Basilikum-Challenge: 30 kreative Verwendungen

Basilikum-Challenge: 30 Tage voller Aroma und Kreativität

Seid ihr bereit für eine kulinarische Reise mit Basilikum? Unsere 30-Tage-Challenge wird euch garantiert überraschen!

Basilikum-Boost: Das Wichtigste im Überblick

  • Basilikum ist vielseitiger als ihr denkt
  • 30 Tage, 30 kreative Verwendungen
  • Von Klassikern bis zu neuen Ideen
  • Entdeckt verschiedene Basilikum-Sorten

Was ist Basilikum?

Basilikum, dieses aromatische Kraut, das in keiner Küche fehlen sollte! Es gehört zur Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Asiens. Sein Name leitet sich vom griechischen 'basilikos' ab, was 'königlich' bedeutet - und das nicht ohne Grund!

Mit seinem unverwechselbaren Duft und Geschmack hat sich Basilikum einen festen Platz in der mediterranen Küche erobert. Aber wusstet ihr, dass es weit mehr als nur die grüne Variante gibt? Von süßlichem Thai-Basilikum bis hin zu würzigem Zitronen-Basilikum - die Vielfalt ist riesig!

Warum eine 30-Tage-Challenge?

Jetzt fragt ihr euch vielleicht: 'Wozu brauchen wir 30 verschiedene Verwendungen für Basilikum?' Ganz einfach: Um eure Kreativität in der Küche anzuregen und die unglaubliche Vielseitigkeit dieses Krauts zu entdecken!

Stellt euch vor, ihr kommt nach Hause und euer Basilikum-Topf auf der Fensterbank begrüßt euch mit seinem herrlichen Duft. Anstatt es nur fürs Pesto oder den Tomatensalat zu verwenden, habt ihr plötzlich 30 neue Ideen im Kopf. Von erfrischenden Getränken über herzhafte Hauptgerichte bis hin zu überraschenden Desserts - Basilikum kann alles!

Überblick über die verschiedenen Basilikum-Sorten

Bevor wir in die Challenge starten, lasst uns einen Blick auf die faszinierende Welt der Basilikum-Sorten werfen. Es gibt nämlich weit mehr als nur das klassische grüne Basilikum!

  • Genovese Basilikum: Der Klassiker mit großen, saftigen Blättern - perfekt für Pesto!
  • Thai Basilikum: Mit seinem leicht würzigen, anisartigen Geschmack bringt es asiatisches Flair in eure Küche.
  • Zitronen-Basilikum: Wie der Name schon sagt, mit einer erfrischenden Zitrusnote.
  • Griechisches Basilikum: Kleinblättrig und besonders aromatisch.
  • Lila Basilikum: Nicht nur ein Hingucker, sondern auch geschmacklich eine Wucht!

Jede Sorte hat ihren ganz eigenen Charakter und eignet sich für unterschiedliche Gerichte. Während der Challenge werdet ihr die Chance haben, verschiedene Sorten auszuprobieren und eure Favoriten zu entdecken.

Kulinarische Verwendungen (Tag 1-10)

Klassisches Basilikum-Pesto (Tag 1)

Los geht's mit einem Klassiker! Aber wer sagt denn, dass Pesto immer gleich schmecken muss? Probiert doch mal, die Pinienkerne durch Walnüsse zu ersetzen oder mischt verschiedene Basilikum-Sorten. Mein persönlicher Tipp: Ein Schuss Zitronensaft macht das Pesto noch frischer!

Caprese-Salat mit frischem Basilikum (Tag 2)

Einfach, aber so lecker! Für den perfekten Caprese braucht ihr nur reife Tomaten, cremige Mozzarella und natürlich frisches Basilikum. Aber wie wäre es, wenn ihr statt der üblichen Blätter mal Basilikum-Blüten verwendet? Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern haben auch ein intensiveres Aroma.

Basilikum-Limonade (Tag 3)

An heißen Sommertagen gibt's nichts Besseres als eine erfrischende Limonade. Gebt einfach ein paar zerdrückte Basilikumblätter in eure hausgemachte Zitronenlimonade und lasst sie ziehen. Das Ergebnis? Ein Getränk, das nicht nur erfrischt, sondern auch überrascht!

Basilikum-Butter (Tag 4)

Butter und Basilikum - eine Kombination, die auf der Zunge tanzt! Mischt fein gehacktes Basilikum unter weiche Butter, rollt sie in Frischhaltefolie zu einer Rolle und ab in den Kühlschrank. Perfekt für gegrilltes Fleisch oder einfach aufs Brot!

Tomatensuppe mit Basilikum (Tag 5)

Eine cremige Tomatensuppe wird mit frischem Basilikum zum Gaumenschmaus. Aber warum nicht mal was Neues probieren? Wie wäre es mit einem Basilikum-Schaum als Topping? Einfach Sahne mit Basilikum aufkochen, pürieren und aufschäumen - ein Hingucker und Geschmackserlebnis!

Mit diesen ersten fünf Ideen habt ihr schon einen guten Start in die Basilikum-Challenge! Aber glaubt mir, wir haben gerade erst angefangen. In den nächsten Tagen warten noch viele spannende Verwendungen auf euch. Von süß bis herzhaft, von Getränken bis zu Hauptgerichten - Basilikum wird euch überraschen!

Basilikum-Pesto-Pasta: Ein mediterraner Klassiker mit Twist (Tag 6)

Heute widmen wir uns einem Lieblingsgericht vieler Italienfans: Pasta mit selbstgemachtem Basilikum-Pesto. Perfekt für einen entspannten Feierabend, wenn's schnell gehen muss, aber trotzdem lecker sein soll.

Für unser Pesto brauchen wir natürlich frisches Basilikum, dazu Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, gutes Olivenöl und eine Prise Salz. Alles wandert in den Mixer – et voilà! Mein Tipp: Experimentiert ruhig mal mit verschiedenen Basilikumsorten. Thai-Basilikum zum Beispiel bringt eine spannende Note ins Spiel.

Noch ein kleiner Küchentrick: Hebt etwas Nudelwasser auf. Ein Schuss davon macht die Soße schön geschmeidig, falls sie beim Mischen mit der Pasta zu dickflüssig wird.

Basilikum-Eiscreme: Der coole Überraschungsgast (Tag 7)

Wer hätte gedacht, dass Basilikum auch in Süßspeisen rockt? Heute wagen wir uns an eine echte Gaumenüberraschung: Basilikum-Eiscreme.

Wir brauchen Sahne, Milch, Zucker, Eigelb und – ihr ahnt es – frisches Basilikum. Die Blätter dürfen in der warmen Milch-Sahne-Mischung ein Aromabad nehmen. Nach dem Abkühlen und Durchsieben wandert alles in die Eismaschine.

Das Ergebnis? Eine cremige, leicht grüne Eiscreme, die eure Geschmacksnerven auf eine kleine Achterbahnfahrt schickt. Perfekt für laue Sommerabende auf dem Balkon!

Gegrillter Fisch mit Basilikum-Zitronensauce: Urlaubsfeeling auf dem Teller (Tag 8)

Heute bringen wir etwas Abwechslung in die Fischküche. Gegrillter Fisch mit einer leichten Basilikum-Zitronensauce zaubert im Handumdrehen Mittelmeerfeeling auf den Teller.

Für die Sauce vermengen wir gehacktes Basilikum mit Zitronensaft, Olivenöl, einem Hauch Honig und einer Prise Salz. Diese frische Mischung ist wie geschaffen für gegrillte Dorade oder Wolfsbarsch.

Der Fisch bekommt vor dem Grillen nur etwas Olivenöl und Salz. Kurz vorm Servieren träufeln wir die Basilikum-Zitronensauce darüber. Schließt die Augen und ihr könnt fast das Meeresrauschen hören!

Basilikum-Cocktails: Erfrischung mit Twist (Tag 9)

Tag Neun steht ganz im Zeichen erfrischender Drinks. Wir mixen Basilikum-Cocktails – sozusagen den Mojito-Cousin aus Italien.

Für unseren Basilikum-Mojito zerdrücken wir frische Basilikumblätter mit Limettenspalten und Zucker im Glas. Dazu kommen Rum und Sodawasser. Das Ergebnis? Ein Cocktail, der euch mit seinem unerwarteten Kräuter-Twist überraschen wird.

Für die Alkoholabstinenzler unter euch gibt's einen Basilikum-Limonade-Spritzer. Mischt dafür selbstgemachten Basilikumsirup mit frischer Zitronenlimonade und sprudeligem Mineralwasser. Prost!

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Basilikum-Öl: Der Allrounder in der Küche (Tag 10)

Zum Abschluss der ersten Dekade stellen wir Basilikum-Öl her – quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Würzmitteln.

Dafür werden frische Basilikumblätter mit neutralem Öl püriert und durch ein feines Sieb gestrichen. Das Ergebnis ist ein intensiv grünes Öl, das in der Küche wahre Wunder vollbringt.

Ob zum Verfeinern von Salaten, zum Marinieren von Grillgut oder einfach zum Dippen von knusprigem Ciabatta – Basilikum-Öl ist der Alleskönner in eurer Küche. Und wenn ihr mal ein Last-Minute-Geschenk braucht: In einem hübschen Fläschchen macht sich das Öl auch richtig gut!

Basilikum-Tee: Wellness für den Magen (Tag 11)

Mit Tag elf unserer Challenge machen wir einen Abstecher in die Welt der Hausmittel. Wir brauen Basilikum-Tee – sozusagen Wellness für den Magen.

Einfach frische oder getrocknete Basilikumblätter mit heißem Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Der Tee schmeckt überraschend würzig und kann bei Blähungen oder dem Gefühl, einen Stein im Magen zu haben, wahre Wunder wirken.

Mein persönlicher Tipp: Ein Spritzer Zitrone und ein Löffelchen Honig runden den Geschmack ab und bringen noch mehr gesundheitsfördernde Power ins Spiel.

Basilikum im Smoothie: Grüner Kraftprotz (Tag 12)

Tag zwölf steht ganz im Zeichen grüner Power. Wir schmeißen Basilikum in den Mixer und zaubern daraus einen Smoothie, der nicht nur lecker ist, sondern auch noch voller Nährstoffe steckt.

Mein Lieblingsrezept: Basilikumblätter, Spinat, eine reife Banane, etwas Apfelsaft und einen Schuss Zitrone – alles zusammen mixen. Wer's gern noch frischer mag, gibt ein paar Eiswürfel dazu. Das Ergebnis ist ein erfrischender grüner Smoothie mit einer überraschenden Basilikumnote.

Basilikum steckt voller Vitamine und Mineralstoffe und hat sogar entzündungshemmende Eigenschaften. Kombiniert mit anderen grünen Zutaten wird daraus ein echtes Nährstoff-Kraftpaket!

Basilikum-Gesichtsmaske: Wellness für die Haut (Tag 13)

An Tag 13 verwandeln wir unsere Küche kurzerhand in ein Beautystudio. Wir zaubern eine einfache, aber effektive Basilikum-Gesichtsmaske.

Dafür pürieren wir frische Basilikumblätter mit etwas Wasser zu einer Paste und mischen sie dann mit Joghurt oder Quark. Die Maske kommt für etwa 15 Minuten aufs gereinigte Gesicht und wird dann mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

Basilikum hat antibakterielle Eigenschaften und kann besonders bei fettiger oder zu Pickeln neigender Haut wahre Wunder wirken. Der Joghurt oder Quark sorgt zusätzlich für ein samtiges Hautgefühl. Glaubt mir, eure Haut wird es euch danken!

Basilikum-Fußbad: Entspannung von Kopf bis Fuß (Tag 14)

Tag 14 steht ganz im Zeichen der Entspannung. Wir gönnen unseren müden Füßen eine Auszeit mit einem wohltuenden Basilikum-Fußbad.

Einfach eine Handvoll frische oder getrocknete Basilikumblätter in eine Schüssel mit warmem Wasser geben. Wer mag, kann noch etwas Meersalz und ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben – Lavendel oder Pfefferminze passen super.

Das Fußbad wirkt nicht nur entspannend, sondern kann auch bei müden und geschwollenen Füßen wahre Wunder bewirken. Basilikum hat eine leicht kühlende Wirkung und kurbelt die Durchblutung an. Nach 15 Minuten fühlt ihr euch wie neugeboren – versprochen!

Basilikum-Aromatherapie: Duft für die Seele (Tag 15)

Zum Abschluss der zweiten Woche tauchen wir in die Welt der Düfte ein. Basilikum hat in der Aromatherapie eine belebende und konzentrationsfördernde Wirkung – genau das Richtige für stressige Tage!

Ihr könnt ein paar Tropfen Basilikum-Öl in eine Duftlampe geben oder es mit einem Trägeröl vermischt als Massageöl verwenden. Mein persönlicher Geheimtipp: Einfach ein paar frische Basilikumblätter zwischen den Fingern zerreiben und den Duft tief einatmen. Das hilft super bei Stress oder wenn der Kopf mal wieder zu voll ist.

So, das war die erste Hälfte unserer Basilikum-Challenge. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie vielseitig dieses kleine grüne Blatt ist – von der Küche bis zum Wellnessprogramm. Seid gespannt, was die nächsten zwei Wochen noch alles bringen werden. Es wird garantiert nicht langweilig!

Basilikum als natürlicher Mückenschreck (Tag 16)

Wer hätte gedacht, dass unser Küchenkraut auch als Insektenschutz taugt? An Tag 16 probieren wir aus, wie wir die ätherischen Öle des Basilikums nutzen können, um lästige Mücken fernzuhalten.

Für ein einfaches Spray übergießt ihr eine Handvoll frischer Basilikumblätter mit kochendem Wasser und lasst den Sud abkühlen. In eine Sprühflasche gefüllt, könnt ihr die Flüssigkeit auf der Haut oder in Räumen verteilen. Der intensive Duft hält viele Insekten fern, ganz ohne Chemie. Ich finde es faszinierend, wie vielseitig Basilikum sein kann!

Basilikum-Kompresse bei dröhnendem Schädel (Tag 17)

Kennt ihr das, wenn der Kopf brummt und der Tag im Eimer zu sein scheint? Vielleicht kann Basilikum hier helfen! An Tag 17 basteln wir eine wohltuende Basilikum-Kompresse.

Zerreibt einfach ein paar frische Basilikumblätter zwischen den Fingern, um die ätherischen Öle freizusetzen. Legt die zerriebenen Blätter auf Stirn oder Schläfen und fixiert sie mit einem kühlen, feuchten Tuch. Die Kombination aus Kühle und ätherischen Ölen kann Kopfschmerzen lindern und entspannend wirken. Ich bin jedes Mal erstaunt, wie gut das funktioniert!

Basilikum-Dampfbad für freie Atemwege (Tag 18)

Tag 18 steht ganz im Zeichen der Atemwege. Bei Erkältungen oder verstopfter Nase kann ein Basilikum-Dampfbad wahre Wunder wirken.

Gebt eine Handvoll frischer Basilikumblätter in eine große Schüssel mit heißem Wasser. Beugt euch über die Schüssel, deckt den Kopf mit einem Handtuch ab und atmet den Dampf für etwa 5-10 Minuten ein. Die ätherischen Öle des Basilikums können die Atemwege befreien und entzündungshemmend wirken. Ein echter Geheimtipp, den ich nicht mehr missen möchte!

Basilikum-Salbe für kleine Wehwehchen (Tag 19)

Basilikum überrascht mich immer wieder! An Tag 19 zaubern wir eine pflegende Basilikum-Salbe, die bei kleinen Hautirritationen helfen kann.

Erhitzt vorsichtig 100 ml Olivenöl mit einer Handvoll frischer Basilikumblätter. Lasst das Öl abkühlen und seiht die Blätter ab. Schmelzt 20 g Bienenwachs im Wasserbad und mischt es mit dem Basilikumöl. Gießt die noch flüssige Mischung in kleine Döschen und lasst sie abkühlen. Voilà - eure selbstgemachte Basilikum-Salbe ist fertig! Ich bin immer wieder begeistert, wie einfach man natürliche Pflegeprodukte selbst herstellen kann.

Erfrischender Basilikum-Gesichtsspray (Tag 20)

Zum Abschluss unserer Gesundheits- und Wellness-Woche mit Basilikum gönnen wir uns an Tag 20 eine erfrischende Gesichtspflege. Perfekt für heiße Sommertage!

Kocht 200 ml Wasser auf und gießt es über eine Handvoll frischer Basilikumblätter. Lasst den Sud abkühlen und füllt ihn in eine Sprühflasche. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist der Spray eine wahre Wohltat für eure Haut an heißen Tagen. Ich liebe es, mir damit zwischendurch einen erfrischenden Vitaminkick zu geben.

Basilikum als natürlicher Raumduft (Tag 21)

Mit Tag 21 starten wir in den letzten Teil unserer Basilikum-Challenge: Haushalt und Dekoration. Ein natürlicher Raumduft aus Basilikum eignet sich dafür besonders gut.

Stellt einfach ein Glas mit frischen Basilikumzweigen auf und genießt den herrlichen Duft, der eure Räume erfüllt. Für eine intensivere Variante könnt ihr auch einige Blätter zwischen den Fingern zerreiben und in einer Schale mit Wasser schwimmen lassen. Der frische, würzige Duft des Basilikums vertreibt unangenehme Gerüche und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Ich bin jedes Mal überrascht, wie gut das funktioniert!

Duftende Basilikum-Kerzen selbst gemacht (Tag 22)

An Tag 22 wird's kreativ! Wir basteln unsere eigenen duftenden Basilikum-Kerzen. Keine Sorge, das ist einfacher als ihr denkt.

Schmelzt Sojawachs im Wasserbad und mischt einige Tropfen ätherisches Basilikumöl darunter. Gebt getrocknete Basilikumblätter in Glasgefäße und gießt das Wachs vorsichtig darüber. Platziert einen Docht in der Mitte und lasst die Kerzen aushärten. Et voilà – eure selbstgemachten Basilikum-Kerzen sind fertig! Ich finde, sie machen sich nicht nur toll in der eigenen Wohnung, sondern sind auch ein wunderbares Geschenk.

Basilikum-Kräuterkissen für süße Träume (Tag 23)

Schlafprobleme? Vielleicht kann unser Basilikum-Kräuterkissen an Tag 23 helfen!

Näht ein kleines Säckchen aus Baumwollstoff und füllt es mit getrockneten Basilikumblättern. Wenn ihr mögt, mischt andere beruhigende Kräuter wie Lavendel oder Melisse dazu. Legt das Kissen neben euer Kopfkissen oder unter den Bezug. Der beruhigende Duft kann euch helfen, besser einzuschlafen und erholsamer zu ruhen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut so ein einfaches Mittel wirken kann.

Basilikumblüten als essbare Deko (Tag 24)

Wusstet ihr, dass Basilikumblüten nicht nur hübsch aussehen, sondern auch essbar sind? An Tag 24 entdecken wir, wie wir diese zarten Blüten als Dekoration nutzen können.

Streut die kleinen lila oder weißen Blüten über Salate, Desserts oder Getränke. Sie verleihen euren Gerichten nicht nur einen Hauch von Eleganz, sondern auch einen feinen Basilikumgeschmack. Ein echter Hingucker auf jeder Tafel! Ich liebe es, damit Gäste zu überraschen.

Basilikum-Salz als Geschenkidee (Tag 25)

Zum Abschluss unserer dritten Woche zaubern wir an Tag 25 ein wunderbares Geschenk: Basilikum-Salz.

Mischt getrocknete, fein gemahlene Basilikumblätter mit grobem Meersalz. Füllt die Mischung in hübsche Gläser oder Keramiktöpfchen. Das aromatische Salz eignet sich hervorragend zum Würzen von Salaten, Gemüse oder Grillgerichten und ist ein tolles Mitbringsel für Kochbegeisterte. Ich verschenke es gerne an Freunde und Familie - es kommt immer gut an!

Kreative Verwendungen von Basilikum im Haushalt

Unglaublich, wie vielseitig Basilikum sein kann! Nicht nur in der Küche ist es ein wahres Multitalent, auch im Haushalt gibt's so viele Möglichkeiten. Lasst uns für die letzten Tage unserer Basilikum-Challenge ein paar spannende Ideen ausprobieren:

Basilikum-Seife selbst herstellen (Tag 26)

Eine selbstgemachte Basilikum-Seife bringt den Duft des Sommers ins Badezimmer - und ist ein tolles Geschenk! Hier's, was ihr braucht:

  • 200g Seifenbasis (transparent oder weiß)
  • 20 Tropfen ätherisches Basilikumöl
  • 1 EL getrocknete Basilikumblätter

Schmelzt die Seifenbasis im Wasserbad und mischt das ätherische Öl und die zerkleinerten Basilikumblätter unter. Dann einfach in Silikonformen gießen und aushärten lassen. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wie professionell das Ergebnis aussieht!

Basilikum als dekorativer Tischschmuck (Tag 27)

Wer hätte gedacht, dass Basilikum auch fürs Auge was hermacht? Kleine Töpfchen mit frischem Basilikum auf dem Tisch oder zu Sträußchen gebundene Zweige sehen nicht nur toll aus, sondern verbreiten auch einen herrlichen Duft. Und das Beste: Eure Gäste können die Blätter direkt zum Würzen nehmen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, würde ich sagen!

Basilikum-Essig für Salate und Marinaden (Tag 28)

Selbstgemachter Basilikum-Essig verleiht Salaten und Marinaden das gewisse Etwas. Es ist so einfach: Eine Handvoll frische Basilikumblätter in eine Flasche geben, mit hellem Balsamico oder Weißweinessig auffüllen und etwa zwei Wochen im Dunkeln ziehen lassen. Der Geschmack wird euch umhauen, versprochen!

Basilikum-Papier selbst machen (Tag 29)

Okay, das klingt vielleicht etwas verrückt, aber glaubt mir, es macht richtig Spaß! Zerkleinert altes Papier, weicht es in Wasser ein und mixt es mit dem Pürierstab. Dann fein gehackte Basilikumblätter dazu und die Mischung mit einem Sieb abschöpfen. Zwischen zwei Tüchern auspressen und trocknen lassen. Das Ergebnis? Ein duftendes, einzigartiges Papier - perfekt für besondere Grußkarten oder als Geschenkverpackung. Ich war selbst überrascht, wie gut das geklappt hat!

Basilikum-Pesto-Variationen als krönender Abschluss (Tag 30)

Zum Finale unserer Challenge drehen wir nochmal so richtig auf! Wir kreieren Pesto-Variationen, die euch die Socken ausziehen werden. Wie wäre es mit:

  • Zitronen-Basilikum-Pesto mit Pistazien (mein persönlicher Favorit!)
  • Thai-Basilikum-Pesto mit Cashewkernen und Kokosmilch
  • Rotes Basilikum-Pesto mit getrockneten Tomaten und Mandeln

Lasst eurer Fantasie freien Lauf und erschafft euer ganz persönliches Lieblings-Pesto!

Basilikum – viel mehr als nur ein Küchenkraut

Puh, 30 Tage Basilikum-Marathon - und was haben wir nicht alles entdeckt! Dieses unscheinbare Kraut hat echt was auf dem Kasten. Von kulinarischen Hochgenüssen über Wellness-Anwendungen bis hin zu verrückten DIY-Projekten - Basilikum hat unser Leben auf so viele Arten bereichert.

Diese Challenge hat mir die Augen geöffnet. Es lohnt sich wirklich, mal über den Tellerrand zu schauen und Altbekanntes neu zu entdecken. Gab's einen Tipp, der euch besonders begeistert hat? Dann baut ihn doch in euren Alltag ein!

Aber hey, das muss ja noch lange nicht das Ende sein. Nutzt die Ideen aus der Challenge als Sprungbrett für eure eigenen verrückten Einfälle. Experimentiert, kombiniert und habt Spaß dabei! Wer weiß, vielleicht erfindet ihr ja die nächste bahnbrechende Basilikum-Anwendung?

Also, Ärmel hochkrempeln und weiter geht's - das Basilikum-Abenteuer hat gerade erst begonnen!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was genau ist Basilikum und woher stammt es ursprünglich?
    Basilikum (Ocimum basilicum) ist ein aromatisches Kraut aus der Familie der Lippenblütler, das ursprünglich aus den tropischen Regionen Asiens stammt. Der Name leitet sich vom griechischen 'basilikos' ab, was 'königlich' bedeutet – daher auch die deutsche Bezeichnung 'Königskraut'. Mit seinem charakteristischen, intensiven Duft und dem würzig-süßlichen Geschmack hat sich Basilikum weltweit als unverzichtbares Küchenkraut etabliert. Besonders in der mediterranen Küche, vor allem der italienischen, ist es nicht mehr wegzudenken. Die Pflanze bevorzugt warme, sonnige Standorte und ist aufgrund ihrer Herkunft frostempfindlich. Basilikum enthält wertvolle ätherische Öle, die nicht nur für den unverwechselbaren Duft verantwortlich sind, sondern auch gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen.
  2. Welche verschiedenen Basilikum-Sorten gibt es und wie unterscheiden sie sich im Geschmack?
    Die Vielfalt der Basilikum-Sorten ist erstaunlich groß. Genovese Basilikum ist der Klassiker mit großen, saftigen Blättern und dem typisch würzig-süßen Geschmack – ideal für traditionelles Pesto. Thai-Basilikum überzeugt mit seinem würzigen, anisartigen Aroma und bringt asiatisches Flair in die Küche. Zitronen-Basilikum besticht durch seine erfrischende Zitrusnote, während Griechisches Basilikum kleinblättrig ist und besonders intensiv schmeckt. Lila Basilikum ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern hat auch einen kräftigeren, leicht pfeffrigen Geschmack. Weitere interessante Sorten sind Zimtbasilikum mit seinem süßlich-würzigen Aroma oder Heiliges Basilikum (Tulsi) mit seinem herb-würzigen Charakter. Jede Sorte eignet sich für unterschiedliche Verwendungszwecke und bringt ihre ganz eigenen geschmacklichen Nuancen mit.
  3. Wie stellt man ein klassisches Basilikum-Pesto her?
    Für ein authentisches Basilikum-Pesto brauchen Sie frisches Genovese Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, hochwertiges Olivenöl und eine Prise Salz. Zuerst werden etwa 60 Gramm Basilikumblätter gewaschen und trockengetupft. Dann rösten Sie 30 Gramm Pinienkerne leicht in einer Pfanne an. Im Mixer oder mit dem Pürierstab vermischen Sie die Basilikumblätter mit den Pinienkernen, 2-3 Knoblauchzehen, 60 Gramm frisch geriebenem Parmesan und etwa 100ml Olivenöl zu einer cremigen Masse. Wichtiger Tipp: Das Basilikum nicht zu lange mixen, um Bitterstoffe zu vermeiden. Mit Salz abschmecken und sofort verwenden oder mit einer dünnen Olivenölschicht bedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Variationen mit Walnüssen statt Pinienkernen oder verschiedenen Basilikum-Sorten bringen spannende Geschmacksnuancen.
  4. Welche besonderen Anwendungsmöglichkeiten gibt es für Basilikum in der 30-Tage-Challenge?
    Die 30-Tage-Challenge zeigt die unglaubliche Vielseitigkeit von Basilikum weit über die klassische Küche hinaus. Kulinarisch reicht das Spektrum von Basilikum-Limonade und -Eiscreme über aromatisierte Butter bis hin zu erfrischenden Cocktails. Im Wellness-Bereich können Sie Basilikum für entspannende Fußbäder, beruhigende Gesichtsmasken oder wohltuende Aromatherapie nutzen. Als natürlicher Haushaltshelfer eignet sich Basilikum als Mückenschutz, für selbstgemachte Seifen oder als natürlicher Raumduft. Kreative DIY-Projekte umfassen duftende Kerzen, Kräuterkissen für besseren Schlaf oder sogar selbstgemachtes Basilikum-Papier. Diese vielfältigen Anwendungen zeigen, dass Basilikum ein echtes Multitalent ist, das Küche, Wohlbefinden und Haushalt gleichermaßen bereichern kann. Die Challenge inspiriert dazu, über den Tellerrand hinauszublicken.
  5. Wie lässt sich Basilikum für Wellness und Gesundheit nutzen?
    Basilikum bietet zahlreiche Wellness- und Gesundheitsanwendungen dank seiner wertvollen ätherischen Öle und Inhaltsstoffe. Als Tee zubereitet, kann Basilikum bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen helfen – einfach frische oder getrocknete Blätter mit heißem Wasser übergießen. Basilikum-Dampfbäder befreien verstopfte Atemwege und wirken entzündungshemmend. Eine Basilikum-Gesichtsmaske mit Joghurt eignet sich hervorragend für fettige, zu Unreinheiten neigende Haut dank der antibakteriellen Eigenschaften. Entspannende Fußbäder mit Basilikum fördern die Durchblutung und haben eine kühlende Wirkung. In der Aromatherapie wirkt Basilikumduft belebend und konzentrationssteigernd. Zerriebene Basilikumblätter als Kompresse können bei Kopfschmerzen Linderung verschaffen. Die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften machen Basilikum zu einem wertvollen natürlichen Helfer für ganzheitliches Wohlbefinden.
  6. Worin unterscheidet sich Basilikum von anderen mediterranen Kräutern?
    Basilikum hebt sich durch mehrere charakteristische Merkmale von anderen mediterranen Kräutern ab. Während Rosmarin oder Thymian eher holzig-harzig duften, besticht Basilikum durch sein süßlich-würziges, fast blumiges Aroma. Im Gegensatz zu Oregano oder Majoran, die auch getrocknet ihr volles Aroma entfalten, verliert Basilikum beim Trocknen deutlich an Intensität und sollte daher bevorzugt frisch verwendet werden. Botanisch gehört Basilikum zu den Lippenblütlern, ebenso wie Rosmarin oder Salbei, unterscheidet sich aber durch seine zarten, fleischigen Blätter von den meist ledrigen oder nadelförmigen Blättern anderer mediterraner Kräuter. Geschmacklich ist Basilikum milder und süßlicher als etwa Oregano oder Thymian. Während viele mediterrane Kräuter monatelang getrocknet haltbar sind, ist frisches Basilikum sehr empfindlich und welkt schnell. Seine Verwendung konzentriert sich stark auf die italienische Küche, während andere mediterrane Kräuter breiter eingesetzt werden.
  7. Was ist der Unterschied zwischen Königskraut und anderen Namen für Basilikum?
    Königskraut ist tatsächlich nur ein anderer Name für Basilikum (Ocimum basilicum) – es handelt sich um dieselbe Pflanze. Der Name 'Königskraut' leitet sich vom griechischen 'basilikos' ab, was 'königlich' bedeutet, und spiegelt die hohe Wertschätzung wider, die dieses Kraut seit der Antike genießt. Regional gibt es verschiedene Bezeichnungen: In Italien heißt es 'Basilico', im süddeutschen Raum manchmal 'Basilienkraut' oder 'Josefskraut'. Alle diese Namen bezeichnen die gleiche Pflanze mit ihrem charakteristischen Duft und Geschmack. Der wissenschaftliche Name Ocimum basilicum gilt weltweit einheitlich. Interessant ist, dass verschiedene Sorten des Basilikums unterschiedliche volkstümliche Namen tragen können – so wird Thai-Basilikum manchmal als 'Heiliges Basilikum' bezeichnet, obwohl dies botanisch nicht ganz korrekt ist. Trotz der verschiedenen Namen handelt es sich immer um Varianten derselben königlichen Pflanzenfamilie.
  8. Kann Basilikum tatsächlich als natürlicher Mückenschutz verwendet werden?
    Ja, Basilikum kann tatsächlich als natürlicher Mückenschutz eingesetzt werden, auch wenn die Wirkung nicht so stark ist wie bei chemischen Repellents. Die ätherischen Öle im Basilikum, insbesondere Citronellol, Linalool und Eugenol, wirken abschreckend auf Mücken und andere Insekten. Für eine praktische Anwendung können Sie frische Basilikumblätter mit kochendem Wasser übergießen, den Sud abkühlen lassen und als Spray verwenden. Auch das Zerreiben frischer Blätter auf der Haut kann eine gewisse Schutzwirkung haben. Besonders effektiv ist es, Basilikumpflanzen auf Terrassen oder in der Nähe von Fenstern aufzustellen – der kontinuierliche Duft hält viele Insekten fern. Zitronen-Basilikum soll dabei besonders wirksam sein. Wichtig zu wissen: Die Schutzwirkung ist zeitlich begrenzt und muss regelmäßig erneuert werden. Für einen umfassenden Schutz in stark befallenen Gebieten sollte Basilikum eher ergänzend zu anderen Maßnahmen eingesetzt werden.
  9. Wo kann man qualitativ hochwertige Basilikumsamen kaufen?
    Qualitativ hochwertige Basilikumsamen erhalten Sie am besten bei spezialisierten Gartenfachhändlern, die auf Saatgut und Kräuter fokussiert sind. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de bieten eine große Auswahl verschiedener Basilikum-Sorten und gewährleisten durch professionelle Lagerung eine hohe Keimfähigkeit. Achten Sie beim Kauf auf das Aussaatdatum – frisches Saatgut keimt deutlich besser. Bio-zertifizierte Samen sind besonders empfehlenswert, da sie frei von chemischen Behandlungen sind. Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine detaillierte Sortenbezeichnung, Angaben zur Keimfähigkeit und zum Erntejahr. Vermeiden Sie sehr günstiges Saatgut aus unbekannten Quellen, da hier oft die Qualität leidet. Etablierte Online-Gartenshops punkten mit ausführlichen Sortenbeschreibungen und Anbauanleitungen. Für seltene Sorten wie Thai-Basilikum oder Zitronen-Basilikum sind spezialisierte Saatgut-Anbieter oft die beste Wahl, da sie das nötige Fachwissen und die entsprechende Auswahl mitbringen.
  10. Welche Basilikum-Produkte eignen sich am besten für Einsteiger?
    Für Basilikum-Einsteiger sind vorgezogene Jungpflanzen oder einfache Anzuchtsets ideal, da sie schnelle Erfolgserlebnisse ermöglichen. Genovese Basilikum ist die beste Einsteigersorte – robust, pflegeleicht und vielseitig verwendbar. Erfahrene Gartenfachhändler wie samen.de empfehlen oft spezielle Einsteiger-Sets mit allem nötigen Zubehör. Eine kleine Basilikumpflanze im Topf vom Fachhandel ist perfekt für die Küchenfensterbank und liefert sofort frische Blätter. Anzuchtsets mit Samen, Erde und Töpfchen sind ideal zum Ausprobieren verschiedener Sorten. Wichtig für Anfänger: Beginnen Sie mit einer Sorte, um Erfahrungen zu sammeln. Getrocknetes Basilikum ist zwar weniger aromatisch, aber für erste Kochversuche geeignet. Basilikum-Öl oder -Pesto aus dem Fachhandel zeigen die Geschmacksvielfalt auf und inspirieren zum eigenen Anbau. Vermeiden Sie exotische Sorten wie Thai-Basilikum für den Anfang – diese sind anspruchsvoller in der Pflege und haben spezielle Geschmacksprofile.
  11. Wie wirken die ätherischen Öle des Basilikums auf den menschlichen Organismus?
    Die ätherischen Öle des Basilikums, hauptsächlich Linalool, Eugenol, Citronellol und Methylchavicol, haben vielfältige positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Linalool wirkt beruhigend und stressreduzierend, weshalb Basilikumduft oft in der Aromatherapie zur Entspannung eingesetzt wird. Eugenol besitzt antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die sowohl bei äußerer als auch innerer Anwendung hilfreich sein können. Die ätherischen Öle fördern die Verdauung und können bei Magenbeschwerden, Blähungen oder Krämpfen Linderung verschaffen. Über die Atemwege aufgenommen, können sie schleimlösend wirken und bei Erkältungen helfen. In der Aromatherapie wird Basilikumöl zur Konzentrationsförderung und gegen geistige Erschöpfung verwendet. Wichtig: Die Öle sind hochkonzentriert und sollten nie unverdünnt angewendet werden. Bei empfindlichen Personen können sie allergische Reaktionen auslösen. Die Wirkung entfaltet sich am besten bei frischem Basilikum, da hier der Ölgehalt am höchsten ist.
  12. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es über die gesundheitlichen Eigenschaften von Basilikum?
    Wissenschaftliche Studien belegen mehrere gesundheitsfördernde Eigenschaften von Basilikum. Forschungen zeigen, dass die antioxidativen Verbindungen, besonders Flavonoide und Phenole, Zellschäden durch freie Radikale reduzieren können. Studien zu den ätherischen Ölen weisen antimikrobielle Wirkungen gegen verschiedene Bakterien und Pilze nach. Laboruntersuchungen dokumentieren entzündungshemmende Effekte der Basilikumextrakte, die bei verschiedenen Entzündungsprozessen helfen könnten. Besonders interessant sind Studien zu Ocimum sanctum (Heiliges Basilikum), die adaptogene Eigenschaften – also Stressresistenz fördernde Wirkungen – nachweisen. Untersuchungen zur Verdauung zeigen, dass Basilikum die Magensaftproduktion anregen und krampflösend wirken kann. Erste Studien deuten auch auf blutzuckersenkende Effekte hin, wobei hier weitere Forschung nötig ist. Wichtig: Die meisten Studien wurden im Labor oder an Tieren durchgeführt. Klinische Studien am Menschen sind noch begrenzt, weshalb Basilikum als Heilmittel vorsichtig eingesetzt werden sollte.
  13. Wie entwickelt sich das Aroma von Basilikum je nach Anbaubedingungen?
    Die Anbaubedingungen haben enormen Einfluss auf die Aromaentwicklung von Basilikum. Sonnenlicht ist der wichtigste Faktor – je mehr Sonne, desto intensiver werden die ätherischen Öle gebildet. Basilikum, das in voller Sonne wächst, entwickelt ein kräftigeres, würzigeres Aroma als Pflanzen im Halbschatten. Die Temperatur spielt ebenfalls eine Rolle: Warme Tage mit kühlen Nächten fördern die Aromabildung besonders. Wasserstress kann paradoxerweise die Ölkonzentration erhöhen – leicht trockener Boden verstärkt oft das Aroma. Der Boden sollte nährstoffreich, aber nicht überdüngt sein; zu viel Stickstoff führt zu üppigem Wachstum auf Kosten des Aromas. Die Erntezeitpunkt ist entscheidend: Am Morgen nach dem Verdunsten des Taus ist der Ölgehalt am höchsten. Regelmäßiges Entspitzen der Blütenstände konzentriert die Energie in die Blattproduktion und verstärkt das Aroma. Verschiedene Sorten reagieren unterschiedlich auf Umweltfaktoren – mediterrane Sorten bevorzugen trockenere Bedingungen als asiatische Varianten.
  14. Welche kulturelle Bedeutung hat Basilikum in verschiedenen Küchen der Welt?
    Basilikum hat in verschiedenen Kulturen eine tiefe kulinarische und symbolische Bedeutung. In der italienischen Küche ist Basilikum unverzichtbar – von Pesto Genovese über Caprese bis zur Pizza Margherita symbolisiert es die italienische Küchentradition. In Griechenland gilt Basilikum als heilig und wird traditionell in der Nähe von Kirchen gepflanzt. Die thailändische Küche nutzt verschiedene Basilikum-Arten: Thai-Basilikum (Horapha), Heiliges Basilikum (Kaphrao) und Zitronen-Basilikum (Maenglak) sind essentiell für authentische Gerichte wie Pad Kaphrao. In Indien hat Tulsi (Heiliges Basilikum) religiöse Bedeutung und gilt als heilige Pflanze der Hindus. Die französische Küche schätzt Basilikum in der provenzalischen Tradition, besonders in der Bouillabaisse und anderen mediterranen Gerichten. Im Iran wird Basilikum traditionell als Beilage zu Käse und Brot gereicht. Diese kulturellen Unterschiede zeigen, wie sich eine Pflanze in verschiedenen Küchen zu ganz eigenen Traditionen entwickelt hat, wobei jede Kultur ihre spezifischen Sorten und Verwendungsarten pflegt.
  15. Wie lässt sich Basilikum am besten im eigenen Garten anbauen?
    Erfolgreich Basilikum im Garten anzubauen erfordert die richtigen Bedingungen und etwas Geduld. Wählen Sie einen vollsonnigen, windgeschützten Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Die Aussaat erfolgt am besten ab Mitte Mai nach den Eisheiligen, da Basilikum frostempfindlich ist. Erfahrene Gartenfachhändler wie samen.de empfehlen oft eine Vorkultur im Haus ab März. Säen Sie die feinen Samen nur oberflächlich in Anzuchttöpfe und halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Nach dem Auspflanzen benötigt Basilikum regelmäßige Wassergaben, aber keine Staunässe. Ein Pflanzabstand von 20-30 cm ist ideal. Regelmäßiges Entspitzen der Blüten fördert das Blattwachstum und verhindert das Verholzen. Ernten Sie kontinuierlich von außen nach innen, um neues Wachstum anzuregen. Für eine längere Erntezeit können Sie alle 2-3 Wochen nachsäen. Im Herbst vor dem ersten Frost können Sie die Pflanzen komplett abernten und das Basilikum konservieren.
  16. Welche Methoden gibt es zur Konservierung von frischem Basilikum?
    Es gibt verschiedene bewährte Methoden, um frisches Basilikum haltbar zu machen. Das Einfrieren ist eine der besten Optionen: Blätter einzeln einfrieren oder zu Basilikum-Eiswürfeln verarbeiten, indem Sie gehacktes Basilikum mit etwas Olivenöl in Eiswürfelformen geben. Basilikum-Öl ist eine aromatische Alternative – pürieren Sie frische Blätter mit neutralem Öl und bewahren Sie es im Kühlschrank auf. Das klassische Trocknen funktioniert, reduziert aber das Aroma erheblich; hängen Sie kleine Sträuße an einem luftigen, schattigen Ort auf. Basilikum-Pesto einzumachen ist besonders praktisch und haltbar. Salz-Konservierung ist eine traditionelle Methode: Schichten Sie Blätter mit grobem Meersalz in verschließbare Gläser. Basilikum in Essig einzulegen ergibt aromatisierten Essig für Salate. Eine moderne Methode ist das Vakuumieren einzelner Portionen. Wichtig: Frisches Basilikum niemals im Kühlschrank lagern, da es dabei schwarz wird – besser bei Raumtemperatur in Wasser stellen.
  17. Stimmt es, dass Basilikum giftig für Haustiere sein kann?
    Ja, Basilikum kann für bestimmte Haustiere problematisch sein, allerdings variiert die Toxizität je nach Tierart und Basilikum-Sorte. Für Katzen ist Basilikum potentiell gefährlich, da die ätherischen Öle, besonders Eugenol und Linalool, von Katzen schlecht verstoffwechselt werden können. Symptome einer Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder Atembeschwerden sein. Hunde vertragen kleine Mengen gewöhnliches Basilikum meist besser, aber große Mengen oder bestimmte Sorten wie Heiliges Basilikum sollten vermieden werden. Kaninchen und andere Kleintiere reagieren sehr empfindlich auf ätherische Öle. Vögel können bereits bei geringen Mengen Atemprobleme entwickeln. Besonders problematisch sind hochkonzentrierte ätherische Basilikum-Öle. Wenn Sie Haustiere haben, bewahren Sie Basilikumpflanzen außer Reichweite auf und verwenden Sie es nicht als Hausmittel bei Tieren. Bei Vergiftungssymptomen sollten Sie sofort einen Tierarzt konsultieren. Im Zweifelsfall verzichten Sie lieber ganz auf Basilikum in Haushalten mit empfindlichen Haustieren.
  18. In welcher Jahreszeit wächst Basilikum am besten in Deutschland?
    In Deutschland wächst Basilikum am besten von Mai bis September, wobei die Hauptwachstumszeit zwischen Juni und August liegt. Als wärmeliebende Pflanze aus tropischen Gebieten benötigt Basilikum konstant warme Temperaturen über 15°C und verträgt keinen Frost. Die Aussaat im Freien sollte erst nach den Eisheiligen Mitte Mai erfolgen, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Für eine frühere Ernte können Sie ab März im Haus oder Gewächshaus vorziehen. Die beste Wachstumszeit ist der Hochsommer mit langen, warmen Tagen und ausreichend Sonnenlicht – dann entwickeln sich die ätherischen Öle optimal. Bei Temperaturen über 20°C und viel Sonne wächst Basilikum besonders üppig. Im Spätsommer, wenn die Tage kürzer werden, verlangsamt sich das Wachstum. Spätestens bei den ersten Herbstfrösten im Oktober stirbt die Pflanze ab. Für ganzjährige Ernte können Sie Basilikum auf der Fensterbank oder in beheizten Gewächshäusern kultivieren, allerdings ist das Wachstum im Winter deutlich langsamer.
  19. Was unterscheidet Ocimum basilicum von anderen Lippenblütler-Arten?
    Ocimum basilicum unterscheidet sich deutlich von anderen Lippenblütlern durch seine charakteristischen Merkmale. Botanisch besitzt Basilikum die typischen vierkantigen Stängel und gegenständigen Blätter der Lippenblütler, aber die Blätter sind fleischiger und zarter als bei verwandten Arten wie Rosmarin oder Thymian. Die weißen bis violetten Blüten stehen in endständigen Ähren, während andere Lippenblütler oft seitliche Blütenstände haben. Der Duft ist einzigartig süßlich-würzig, ganz anders als die harzigen Aromen von Rosmarin oder die scharfen Noten von Oregano. Chemisch dominieren im Basilikum Linalool und Eugenol, während andere Lippenblütler oft Cineol, Thymol oder Campfer als Hauptkomponenten haben. Basilikum ist einjährig und frostempfindlich, im Gegensatz zu mehrjährigen, winterharten Vertretern wie Lavendel oder Salbei. Die Blätter sind glatt und glänzend, nicht behaart wie bei Salbei oder ledrig wie bei Rosmarin. Verwendungstechnisch ist Basilikum primär ein Küchengewürz, während andere Lippenblütler oft auch medizinisch genutzt werden.
  20. Wie unterscheidet sich Basilico von anderen italienischen Gewürzkräutern?
    Basilico (italienisch für Basilikum) nimmt eine besondere Stellung unter den italienischen Gewürzkräutern ein. Während Oregano und Majoran eher erdig-würzig schmecken und auch getrocknet intensiv bleiben, besticht Basilico durch seinen süßlich-blumigen, fast parfümartigen Charakter, der beim Trocknen stark verliert. Im Gegensatz zu Rosmarin, der mit seinem harzigen Aroma schwere Fleischgerichte begleitet, harmoniert Basilico perfekt mit leichten Sommergerichten, Tomaten und Mozzarella. Salbei wird traditionell zu fettem Fleisch gereicht und hat einen sehr intensiven, fast seifigen Geschmack, während Basilico mild und ausgewogen ist. Thymian ist ein Allrounder für Schmorgerichte, aber Basilico ist der König der italienischen Sommerküche. Petersilie ist neutral und unterstützend, Basilico dagegen prägend und charakteristisch. Die meisten italienischen Kräuter sind mediterran-winterhart und mehrjährig, Basilico jedoch ist einjährig und frostempfindlich. Kein anderes italienisches Kraut ist so untrennbar mit der nationalen Küchentradition verbunden – von Pesto bis Pizza Margherita ist Basilico das Herzstück der italienischen Aromawelt.
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