Ranunkelsorten: Farbenpracht und Vielfalt im Garten

Die vielfältige Welt der Ranunkeln: Von den Wurzeln bis zur Gegenwart

Ranunkeln bereichern Gärten und Blumenarrangements mit ihrer beeindruckenden Vielfalt und Schönheit. Lassen Sie uns gemeinsam mehr über diese faszinierenden Blumen erfahren.

Ranunkeln kompakt: Wesentliche Informationen

  • Ursprung: Asien und Europa
  • Botanik: Familie der Hahnenfußgewächse
  • Blütenformen: Gefüllt, halbgefüllt und einfach
  • Beliebte Sorten: Asiatische, Französische und Pfingstrosen-Ranunkeln
  • Verwendung: Garten, Topfkultur und Floristik

Ursprung und Geschichte der Ranunkeln

Die Geschichte der Ranunkeln reicht weit zurück. Ursprünglich stammen sie aus den gemäßigten Regionen Asiens und Europas. Schon im 16. Jahrhundert erfreuten sich europäische Gärtner an ihren farbenfrohen Blüten. In meinem eigenen Garten habe ich eine spezielle Ecke, die ich liebevoll als 'Ranunkel-Beet' bezeichne. Dort blühen Jahr für Jahr verschiedene Sorten und erinnern mich an ihre faszinierende Reise durch die Gärten der Vergangenheit.

Botanische Merkmale und Klassifizierung

Ranunkeln gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie zeichnen sich durch vielblättrige Blüten aus, die oft an kleine Rosen erinnern - ein wahrer Augenschmaus! Die Pflanze bildet knollige Wurzeln, aus denen im Frühjahr Blätter und Blütenstängel sprießen.

Aus botanischer Sicht sind Ranunkeln erstaunlich vielseitig. Je nach Art können sie einjährig, zweijährig oder mehrjährig sein. Die Blätter sind meist handförmig geteilt, während die Blüten aus fünf oder mehr Blütenblättern bestehen. Diese Vielfalt macht sie zu einem spannenden Studienobjekt für Hobbygärtner und Botaniker gleichermaßen.

Blütenformen der Ranunkeln

  • Gefüllte Blüten: Viele Blütenblätter, rosenähnlich - ein wahrer Blickfang!
  • Halbgefüllte Blüten: Weniger Blütenblätter als gefüllte Sorten, aber nicht minder charmant
  • Einfache Blüten: Klassische Form mit wenigen Blütenblättern, oft besonders elegant

Bedeutung in Garten und Floristik

Ranunkeln haben sich sowohl in der Gartengestaltung als auch in der Floristik einen festen Platz erobert. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu beliebten Pflanzen für verschiedenste Zwecke. Im Garten setzen sie farbenfrohe Akzente in Beeten und Rabatten. Besonders reizvoll wirken sie in Kombination mit anderen Frühlingsblühern wie Tulpen oder Narzissen - eine Pracht, die jeden Garten zum Leben erweckt!

In der Floristik sind Ranunkeln wahre Stars. Ihre üppigen Blüten eignen sich hervorragend für Brautsträuße und Tischdekorationen. Ich erinnere mich noch lebhaft an eine Hochzeit, bei der ich die Dekoration mit Ranunkeln gestaltete. Die Gäste waren von der Blütenpracht regelrecht verzaubert - ein unvergesslicher Moment!

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Übersicht beliebter Ranunkelsorten

Asiatische Ranunkeln (Ranunculus asiaticus)

Die Asiatischen Ranunkeln sind weithin bekannte Vertreter ihrer Gattung. Sie bestechen durch ihre unglaubliche Farbvielfalt und oft gefüllten Blüten. In meinem eigenen Garten gedeiht eine bunte Mischung verschiedener Sorten, die mir jedes Jahr aufs Neue Freude bereiten.

Gefüllte Sorten

Gefüllte Asiatische Ranunkeln sind wahre Hingucker. Ihre Blüten erinnern an kleine Rosen und können einen beeindruckenden Durchmesser von bis zu 10 cm erreichen. Besonders beliebt sind Sorten wie 'Bloomingdale' oder 'Tecolote', die in einer Vielzahl von Farben erhältlich sind und jedem Garten einen Hauch von Extravaganz verleihen.

Halbgefüllte Sorten

Halbgefüllte Ranunkeln bilden eine interessante Zwischenform und haben ihren ganz eigenen Charme. Sie besitzen mehr Blütenblätter als einfache Sorten, wirken aber luftiger als ihre vollgefüllten Verwandten. Ein besonders schönes Beispiel ist die Sorte 'Cloni Success', die in verschiedenen zarten Pastelltönen blüht und jedes Beet in eine romantische Oase verwandelt.

Einfache Sorten

Einfache Ranunkeln haben einen ganz besonderen Reiz. Ihre schlichten Blüten mit meist fünf Blütenblättern erinnern an wilde Hahnenfußgewächse und strahlen eine natürliche Eleganz aus. Die Sorte 'Flore Pleno' zeigt eindrucksvoll, wie bezaubernd diese einfachen Blüten sein können - manchmal ist weniger eben doch mehr!

Französische Ranunkeln

Französische Ranunkeln fallen durch ihre großen und üppigen Blüten sofort ins Auge. Sie stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und bringen ein Stück südländisches Flair in unsere Gärten. Sorten wie 'Elegance' oder 'Rococo' beeindrucken mit ihren gewellten Blütenblättern und intensiven Farben - als hätte man ein Stück Riviera in den eigenen Garten geholt!

Pfingstrosen-Ranunkeln

Pfingstrosen-Ranunkeln sind wahre Prachtexemplare unter den Ranunkeln. Ihre großen, kugeligen Blüten erinnern stark an Pfingstrosen und sind echte Blickfänge. Zwar benötigen sie etwas mehr Pflege und Aufmerksamkeit, belohnen den Gärtner aber mit atemberaubenden Blüten. Die Sorte 'Pauline Violet' beispielsweise besticht mit ihren violetten, dicht gefüllten Blüten und lässt das Herz jedes Blumenliebhabers höher schlagen.

Für mich persönlich sind Ranunkeln etwas ganz Besonderes. Ihre unglaubliche Vielfalt an Formen und Farben macht sie zu äußerst vielseitigen Gartenpflanzen und Schnittblumen. Ob im Beet, als Topfpflanze auf dem Balkon oder in der Vase - Ranunkeln bringen Frühlingsstimmung und Lebendigkeit in jedes Zuhause. Ihre Pflege mag manchmal eine Herausforderung sein, aber der Anblick ihrer prachtvollen Blüten ist jede Mühe wert!

Spezielle Eigenschaften und Merkmale von Ranunkeln

Ranunkeln sind wahre Verwandlungskünstler im Garten. Ihre Vielfalt in Erscheinung und Eigenschaften fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf diese bezaubernden Blumen werfen.

Blütenformen und -farben

Die Blüten der Ranunkeln sind ein wahres Feuerwerk der Natur. Von schlichten, offenen Blüten bis hin zu üppig gefüllten, rosenähnlichen Exemplaren ist alles dabei. Die Farbpalette reicht von zartem Weiß über sanfte Pastelltöne bis hin zu kräftigen Rottönen und strahlendem Gelb. Besonders faszinierend finde ich die mehrfarbigen Sorten mit ihren traumhaften Farbverläufen oder auffälligen Kontrasten.

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit einer 'Cloni'-Ranunkel. Die Blüten waren so perfekt geformt und dicht gefüllt, dass ich zunächst dachte, es handle sich um Kunstblumen. Erst als ich sie vorsichtig berührte, wurde mir klar: Das sind echte, lebendige Pflanzen!

Wuchshöhe und -form

Bei Ranunkeln gibt es für jeden Gartenstil die passende Wuchsform. Je nach Sorte werden sie zwischen 20 und 50 Zentimeter hoch. Einige wachsen kompakt und buschig, andere streben eher in die Höhe. Diese Vielseitigkeit macht sie zu wahren Alleskönnern im Garten - ob als Beetstaude, Topfpflanze oder Schnittblume, Ranunkeln fügen sich wunderbar ein.

Blütezeit und Dauer

Ein großes Plus der Ranunkeln ist ihre ausdauernde Blütezeit. In der Regel beginnt sie im späten Frühjahr und kann sich bis in den Frühsommer hinziehen. Bei optimalen Bedingungen blühen manche Sorten sogar noch länger. Die einzelnen Blüten halten oft mehrere Wochen, was sie zu dankbaren Gartenbewohnern macht.

In meinem eigenen Garten habe ich festgestellt, dass regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten wahre Wunder wirkt. Letztes Jahr konnte ich mich so bis in den Juli hinein an meinen blühenden Ranunkeln erfreuen - eine wahre Augenweide!

Duft

Im Gegensatz zu vielen anderen Frühlingsblühern sind Ranunkeln eher zurückhaltend, was ihren Duft angeht. Die meisten Sorten sind praktisch geruchlos. Das kann durchaus von Vorteil sein, besonders für Menschen mit empfindlichen Nasen oder Allergien. Auch als Schnittblumen für Innenräume eignen sie sich gerade deshalb hervorragend.

Standortansprüche und Kulturbedingungen

Um Ranunkeln in ihrer vollen Pracht erleben zu können, sollten wir ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigen. Hier ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:

Lichtbedarf

Ranunkeln sind echte Sonnenanbeter. Ein Platz mit voller Sonne bis leichtem Halbschatten lässt sie aufblühen. In Regionen mit heißen Sommern kann ein leicht schattiger Standort sogar von Vorteil sein, um die Pflanzen vor zu starker Hitze zu schützen. Zu wenig Licht führt allerdings zu schwachem Wuchs und spärlicher Blüte - also lieber etwas mehr Sonne wagen!

Bodenvoraussetzungen

Der Traumboden für Ranunkeln ist nährstoffreich, humos und gut durchlässig. Staunässe vertragen sie gar nicht - das kann schnell zu faulen Knollen führen. Bei schweren, lehmigen Böden rate ich, etwas Sand oder Kies unterzumischen, um die Drainage zu verbessern. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 lässt sie optimal gedeihen.

In meinem Garten hat sich bewährt, die Pflanzstelle mit reifem Kompost anzureichern. Das verbessert nicht nur die Bodenstruktur, sondern versorgt die Pflanzen auch gleich mit wichtigen Nährstoffen - sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket für die Ranunkeln.

Wasserbedarf

Bei der Bewässerung gilt es, die goldene Mitte zu finden. Ranunkeln mögen es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Besonders während der Wachstums- und Blütezeit sollte der Boden nie völlig austrocknen. Andererseits kann zu viel Nässe schnell problematisch werden. Meine Faustregel lautet: Boden feucht, aber nicht nass halten. In Trockenperioden heißt es regelmäßig gießen, aber Vorsicht vor Staunässe!

Nährstoffbedarf und Düngung

Ranunkeln sind keine Hungerkünstler, aber auch keine Vielfraße. Eine ausgewogene Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium fördert gesundes Wachstum und üppige Blüte. Zu Beginn der Wachstumsperiode im Frühjahr empfehle ich eine Grunddüngung mit organischem Volldünger oder gut verrottetem Kompost. Während der Blütezeit kann alle 4-6 Wochen mit einem phosphor- und kaliumbetonten Dünger nachgelegt werden, um die Blütenbildung anzukurbeln.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Vorsicht mit zu viel Stickstoff! Das führt zwar zu üppigem Blattwachstum, kann aber die Blütenbildung beeinträchtigen. Mein Tipp: Lieber etwas zurückhaltend, aber regelmäßig düngen.

Mit der richtigen Pflege und einem aufmerksamen Auge für ihre Bedürfnisse entwickeln sich Ranunkeln zu wahren Schmuckstücken in jedem Garten. Ihre Vielseitigkeit in Form und Farbe, gepaart mit ihrer relativ unkomplizierten Pflege, macht sie zu Lieblingen für Gärtner aller Erfahrungsstufen. Also, trauen Sie sich an diese farbenfrohen Schönheiten heran - Sie werden es nicht bereuen!

Pflanzung und Pflege von Ranunkeln

Die Kunst, Ranunkeln zum Blühen zu bringen, liegt in der richtigen Pflanzung und Pflege. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ein paar Kniffe den Unterschied zwischen kümmerlichen Pflanzen und einer prächtigen Blütenschau ausmachen können.

Der richtige Zeitpunkt macht's

Wann Sie Ihre Ranunkeln pflanzen, hängt davon ab, wann Sie sich an ihren Blüten erfreuen möchten:

  • Für eine Frühlingsblüte setzen Sie die Knollen am besten im Herbst, etwa 6-8 Wochen bevor der erste Frost den Boden verfestigt.
  • Wer sich nach sommerlicher Pracht sehnt, pflanzt im zeitigen Frühjahr, sobald der Boden seine Froststarrheit verloren hat.

Ich persönlich bevorzuge die Herbstpflanzung. Die Knollen haben dann mehr Zeit, sich einzuleben und entwickeln sich oft zu robusteren Pflanzen.

Tiefe und Abstand - das A und O

Bei der Pflanztiefe gilt die Faustregel: etwa 5 cm tief sollten die Knollen in die Erde. Zwischen den einzelnen Pflanzen empfiehlt sich ein Abstand von 10-15 cm. Ein wichtiger Tipp aus meiner Gärtnererfahrung: Achten Sie darauf, die Knollen mit der spitzen Seite nach unten zu setzen. So finden die Wurzeln schneller ihren Weg.

Wasser - weder zu viel noch zu wenig

Ranunkeln sind wahre Feinschmecker, was ihre Wasserversorgung angeht. Sie mögen es gleichmäßig feucht, aber Staunässe ist ihr größter Feind. Meine Bewässerungsstrategie sieht so aus:

  • Regelmäßiges, aber maßvolles Gießen, besonders während des Wachstums.
  • In der Blütezeit reduziere ich die Wassergabe leicht. Das verlängert oft die Blühdauer.
  • Eine Mulchschicht wirkt Wunder: Sie hält die Feuchtigkeit im Boden und hält gleichzeitig unerwünschtes Unkraut in Schach.

Pflege für prächtige Blüten

Mit ein paar einfachen Handgriffen können Sie Ihren Ranunkeln zu voller Pracht verhelfen:

  • Das Entfernen verblühter Blumen regt die Pflanze zu neuer Blütenbildung an. Ich mache daraus oft eine meditative Abendroutine.
  • Alle 4-6 Wochen gönne ich meinen Ranunkeln eine Extraportion Nährstoffe in Form eines ausgewogenen Blumendüngers.
  • Regelmäßige Kontrollen auf ungebetene Gäste wie Schädlinge oder Krankheitsanzeichen gehören dazu.

Ein gelegentliches Auflockern des Bodens tut den Pflanzen gut - es fördert die Durchlüftung und das Wurzelwachstum. Dabei entdecke ich oft schon die ersten Anzeichen für mögliche Probleme.

Überwinterung und Vermehrung - die Kunst der Bestandserhaltung

Der Winter stellt Ranunkelliebhaber vor besondere Herausforderungen, bietet aber auch Chancen zur Vermehrung. Hier teile ich meine Erfahrungen mit Ihnen.

Frostempfindlichkeit - jede Sorte tickt anders

Nicht alle Ranunkeln sind gleich winterhart:

  • Die beliebten Asiatischen Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) vertragen in den meisten Teilen Deutschlands keinen Frost im Boden.
  • Einige robuste Wildarten wie die Knollige Ranunkel (Ranunculus bulbosus) trotzen dagegen selbst strengeren Wintern.

Es lohnt sich, die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Sorte zu kennen. So können Sie die passende Überwinterungsstrategie wählen.

Überwinterung - Schutz vor Kälte und Nässe

Für frostempfindliche Sorten gibt es verschiedene Überwinterungsmöglichkeiten. Ich habe im Laufe der Jahre folgende Methoden erprobt:

  • Ausgraben der Knollen: Nach dem ersten Frost hole ich die Knollen aus der Erde, lasse sie trocknen und lagere sie bei etwa 5°C in einem kühlen, trockenen Raum.
  • Topfkultur: Ranunkeln in Töpfen überwintern bei mir in einem frostfreien, hellen Raum. Das erspart das Ausgraben.
  • Winterschutz im Beet: In milderen Regionen können die Knollen mit einer dicken Mulchschicht geschützt im Boden bleiben. Ein Versuch, der sich manchmal lohnt.

Das Ausgraben der Knollen ist zwar aufwendig, aber die sicherste Methode für empfindliche Sorten. So habe ich schon manch kostbare Pflanze über den Winter gerettet.

Vermehrung durch Knollenteilung - einfach und effektiv

Die Knollenteilung ist meine bevorzugte Vermehrungsmethode:

  • Im Herbst oder zeitigen Frühjahr, bevor die Pflanzen austreiben, teile ich größere Knollen vorsichtig.
  • Jedes Teilstück sollte mindestens eine Knospe haben - das ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Vor dem Einpflanzen lasse ich die Schnittstellen gut abtrocknen, um Fäulnis vorzubeugen.

Diese Methode erlaubt es mir, meine Lieblingssorte zu vermehren und gleichzeitig den Bestand zu verjüngen. Ein wunderbarer Weg, den Garten Jahr für Jahr mit neuen Ranunkeln zu bereichern.

Aussaat - ein Abenteuer mit Überraschungen

Die Anzucht aus Samen ist für mich immer wieder spannend:

  • Im Frühjahr säe ich die winzigen Samen in Anzuchtschalen aus.
  • Bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Wärme (etwa 18-20°C) zeigen sich nach 2-3 Wochen die ersten zarten Keimlinge.
  • Sobald die Jungpflanzen groß genug zum Handhaben sind, pikiere ich sie vorsichtig.

Beachten Sie, dass aus Samen gezogene Pflanzen oft erst im zweiten Jahr ihre volle Blütenpracht entfalten. Die Aussaat kann aber zu faszinierenden neuen Farbvarianten führen - ein spannendes Experiment für neugierige Gärtner.

Mit diesen Methoden zur Pflanzung, Pflege und Vermehrung können Sie Ihre Ranunkelsammlung stetig erweitern und sich Jahr für Jahr an diesen farbenfrohen Schönheiten erfreuen. Jede Saison bringt neue Erfahrungen und Überraschungen - genau das macht für mich den Reiz der Gartenarbeit aus.

Vielseitige Verwendung im Garten und in der Floristik

Die Vielseitigkeit der Ranunkeln fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Nicht nur im Garten, sondern auch in der Floristik spielen diese Blumen ihre Stärken voll aus. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Ideen vorstellen, wie Sie diese Prachtpflanzen einsetzen können.

Gestaltungsideen für Beete und Rabatten

In Beeten und Rabatten entfalten Ranunkeln ihre volle Wirkung. Ich habe festgestellt, dass sie besonders eindrucksvoll wirken, wenn man sie in Gruppen pflanzt. Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Farbkombinationen - ein bunter Mix sorgt für Lebendigkeit, während Ton-in-Ton-Arrangements eine elegante Ausstrahlung haben. Mein persönlicher Favorit ist die Kombination mit anderen Frühlingsblühern wie Tulpen oder Narzissen - ein wahres Farbenfeuerwerk!

Ranunkeln als Topf- und Kübelpflanzen

Auch für Balkon und Terrasse eignen sich Ranunkeln hervorragend. In Töpfen oder Kübeln gepflanzt, bringen sie selbst auf kleinstem Raum Farbe ins Spiel. Beachten Sie bei der Topfkultur unbedingt eine gute Drainage und regelmäßige Bewässerung. Ein sonniger bis halbschattiger Standort lässt die Pflanzen optimal gedeihen.

Schnittblumenverwendung und Haltbarkeit

Als Schnittblumen sind Ranunkeln echte Dauerbrenner. Ihre üppigen Blüten halten in der Vase etwa 7-10 Tage - manchmal sogar länger, wenn man ein paar Tricks beachtet. Ich schneide die Stiele immer schräg an und wechsle das Wasser regelmäßig. So bleiben die Blumen länger frisch. In Kombination mit anderen Frühlingsblumen entstehen wunderbare Sträuße, die jedem Raum eine besondere Note verleihen.

Krankheiten und Schädlinge im Blick behalten

Obwohl Ranunkeln recht robust sind, können auch sie von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht werden. Regelmäßige Kontrollen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Häufige Krankheiten und ihre Behandlung

Im Laufe der Jahre bin ich auf einige typische Krankheiten gestoßen:

  • Grauschimmel (Botrytis): Dieser zeigt sich durch einen grauen, pelzigen Belag auf Blättern und Blüten. Mein Rat: Befallene Pflanzenteile großzügig entfernen und für gute Luftzirkulation sorgen. Das hilft oft schon enorm.
  • Echter Mehltau: Erkennbar an einem weißen, mehligen Belag auf den Blättern. Ich entferne befallene Blätter sofort und behandle die Pflanze mit einer selbst gemachten Backpulver-Wasser-Lösung. Das wirkt Wunder!
  • Wurzelfäule: Eine tückische Sache - die Pflanzen welken trotz feuchten Bodens. Hier hilft leider nur radikales Vorgehen: Betroffene Pflanzen entfernen und den Standort wechseln.

Typische Schädlinge und Gegenmaßnahmen

Auch einige Schädlinge können unseren Ranunkeln zusetzen:

  • Blattläuse: Diese kleinen Plagegeister saugen gerne an jungen Trieben und Knospen. Ich bekämpfe sie mit einer Schmierseifenlösung oder Neemöl - sanft, aber effektiv.
  • Schnecken: Ein Klassiker im Garten - sie lieben junge Ranunkeln. Hier helfen Schneckenkorn oder natürliche Barrieren wie Kupferband oder Eierschalen.
  • Spinnmilben: Diese winzigen Tierchen verursachen feine Gespinste und gelbe Blattflecken. Regelmäßiges Absprühen mit Wasser hilft oft schon. Bei starkem Befall setze ich auf Raubmilben - die natürlichen Feinde der Spinnmilben.

Persönlich bevorzuge ich biologische Methoden zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. So bleiben Nützlinge geschont, und ich kann mit gutem Gewissen meinen Garten genießen.

Ranunkeln - Ein Farbfeuerwerk für jeden Garten

Die Vielfalt der Ranunkeln begeistert mich immer wieder aufs Neue. Von zarten Pastelltönen bis zu kräftigen Farben, von einfachen bis zu gefüllten Blüten - es gibt für jeden Geschmack das Passende. Ob als Beetstaude, Topfpflanze oder Schnittblume, Ranunkeln bringen Leben und Farbe in jeden Garten und jedes Zuhause.

Mit der richtigen Pflege und einem wachsamen Auge können Sie sich lange an diesen bezaubernden Blumen erfreuen. Ich ermuntere Sie, mit verschiedenen Sorten und Farbkombinationen zu experimentieren - lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Ranunkeln sind wahre Allrounder im Garten und haben sich einen festen Platz in meinem Herzen erobert. Ich bin mir sicher, auch Sie werden die Vielseitigkeit dieser wunderbaren Pflanzen schätzen lernen.

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was sind Ranunkeln und zu welcher Pflanzenfamilie gehören sie?
    Ranunkeln sind vielseitige Blütenpflanzen, die zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehören. Sie zeichnen sich durch ihre charakteristischen vielblättrigen Blüten aus, die oft an kleine Rosen erinnern und daher auch als 'Rosenhahnenfuß' bezeichnet werden. Die Pflanzen bilden knollige Wurzeln, aus denen im Frühjahr Blätter und Blütenstängel sprießen. Ranunkeln können je nach Art einjährig, zweijährig oder mehrjährig sein und weisen meist handförmig geteilte Blätter auf. Ihre Blüten bestehen aus fünf oder mehr Blütenblättern und bieten eine beeindruckende Farbvielfalt von zartem Weiß über Pastelltöne bis hin zu kräftigen Rot- und Gelbtönen. Diese botanische Vielfalt macht sie sowohl für Hobbygärtner als auch für Botaniker zu einem faszinierenden Studienobjekt und beliebten Gartenbewohner.
  2. Welche verschiedenen Ranunkelsorten gibt es und wie unterscheiden sie sich?
    Die Ranunkelfamilie bietet eine beeindruckende Sortenvielfalt. Asiatische Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) sind die bekanntesten Vertreter mit unglaublicher Farbvielfalt und oft gefüllten Blüten. Sie unterteilen sich in gefüllte Sorten wie 'Bloomingdale' oder 'Tecolote' mit rosenähnlichen Blüten bis zu 10 cm Durchmesser, halbgefüllte Varianten wie 'Cloni Success' mit luftigeren Blüten in zarten Pastelltönen, und einfache Sorten wie 'Flore Pleno' mit natürlicher Eleganz. Französische Ranunkeln fallen durch ihre großen, üppigen Blüten mit gewellten Blütenblättern auf, während Pfingstrosen-Ranunkeln wie 'Pauline Violet' mit ihren kugeligen, dicht gefüllten Blüten beeindrucken. Jede Sorte hat ihre eigenen Wuchseigenschaften, Farbvariationen und Pflegeansprüche, wodurch für jeden Gartenstil und jeden Geschmack die passende Ranunkel verfügbar ist.
  3. Welche Blütenformen gibt es bei Ranunkeln?
    Ranunkeln präsentieren sich in drei charakteristischen Blütenformen, die jeweils ihren eigenen Charme besitzen. Gefüllte Blüten sind wahre Blickfänge mit vielen dicht gepackten Blütenblättern, die an kleine Rosen erinnern und einen beeindruckenden Durchmesser von bis zu 10 cm erreichen können. Diese Form wirkt besonders üppig und elegant. Halbgefüllte Blüten bilden eine reizvolle Zwischenform mit mehr Blütenblättern als einfache Sorten, aber einer luftigeren Struktur als vollgefüllte Varianten. Sie strahlen romantische Eleganz aus und sind besonders in Pastelltönen beliebt. Einfache Blüten zeigen die klassische Form mit meist fünf Blütenblättern und erinnern an wilde Hahnenfußgewächse. Sie besitzen eine natürliche, schlichte Eleganz und sind oft besonders robust. Jede Blütenform hat ihre spezifischen Vorzüge und eignet sich für unterschiedliche Gestaltungskonzepte in Garten und Floristik.
  4. Wie werden Ranunkeln in der Floristik und für Brautsträuße verwendet?
    Ranunkeln sind in der Floristik wahre Stars und eroberten sich einen festen Platz in Brautsträußen und Tischdekorationen. Ihre üppigen, rosenähnlichen Blüten in vielfältigen Farben machen sie zu idealen Partnern für romantische Arrangements. Als Schnittblumen halten Ranunkeln etwa 7-10 Tage in der Vase, manchmal sogar länger bei richtiger Pflege. Für optimale Haltbarkeit sollten die Stiele schräg angeschnitten und das Wasser regelmäßig gewechselt werden. In Brautsträußen harmonieren sie wunderbar mit anderen Frühlingsblumen und verleihen jedem Arrangement eine besondere Eleganz. Ihre verschiedenen Blütenformen - von gefüllten bis einfachen Varianten - ermöglichen vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders die dicht gefüllten Sorten erinnern an kleine Pfingstrosen und bringen luxuriöse Opulenz in floristische Kreationen. Die Farbpalette reicht von zartem Weiß über Pastelltöne bis zu kräftigen Farben, wodurch sie sich perfekt verschiedenen Hochzeitsthemen anpassen.
  5. Welche besonderen Standortansprüche haben Ranunkeln im Garten?
    Ranunkeln sind anspruchsvolle Schönheiten mit spezifischen Standortbedürfnissen. Sie bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz, wobei volle Sonne ideal ist für optimales Wachstum und reiche Blüte. In heißen Regionen kann leichter Schatten von Vorteil sein, um Hitzestress zu vermeiden. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und vor allem gut durchlässig sein, da Staunässe schnell zu faulen Knollen führt. Bei schweren, lehmigen Böden empfiehlt sich die Zugabe von Sand oder Kies zur Verbesserung der Drainage. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist optimal. Die Anreicherung mit reifem Kompost verbessert sowohl Bodenstruktur als auch Nährstoffversorgung. Ranunkeln benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe - der Boden sollte feucht, aber niemals nass sein. Windgeschützte Lagen sind vorteilhaft, da die zarten Blütenstiele bei starkem Wind brechen können.
  6. Worin unterscheiden sich Ranunkeln von Tulpen und Narzissen?
    Ranunkeln unterscheiden sich in mehreren wesentlichen Punkten von Tulpen und Narzissen. Botanisch gehören Ranunkeln zur Familie der Hahnenfußgewächse, während Tulpen und Narzissen zu den Amaryllisgewächsen bzw. Narzissengewächsen zählen. Während Tulpen und Narzissen echte Zwiebelpflanzen sind, entwickeln Ranunkeln knollige Wurzeln. Die Blütenformen zeigen deutliche Unterschiede: Ranunkeln bieten eine große Vielfalt von einfachen bis dicht gefüllten, rosenähnlichen Blüten, Tulpen haben meist becherförmige Blüten und Narzissen charakteristische trompetenförmige Strukturen. In der Blütezeit überlappen sie sich teilweise, aber Ranunkeln blühen oft länger als Tulpen und Narzissen. Auch die Winterhärte unterscheidet sich: Viele Ranunkelsorten, besonders Ranunculus asiaticus, sind frostempfindlicher als die meisten Tulpen und Narzissen. Gemeinsam haben sie die Verwendung als Frühlingsblüher und Schnittblumen, aber Ranunkeln bieten durch ihre verschiedenen Blütenformen mehr Gestaltungsvielfalt.
  7. Wie unterscheiden sich Knollengewächse wie Ranunkeln von anderen Beetpflanzen?
    Knollengewächse wie Ranunkeln unterscheiden sich fundamental von anderen Beetpflanzen durch ihre speziellen Überdauerungsorgane. Während einjährige Beetpflanzen komplett neu gesät werden müssen und Stauden oberirdische Strukturen behalten, ziehen sich Ranunkeln nach der Blüte in ihre unterirdischen Knollen zurück. Diese Knollen fungieren als Nährstoff- und Energiespeicher, wodurch die Pflanzen ungünstige Jahreszeiten überdauern können. Im Gegensatz zu normalen Wurzeln sind Knollen verdickte Speicherorgane, die eine effiziente Nährstoffeinlagerung ermöglichen. Dies beeinflusst auch den Pflegezyklus: Knollengewächse haben oft spezifische Ruhephasen, in denen sie wenig bis gar kein Wasser benötigen. Viele Knollenranunkeln sind außerdem frostempfindlich und müssen in kälteren Regionen ausgegraben und frostfrei überwintert werden. Diese besonderen Eigenschaften machen sie zu interessanten, aber auch anspruchsvolleren Gartenpflanzen im Vergleich zu herkömmlichen Beetpflanzen wie Tagetes oder Begonien.
  8. Aus welchen Regionen stammen Ranunkeln ursprünglich?
    Ranunkeln haben ihre Wurzeln in den gemäßigten Regionen Asiens und Europas. Die Geschichte dieser faszinierenden Blumen reicht weit zurück, wobei verschiedene Arten aus unterschiedlichen geografischen Gebieten stammen. Bereits im 16. Jahrhundert eroberten Ranunkeln die Herzen europäischer Gärtner und verbreiteten sich von dort aus in Gärten weltweit. Die heute so beliebten Asiatischen Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) stammen ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und dem westlichen Asien. Von diesen ursprünglichen Wildformen entwickelten europäische Gärtner über Jahrhunderte hinweg die heutigen Gartensorten mit ihrer beeindruckenden Vielfalt an Formen und Farben. Französische Ranunkeln haben ihre Ursprünge im Mittelmeerraum und bringen südländisches Flair in unsere Gärten. Diese geografische Herkunft erklärt auch die Vorliebe vieler Ranunkelsorten für warme, sonnige Standorte und ihre teilweise begrenzte Winterhärte in kälteren Klimazonen.
  9. Wo kann man hochwertige Ranunkel-Knollen und Samen kaufen?
    Hochwertige Ranunkel-Knollen und -Samen erhält man am besten bei spezialisierten Gartenfachhändlern, die sich auf Qualitätssaatgut spezialisiert haben. Etablierte Online-Gartenshops wie samen.de bieten eine breite Auswahl verschiedener Ranunkelsorten und können durch ihre Expertise bei der Sortenauswahl beraten. Bei der Beschaffung sollte man auf die Herkunft und Qualität der Knollen achten - diese sollten fest, trocken und frei von Schimmel oder faulen Stellen sein. Viele Gartencenter führen zur Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst auch Ranunkel-Knollen im Sortiment. Online-Shops haben oft den Vorteil eines größeren Sortenspektrums und detaillierter Beschreibungen der verschiedenen Varianten. Samen.de gehört zu den Fachgeschäften, die sowohl Knollen als auch Samen in guter Qualität anbieten und oft auch seltene Sorten führen. Wichtig ist, bei seriösen Anbietern zu kaufen, die Angaben zur Sortenechtheit und Qualität machen können.
  10. Welche Kriterien sollten beim Kauf von Ranunkeln beachtet werden?
    Beim Kauf von Ranunkeln sind mehrere Qualitätskriterien entscheidend für den späteren Gartenerfolg. Bei Knollen sollten diese fest, prall und trocken sein, ohne weiche Stellen, Schimmel oder Fäulnisspuren. Die Größe der Knollen beeinflusst oft die Blütengröße - größere Knollen produzieren meist kräftigere Pflanzen mit mehr Blüten. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de bieten oft Informationen zur Herkunft und Lagerung der Knollen. Bei Samen ist die Keimfähigkeit ein wichtiger Faktor - frische Samen zeigen bessere Keimraten. Die Sortenwahl sollte zum geplanten Standort passen: Einige Sorten sind winterhärter als andere. Auch die gewünschte Blütenform (gefüllt, halbgefüllt, einfach) und Farbe spielen eine Rolle. Seriöse Anbieter geben Auskunft über Pflanzzeit, Blütezeit und spezielle Pflegeanforderungen. Ein Kaufzertifikat oder Garantie auf Keimfähigkeit bzw. Austrieb sind zusätzliche Qualitätsmerkmale. Die richtige Lagerung bis zur Pflanzung ist ebenfalls wichtig für den Erfolg.
  11. Welche Rolle spielt die botanische Klassifizierung bei der Auswahl von Ranunkeln?
    Die botanische Klassifizierung ist ein wichtiger Wegweiser bei der Ranunkel-Auswahl, da sie entscheidende Informationen über Eigenschaften und Pflegeanforderungen liefert. Ranunkeln gehören zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse), wobei die verschiedenen Arten sehr unterschiedliche Ansprüche haben können. Ranunculus asiaticus, die beliebten Asiatischen Ranunkeln, sind beispielsweise frostempfindlicher als einheimische Arten wie Ranunculus bulbosus. Die botanische Einordnung hilft bei der Vorhersage von Winterhärte, Standortansprüchen und Blütezeit. Gartenfachgeschäfte wie samen.de nutzen diese Klassifizierung, um passende Sorten für spezifische Gartensituationen zu empfehlen. Die Artenkenntnis ermöglicht auch die gezielte Auswahl für bestimmte Verwendungszwecke: Wildarten eignen sich eher für naturnahe Gärten, während Zuchtformen perfekt für formelle Beete sind. Auch für die richtige Überwinterungsstrategie und Vermehrungsmethoden ist die botanische Zuordnung entscheidend.
  12. Wie beeinflusst die Knollenstruktur das Wachstumsverhalten von Ranunkeln?
    Die Knollenstruktur ist der Schlüssel zum Verständnis des Ranunkel-Wachstums und beeinflusst maßgeblich ihre Entwicklung. Ranunkeln-Knollen sind verdickte Speicherorgane, die Nährstoffe und Energie für den Neuaustrieb sammeln. Die charakteristische Form mit mehreren 'Fingern' oder Verzweigungen ermöglicht es der Pflanze, nach der Ruhephase schnell zu regenerieren. Größere, gut ausgebildete Knollen haben mehr Speicherkapazität und produzieren kräftigere Pflanzen mit mehr Blüten. Die Knollenstruktur erklärt auch das typische Wachstumsmuster: Nach der Blüte ziehen sich die Pflanzen in ihre unterirdischen Organe zurück und sammeln Kraft für die nächste Saison. Dieser Zyklus unterscheidet sie grundlegend von anderen Beetpflanzen. Die Knollenteilung zur Vermehrung funktioniert nur, wenn jedes Teilstück mindestens eine Knospe besitzt. Auch die Anfälligkeit für Fäulnis bei Staunässe hängt mit der Knollenstruktur zusammen, da diese empfindlich auf übermäßige Feuchtigkeit reagieren.
  13. Welche physiologischen Prozesse stehen hinter der Blütenpracht von Ranunkeln?
    Die beeindruckende Blütenpracht der Ranunkeln entsteht durch komplexe physiologische Prozesse, die in den Knollen beginnen. Während der Ruhephase sammeln die Knollen durch Fotosynthese und Nährstoffeinlagerung Energie in Form von Stärke und anderen Speicherstoffen. Bei günstigen Bedingungen aktivieren Temperatur- und Lichtreize die Knollen zum Austrieb. Die gespeicherten Nährstoffe werden mobilisiert und in Wachstumsenergie umgewandelt. Hormone wie Auxine und Gibberelline steuern das Längenwachstum der Triebe und die Blütenentwicklung. Die charakteristischen, oft mehrfach gefüllten Blüten entstehen durch Mutation und Züchtung, wobei Staubblätter zu zusätzlichen Blütenblättern umgewandelt werden. Die intensive Farbbildung erfolgt durch verschiedene Pigmente: Anthocyane für rote und blaue Töne, Carotinoide für gelbe und orange Farben. Die Wasseraufnahme und der Transport über das Leitgewebe sorgen für die pralle, rosenähnliche Form der Blüten. Optimale Nährstoffversorgung, besonders mit Phosphor und Kalium, fördert die Blütenqualität erheblich.
  14. Wie wirken sich verschiedene Bodenbedingungen auf die Farbintensität der Blüten aus?
    Bodenbedingungen haben einen überraschend großen Einfluss auf die Farbintensität der Ranunkeln-Blüten. Der pH-Wert spielt eine besonders wichtige Rolle: Leicht saure bis neutrale Böden (pH 6,0-7,0) fördern die optimale Nährstoffaufnahme und damit die Pigmentbildung. Bei zu sauren oder alkalischen Bedingungen können Nährstoffe schlecht verfügbar werden, was zu blasseren Farben führt. Die Nährstoffversorgung beeinflusst direkt die Farbintensität - ausreichend Phosphor und Kalium verstärken die Pigmentproduktion, während Stickstoffüberschuss zwar zu üppigem Blattwachstum, aber schwächeren Blütenfarben führen kann. Spurenelemente wie Magnesium sind für die Chlorophyllbildung wichtig und beeinflussen indirekt die Blütenqualität. Auch die Bodentemperatur wirkt auf die Farbentwicklung: Zu warme oder zu kalte Böden können die Pigmentsynthese beeinträchtigen. Gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe sorgt für optimale Nährstoffaufnahme und damit für kräftige Farben. Humusreiche Böden mit guter Pufferkapazität bieten ideale Bedingungen für intensive Blütenfarben.
  15. Wie werden Ranunkeln richtig gepflanzt und welche Pflanztiefe ist optimal?
    Die richtige Pflanzung ist entscheidend für den Erfolg mit Ranunkeln. Die optimale Pflanztiefe beträgt etwa 5 cm - tief genug für Schutz und Stabilität, aber nicht zu tief, um das Austreiben zu behindern. Wichtig ist die korrekte Ausrichtung: Die spitzen Enden der Knollen zeigen nach unten, die abgerundete Seite nach oben. Der Pflanzabstand sollte 10-15 cm betragen, damit sich die Pflanzen optimal entwickeln können. Der beste Pflanzzeitpunkt ist im Herbst für Frühlingsblüte oder im zeitigen Frühjahr nach den letzten Frösten für Sommerblüte. Vor der Pflanzung empfiehlt sich eine Bodenvorbereitung mit Kompost oder verrottetem Mist zur Nährstoffanreicherung. Bei schweren Böden sollte Sand oder Kies untergemischt werden für bessere Drainage. Nach der Pflanzung wird mäßig angegossen - zu viel Wasser kann zu Fäulnis führen. Eine Mulchschicht schützt vor Unkraut und hält die Feuchtigkeit gleichmäßig. In rauen Lagen ist ein Winterschutz aus Laub oder Vlies empfehlenswert.
  16. Welche Bewässerungs- und Düngungsstrategien eignen sich für Ranunkeln?
    Eine durchdachte Bewässerungs- und Düngungsstrategie ist der Schlüssel für gesunde, blütenreiche Ranunkeln. Bei der Bewässerung gilt: gleichmäßig feucht, aber niemals nass. Während der Wachstumsphase benötigen Ranunkeln regelmäßige, moderate Wassergaben. Der Boden sollte zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen können. Staunässe führt schnell zu Knollenfäule und sollte unbedingt vermieden werden. In Trockenperioden wird durchdringend, aber seltener gegossen. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten und den Gießaufwand zu reduzieren. Die Düngung beginnt mit einer organischen Grundversorgung im Frühjahr - Kompost oder gut verrotteter Mist sind ideal. Während der Wachstumszeit alle 4-6 Wochen mit einem ausgewogenen Blumendünger nachdüngen, wobei phosphor- und kaliumreiche Dünger die Blütenbildung fördern. Vorsicht vor Stickstoffüberschuss, der zu viel Blattmasse auf Kosten der Blüten produziert. Flüssigdünger lassen sich gut dosieren und werden schnell von den Pflanzen aufgenommen.
  17. Stimmt es, dass Ranunkeln giftig sind und nicht berührt werden sollten?
    Tatsächlich enthalten viele Ranunkel-Arten giftige Substanzen, hauptsächlich Protoanemonin, einen scharfen Pflanzenstoff der Hahnenfußgewächse. Diese Verbindung kann bei Hautkontakt Reizungen, Rötungen oder sogar Blasenbildung verursachen, besonders bei empfindlichen Personen. Der Saft frischer Pflanzen ist besonders problematisch, während getrocknete Pflanzenteile weniger reizend sind. Bei der Gartenarbeit mit Ranunkeln sollten daher Handschuhe getragen werden, um Hautkontakt zu vermeiden. Nach der Arbeit gründliches Händewaschen ist empfehlenswert. Für Kinder und Haustiere können Ranunkeln gefährlich sein, wenn Pflanzenteile verzehrt werden - dies kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Schleimhautreizungen oder anderen Vergiftungserscheinungen führen. Trotz ihrer Giftigkeit sind Ranunkeln wertvolle Gartenpflanzen, die bei sachgemäßem Umgang sicher kultiviert werden können. Die Toxizität macht sie auch resistenter gegen Fraßschäden durch Kaninchen oder Rehe. Im Garten sollten sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren gepflanzt werden.
  18. In welchen Klimazonen gedeihen Ranunkeln am besten und gibt es regionale Unterschiede?
    Ranunkeln zeigen je nach Art unterschiedliche Klimaansprüche, wobei die meisten Gartensorten gemäßigte bis mediterrane Bedingungen bevorzugen. Die beliebten Asiatischen Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) stammen aus dem Mittelmeerraum und gedeihen optimal in USDA-Zonen 7-10, was in Deutschland etwa den milden Weinbauregionen entspricht. Sie vertragen nur leichte Fröste und benötigen in kälteren Regionen Winterschutz oder frostfreie Überwinterung. Regionale Unterschiede sind deutlich spürbar: In milden Küstenregionen oder geschützten Tälern können sie oft im Boden überwintern, während sie in kontinentalen Klimazonen mit strengen Wintern ausgegraben werden müssen. Einheimische Arten wie Ranunculus bulbosus sind deutlich winterhärter und kommen auch in kälteren Regionen zurecht. In heißen, trockenen Gebieten benötigen Ranunkeln zusätzliche Bewässerung und Halbschatten. Ideale Bedingungen finden sie in gemäßigten Klimazonen mit milden, feuchten Wintern und warmen, nicht zu heißen Sommern. Die Anpassung an lokale Bedingungen durch Sortenwahl ist entscheidend für den Erfolg.
  19. Was ist der Unterschied zwischen Ranunkeln und Butterblumen?
    Ranunkeln und Butterblumen gehören beide zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), sind aber verschiedene Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Butterblumen, botanisch meist Ranunculus acris (Scharfer Hahnenfuß), sind einheimische Wildpflanzen mit einfachen, gelben Blüten und wachsen natürlich auf Wiesen und Weiden. Sie sind mehrjährig, winterhart und vermehren sich oft selbst durch Samen und Ausläufer. Ranunkeln im Gartenbau bezeichnen meist die Asiatischen Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) und ihre Zuchtformen. Diese stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, haben gefüllte oder halbgefüllte Blüten in vielen Farben und sind frostempfindlich. Während Butterblumen als einheimische Arten robust und anspruchslos sind, benötigen Garten-Ranunkeln mehr Pflege und oft Winterschutz. Butterblumen werden meist als 'Unkraut' betrachtet, während Ranunkeln beliebte Zierpflanzen sind. Beide Arten können hautreizende Substanzen enthalten, aber Garten-Ranunkeln sind durch Züchtung oft weniger scharf als ihre wilden Verwandten.
  20. Wie unterscheidet sich Ranunculus asiaticus von anderen Ranunculus-Arten?
    Ranunculus asiaticus, die Asiatische Ranunkel, ist die wichtigste Art für den Ziergartenbau und unterscheidet sich deutlich von anderen Ranunculus-Arten. Im Gegensatz zu einheimischen Arten wie Ranunculus acris (Butterblume) oder Ranunculus bulbosus bildet R. asiaticus knollige Wurzeln statt normaler Wurzelsysteme. Die Blüten sind durch jahrhundertelange Züchtung stark verändert: Während Wildarten meist einfache, gelbe Blüten mit fünf Blütenblättern haben, zeigt R. asiaticus gefüllte, halbgefüllte oder einfache Blüten in einer enormen Farbvielfalt von Weiß über alle Pastelltöne bis zu kräftigen Rot-, Rosa- und Gelbtönen. Die Blütengröße ist mit bis zu 10 cm Durchmesser deutlich größer als bei Wildarten. R. asiaticus ist frostempfindlicher als heimische Arten und benötigt in Deutschland meist Winterschutz oder frostfreie Überwinterung. Auch die Wuchsform unterscheidet sich: Während Wildarten oft kriechend oder ausläuferbildend wachsen, entwickelt R. asiaticus kompakte, horstige Pflanzen. Diese Unterschiede machen R. asiaticus zur wertvollen Gartenpflanze, während andere Arten meist als Wildpflanzen gelten.
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