Krankheiten und Schädlinge bei Ziergurken erkennen und bekämpfen

Ziergurken: Dekorative Schönheiten mit Tücken

Ziergurken sind wahre Hingucker im Garten, doch ihre Pflege kann herausfordernd sein. Erfahren Sie, wie Sie diese interessanten Pflanzen richtig kultivieren und vor Krankheiten schützen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ziergurken bereichern Gärten mit ihren dekorativen Früchten
  • Echter und Falscher Mehltau sind häufige Probleme
  • Das Gurkenmosaikvirus kann erhebliche Schäden verursachen
  • Präventive Maßnahmen sind entscheidend für eine gesunde Pflanze

Die Bedeutung von Ziergurken in der Gartengestaltung

Ziergurken sind mehr als nur Gemüse - sie sind natürliche Kunstwerke. Mit ihren ungewöhnlichen Formen und leuchtenden Farben verschönern sie jeden Garten. Ob als Kletterpflanze an Zäunen oder als Blickfang in Beeten, diese vielseitigen Gewächse bringen eine exotische Note in unsere heimischen Gärten.

In meinem eigenen Garten habe ich letztes Jahr eine Ecke nur für Ziergurken reserviert. Die Vielfalt an Formen und Farben war beeindruckend - von kleinen, stacheligen Kugeln bis hin zu langen, schlangenförmigen Früchten. Besonders beliebt bei meinen Enkeln waren die flaschenförmigen Sorten, die sie als "Zauberfläschchen" bezeichneten.

Herausforderungen bei der Kultivierung von Ziergurken

So schön Ziergurken auch sind, ihre Pflege kann manchmal knifflig sein. Sie sind recht anspruchsvoll und reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse. Zu den häufigsten Problemen gehören:

  • Pilzkrankheiten wie Mehltau
  • Viruserkrankungen
  • Schädlingsbefall
  • Empfindlichkeit gegenüber Wetterextremen

Trotz dieser Herausforderungen lohnt sich die Mühe. Mit dem richtigen Wissen und etwas Geduld können Sie gesunde, prachtvolle Ziergurken züchten.

Häufige Krankheiten bei Ziergurken

Echter Mehltau - der weiße Schrecken

Symptome und Erkennungsmerkmale

Echter Mehltau ist eine der häufigsten Krankheiten bei Ziergurken. Er zeigt sich als weißer, mehliger Belag auf Blättern, Stängeln und manchmal sogar auf den Früchten. Anfangs sieht man nur kleine, weiße Flecken, die sich schnell ausbreiten können.

Auswirkungen auf die Pflanze

Befallene Blätter vergilben und sterben ab. Die Pflanze wird geschwächt und produziert weniger oder kleinere Früchte. In schweren Fällen kann die gesamte Pflanze absterben.

Präventive Maßnahmen

Um Echtem Mehltau vorzubeugen, sollten Sie:

  • Für gute Luftzirkulation sorgen
  • Nicht über das Laub gießen
  • Resistente Sorten wählen
  • Regelmäßig auf erste Anzeichen prüfen

Behandlungsmöglichkeiten

Bei ersten Anzeichen können Sie mit Hausmitteln wie verdünnter Milch oder Backpulverlösung sprühen. In hartnäckigen Fällen helfen spezielle Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel.

Falscher Mehltau - der heimtückische Verwandte

Unterschiede zum Echten Mehltau

Im Gegensatz zum Echten Mehltau bildet der Falsche Mehltau keinen weißen Belag auf der Blattoberseite. Stattdessen zeigen sich gelbliche Flecken auf der Oberseite und ein grau-violetter Flaum auf der Unterseite der Blätter.

Symptome und Verlauf

Die Krankheit beginnt oft an den unteren Blättern und breitet sich nach oben aus. Befallene Blätter werden gelb, braun und sterben schließlich ab. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich die Krankheit rasant ausbreiten.

Vorbeugende Strategien

Zur Vorbeugung empfiehlt es sich:

  • Pflanzen nicht zu dicht zu setzen
  • Morgens zu gießen, damit die Blätter über Tag abtrocknen
  • Kranke Pflanzenteile sofort zu entfernen
  • Auf eine ausgewogene Düngung zu achten

Bekämpfungsoptionen

Bei Befall können kupferhaltige Präparate helfen. In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen mit Schachtelhalmbrühe gemacht, die ich vorbeugend alle zwei Wochen sprühe.

Gurkenmosaikvirus - der unsichtbare Feind

Übertragungswege

Das Gurkenmosaikvirus wird hauptsächlich durch Blattläuse übertragen. Auch durch Werkzeuge oder Hände kann es von Pflanze zu Pflanze wandern.

Typische Anzeichen einer Infektion

Infizierte Pflanzen zeigen oft:

  • Mosaikartige Verfärbungen auf den Blättern
  • Verkrüppelte oder deformierte Blätter
  • Verkümmerte oder missgebildete Früchte

Auswirkungen auf Ertrag und Qualität

Ein Befall mit dem Gurkenmosaikvirus kann schwerwiegende Folgen haben. Der Ertrag bricht ein, und die wenigen Früchte, die sich bilden, sind oft ungenießbar oder stark deformiert.

Managementstrategien

Leider gibt es keine Heilung für virusinfizierte Pflanzen. Die beste Strategie ist Prävention:

  • Blattläuse konsequent bekämpfen
  • Resistente Sorten anbauen
  • Infizierte Pflanzen sofort entfernen und vernichten
  • Werkzeuge desinfizieren

Trotz aller Herausforderungen sind Ziergurken eine Bereicherung für jeden Garten. Mit dem richtigen Wissen und etwas Aufmerksamkeit können Sie sich an gesunden Pflanzen und faszinierenden Früchten erfreuen. Jeder Garten ist ein Lernprozess, und manchmal sind es gerade die anspruchsvollen Pflanzen, die uns am meisten beibringen.

Verbreitete Schädlinge an Ziergurken: Eine Herausforderung für Hobbygärtner

Ziergurken sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch anfällig für verschiedene Schädlinge. Betrachten wir die häufigsten Plagegeister und wie wir sie kontrollieren können.

Blattläuse: Kleine Sauger mit großer Wirkung

Identifikation und Lebenszyklen

Blattläuse sind winzige, meist grüne oder schwarze Insekten, die in Kolonien auf der Unterseite von Blättern und an jungen Trieben leben. Sie vermehren sich schnell - eine einzige Blattlaus kann in einem Sommer Hunderte von Nachkommen produzieren!

Schäden an der Pflanze

Diese kleinen Schädlinge saugen den Pflanzensaft aus den Blättern und Stängeln. Dadurch können sich die Blätter kräuseln, vergilben oder sogar absterben. Zudem scheiden Blattläuse einen klebrigen 'Honigtau' aus, auf dem sich oft Rußtaupilze ansiedeln.

Natürliche Feinde und biologische Kontrolle

Glücklicherweise haben Blattläuse viele natürliche Feinde. Marienkäfer und ihre Larven, Florfliegen, Schwebfliegen und Schlupfwespen sind effektive Blattlaus-Vertilger. Ein praktischer Tipp: Pflanzen Sie Kapuzinerkresse oder Tagetes in der Nähe Ihrer Ziergurken - diese locken nützliche Insekten an.

Chemische und organische Bekämpfungsmethoden

Wenn die natürlichen Feinde nicht ausreichen, können Sie zu sanften Methoden greifen. Eine Mischung aus Wasser und Schmierseife, aufgesprüht auf die befallenen Pflanzenteile, erstickt die Läuse. Auch Neem-Öl hat sich bewährt. Im Notfall gibt's im Gartencenter spezielle Blattlausmittel - aber Vorsicht, die können auch nützliche Insekten schädigen.

Spinnmilben: Winzige Spinner mit großem Appetit

Erkennung und Verbreitung

Spinnmilben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Achten Sie auf feine Gespinste auf der Blattunterseite und winzige, sich bewegende Pünktchen. Mit der Lupe sehen Sie spinnenartige Tierchen mit acht Beinen.

Symptome eines Befalls

Befallene Blätter zeigen zunächst kleine helle Sprenkel, später verfärben sie sich gelblich bis bräunlich und fallen schließlich ab. Bei starkem Befall können ganze Pflanzen eingehen.

Umweltbedingungen, die Spinnmilben begünstigen

Spinnmilben lieben es warm und trocken. In heißen Sommern oder in Gewächshäusern können sie sich schnell vermehren. Ein nützlicher Tipp: Besprühen Sie die Blätter regelmäßig mit Wasser, das mögen die Milben gar nicht.

Integrierte Schädlingsbekämpfung

Raubmilben sind effektive natürliche Feinde der Spinnmilben. Sie können diese im Fachhandel erwerben und gezielt einsetzen. Nützlingsschonende Pflanzenschutzmittel auf Basis von Rapsöl oder Kaliseife können unterstützend wirken. Eine bewährte Mischung besteht aus Wasser, Rapsöl und einem Spritzer Spülmittel - das verstopft die Atemöffnungen der Milben.

Thripse: Kleine Plagegeister mit großer Wirkung

Charakteristische Merkmale und Verhalten

Thripse sind winzige, längliche Insekten mit Fransen an den Flügeln. Sie bewegen sich flink und springen oder fliegen bei Störung sofort weg. Oft verstecken sie sich in Blüten oder Blattachseln.

Schäden an Blättern und Früchten

Diese Miniatur-Schädlinge saugen an Blättern und Früchten. Befallene Blätter zeigen silbrige Flecken und können sich verformen. Früchte bekommen hässliche Narben und Verkrüppelungen. Ein Thrips-Befall kann eine ganze Ziergurken-Ernte beeinträchtigen.

Präventive Kulturmaßnahmen

Halten Sie Ihre Ziergurken kräftig und gesund - robuste Pflanzen sind weniger anfällig. Entfernen Sie Unkraut, das als Wirtspflanze dienen könnte. Blaue Klebestreifen können Thripse anlocken und fangen. Ein bewährter Trick: Hängen Sie reflektierende Mulchfolien aus - das stört die Thripse bei der Landung.

Effektive Kontrollstrategien

Raubmilben und räuberische Wanzen sind natürliche Feinde der Thripse. Im Bioanbau haben sich auch Präparate mit Neem oder Pyrethrum bewährt. Bei starkem Befall können Sie zu speziellen Thrips-Mitteln greifen, aber Vorsicht: Diese können auch nützliche Insekten schädigen. Ein praktischer Tipp: Spritzen Sie die Pflanzen regelmäßig kräftig mit Wasser ab - das mögen Thripse überhaupt nicht und es fördert gleichzeitig die Pflanzengesundheit.

Mit diesen Kenntnissen und Strategien können Sie die häufigsten Schädlinge an Ihren Ziergurken kontrollieren. Ein vielfältiger Garten mit verschiedenen Pflanzen bietet guten Schutz gegen Schädlingsbefall. Manchmal braucht es etwas Geduld - oft reguliert sich die Natur von selbst, wenn man ihr die Chance dazu gibt.

Weitere Krankheiten und Schädlinge bei Ziergurken

Grauschimmel (Botrytis) - ein hartnäckiger Pilzbefall

Grauschimmel ist eine Herausforderung für Ziergurken-Liebhaber. Dieser Pilz gedeiht besonders in feuchten und kühlen Bedingungen. Stellen Sie sich vor, Sie entdecken nach einem regnerischen Wochenende graue, pelzige Flecken auf Ihren Ziergurken - das ist Botrytis in Aktion!

Begünstigende Faktoren sind:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Kühle Temperaturen
  • Schlechte Belüftung
  • Verletzungen an der Pflanze

Die Symptome sind unangenehm: Zunächst erscheinen kleine, braune Flecken auf Blättern, Stängeln oder Früchten. Anschließend breitet sich ein grauer, pelziger Belag aus. Im schlimmsten Fall verfaulen ganze Pflanzenteile. Zur Vorbeugung sollten Sie für gute Belüftung sorgen und nicht zu dicht pflanzen. Gießen Sie vorzugsweise morgens, damit die Pflanzen über den Tag abtrocknen können.

Bei Befall heißt es: Befallene Teile großzügig entfernen und im Restmüll entsorgen - nicht auf den Kompost! In hartnäckigen Fällen können Sie biologische Fungizide verwenden, aber die Vorbeugung ist oft effektiver.

Wurzelfäule - ein Problem von unten

Wurzelfäule ist eine tückische Angelegenheit. Die Pflanze kann von oben noch gesund aussehen, während unter der Erde bereits Probleme auftreten. Meist sind Pilze wie Pythium oder Fusarium die Verursacher. Sie gedeihen besonders in zu nassen oder schlecht durchlüfteten Böden.

Früherkennung ist hier besonders wichtig. Achten Sie auf Anzeichen wie:

  • Welke Blätter trotz ausreichender Bewässerung
  • Verfärbungen am Stängelansatz
  • Allgemein kümmerliches Wachstum

Bei Verdacht ziehen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Boden. Gesunde Wurzeln sind hell und fest. Braune, matschige Wurzeln deuten auf Probleme hin!

Vorbeugung ist hier besonders wertvoll: Sorgen Sie für gute Drainage, lockern Sie schwere Böden mit Sand oder Kompost auf und vermeiden Sie Überwässerung. Ein bewährter Gärtnertrick: Stecken Sie den Finger in die Erde. Ist es in 2-3 cm Tiefe noch feucht? Dann können Sie sich das Gießen sparen.

Falls eine Pflanze betroffen ist, hilft oft nur die Entfernung. Beseitigen Sie die befallene Pflanze komplett und behandeln Sie den Boden, bevor Sie neu pflanzen. Manchmal hilft auch das Umtopfen in frische Erde, aber bei Wurzelfäule ist die Prognose oft ungünstig.

Präventive Maßnahmen und bewährte Praktiken für gesunde Ziergurken

Standortwahl und Bodenvorbereitung - die Basis für gesunde Pflanzen

Ziergurken benötigen viel Sonne. Sie brauchen mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht täglich. Vorsicht ist jedoch bei intensiver Mittagssonne geboten, die zu Verbrennungen führen kann. Etwas Schatten am Nachmittag kann vorteilhaft sein.

Der Boden sollte locker, humusreich und gut durchlässig sein. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, Kompost unterzugraben. Dies verbessert die Bodenstruktur und liefert wichtige Nährstoffe. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8 ist optimal. Bei zu saurem Boden kann eine Handvoll Kalk helfen.

Optimale Bewässerung und Düngung - die richtige Balance

Ziergurken benötigen viel Wasser, vertragen jedoch keine Staunässe. Gießen Sie am besten morgens und direkt an der Wurzel. Overhead-Bewässerung begünstigt Pilzkrankheiten. Ein nützlicher Tipp: Graben Sie leere Flaschen kopfüber neben die Pflanzen ein. So gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln.

Bei der Düngung gilt Mäßigung. Zu viel Stickstoff fördert zwar üppiges Wachstum, macht die Pflanzen aber auch anfälliger für Krankheiten. Organische Dünger wie gut verrotteter Kompost oder Hornspäne sind empfehlenswert. Sie geben die Nährstoffe langsam ab und überfordern die Pflanzen nicht.

Fruchtfolge und Mischkultur - geschickte Kombinationen

Ziergurken sollten nicht jährlich am gleichen Standort wachsen. Eine dreijährige Pause beugt bodenbürtigen Krankheiten vor. In der Zwischenzeit können Sie den Platz mit Nicht-Kürbisgewächsen wie Tomaten, Salat oder Kohl nutzen.

Mischkultur ist eine bewährte Methode. Kapuzinerkresse zwischen den Gurken hält Blattläuse fern. Dill lockt nützliche Insekten an. Tagetes produzieren Stoffe, die Wurzelnematoden vertreiben. Diese Kombinationen haben sich in der Praxis bewährt.

Hygiene im Garten - Sauberkeit ist wichtig

Ein gepflegter Garten ist von großer Bedeutung. Entfernen Sie regelmäßig welke Blätter und abgestorbene Pflanzenteile. Diese bieten Krankheitserregern ideale Bedingungen. Die Reinigung von Werkzeugen nach Gebrauch verhindert die Ausbreitung von Krankheiten.

Nach der Saison ist eine gründliche Reinigung ratsam. Alle Pflanzenreste sollten entfernt werden, entweder in den Kompost (wenn sie gesund waren) oder in den Müll (wenn sie krank waren). So beginnen Sie das nächste Jahr mit optimalen Voraussetzungen.

Auswahl resistenter Sorten - vorausschauende Planung

Es gibt inzwischen viele Ziergurken-Sorten mit Resistenzen gegen bestimmte Krankheiten. Achten Sie beim Kauf auf Bezeichnungen wie "mehltauresistent" oder "CMV-tolerant". Dies bedeutet nicht vollständige Immunität, aber die Pflanzen haben bessere Chancen, gesund zu bleiben.

Eine empfehlenswerte Sorte ist 'Autumn Wings'. Sie besticht nicht nur durch ihre geflügelten Früchte, sondern zeigt auch eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau. Auch 'Speckled Swan' ist interessant - sie produziert attraktive Früchte für Dekorationen und ist relativ robust.

Bedenken Sie: Keine Sorte ist perfekt. Mit der richtigen Pflege und etwas Glück können Sie auch mit empfindlicheren Sorten Erfolg haben. Gärtnern bleibt immer eine spannende Herausforderung!

Integrierter Pflanzenschutz bei Ziergurken

Beim integrierten Pflanzenschutz geht es darum, verschiedene Methoden zu kombinieren, um Schädlinge und Krankheiten bei Ziergurken in Schach zu halten. Ziel ist es, den Einsatz von chemischen Mitteln zu reduzieren und gleichzeitig die Pflanzengesundheit zu fördern.

Grundprinzipien des integrierten Pflanzenschutzes

Die Grundidee ist, vorbeugend zu arbeiten und nur wenn nötig einzugreifen. Das fängt schon bei der Sortenwahl an – robuste Sorten sind weniger anfällig. Auch die richtige Standortwahl und Pflege spielen eine große Rolle. Regelmäßige Kontrollen helfen, Probleme früh zu erkennen.

Biologische und chemische Methoden clever kombinieren

Bei Problemen setzen wir zuerst auf biologische Methoden. Das können Nützlinge sein, die Schädlinge fressen, oder spezielle Pflanzenstärkungsmittel. Erst wenn das nicht reicht, kommen vorsichtig chemische Mittel zum Einsatz – aber bitte sparsam und gezielt.

Nützlinge im Ziergurkenanbau fördern

Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen sind echte Helfer im Garten. Sie fressen viele Schädlinge und halten so die Population natürlich in Grenzen. Um sie anzulocken, können wir Blühstreifen anlegen oder ein Insektenhotel aufstellen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hilft auch unseren Ziergurken.

Pflanzenstärkungsmittel einsetzen

Es gibt Mittel, die die Abwehrkräfte der Pflanzen stärken, ohne direkt gegen Schädlinge zu wirken. Zum Beispiel kann ein Sud aus Brennnesseln oder Schachtelhalm die Widerstandskraft der Ziergurken erhöhen. Das ist wie eine Vitaminkur für unsere Pflanzen.

Ökologische Alternativen zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Wer ganz auf Chemie verzichten möchte, hat noch weitere Möglichkeiten. Hier ein paar Ideen aus dem Öko-Gärtnern:

Homöopathische Ansätze

Manche Gärtner schwören auf homöopathische Mittel für Pflanzen. Die Wirkung ist zwar wissenschaftlich nicht belegt, aber ausprobieren kann man es. Vielleicht hilft's ja bei euren Ziergurken?

Pflanzliche Präparate und Jauchen

Selbst gemachte Jauchen aus Brennnesseln, Knoblauch oder Zwiebeln können Schädlinge abschrecken. Ein Tipp aus Omas Garten: Milch-Wasser-Gemisch gegen Mehltau. Einfach auf die Blätter sprühen – manchmal sind die alten Hausmittel echt Gold wert.

Physikalische Barrieren und Fallen

Manchmal reicht schon eine simple Barriere: Schneckenzäune oder feinmaschige Netze halten viele Schädlinge fern. Gelbtafeln fangen fliegende Insekten, und ein Brett auf dem Boden lockt Schnecken an, die man dann einsammeln kann.

Ernte und Nachsorge

Nach all der Mühe wollen wir natürlich auch ernten. Aber auch hier gibt's ein paar Dinge zu beachten:

Vorsichtig ernten, um Verletzungen zu vermeiden

Ziergurken sind empfindlich. Am besten schneidet ihr sie mit einer scharfen Schere ab, statt sie abzureißen. So vermeidet ihr Verletzungen an der Pflanze, die Eintrittspforten für Krankheiten sein könnten.

Nach der Ernte richtig lagern

Wenn ihr die Ziergurken nicht gleich verarbeitet, lagert sie kühl und trocken. In einem Körbchen mit Zeitungspapier halten sie sich eine Weile. Aber ehrlich gesagt: Am schönsten sind sie frisch vom Strauch!

Was tun mit kranken Pflanzenteilen?

Kranke oder befallene Teile solltet ihr großzügig entfernen und nicht auf den Kompost werfen. Ab in die Biotonne oder, wenn's arg ist, in den Restmüll. So verhindert ihr, dass sich Krankheiten ausbreiten.

Ziergurken: Mehr als nur schmückendes Beiwerk

Ziergurken sind echte Multitalente im Garten. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern fordern uns auch heraus, ganzheitlich zu denken. Von der Aussaat bis zur Ernte gibt's viel zu beachten. Aber mit den richtigen Tricks und etwas Geduld klappt's schon!

Die Zukunft des Ziergurkenanbaus? Ich denke, wir werden immer mehr auf naturnahe Methoden setzen. Vielleicht gibt's bald Ziergurken-Sorten, die noch robuster gegen Krankheiten sind. Oder neue biologische Pflanzenschutzmittel, die gezielt helfen. Eins ist sicher: Langweilig wird's nie mit unseren bunten Kletterkünstlern!

Also, ran an die Gurken und viel Spaß beim Experimentieren! Und denkt dran: Jeder Garten ist anders, probiert aus, was bei euch am besten funktioniert. Mit der Zeit werdet ihr echte Ziergurken-Experten!

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