Gladiolen – Pflanzung, Pflege und Sortenauswahl

Gladiolen sind sommerblühende Zwiebelblumen aus der Verwandtschaft von Schwertlilie und Krokus. Sie bilden Knollen, aus denen im Frühsommer Blätter und Blütenstiele austreiben. Im Herbst ziehen sie ihre Blätter ein und gehen in Ruhe. Gladiolen werden als Sommerblumen in Gärten gepflegt und sind auch als Schnittblumen in der Vase lange haltbar.

Gladiolen pflanzen

Gladiolen mögen nährstoffreiche, feuchte und durchlässige Böden. Staunässe oder Trockenheit im Sommer bekommen ihnen nicht. Sie fühlen sich an sonnigen, luftigen Plätzen wohl.

Weil die Pflanzen nicht ganz winterhart sind, werden ihre Knollen im Frühjahr zusammen mit denen von Dahlien und Lilien angeboten. Die Blütezeit setzt abhängig vom Pflanzzeitpunkt ein. Wenn Sie die Schwertblumen zeitlich versetzt pflanzen, können Sie die Gesamtblütezeit ihrer Bestände um einige Wochen verlängern.

Bereits ab März können Gladiolen in Kübel gesetzt und dann an einem kühlen Platz im Haus, im Wintergarten oder einem frostfreien Gewächshaus herangezogen werden. Ab Ende April ist auch eine Pflanzung im Beet möglich.

Damit die bis zu 150 cm hohen Pflanzen später standfest sind, müssen die Knollen tief genug in die Erde. Das Pflanzloch sollte je nach Knollengröße bzw. Wuchshöhe 10 bis 15 cm tief sein. Das entspricht etwa der doppelten Höhe der Knollen.

Gladiolen-Arten

Seltener als Sorten werden Gladiolen-Arten im Garten kultiviert. Ihre Blüten sind kleiner und sie sehen weniger imposant aus. Dafür sind sie aber winterhart. Die Gemeine Siegwurz (Gladiolus communis), die Wiesensiegwurz (Gladiolus imbricatus) und die Sumpf-Siegwurz (Gladiolus palustris) sind in Deutschland eingebürgert. Sie stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum bzw. Südwest-Europa.

Die Gemeine Siegwurz und die Wiesen-Siegwurz eignen sich als winterharte Stauden für trockene, magere Standorte. Sie sind anspruchslos und bilden mit der Zeit dichte Bestände. Die Sumpf-Siegwurz wächst auf humosen, lockeren und feuchten Böden. Sie eignet sich auch für die Uferbepflanzung am Gartenteich. Sie mag aber nicht dauerhaft im Wasser stehen.

In der Gattung gibt es circa 250 Arten, die hauptsächlich in Afrika vorkommen. Die Gartengladiole ist aus Kreuzung verschiedener Arten entstanden, die ursprünglich aus der südafrikanischen Steppe stammen. Darum sind sie in Mitteleuropa nicht sicher winterhart.

Gladiolen-Sorten

Gartengladiolen werden seit etwa 200 Jahren gezielt gezüchtet und es gibt heute mehrere Tausend Sorten.

Das Farbspektrum reicht von Hellrot bis Schwarzrot, von Weiß und Rosa bis Pink und Violett, sowie von Gelb und Apricot bis Dunkelorange. Die Blüten vieler Gladiolen-Sorten sind zwei- oder dreifarbig.
Gewünscht ist eine gleichmäßige Farbe und die Blüten sollen sich möglichst weit öffnen.

Der Blütenstand ist eine lange Ähre, an der sich die Knospen nach und nach von unten nach oben öffnen. Je mehr Blüten gleichzeitig Farbe zeigen, desto üppiger sehen die Gladiolen aus.

„Großblütige Gladiolen“ werden zwischen 1 bis 1,5 m hoch und tragen an bis zu 50 cm langen, dichten Ähren auffallend große, weit geöffnete Blüten. Bei den „Primelartigen Gladiolen“ sind die Blütenstände etwa 40 cm lang und nur locker mit Blüten besetzt. Ihre oberen Blütenblätter sind wie eine Kapuze vergrößert. Sie blühen weniger üppig als die großblütigen Sorten und werden zwischen 60 und 100 cm hoch.

„Zwerg-Gladiolen“ sind kleiner als die Primelartigen. Mit einer Höhe von 45 bis 75 cm sind sie gut für die Kultur in Kübeln geeignet. Sehr kompakt und besonders farbenfroh sind die „Schmetterlings-Gladiolen“ oder „Butterfly-Gladiolen“. Sie sind nur 60 bis 90 cm hoch, haben aber bis zu 45 cm lange, dichte Blütenähren. Die Blütenblätter sind kraus und der Blütenschlund ist kontrastreich gefärbt.

Gladiolen als Schnittblumen

Für die Vase können die Blütenstände geschnitten werden, bei denen sich die untersten Blüten leicht geöffnet haben. Dann sind sie weit genug entwickelt, dass die Blüten in der Vase nach und nach aufgehen. Nach dem Schneiden sollten Sie die Stängel sofort in Wasser stellen, damit keine Luft in die angeschnittenen Leitgefäße gelangt. Das behindert die Wasseraufnahme und lässt die Stängel schneller welken.

Geben Sie den Gladiolen regelmäßig frisches, zimmerwarmes Wasser und schneiden Sie den Stängel alle zwei bis drei Tage frisch an. Durch das Abschneiden der verblühten Blüten sehen die Stängel frischer aus und das Öffnen neuer Knospen wird gefördert.

Überwintern von Schwertblumen

Schwertblumen können in Regionen mit milden, nicht zu nassen Wintern im Garten überdauern. Bodenfrost und Nässe vertragen die ruhenden Knollen aber nicht. Darum ist es sicherer die Pflanzen im Herbst nach dem Einziehen des Laubs aus der Erde zu nehme und die Knollen wie Dahlienknollen im Haus zu lagern.

Gladiolen sind anfällig für den Befall mit Thripsen. Die kleinen, geflügelten Insekten saugen an den Knospen und Blüten. Dadurch verkrüppeln die Blüten und trocknen ein. Die Schädlinge treten verstärkt auf, nachdem das Sommergetreide abgereift ist. Dann wechseln sie von den Getreidefeldern auf andere Wirtspflanzen. Thripse können an den Knollen überwintern und sich im Lager ausbreiten.

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Gladiolen sind sommerblühende Zwiebelblumen aus der Verwandtschaft von Schwertlilie und Krokus. Sie bilden Knollen, aus denen im Frühsommer Blätter und Blütenstiele austreiben. Im Herbst ziehen... mehr erfahren »
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Gladiolen – Pflanzung, Pflege und Sortenauswahl

Gladiolen sind sommerblühende Zwiebelblumen aus der Verwandtschaft von Schwertlilie und Krokus. Sie bilden Knollen, aus denen im Frühsommer Blätter und Blütenstiele austreiben. Im Herbst ziehen sie ihre Blätter ein und gehen in Ruhe. Gladiolen werden als Sommerblumen in Gärten gepflegt und sind auch als Schnittblumen in der Vase lange haltbar.

Gladiolen pflanzen

Gladiolen mögen nährstoffreiche, feuchte und durchlässige Böden. Staunässe oder Trockenheit im Sommer bekommen ihnen nicht. Sie fühlen sich an sonnigen, luftigen Plätzen wohl.

Weil die Pflanzen nicht ganz winterhart sind, werden ihre Knollen im Frühjahr zusammen mit denen von Dahlien und Lilien angeboten. Die Blütezeit setzt abhängig vom Pflanzzeitpunkt ein. Wenn Sie die Schwertblumen zeitlich versetzt pflanzen, können Sie die Gesamtblütezeit ihrer Bestände um einige Wochen verlängern.

Bereits ab März können Gladiolen in Kübel gesetzt und dann an einem kühlen Platz im Haus, im Wintergarten oder einem frostfreien Gewächshaus herangezogen werden. Ab Ende April ist auch eine Pflanzung im Beet möglich.

Damit die bis zu 150 cm hohen Pflanzen später standfest sind, müssen die Knollen tief genug in die Erde. Das Pflanzloch sollte je nach Knollengröße bzw. Wuchshöhe 10 bis 15 cm tief sein. Das entspricht etwa der doppelten Höhe der Knollen.

Gladiolen-Arten

Seltener als Sorten werden Gladiolen-Arten im Garten kultiviert. Ihre Blüten sind kleiner und sie sehen weniger imposant aus. Dafür sind sie aber winterhart. Die Gemeine Siegwurz (Gladiolus communis), die Wiesensiegwurz (Gladiolus imbricatus) und die Sumpf-Siegwurz (Gladiolus palustris) sind in Deutschland eingebürgert. Sie stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum bzw. Südwest-Europa.

Die Gemeine Siegwurz und die Wiesen-Siegwurz eignen sich als winterharte Stauden für trockene, magere Standorte. Sie sind anspruchslos und bilden mit der Zeit dichte Bestände. Die Sumpf-Siegwurz wächst auf humosen, lockeren und feuchten Böden. Sie eignet sich auch für die Uferbepflanzung am Gartenteich. Sie mag aber nicht dauerhaft im Wasser stehen.

In der Gattung gibt es circa 250 Arten, die hauptsächlich in Afrika vorkommen. Die Gartengladiole ist aus Kreuzung verschiedener Arten entstanden, die ursprünglich aus der südafrikanischen Steppe stammen. Darum sind sie in Mitteleuropa nicht sicher winterhart.

Gladiolen-Sorten

Gartengladiolen werden seit etwa 200 Jahren gezielt gezüchtet und es gibt heute mehrere Tausend Sorten.

Das Farbspektrum reicht von Hellrot bis Schwarzrot, von Weiß und Rosa bis Pink und Violett, sowie von Gelb und Apricot bis Dunkelorange. Die Blüten vieler Gladiolen-Sorten sind zwei- oder dreifarbig.
Gewünscht ist eine gleichmäßige Farbe und die Blüten sollen sich möglichst weit öffnen.

Der Blütenstand ist eine lange Ähre, an der sich die Knospen nach und nach von unten nach oben öffnen. Je mehr Blüten gleichzeitig Farbe zeigen, desto üppiger sehen die Gladiolen aus.

„Großblütige Gladiolen“ werden zwischen 1 bis 1,5 m hoch und tragen an bis zu 50 cm langen, dichten Ähren auffallend große, weit geöffnete Blüten. Bei den „Primelartigen Gladiolen“ sind die Blütenstände etwa 40 cm lang und nur locker mit Blüten besetzt. Ihre oberen Blütenblätter sind wie eine Kapuze vergrößert. Sie blühen weniger üppig als die großblütigen Sorten und werden zwischen 60 und 100 cm hoch.

„Zwerg-Gladiolen“ sind kleiner als die Primelartigen. Mit einer Höhe von 45 bis 75 cm sind sie gut für die Kultur in Kübeln geeignet. Sehr kompakt und besonders farbenfroh sind die „Schmetterlings-Gladiolen“ oder „Butterfly-Gladiolen“. Sie sind nur 60 bis 90 cm hoch, haben aber bis zu 45 cm lange, dichte Blütenähren. Die Blütenblätter sind kraus und der Blütenschlund ist kontrastreich gefärbt.

Gladiolen als Schnittblumen

Für die Vase können die Blütenstände geschnitten werden, bei denen sich die untersten Blüten leicht geöffnet haben. Dann sind sie weit genug entwickelt, dass die Blüten in der Vase nach und nach aufgehen. Nach dem Schneiden sollten Sie die Stängel sofort in Wasser stellen, damit keine Luft in die angeschnittenen Leitgefäße gelangt. Das behindert die Wasseraufnahme und lässt die Stängel schneller welken.

Geben Sie den Gladiolen regelmäßig frisches, zimmerwarmes Wasser und schneiden Sie den Stängel alle zwei bis drei Tage frisch an. Durch das Abschneiden der verblühten Blüten sehen die Stängel frischer aus und das Öffnen neuer Knospen wird gefördert.

Überwintern von Schwertblumen

Schwertblumen können in Regionen mit milden, nicht zu nassen Wintern im Garten überdauern. Bodenfrost und Nässe vertragen die ruhenden Knollen aber nicht. Darum ist es sicherer die Pflanzen im Herbst nach dem Einziehen des Laubs aus der Erde zu nehme und die Knollen wie Dahlienknollen im Haus zu lagern.

Gladiolen sind anfällig für den Befall mit Thripsen. Die kleinen, geflügelten Insekten saugen an den Knospen und Blüten. Dadurch verkrüppeln die Blüten und trocknen ein. Die Schädlinge treten verstärkt auf, nachdem das Sommergetreide abgereift ist. Dann wechseln sie von den Getreidefeldern auf andere Wirtspflanzen. Thripse können an den Knollen überwintern und sich im Lager ausbreiten.

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