Kreative Rezeptideen mit Kresse: Vielseitige Verwendung in der Küche

Kresse: Das vielseitige Powergemüse für Ihre Küche

Kresse ist ein faszinierendes Multitalent unter den Kräutern. Klein, aber wirkungsvoll - so lässt sich dieses Powergemüse wohl am treffendsten beschreiben.

Kresse-Kompakt: Wissenswertes auf einen Blick

  • Nährstoffbombe mit einer Fülle von Vitaminen und Mineralstoffen
  • Unkomplizierter Anbau als Microgreen, sogar auf der Fensterbank möglich
  • Vielseitige Verwendung in der Küche, von frischen Salaten bis hin zu cremigen Smoothies
  • Diverse Sorten mit unterschiedlichen Geschmacksnuancen

Was ist Kresse?

Kresse zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist botanisch mit Senf und Rucola verwandt. Die zarten, grünen Blättchen überraschen mit einem leicht scharfen, würzigen Geschmack. In der Küche wird vorwiegend die Gartenkresse verwendet, doch es gibt auch andere interessante Sorten wie Brunnenkresse oder Winterkresse.

Nährwert und gesundheitliche Vorteile

Kresse ist ein wahres Nährstoffwunder. Sie enthält beachtliche Mengen an Vitamin C, Eisen und Folsäure. Zudem beherbergt sie Senföle, die nicht nur für den würzigen Geschmack verantwortlich sind, sondern vermutlich auch antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Der regelmäßige Verzehr könnte das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel ankurbeln.

Verschiedene Kressesorten

Neben der allseits bekannten Gartenkresse gibt es noch weitere spannende Sorten:

  • Brunnenkresse: Gedeiht wild an Bachläufen und überzeugt mit einem intensiveren Geschmack als ihre Garten-Cousine.
  • Winterkresse: Auch als Barbarakraut bekannt, trotzt sie der Kälte und verführt mit einem leicht nussigen Aroma.
  • Kapuzinerkresse: Bei dieser Sorte sind nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten genießbar und überraschen mit einem pfeffrigen Geschmack.

Anbau und Ernte von Kresse

Aussaat und Pflege

Kresse ist ein dankbares Kraut für Hobbygärtner. Sie wächst erstaunlich schnell und benötigt nur wenig Platz. Für die Aussaat genügt ein flacher Teller mit feuchtem Küchenpapier oder etwas Erde. Die Samen werden gleichmäßig verteilt und sanft angedrückt. Schon nach wenigen Tagen zeigen sich die ersten zarten Blättchen.

Ich erinnere mich noch lebhaft an mein erstes Kresse-Experiment auf der Fensterbank. Es war faszinierend zu beobachten, wie sich aus den winzigen Samen in kürzester Zeit saftig-grüne Pflänzchen entwickelten. Seitdem gehört Kresse zu meinen Lieblings-Microgreens.

Erntezeitpunkt und -methoden

Die Ernte kann bereits nach 7-10 Tagen erfolgen, wenn die Pflänzchen etwa 5-7 cm hoch sind. Am besten schneidet man die Kresse mit einer sauberen Schere knapp über dem Boden ab. So besteht die Chance, dass sie noch einmal nachwächst. Frisch geerntet entfaltet Kresse ihr volles Aroma, sie hält sich aber auch einige Tage im Kühlschrank.

Kresse als Microgreen

Kresse zählt zu den beliebtesten Microgreens. Dabei handelt es sich um junge Gemüse- oder Kräuterpflänzchen, die geerntet werden, sobald sie die ersten echten Blätter entwickelt haben. Sie gelten als besonders nährstoffreich und aromatisch. Kresse eignet sich hervorragend als Einstieg in die faszinierende Welt der Microgreens, da sie einfach zu kultivieren und vielseitig verwendbar ist.

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Grundlegende Verwendung in der Küche

Kresse in Salaten

Eine klassische Verwendung von Kresse ist als Beigabe zu Salaten. Sie verleiht ihnen eine würzige Note und macht sie optisch attraktiver. Besonders harmonisch wirkt Kresse mit milden Blattsalaten wie Kopfsalat oder Feldsalat. Ein persönlicher Tipp aus meiner Küche: Versuchen Sie mal einen Salat aus Kresse, geraspeltem Apfel und gerösteten Walnüssen - ein wahrhaft köstliches Geschmackserlebnis!

Als Garnierung für Suppen und Hauptgerichte

Kresse eignet sich hervorragend als dekorative und geschmackvolle Garnierung. Streuen Sie eine Handvoll frisch geschnittene Kresse über Ihre dampfende Kartoffelsuppe oder veredeln Sie damit belegte Brote und Sandwiches. Auch auf Eierspeisen wie Rührei oder Omelette setzt Kresse geschmackliche Akzente und bringt eine erfrischende Note ins Spiel.

Kresse-Butter und -Dips

Eine schmackhafte Möglichkeit, Kresse zu verarbeiten, ist die Zubereitung von Kräuterbutter. Einfach fein geschnittene Kresse unter weiche Butter mischen, mit einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken und schon haben Sie eine aromatische Beilage zu Grillgerichten oder für Ihr Frühstücksbrot. Auch in Dips und Saucen lässt sich Kresse wunderbar einarbeiten. Experimentieren Sie zum Beispiel mit einem Quark-Dip mit Kresse und frischen Kräutern - dieser passt perfekt zu knackiger Rohkost oder als Begleiter zu ofenfrischen Kartoffeln.

Kreative Rezeptideen mit Kresse: Eine kulinarische Entdeckungsreise

Die würzig-scharfe Note und die zarten Blättchen der Kresse können eine Vielzahl von Gerichten bereichern. Lassen Sie uns gemeinsam einige inspirierende Ideen erkunden, die Ihre Küche mit frischem Geschmack beleben werden.

Kresse-Pesto: Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art

Ein selbstgemachtes Kresse-Pesto ist eine wunderbare Möglichkeit, den einzigartigen Geschmack dieses Krauts voll zur Geltung zu bringen. Hier ein Rezeptvorschlag, den ich besonders schätze:

  • 2 großzügige Handvoll frische Kresse
  • 50 g Pinienkerne oder Walnüsse (je nach Vorliebe)
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 100 ml hochwertiges Olivenöl
  • Eine Prise Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Alle Zutaten im Mixer fein pürieren und nach Belieben abschmecken. Dieses vielseitige Pesto harmoniert hervorragend mit Pasta, eignet sich als Brotaufstrich oder als raffinierter Dip.

Erfrischende Kresse-Smoothies und -Säfte

In grünen Smoothies entfaltet Kresse ihr volles Potenzial, besonders in Kombination mit süßen Früchten. Ein einfaches, aber köstliches Rezept, das ich regelmäßig zubereite:

  • 1 großzügige Handvoll Kresse
  • 1 saftiger, reifer Apfel
  • 1/2 Banane für die cremige Konsistenz
  • Ein etwa daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 200 ml Wasser oder naturtrüber Apfelsaft

Alle Zutaten im Mixer verarbeiten und den erfrischenden Drink genießen.

Kresse-Omelette und Rührei: Ein Frühstück mit Pfiff

Für ein aromatisches Kresse-Omelette empfehle ich, fein gehackte Kresse direkt unter die Eimasse zu mischen. Beim Rührei hingegen hat es sich bewährt, die Kresse erst kurz vor Ende der Garzeit unterzuheben, um ihre Frische zu bewahren.

Kresse-Sandwiches und Wraps: Schnelle Küche mit Geschmack

Kresse harmoniert wunderbar mit cremigem Frischkäse, buttrigem Avocado oder gekochtem Ei. Hier ein Sandwich-Vorschlag aus meiner Küche, der immer wieder begeistert:

  • 2 Scheiben kerniges Vollkornbrot
  • Eine großzügige Schicht Frischkäse
  • 1/2 reife Avocado, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 perfekt gekochtes Ei, in Scheiben
  • 1 Handvoll frisch geerntete Kresse
  • Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

Die Zutaten sorgfältig schichten und mit Genuss verzehren.

Kresse in der warmen Küche: Überraschende Akzente

Auch in warmen Gerichten kann Kresse ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

Kresse-Kartoffelpüree: Ein Klassiker neu interpretiert

Mein Tipp: Mischen Sie fein gehackte Kresse kurz vor dem Servieren unter das fertige Kartoffelpüree. Das verleiht dem Gericht eine unerwartete Frische und Würze.

Pasta mit Kresse-Sauce: Schnell und raffiniert

Eine meiner Lieblingskreationen für eilige Abende ist diese cremige Pasta-Sauce mit Kresse:

  • 200 g Pasta nach Wahl (ich bevorzuge Penne oder Fusilli)
  • 200 ml Sahne
  • 50 g milder Frischkäse
  • 1 großzügige Handvoll frische Kresse, fein gehackt
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer und eine Prise Muskatnuss

Kochen Sie die Pasta al dente. In der Zwischenzeit Sahne und Frischkäse in einer Pfanne sanft erwärmen und verrühren. Kurz vor dem Servieren die gehackte Kresse unterrühren, mit den Gewürzen abschmecken und über die Pasta geben.

Kresse in Aufläufen und Gratins: Ein Hauch von Frische

Experimentieren Sie mit Kresse in Gemüseaufläufen oder Kartoffelgratins. Mischen Sie gehackte Kresse unter die Zutaten oder streuen Sie sie als letzte Schicht vor dem Überbacken auf. Das Ergebnis wird Sie überraschen!

Ein wichtiger Hinweis aus meiner Erfahrung: Fügen Sie Kresse am besten kurz vor dem Servieren hinzu, um ihren charakteristischen Geschmack und ihre knackige Konsistenz zu erhalten. Lange Garzeiten können sowohl den Geschmack als auch die wertvollen Inhaltsstoffe beeinträchtigen.

Mit diesen Anregungen können Sie Kresse vielseitig in Ihrer Küche einsetzen und von ihrem einzigartigen Geschmack sowie ihren gesundheitlichen Vorteilen profitieren. Ich ermutige Sie, verschiedene Kressesorten auszuprobieren und Ihre ganz persönlichen Lieblingsrezepte zu entdecken. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos!

Kresse in der Getränkezubereitung: Frische und Würze im Glas

Kresse ist nicht nur ein Multitalent in der Küche, sondern kann auch Getränke mit ihrer unverwechselbaren Note bereichern. Ihr leicht pfeffriger Geschmack eröffnet spannende Möglichkeiten für erfrischende Kreationen.

Kresse-Limonade: Ein Hauch von Sommer

Eine selbstgemachte Kresse-Limonade ist eine willkommene Abwechslung an heißen Tagen. Hier mein Geheimtipp: Mischen Sie frisch gepressten Zitronensaft mit Wasser und einem Schuss Honig oder Agavendicksaft. Geben Sie eine Handvoll fein gehackte Kresse dazu und lassen Sie das Getränk etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen. Vor dem Servieren durch ein feines Sieb gießen, mit Eiswürfeln und frischen Kressespitzen garnieren - einfach köstlich!

Kresse in Cocktails: Würzige Noten für Longdrinks

In der Welt der Cocktails harmoniert Kresse überraschend gut mit Gin oder Wodka. Mein Favorit ist der 'Kresse-Gin-Tonic': Zerdrücken Sie vorsichtig einige Kressezweige, um die ätherischen Öle freizusetzen. Ab ins Glas damit, Eiswürfel drauf, einen guten Schuss Gin dazu und mit Tonic Water auffüllen. Eine Zitronenscheibe rundet den Drink perfekt ab.

Für die Experimentierfreudigen unter uns empfehle ich einen 'Kresse-Martini': Shaken Sie Wodka oder Gin mit selbstgemachtem Kresse-Sirup und einem Spritzer Zitronensaft. In ein gekühltes Martiniglas abseihen und mit einer kunstvoll gedrehten Kressespirale garnieren - ein echter Hingucker!

Kresse-Tee: Aromatische Überraschung

Wussten Sie, dass sich aus Kresse auch ein wunderbarer Tee zubereiten lässt? Einfach frische Kressezweige mit kochendem Wasser übergießen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Der Tee hat eine angenehm würzige Note und schmeckt sowohl heiß als auch kalt. Ein Löffel Honig und ein Spritzer Zitrone runden das Geschmackserlebnis ab.

Dekorative Verwendung von Kresse: Grüne Akzente für Auge und Gaumen

Kresse ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein wahrer Augenschmaus. Ihre frische grüne Farbe und die zarten Blättchen machen sie zu einem vielseitigen Gestaltungselement in der Küche.

Kresse als Tischdekoration: Natur pur auf dem Esstisch

Kleine Töpfchen mit frisch gesäter Kresse eignen sich hervorragend als originelle Platzkärtchen. Schreiben Sie einfach die Namen Ihrer Gäste auf kleine Fähnchen und stecken Sie diese in die Kresse. Ein schöner Nebeneffekt: Nach dem Essen können Ihre Gäste ihre persönliche Kresse mit nach Hause nehmen und weiterpflegen.

Für größere Tafeln empfehle ich Schalen mit üppig wachsender Kresse als Centerpiece. Kombiniert mit ein paar Kerzen oder kleinen Blumenarrangements entsteht eine bezaubernde natürliche Tischdekoration.

Essbare Kresse-Arrangements: Kreativität auf dem Teller

Mit etwas Fantasie lassen sich aus Kresse wahre Kunstwerke auf dem Teller zaubern. Ein Tipp aus meiner Küche: Gestalten Sie aus Kresse einen saftigen 'Rasen' auf dem Teller, auf dem Sie dann die anderen Komponenten Ihres Gerichts anrichten. Das Auge isst schließlich mit!

Für Canapés oder belegte Brote können Sie die Kresse in Form von Mustern oder sogar Buchstaben anordnen. Schneiden Sie die Kresse vorsichtig mit einer scharfen Schere in die gewünschte Form und legen Sie sie behutsam auf die Speisen. So wird jeder Snack zum kleinen Kunstwerk.

Kresse in der Foodfotografie: Der grüne Star im Rampenlicht

Als leidenschaftliche Hobbyfotografin kann ich Ihnen versichern: Kresse ist ein wahrer Segen für Food-Fotos. Sie setzt frische Akzente und haucht selbst schlichten Gerichten wie Suppen oder Pürees Leben ein.

Ein kleiner Trick für alle Food-Blogger und Hobbyfotografen unter uns: Sprühen Sie etwas Wasser auf die Kresse, um feine Tröpfchen auf den Blättchen zu erzeugen. Das verstärkt den Frische-Eindruck im Bild ungemein.

Kresse eignet sich auch hervorragend als natürlicher Hintergrund für Foodfotos. Eine dichte Schicht Kresse auf einer Platte oder einem Brett bildet eine lebendige Basis für Ihre kulinarischen Kreationen. So entsteht ein grüner Hintergrund, der jedem Food-Foto das gewisse Etwas verleiht.

Kresse-Rezepte für spezielle Ernährungsformen

Kresse ist unglaublich vielseitig und lässt sich hervorragend in verschiedene Ernährungsformen integrieren. Ob Sie sich vegan, glutenfrei oder Low-Carb ernähren - Kresse passt sich wunderbar an.

Vegane Kresse-Gerichte

Für Veganer bietet Kresse eine Fülle von Möglichkeiten. Sie verleiht pflanzlichen Gerichten eine würzige Note und liefert wichtige Nährstoffe. Ein Rezept, das ich besonders schätze, ist Kresse-Hummus. Bereiten Sie einfach klassischen Hummus zu und mischen Sie reichlich gehackte Kresse unter. Mit knackigen Gemüsesticks oder frischem Fladenbrot serviert, ergibt das einen köstlichen Snack.

Eine weitere vegane Option, die ich gerne zubereite, ist Kresse-Pesto. Pürieren Sie dafür Kresse mit gerösteten Pinienkernen, veganem Hartkäse, hochwertigem Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft. Dieses Pesto harmoniert wunderbar mit Pasta oder eignet sich als schmackhafter Brotaufstrich.

Glutenfreie Optionen mit Kresse

Auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kresse in den Speiseplan zu integrieren. Ein einfaches, aber leckeres glutenfreies Gericht ist ein Kresse-Omelett. Verquirlen Sie dafür Eier mit reichlich gehackter Kresse, braten Sie die Mischung in der Pfanne und servieren Sie das Omelett mit glutenfreiem Brot. Ein Frühstück, das Energie für den Tag liefert!

Ein weiterer Favorit in meiner Küche ist der glutenfreie Kresse-Kartoffelsalat. Mischen Sie dafür gekochte Kartoffeln mit frischer Kresse, fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und einer leichten Vinaigrette aus Olivenöl und Apfelessig. Eine erfrischende Beilage, die hervorragend zu gegrilltem Fleisch oder Fisch passt.

Low-Carb Kresse-Rezepte

Kresse eignet sich ausgezeichnet für eine Low-Carb-Ernährung. Ein Gericht, das ich oft zubereite, ist der Kresse-Avocado-Salat. Würfeln Sie dafür reife Avocados und vermengen Sie sie mit gehackter Kresse, einem Spritzer Zitronensaft und einem Schuss Olivenöl. Eine sättigende und nährstoffreiche Mahlzeit, die schnell zubereitet ist.

Eine weitere Low-Carb-Option, die bei meinen Gästen immer gut ankommt, ist der Kresse-Frischkäse-Dip. Verrühren Sie cremigen Frischkäse mit reichlich gehackter Kresse, einer Prise Knoblauch und etwas Zitronensaft. Serviert mit knackigen Gemüsesticks ergibt das einen köstlichen Low-Carb-Snack.

Saisonale Kresse-Rezepte

Obwohl Kresse ganzjährig angebaut und geerntet werden kann, gibt es saisonale Gerichte, die besonders gut zur jeweiligen Jahreszeit passen. Lassen Sie uns einige davon erkunden.

Frühlings- und Sommergerichte

Im Frühling und Sommer bieten sich leichte, erfrischende Gerichte mit Kresse an. Ein absoluter Favorit in meiner Küche ist der Kresse-Gurken-Smoothie. Er erfrischt an heißen Tagen und ist im Handumdrehen zubereitet. Pürieren Sie einfach eine Gurke mit einer Handvoll Kresse, einem süßen Apfel und einem Spritzer Zitronensaft.

Für laue Sommerabende oder Grillpartys empfehle ich einen Kresse-Quark-Dip. Verrühren Sie cremigen Quark mit reichlich gehackter Kresse, frischem Schnittlauch und einer Prise Knoblauch. Dieser Dip harmoniert wunderbar mit gegrilltem Gemüse und verleiht ihm eine erfrischende Note.

Herbst- und Winterrezepte

In der kalten Jahreszeit sehnen wir uns oft nach wärmenden, gehaltvolleren Gerichten. Eine Kresse-Kartoffelsuppe ist da genau das Richtige. Kochen Sie Kartoffeln mit Zwiebeln und Gemüsebrühe, pürieren Sie alles fein und rühren Sie zum Schluss reichlich gehackte Kresse unter. Die Kresse verleiht der Suppe eine angenehme Frische und Würze.

Ein weiteres winterliches Gericht, das ich gerne zubereite, ist Kresse-Risotto. Bereiten Sie ein klassisches Risotto zu und mischen Sie kurz vor dem Servieren eine großzügige Portion frisch gehackte Kresse unter. Das gibt dem cremigen Gericht eine überraschend frische Note und sorgt für ein spannendes Geschmackserlebnis.

Kresse – ein kulinarisches Multitalent

Je länger ich mit Kresse experimentiere, desto mehr beeindruckt mich ihre Vielseitigkeit in der Küche. Von leichten Salaten bis hin zu herzhaften Hauptgerichten – Kresse lässt sich in unzählige Rezepte einbinden und verleiht ihnen stets eine frische, leicht würzige Note.

Besonders faszinierend finde ich, wie gut sich Kresse für verschiedene Ernährungsformen eignet. Egal ob vegan, glutenfrei oder Low-Carb – Kresse passt sich mühelos an und bereichert jede Ernährungsweise. Das macht sie zu einem wahren Allrounder unter den Küchenkräutern.

Ich möchte Sie ermutigen, selbst mit Kresse zu experimentieren. Probieren Sie neue Kombinationen aus, mischen Sie Kresse unter Ihre Lieblingsgerichte oder lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entwickeln Sie ganz eigene Kreationen. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos, und ich bin mir sicher, Sie werden überrascht sein, wie vielseitig dieses kleine Kraut sein kann.

Letztendlich geht es beim Kochen und Essen darum, Freude zu haben und Neues zu entdecken. Kresse bietet dafür eine wunderbare Grundlage. Also, trauen Sie sich, experimentieren Sie mit Kresse und lassen Sie sich von den Ergebnissen überraschen!

Tags: Kresse
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Häufige Fragen und Antworten

  1. Was ist Kresse und welche verschiedenen Sorten gibt es?
    Kresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist botanisch mit Senf und Rucola verwandt. Die bekannteste ist die Gartenkresse (Lepidium sativum) mit ihrem charakteristisch würzig-scharfen Geschmack. Brunnenkresse wächst wild an Bachläufen und besitzt einen intensiveren Geschmack als Gartenkresse. Winterkresse, auch Barbarakraut genannt, trotzt der Kälte und überrascht mit einem leicht nussigen Aroma. Kapuzinerkresse bietet essbare Blätter und Blüten mit pfeffrigem Geschmack. Alle Sorten zeichnen sich durch ihre zarten, grünen Blättchen und den typisch würzigen Charakter aus. Die verschiedenen Kressesorten unterscheiden sich hauptsächlich in Geschmacksintensität, Anbaubedingungen und Erntezeit, bieten aber alle wertvolle Nährstoffe und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
  2. Wie kann man Kresse als Microgreen anbauen und ernten?
    Kresse ist ideal für Microgreen-Anfänger, da sie sehr schnell und unkompliziert wächst. Für die Aussaat genügt ein flacher Teller mit feuchtem Küchenpapier oder etwas Erde. Die Samen werden gleichmäßig verteilt und sanft angedrückt. Innerhalb weniger Tage zeigen sich die ersten zarten Blättchen. Die Kresse benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit und helles, aber nicht direktes Sonnenlicht. Nach 7-10 Tagen, wenn die Pflänzchen etwa 5-7 cm hoch sind, kann geerntet werden. Mit einer sauberen Schere schneidet man die Kresse knapp über dem Boden ab. Frisch geerntet entfaltet sie ihr volles Aroma und sollte möglichst sofort verwendet werden. Im Kühlschrank hält sich geerntete Kresse einige Tage. Als Microgreen ist Kresse besonders nährstoffreich und aromatisch, da sie in ihrer ersten Wachstumsphase geerntet wird.
  3. Welche Nährstoffe und gesundheitlichen Vorteile bietet Kresse?
    Kresse ist eine wahre Nährstoffbombe mit beachtlichen Mengen an Vitamin C, Eisen und Folsäure. Sie enthält außerdem wichtige B-Vitamine, Kalium, Calcium und Magnesium. Besonders wertvoll sind die enthaltenen Senföle (Glucosinolate), die für den würzigen Geschmack verantwortlich sind und antimikrobielle Eigenschaften besitzen können. Diese sekundären Pflanzenstoffe können das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel ankurbeln. Kresse liefert zudem Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen. Die ätherischen Öle tragen nicht nur zum Geschmack bei, sondern können auch verdauungsfördernd wirken. Aufgrund ihrer Nährstoffdichte bei gleichzeitig wenigen Kalorien gilt Kresse als Superfood. Regelmäßiger Verzehr kann zur Deckung des täglichen Vitaminbedarfs beitragen und die allgemeine Gesundheit unterstützen. Besonders in der Erkältungszeit kann Kresse durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt das Immunsystem stärken.
  4. Wie lässt sich Kresse zur Dekoration und für die Foodfotografie verwenden?
    Kresse ist ein echter Blickfang für Tischdekoration und Foodfotografie. Kleine Töpfchen mit frisch gesäter Kresse eignen sich hervorragend als originelle Platzkärtchen oder natürliche Centerpieces. Für größere Tafeln schaffen Schalen mit üppig wachsender Kresse kombiniert mit Kerzen bezaubernde Arrangements. In der Foodfotografie setzt Kresse frische grüne Akzente und haucht selbst schlichten Gerichten Leben ein. Ein Trick für Food-Blogger: Etwas Wasser auf die Kresse sprühen erzeugt feine Tröpfchen, die den Frische-Eindruck verstärken. Kresse eignet sich auch als natürlicher Hintergrund - eine dichte Schicht auf Platten oder Brettern bildet eine lebendige Basis für kulinarische Kreationen. Auf dem Teller lassen sich aus Kresse kunstvolle Arrangements gestalten, wie einen 'Rasen' für andere Speisen oder sogar Muster und Buchstaben für Canapés.
  5. Welche Rezeptideen gibt es für verschiedene Ernährungsformen mit Kresse?
    Kresse passt sich wunderbar verschiedenen Ernährungsformen an. Für Veganer eignet sich Kresse-Hummus mit reichlich gehackter Kresse oder veganes Kresse-Pesto mit pflanzlichem Käse und gerösteten Pinienkernen. Glutenfreie Optionen umfassen Kresse-Omeletts mit glutenfreiem Brot oder Kresse-Kartoffelsalat mit Olivenöl-Vinaigrette. Bei Low-Carb-Ernährung bereichert Kresse Avocado-Salate oder Frischkäse-Dips mit Gemüsesticks. Saisonal bieten sich im Sommer erfrischende Kresse-Gurken-Smoothies oder Kresse-Quark-Dips für Grillabende an. Im Winter wärmt eine cremige Kresse-Kartoffelsuppe oder würziges Kresse-Risotto. Kresse harmoniert in Smoothies mit süßen Früchten wie Apfel und Banane, verleiht Pasta-Sauces eine frische Note und peppt Sandwiches mit Frischkäse und Avocado auf. Die Vielseitigkeit macht Kresse zum idealen Kraut für experimentierfreudige Köche aller Ernährungsrichtungen.
  6. Worin unterscheiden sich Kresse, Rucola und Senf als Kreuzblütengewächse?
    Alle drei gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse, unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack und Verwendung. Kresse besitzt einen würzig-scharfen, leicht pfeffrigen Geschmack und wird hauptsächlich als junges Microgreen oder Küchengewürz verwendet. Die zarten Blättchen sind sehr mild und eignen sich für vielfältige kulinarische Anwendungen. Rucola schmeckt intensiver nussig-scharf mit einer charakteristischen Bitternote und wird typischerweise als Salat oder Pizza-Belag verwendet. Seine größeren, gezackten Blätter sind fester in der Struktur. Senf entwickelt als ausgewachsene Pflanze einen sehr scharfen, beißenden Geschmack. Während die Senfblätter essbar sind, werden hauptsächlich die Samen zur Senfherstellung genutzt. Gemeinsam ist allen dreien der Gehalt an Senfölen (Glucosinolaten), die für die typische Schärfe verantwortlich sind. Kresse ist dabei die mildeste Variante und am vielseitigsten in der Küche einsetzbar.
  7. Wie unterscheidet sich Brunnenkresse von Gartenkresse im Geschmack und Anbau?
    Brunnenkresse und Gartenkresse unterscheiden sich erheblich in Geschmack und Anbaubedingungen. Brunnenkresse wächst wild an Bachläufen und Quellen, benötigt also fließendes oder sehr sauberes Wasser. Sie hat einen intensiveren, kräftigeren Geschmack als Gartenkresse mit einer ausgeprägten Schärfe und leicht bitteren Note. Die Blätter sind größer und fester, ähnlich kleinen Wasabi-Blättern. Der Anbau erfordert spezielle Bedingungen mit konstant feuchtem, nährstoffreichem Substrat. Gartenkresse hingegen ist deutlich milder im Geschmack, würzig-scharf aber nicht beißend. Sie lässt sich problemlos auf der Fensterbank ziehen und benötigt nur feuchtes Substrat oder sogar Küchenpapier. Die Blätter sind zarter und kleiner. Während Gartenkresse nach 7-10 Tagen erntereif ist, benötigt Brunnenkresse längere Zeit. Geschmacklich ist Brunnenkresse intensiver und eignet sich eher für gezielte Akzente, während Gartenkresse vielseitiger verwendbar ist.
  8. Welche Senföle sind in Kresse enthalten und wie wirken sie?
    Kresse enthält verschiedene Senföle (Glucosinolate), hauptsächlich Benzylglucosinolat und Phenethylglucosinolat. Diese schwefelhaltigen Verbindungen entstehen beim Zerkleinern der Pflanze durch enzymatische Spaltung und sind für den charakteristisch würzig-scharfen Geschmack verantwortlich. Die Senföle besitzen antimikrobielle Eigenschaften und können das Wachstum schädlicher Bakterien und Pilze hemmen. Sie wirken möglicherweise entzündungshemmend und können das Immunsystem stärken. Einige Studien deuten darauf hin, dass Glucosinolate antioxidative Wirkungen haben und bei der Krebsprävention eine Rolle spielen könnten. Die Senföle können auch die Verdauung anregen und den Stoffwechsel fördern. Wichtig ist, dass diese Verbindungen hitzeempfindlich sind - deshalb sollte Kresse möglichst frisch und roh verzehrt werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Die Konzentration der Senföle ist in jungen Kressepflanzen besonders hoch.
  9. Wo kann man qualitativ hochwertige Kresse und Kressesamen kaufen?
    Qualitativ hochwertige Kresse und Kressesamen erhält man am besten bei spezialisierten Gartenfachhändlern. Etablierte Online-Gartenshops wie samen.de bieten eine breite Auswahl verschiedener Kressesorten in Bio-Qualität und beraten kompetent bei der Sortenauswahl. Auf Qualitätsmerkmale wie Keimfähigkeit, Bio-Zertifizierung und sortenreine Abfüllung sollte geachtet werden. Frische Kresse findet man in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten oder direkt bei regionalen Gärtnereien. Für den Eigenanbau empfehlen sich zertifizierte Samen mit hoher Keimrate. Samen.de gehört zu den Fachgeschäften, die sowohl klassische Gartenkresse als auch seltene Sorten wie Brunnenkresse oder Winterkresse führen. Bio-Läden und Reformhäuser bieten oft regional produzierte Kresse an. Beim Kauf sollte auf Frische geachtet werden - die Blätter müssen saftig grün und knackig sein, welke oder gelbliche Stellen deuten auf mangelnde Qualität hin.
  10. Welche Anzuchtsets eignen sich für den Kresseanbau zu Hause?
    Für den Kresseanbau zu Hause eignen sich verschiedene Anzuchtsets, je nach verfügbarem Platz und Ansprüchen. Einfache Keimschalen mit perforiertem Boden und Wasserschale sind ideal für Einsteiger - sie ermöglichen gleichmäßige Bewässerung ohne Staunässe. Mehrschichtige Sprossentürme maximieren den Ertrag auf kleinem Raum und eignen sich für regelmäßige Produktion. Professionelle Gartenfachhändler wie samen.de führen komplette Microgreen-Sets mit allen notwendigen Komponenten inklusive Saatgut. Tontöpfe mit Untertasse funktionieren ebenfalls gut, benötigen aber häufigere Wasserkontrolle. Für Fortgeschrittene bieten sich Hydroponiksysteme an, die optimale Nährstoffversorgung gewährleisten. Wichtig bei allen Systemen: gute Drainage, gleichmäßige Feuchtigkeit und heller Standort ohne direkte Sonne. Das Substrat sollte keimfrei sein - Kokoserde oder spezielle Anzuchterde eignen sich besser als normale Gartenerde. Viele Sets enthalten bereits passende Samen verschiedener Kressesorten zum Experimentieren.
  11. Wie beeinflusst der würzige Geschmack von Kresse verschiedene Gerichte?
    Der würzige, leicht scharfe Geschmack von Kresse verleiht Gerichten eine frische, pikante Note und kann fade Speisen beleben. In Salaten sorgt Kresse für Geschmackstiefe und ergänzt milde Blattsalate perfekt. Bei Suppen wirkt sie als geschmacklicher Kontrapunkt - eine Handvoll frischer Kresse auf cremiger Kartoffelsuppe bringt überraschende Frische. Eierspeisen wie Omeletts oder Rührei erhalten durch Kresse eine würzige Komponente, die gut mit der Cremigkeit harmoniert. In Sandwiches und auf Broten fungiert Kresse als natürlicher Geschmacksverstärker, der andere Zutaten nicht überdeckt, sondern hervorhebt. Smoothies bekommen durch Kresse eine interessante Schärfe-Note, die süße Früchte ausbalanciert. Bei warmen Gerichten sollte Kresse erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, da längere Garzeit die ätherischen Öle zerstört und den charakteristischen Geschmack mindert. Die Schärfe ist mild genug für empfindliche Gaumen, aber markant genug für geschmackliche Akzente.
  12. Welche Rolle spielen ätherische Öle in Kresse für den Geschmack?
    Die ätherischen Öle in Kresse sind hauptverantwortlich für den charakteristischen würzig-scharfen Geschmack. Diese flüchtigen Verbindungen, darunter verschiedene Schwefelkomponenten, entstehen beim Zerkleinern der Blätter und verleihen der Kresse ihre typische Schärfe und das frische Aroma. Im Gegensatz zu den langanhaltenden Senfölen sind ätherische Öle sehr flüchtig und hitzeempfindlich. Sie verfliegen schnell an der Luft oder beim Kochen, weshalb Kresse am besten frisch und roh verwendet wird. Die Konzentration der ätherischen Öle ist in jungen Pflanzen am höchsten, was Microgreens besonders aromatisch macht. Diese Öle haben auch eine antimikrobielle Wirkung und können die Verdauung anregen. Der typische 'grüne' Geruch frischer Kresse stammt ebenfalls von diesen Verbindungen. Für optimalen Geschmack sollte Kresse erst kurz vor dem Verzehr geschnitten und nicht zu lange gelagert werden, da die ätherischen Öle sonst oxidieren und bitter werden können.
  13. Wie wirkt sich Kresse auf Immunsystem und Stoffwechsel aus?
    Kresse kann das Immunsystem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt stärken - bereits eine kleine Portion deckt einen erheblichen Teil des Tagesbedarfs. Die enthaltenen Senföle besitzen antimikrobielle Eigenschaften und können bei der Abwehr von Krankheitserregern helfen. Antioxidantien in der Kresse schützen Zellen vor oxidativem Stress und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Auf den Stoffwechsel wirkt Kresse aktivierend: Die ätherischen Öle können die Verdauung anregen und die Nährstoffaufnahme verbessern. B-Vitamine, besonders Folsäure, unterstützen den Energiestoffwechsel und die Blutbildung. Eisen fördert den Sauerstofftransport im Blut und kann bei Müdigkeit helfen. Die sekundären Pflanzenstoffe können entzündungshemmend wirken und chronischen Erkrankungen vorbeugen. Aufgrund der geringen Kalorienmenge bei hoher Nährstoffdichte eignet sich Kresse gut für gewichtsbewusste Ernährung. Regelmäßiger Verzehr kann zur allgemeinen Gesundheitsförderung beitragen, ersetzt aber keine ausgewogene Ernährung oder medizinische Behandlung.
  14. Warum gilt Kresse als Superfood und Nährstoffbombe?
    Kresse wird als Superfood bezeichnet, weil sie auf kleinstem Raum eine außergewöhnlich hohe Nährstoffdichte bietet. Pro 100 Gramm enthält sie mehr Vitamin C als viele Zitrusfrüchte, beachtliche Mengen an Eisen, Folsäure und Kalium sowie wichtige B-Vitamine. Die Kombination aus wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen und bioaktiven Pflanzenstoffen bei gleichzeitig sehr wenigen Kalorien macht sie zur echten Nährstoffbombe. Besonders bemerkenswert ist der Gehalt an Glucosinolaten (Senfölen), die für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften erforscht werden. Diese sekundären Pflanzenstoffe können antimikrobiell, entzündungshemmend und möglicherweise krebsvorbeugend wirken. Im Vergleich zu vielen anderen grünen Blattgemüsen liefert Kresse mehr Nährstoffe pro Gewichtseinheit. Als Microgreen ist die Nährstoffkonzentration nochmals höher als bei ausgewachsenen Pflanzen. Die einfache Verfügbarkeit und der unkomplizierte Anbau machen Kresse zu einem zugänglichen Superfood für jeden Haushalt - ein kleiner grüner Kraftprotz mit großer Wirkung.
  15. Wie bereitet man Kresse-Pesto und Kresse-Smoothies richtig zu?
    Für Kresse-Pesto benötigt man 2 Handvoll frische Kresse, 50g Pinienkerne oder Walnüsse, 50g geriebenen Parmesan, eine Knoblauchzehe und 100ml hochwertiges Olivenöl. Alle Zutaten im Mixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein. Für längere Haltbarkeit mit einer dünnen Ölschicht bedeckt im Kühlschrank lagern. Bei Kresse-Smoothies harmoniert eine Handvoll Kresse perfekt mit einem Apfel, einer halben Banane und einem Stück Ingwer, aufgefüllt mit 200ml Wasser oder Apfelsaft. Die Kresse erst zum Schluss hinzufügen und kurz mixen, um Bitterstoffe zu vermeiden. Der leicht scharfe Geschmack wird durch süße Früchte ausbalanciert. Beide Zubereitungen sollten möglichst frisch verzehrt werden, da die ätherischen Öle der Kresse schnell verfliegen. Tipp: Kresse vor Verarbeitung gründlich waschen und trockenschleudern für optimalen Geschmack.
  16. Welche Tipps gibt es für den erfolgreichen Anbau von Kresse auf der Fensterbank?
    Für erfolgreichen Kresseanbau auf der Fensterbank sind einige Grundregeln zu beachten. Der Standort sollte hell, aber ohne direkte Mittagssonne sein - ein Ost- oder Westfenster ist ideal. Als Anzuchtgefäß eignen sich flache Schalen mit Drainage oder spezielle Keimschalen. Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend: Das Substrat sollte feucht, aber nicht nass sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Täglich mit einer Sprühflasche befeuchten reicht meist aus. Die optimale Temperatur liegt bei 15-20°C. Für kontinuierliche Ernte alle 7-10 Tage neu aussäen. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken oder auf feuchtem Küchenpapier keimen lassen. Nach 2-3 Tagen zeigen sich erste Keime, nach einer Woche ist die Kresse erntereif. Wichtig: Auf Hygiene achten und Anzuchtgefäße zwischen den Aussaaten gründlich reinigen. Bei Problemen mit Schimmel die Luftfeuchtigkeit reduzieren und für bessere Belüftung sorgen. Mit diesen einfachen Regeln gelingt der Kresseanbau garantiert.
  17. Stimmt es, dass Kresse schwer verdaulich ist oder Magenbeschwerden verursacht?
    Nein, diese Behauptung ist nicht zutreffend. Kresse ist generell sehr gut verträglich und leicht verdaulich. Die zarten Blätter und der geringe Ballaststoffgehalt belasten das Verdauungssystem normalerweise nicht. Im Gegenteil: Die enthaltenen ätherischen Öle können die Verdauung sogar anregen und fördern. Probleme können höchstens bei sehr großen Mengen oder bei Personen mit extrem empfindlichem Magen auftreten. Die Senföle in der Kresse wirken in normalen Verzehrmengen eher verdauungsfördernd als belastend. Manche Menschen reagieren anfangs empfindlich auf den scharfen Geschmack, gewöhnen sich aber schnell daran. Magenbeschwerden sind eher auf andere Ursachen zurückzuführen oder treten bei übermäßigem Verzehr auf. Wer unsicher ist, sollte mit kleinen Mengen beginnen und die Verträglichkeit testen. Grundsätzlich gilt Kresse als magenfreundliches Kraut, das sogar bei leichten Verdauungsproblemen hilfreich sein kann. Bei bestehenden Magenerkrankungen sollte wie bei allen scharfen Lebensmitteln Vorsicht walten.
  18. Welche regionalen Unterschiede gibt es beim Kresseanbau in Deutschland?
    Beim Kresseanbau in Deutschland gibt es hauptsächlich klimatische und traditionelle regionale Unterschiede. In nördlichen Regionen mit kühlerem Klima gedeiht Kresse oft besser, da sie keine große Hitze verträgt. Hier kann länger im Jahr im Freien angebaut werden. Südliche Bundesländer eignen sich besonders für den Winteranbau, da die milderen Temperaturen kontinuierliche Ernte ermöglichen. Brunnenkresse findet man verstärkt in Gebieten mit vielen natürlichen Quellen und Bächen, wie dem Schwarzwald oder bayerischen Voralpenland. Kommerzielle Kresseproduktion konzentriert sich auf Regionen mit günstigen Gewächshausbedingungen, besonders in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Traditionell wird in manchen Regionen mehr Winterkresse (Barbarakraut) angebaut, die auch im Freien überwintert. Urban Gardening mit Kresse ist in Großstädten sehr beliebt - hier entstehen innovative Anbaumethoden auf kleinstem Raum. Saatgutqualität und -verfügbarkeit können regional variieren, wobei spezialisierte Gartenfachhändler meist überregional liefern. Grundsätzlich lässt sich Kresse aber deutschlandweit erfolgreich anbauen.
  19. Wie unterscheidet sich Kresse von anderen Gewürzkräutern und Küchenkräutern?
    Kresse unterscheidet sich grundlegend von klassischen Gewürzkräutern durch ihre Anbau- und Verwendungsweise. Während typische Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Thymian als ausgewachsene Pflanzen geerntet werden, wird Kresse meist als junges Microgreen verwendet. Der Geschmack ist einzigartig würzig-scharf und pfeffrig, nicht herb oder aromatisch wie bei anderen Kräutern. Kresse wächst extrem schnell - bereits nach einer Woche erntereif - während andere Kräuter Wochen oder Monate benötigen. Sie braucht keine Erde und kann auf feuchtem Substrat gezogen werden. Im Gegensatz zu mehrjährigen Kräutern ist Kresse einjährig und wird kontinuierlich neu gesät. Geschmacklich ergänzt sie andere Kräuter perfekt, überdeckt sie aber nicht. Während viele Gewürzkräuter getrocknet verwendet werden können, verliert Kresse getrocknet fast alle wertvollen Eigenschaften. Die Nährstoffdichte ist deutlich höher als bei den meisten anderen Küchenkräutern. Kresse ist somit eher ein frisches Gemüse mit kräuterähnlicher Verwendung als ein klassisches Gewürzkraut.
  20. Was ist der Unterschied zwischen Kresse und anderen Sprossen beim Anbau?
    Kresse unterscheidet sich von anderen Sprossen in mehreren Aspekten des Anbaus. Während echte Sprossen wie Mungobohnen oder Alfalfa im Dunkeln und nur mit Wasser gezogen werden, benötigt Kresse Licht für die Chlorophyllbildung und entwickelt richtige grüne Blätter. Kresse wird als Microgreen angebaut - sie entwickelt bereits die ersten echten Blätter, während Sprossen nur Keimblätter bilden. Die Anzuchtzeit ist länger: Kresse braucht 7-10 Tage, Sprossen oft nur 3-5 Tage. Kresse kann auf Substrat oder sogar Erde wachsen, während Sprossen meist nur Wasser benötigen. Das Substrat für Kresse muss nicht so steril sein wie bei Sprossen, da sie weniger anfällig für schädliche Bakterien ist. Geschmacklich ist Kresse würziger und komplexer als die meisten Sprossen. Bei der Ernte wird Kresse geschnitten, Sprossen meist komplett mit Wurzel geerntet. Kresse ist robuster und weniger anfällig für Verderb als zarte Sprossen. Der Nährstoffgehalt unterscheidet sich ebenfalls - Kresse bietet durch die Photosynthese andere Vitamine und Mineralien.
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