Zucchini
  • Spätsommer (Juli-August): Feldsalat, Spinat, Wintergemüse

Die Erntezeiten variieren je nach Sorte und Anbaumethode. Frühkartoffeln können schon nach 10-12 Wochen geerntet werden, Kürbisse brauchen oft bis zum Herbst.

Planung für ganzjährigen Ertrag

Mit kluger Planung kann man fast das ganze Jahr über frisches Gemüse ernten. Tricks dafür sind:

  • Staffelanbau: Alle 2-3 Wochen kleine Mengen säen
  • Mischkultur: Schnell und langsam wachsende Pflanzen kombinieren
  • Nachkultur: Nach der Ernte gleich die nächste Kultur pflanzen
  • Wintergemüse: Robuste Sorten wie Grünkohl oder Feldsalat anbauen

Schädlingsbekämpfung: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wer schon mal hilflos zusehen musste, wie Schnecken den Salat vernichten oder Blattläuse die Bohnen befallen, weiß: Schädlinge können einem ganz schön den Spaß am Gärtnern verderben. Aber keine Sorge, mit den richtigen Strategien behalten Sie die Oberhand.

Häufige Schädlinge im Gemüsegarten

Die "üblichen Verdächtigen" sind:

  • Schnecken: Lieben junge, saftige Pflanzen
  • Blattläuse: Saugen an Blättern und Triebspitzen
  • Weiße Fliege: Befällt oft Kohl und Tomaten
  • Kartoffelkäfer: Kann ganze Kartoffelfelder kahlfressen
  • Möhrenfliege: Die Larven bohren Gänge in Möhren

Präventive Maßnahmen

Vorbeugen ist oft einfacher als bekämpfen. Hier einige Tipps:

  • Fruchtfolge einhalten: Verhindert die Anreicherung von Schädlingen im Boden
  • Mischkultur: Verwirrt Schädlinge und lockt Nützlinge an
  • Gesunde Pflanzen: Gut versorgte Pflanzen sind widerstandsfähiger
  • Hygiene: Befallene Pflanzenteile entfernen und entsorgen
  • Barrieren: Schneckenzäune oder Kulturschutznetze aufstellen

Natürliche Schädlingsbekämpfungsmethoden

Wenn's doch mal Probleme gibt, muss nicht gleich die chemische Keule her. Probieren Sie es mit:

  • Nützlingen: Marienkäfer gegen Blattläuse, Fadenwürmer gegen Schnecken
  • Pflanzenjauchen: Brennnesselsud stärkt die Pflanzen
  • Fallen: Bierfallen für Schnecken, Gelbtafeln für weiße Fliegen
  • Ablenkpflanzen: Kapuzinerkresse zieht Blattläuse magisch an
  • Natürliche Spritzmittel: Schmierseifenlösung gegen Blattläuse

Denken Sie dran: Ein gesunder Garten reguliert sich oft von selbst. Manchmal reicht es, einfach abzuwarten und zu beobachten. Nicht jeder Schädling richtet gleich verheerenden Schaden an. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wann Sie eingreifen müssen und wann nicht. Und vergessen Sie nicht: Auch aus Fehlern lernt man. Jede Gartensaison macht Sie zu einem besseren Gärtner!

Mangelhafte Bodenbearbeitung: Der Schlüssel zum Gemüsegarten-Erfolg

Wer kennt das nicht? Man steckt viel Arbeit in seinen Gemüsegarten, aber die Ernte fällt mager aus. Oft liegt's an der Bodenbearbeitung. Klingt öde? Ist es aber nicht! Denn der Boden ist das Herz unseres Gartens.

Die Bedeutung gesunder Bodenstruktur

Ein gesunder Boden ist wie eine gut geölte Maschine. Er speichert Wasser und Nährstoffe, lässt Wurzeln atmen und wachsen. Ist er verdichtet oder ausgelaugt, haben unsere Pflanzen schlechte Karten.

Richtige Bodenvorbereitung

Vor der Aussaat sollten wir den Boden lockern - aber nicht zu tief! 15-20 cm reichen meist. Zu tiefes Umgraben bringt nämlich die Bodenschichten durcheinander. Das mögen unsere Mikroorganismen gar nicht. Lieber vorsichtig mit der Grabegabel arbeiten.

Bodenverbesserungstechniken

Kompost ist Gold wert! Er verbessert die Bodenstruktur und liefert Nährstoffe. Auch Gründüngung ist toll: Pflanzen wie Phacelia oder Lupinen lockern den Boden und düngen ihn gleichzeitig. Win-win!

Fruchtfolge ignorieren: Ein folgenschwerer Fehler

Immer Tomaten am selben Platz? Keine gute Idee! Fruchtfolge ist wie eine ausgewogene Ernährung für unseren Garten.

Warum Fruchtfolge wichtig ist

Jede Pflanze entnimmt dem Boden andere Nährstoffe und hinterlässt andere. Manche locken Schädlinge an, andere vertreiben sie. Durch klugen Wechsel halten wir den Boden fit und die Schädlinge in Schach.

Grundlagen der Fruchtfolgeplanung

Es gibt Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Stark- nach Schwachzehrern - so lautet die Faustregel. Und zwischen Pflanzen derselben Familie sollten mindestens drei Jahre liegen. Klingt kompliziert? Ist es gar nicht, wenn man sich einen Plan macht!

Beispiele für effektive Fruchtfolgen

Eine bewährte Abfolge ist: Kohl (Starkzehrer) - Möhren (Mittelzehrer) - Bohnen (Schwachzehrer). Oder: Tomaten - Salat - Erbsen. Experimentiert und findet eure eigene Erfolgsformel!

Falsche Sortenwahl: Nicht jedes Gemüse passt überall

Manchmal sind wir von einer Sorte so begeistert, dass wir sie unbedingt anbauen wollen. Aber Vorsicht: Nicht jede Pflanze fühlt sich überall wohl.

Bedeutung standortangepasster Sorten

Jeder Garten ist einzigartig: Boden, Klima, Sonneneinstrahlung - all das beeinflusst das Pflanzenwachstum. Standortangepasste Sorten haben's da leichter. Sie sind resistenter gegen Krankheiten und bringen mehr Ertrag.

Kriterien für die Sortenwahl

Achtet auf Klimazone, Bodenbeschaffenheit und verfügbaren Platz. Wie viel Sonne gibt's? Wie feucht ist es? Und ganz wichtig: Was schmeckt euch? Es bringt nichts, Unmengen an Zucchini anzubauen, wenn keiner sie mag.

Empfehlungen für robuste Gemüsesorten

Für Anfänger empfehle ich robuste Klassiker: Buschbohnen, Radieschen, Salate. Auch Mangold ist ein dankbarer Geselle. Für Fortgeschrittene sind alte Sorten spannend. Sie sind oft widerstandsfähiger und schmecken fantastisch. Probiert doch mal die Ochsenherz-Tomate oder die blaue Kartoffel 'Vitelotte'!

Denkt dran: Gärtnern ist wie Kochen - man lernt nie aus. Jeder Fehler ist eine Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Also, ran an die Beete und los geht's!

Mangelnde Pflege und Vernachlässigung: Der Schlüssel zum Erfolg

Viele Hobbygärtner unterschätzen, wie wichtig regelmäßige Pflege für einen erfolgreichen Gemüsegarten ist. Dabei kann schon ein bisschen Aufmerksamkeit den Unterschied zwischen einer mickrigen und einer üppigen Ernte ausmachen.

Regelmäßige Pflegemaßnahmen

Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen gehören das Jäten, Hacken und Mulchen. Unkraut sollte regelmäßig entfernt werden, da es sonst den Gemüsepflanzen Wasser und Nährstoffe streitig macht. Hacken lockert den Boden auf und verbessert die Wasserspeicherung. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.

Erkennen und Behandeln von Krankheiten

Regelmäßige Kontrollen helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Achten Sie auf verfärbte oder fleckige Blätter, welke Pflanzenteile oder ungewöhnliches Wachstum. Bei Befall sollten befallene Pflanzenteile sofort entfernt werden. Oft hilft auch das Ausbringen von Nützlingen wie Marienkäfern gegen Blattläuse. Im Zweifelsfall lieber eine kranke Pflanze entfernen, als den ganzen Garten zu gefährden.

Richtige Erntetechniken

Ernten Sie Ihr Gemüse zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Technik. Blattgemüse wie Salat sollten Sie morgens ernten, wenn die Blätter noch prall sind. Verwenden Sie scharfe, saubere Werkzeuge, um Verletzungen an den Pflanzen zu vermeiden. Bei vielen Gemüsesorten fördert regelmäßiges Ernten sogar weiteres Wachstum.

Nachhaltige Anbaumethoden: Gut für Garten und Umwelt

Nachhaltige Anbaumethoden schonen nicht nur die Umwelt, sondern fördern auch die Gesundheit und Produktivität Ihres Gartens. Hier einige Ansätze, die Sie unbedingt ausprobieren sollten:

Vorteile nachhaltiger Anbaumethoden

Nachhaltige Methoden verbessern die Bodenqualität, fördern die Biodiversität und reduzieren den Einsatz von Chemikalien. Das Ergebnis: gesündere Pflanzen, die weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind. Außerdem schmeckt das Gemüse einfach besser!

Mischkultur und Companion Planting

Bei der Mischkultur werden verschiedene Pflanzenarten nebeneinander angebaut. Das kann Schädlinge verwirren und den Boden besser ausnutzen. Zum Beispiel vertreiben Tagetes Nematoden, während Basilikum neben Tomaten deren Geschmack verbessert. Probieren Sie doch mal Karotten und Zwiebeln nebeneinander - die Zwiebelfliege mag den Karottengeruch nicht und umgekehrt.

Kompostierung und Mulchen

Kompost ist das Gold des Gärtners. Er verbessert die Bodenstruktur, liefert Nährstoffe und fördert nützliche Bodenorganismen. Legen Sie einen Komposthaufen an und verwerten Sie Küchen- und Gartenabfälle. Mulchen mit organischem Material wie Grasschnitt oder Laub schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion.

Ein Garten voller Möglichkeiten

Gemüseanbau ist eine Wissenschaft für sich, aber keine Raketenwissenschaft. Mit ein bisschen Wissen, Geduld und Liebe zum Detail können Sie viele der häufigen Fehler vermeiden. Denken Sie daran: Jeder Garten ist einzigartig, und was in einem funktioniert, muss nicht unbedingt im anderen klappen. Experimentieren Sie, beobachten Sie und lernen Sie von Ihren Erfahrungen.

Egal ob Sie gerade erst anfangen oder schon jahrelang gärtnern - es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Vielleicht probieren Sie dieses Jahr eine neue Gemüsesorte aus oder wagen sich an eine nachhaltige Anbaumethode. Der Gemüsegarten ist nicht nur eine Quelle für frisches, gesundes Essen, sondern auch ein Ort zum Entspannen, Lernen und Staunen.

Also, schnappen Sie sich Ihre Gartenschere und los geht's! Ihr Gemüsegarten wartet darauf, zu einem blühenden Paradies zu werden. Und wer weiß - vielleicht entdecken Sie dabei Ihr verborgenes Talent als Gemüseflüsterer. Gutes Gelingen!

Tags: Gemüse
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zur Kategorie Gemüse
Topseller
Angebot
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild von Culinaris BIO Freilandtomate Rondobella mit reifen Tomaten an der Pflanze und einer aufgeschnittenen Tomate darunter sowie Produktinformationen auf Deutsch und demeter Siegel.
Culinaris BIO Freilandtomate Rondobella
Inhalt 1 Stück
3,29 € * 3,89 € *
Angebot
Produktbild von Sperli Snackgurke Iznik F1 mit frischen grünen Gurken auf Holzuntergrund und Verpackungsdesign mit Markenlogo Informationen zu den Saatgut-Eigenschaften wie rein weibliche F1-Hybride und intensiver Geschmack in deutscher Sprache. Sperli Snackgurke Iznik, F1
Inhalt 1 Portion
4,39 € * 4,89 € *
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild von Culinaris BIO Salattomate Indigo Rose mit einer aufgeschnittenen und zwei ganzen, dunklen Tomaten, präsentiert in einer Hand vor einem grünen Hintergrund, Logos und Texte zum biologischen Anbau.
Culinaris BIO Salattomate Indigo Rose
Inhalt 1 Stück
3,89 € *
Produktbild von Kiepenkerl Brokkoli Calabrese natalino mit der Darstellung von Brokkoliköpfen und Verpackungsdesign mit Markenlogo und Produktnamen. Kiepenkerl Brokkoli Calabrese natalino
Inhalt 1 Portion
1,09 € *
Produktbild von Kiepenkerl Zuckererbse Delikata mit Darstellung der Erbsenschoten und Informationen zu Anbau und Sorteneigenschaften. Kiepenkerl Zuckererbse Delikata
Inhalt 1 Portion
2,89 € *
Produktbild von Kiepenkerl Rosenkohl Roodnerf Saatgut mit Abbildung frischer Rosenkohlköpfe und Verpackungsinformationen in deutscher Sprache Kiepenkerl Rosenkohl Roodnerf
Inhalt 1 Portion
1,09 € *
Produktbild von Sperli Kürbis Uchiki Kuri mit Darstellung des Kürbisses, Informationen zum Gewicht und Erntezeit sowie Markenlogo und Hinweisen auf essbare Schale und nussigen Geschmack. Sperli Kürbis Uchiki Kuri
Inhalt 1 Portion
3,39 € *
Produktbild von Sperli Fleisch-Tomate Anacoeur mit der Darstellung gelber Tomaten und Informationen zu Geschmack sowie Gewicht als Neuheit gekennzeichnet. Sperli Fleisch-Tomate Anacoeur
Inhalt 1 Portion
4,49 € *
Angebot
Produktbild von Kiepenkerl Buschbohne Negra mit Darstellung von grünen Bohnen und schwarzen Samen auf Holzuntergrund sowie Verpackungsdesign mit Produktinformationen in deutscher Sprache. Kiepenkerl Buschbohne Negra
Inhalt 1 Portion
2,59 € * 2,89 € *
Produktbild von Kiepenkerl Sauerampfer mehrjährig mit Abbildung der Pflanze und Verpackungsinformationen zu Verwendung und gesundheitlichen Vorteilen. Kiepenkerl Sauerampfer, mehrjährig
Inhalt 1 Portion
1,39 € *
Passende Artikel
Produktbild von Gaertners Garten-Rasenkalk gekoernt 10kg Verpackung mit gruenem Rasen und Liegestuhl im Hintergrund sowie Anwendungszeitraum und Produkteigenschaften. Gärtner's Garten-Rasenkalk gekörnt 10kg
Inhalt 10 Kilogramm (1,05 € * / 1 Kilogramm)
10,49 € *
Produktbild von Gärtners Garten-Rasenkalk gekörnt 25kg mit Gartenhintergrund und Produktinformationen bezüglich Anwendungsfläche und Zeitspanne der Anwendung. Gärtner's Garten-Rasenkalk gekörnt 25kg
Inhalt 25 Kilogramm (0,84 € * / 1 Kilogramm)
20,99 € *
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Produktbild von Kiepenkerl BIO Kürbis Saatgut Verpackung für Hokkaido Kürbisse mit Angaben zu Geschmack und Lagerfähigkeit sowie Bio-Siegel.
Kiepenkerl BIO Kürbis, F1
Inhalt 1 Portion
3,39 € *
Produktbild von Sperli Stangensellerie Giant Red mit roten Selleriestangen auf Jute und einem Preisschild sowie Markenlogo und Hinweisen zur Gourmetküche und Aussaatzeit in deutscher Sprache. Sperli Stangensellerie Giant Red
Inhalt 1 Portion
2,89 € *
Produktbild von Kiepenkerl Sommeraster Bambina Mischung mit bunten Blumen und Verpackungsinformationen einschließlich des Hinweises NEU und ProfiLine Label. Kiepenkerl Zwergaster Bambina Mischung
Inhalt 1 Portion
2,89 € *
Produktbild von Kiepenkerl Blumenkohl Clapton F1 mit Darstellung der Blumenkohlknospe und Verpackungsdesign mit Produktinformationen und Markenlogo. Kiepenkerl Blumenkohl Clapton, F1
Inhalt 1 Portion
4,39 € *
Produktbild des Cuxin DCM Vitalisierender Meereskalk Plus in einer 1, 5, kg Streuschachtel mit Informationen zur Anwendung und Abbildungen von Pflanzen und Gemüse. Cuxin DCM Vitalisierender Meereskalk Plus 1,5kg...
Inhalt 1.5 Kilogramm (8,99 € * / 1 Kilogramm)
13,49 € *
Produktbild von MANNA Bio Hochbeetdünger in einer 500g Verpackung mit Pflanzen und Hochbeet im Hintergrund und Produktinformationen in deutscher und italienischer Sprache. MANNA Bio Hochbeetdünger 500g
Inhalt 0.5 Kilogramm (13,98 € * / 1 Kilogramm)
6,99 € *