Blumenzwiebelmischungen für Insekten: Blühfolge vom Winterling bis zum Herbstkrokus
- Bevorzuge ungefüllte Blüten, denn vollständig gefüllte bieten keinen Pollen und nur wenig Nektar.
- Winterlinge und Schneeglöckchen können schon im Januar oder Februar blühen und liefern Hummeln und Honigbienen frühe Nahrung.
- Krokus, Blaustern und Traubenhyazinthe setzen die Folge fort, späte Tulpen und Zierlauch führen sie bis in den Juni.
- Kugelköpfiger Lauch, ungefüllte Dahlien und Herbstkrokusse verlängern die Zwiebelblüte über den Sommer bis in den Herbst.
- Frühjahrsmischungen pflanzt du vorzugsweise im September und Oktober, bei geeigneter Witterung auch noch im November.
- Neben Blüten brauchen Insekten Nist- und Überwinterungsplätze wie offene Bodenstellen sowie Stein- und Holzhaufen.

Eine Zwiebelmischung kann Bienen und Hummeln schon im Vorfrühling füttern. Winterlinge und Schneeglöckchen können bereits im Januar oder Februar erscheinen. Zusammen mit den Krokussen liefern sie Hummeln und Honigbienen frühe Nahrung. Ob eine Mischung Insekten nützt, entscheiden aber zwei Dinge: die Form der Blüten und eine Blühfolge ohne lange Lücken. Ich lese deshalb vor jedem Kauf zuerst die Artenliste auf der Packung und schaue erst danach auf das Farbfoto.
Was eine Zwiebelmischung für Insekten wertvoll macht
In einer Blumenzwiebelmischung stecken Zwiebelpflanzen mit unterschiedlichen Blühterminen. Diese Kombination verlängert die Blütezeit, auch wenn du nur eine kleine Fläche bepflanzt. Eine einfache Staffel sieht so aus: Schneeglöckchen beginnen im Februar, Hyazinthen folgen im April und Zierlauch im Mai.
Für Insekten zählt, was die einzelne Blüte hergibt. Für Honigbienen ist Nektar die Energiequelle, Pollen die Eiweißquelle. Vollständig gefüllte Blüten bieten gegenüber ungefüllten Sorten keinen Pollen und nur wenig Nektar. Wer eine vollständig gefüllte Sorte pflanzt, streicht den Bienen also ausgerechnet ihre Eiweißquelle. Bevorzuge deshalb ungefüllte und geeignete halbgefüllte Blüten und lass stark gefüllte Sorten weg.
Bei der gefüllten Lilie ‘Red Twin’ sind die Staubblätter zu blütenblattartigen Strukturen umgebildet. Deshalb sind ihre Blüten pollenlos. Das Buschwindröschen zeigt, dass Pollen und Nektar nicht immer zusammen vorkommen: Es liefert Bienen, Hummeln und SchwebfliegenSchwebfliegen sind Fliegen mit oft schwarz-gelber, wespenähnlicher Zeichnung, die in der Luft auf der Stelle schweben können. Sie gelten als Nützlinge: Die erwachsenen Tiere bestäuben Blüten, die Larven vieler Arten fressen Blattläuse. reichlich Pollen, aber keinen Nektar.
Diese drei Fragen stelle ich vor dem Kauf an jede Packung.
- Stecken Arten darin, an denen Bienen Nahrung finden, etwa Krokus, Blaustern, Traubenhyazinthe oder Zierlauch?
- Verteilen sich die Blühtermine von früh bis spät, statt dass alles gleichzeitig blüht?
- Sind die Zwiebeln fest und frei von weichen, kranken oder angefressenen Stellen?
Blühkalender: welche Zwiebelblume wann Nahrung liefert
Die Tabelle ordnet die Arten nach ihrer Blütezeit. Die Monate sind Richtwerte.
| Blütezeit (Richtwert) | Zwiebelblume | Bedeutung für Insekten |
|---|---|---|
| Januar bis März | Winterling | Nektarblätter in der Blüte locken Insekten an, frühe Nahrung für Hummeln und Honigbienen |
| Januar oder Februar bis März | Schneeglöckchen | frühe Nahrung für Hummeln und Honigbienen |
| Februar bis März | frühe Krokusse (Crocus chrysanthus, Crocus sieberi) | Pollen und Nektar für Bienen und Hummeln |
| März bis April | großblumige Krokusse (Crocus-vernus-Gruppe) | Pollen und Nektar für Bienen und Hummeln |
| März bis April | Blaustern (Scilla bifolia, Scilla siberica) | Scilla siberica bietet Bienen und Hummeln Blütennahrung, Scilla bifolia gilt als Bienenpflanze |
| April bis Mai | Traubenhyazinthe | empfohlen für bienenfreundliche Gärten |
| Frühling | Wildtulpe Tulipa tarda | ungefüllte Blüten als zusätzliche Nahrung |
| Mai bis Juni | Zierlauch | Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln |
| Juli | Kugelköpfiger Lauch (Allium sphaerocephalon) | Nahrung für Bienen |
| Juli bis August | viele Gartenlilien | Türkenbundlilie wird von schwebend anfliegenden Insekten bestäubt, gefüllte ‘Red Twin’ ist pollenlos |
| Juli bis November | ungefüllte und wenig gefüllte Dahlien | können Pollen und Nektar bieten |
| ab Oktober, in Folgejahren ab September | Herbstkrokusse | verlängern die Zwiebelblüte bis in den Herbst |
Januar bis März: Winterling, Schneeglöckchen, frühe Krokusse
Den Anfang machen Winterling und Schneeglöckchen. Das Kleine Schneeglöckchen ist in Deutschland heimisch und blüht im Februar und März. Beim Winterling sind die grünen Blätter direkt unter der Blüte Hochblätter. In der Blüte sitzen röhrenförmige Nektarblätter, die Insekten anlocken.
Bei den Krokussen staffelst du mit zwei Gruppen. Frühe Sorten von Crocus chrysanthus und Crocus sieberi blühen im Februar und März, zeitgleich mit Schneeglöckchen, Winterlingen und Zwergiris. Die großblumigen Krokusse der Crocus-vernus-Gruppe folgen im März und April, dann gemeinsam mit Hyazinthen, Narzissen und frühen Tulpen. Frühjahrsblühende Krokusse liefern Bienen und Hummeln Pollen und Nektar. Beim Licht unterscheiden sie sich: Frühblühende botanische Krokusse bevorzugen volle Sonne, Gartenkrokusse vertragen auch HalbschattenHalbschatten nennt man einen Standort, an den die Sonne nur einen Teil des Tages direkt scheint, bis zu etwa vier Stunden. Typisch sind die Ost- und Westseite von Gebäuden und Mauern oder Plätze unter Bäumen mit dichter Krone.. Stehen die Krokusse im Rasen, mähst du diese Stellen erst, wenn ihre Blätter verwelkt sind.
Für frühe Farbe neben den Krokussen eignet sich die Narzisse ‘February Gold’, die bereits ab Februar blühen kann. Die weiße ‘Thalia’ schließt im April und Mai an.
März bis Mai: Blaustern, Traubenhyazinthe, Wildtulpe
Im März übernehmen die Blausterne. Der Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia) ist in Deutschland heimisch, der Sibirische Blaustern (Scilla siberica) dagegen ein etablierter Neophyt. Scilla siberica bietet Bienen und Hummeln Blütennahrung, Scilla bifolia führt das LfULG in seiner Pflanzenauswahl als Bienenpflanze. Der Zweiblättrige Blaustern blüht im März und April, ebenso die weiße Sorte ‘Alba’ des Sibirischen Blausterns. Blausterne gedeihen sonnig bis halbschattig in durchlässigem, humusreichem Boden, der im Frühjahr feucht ist. Unter Bäumen und Sträuchern setzt du sie mit Schneeglöckchen und Buschwindröschen zusammen.
Die Traubenhyazinthe zählt zu den empfohlenen Frühjahrsblühern für einen bienenfreundlichen Garten. Als Richtwert blüht sie im April und Mai, Muscari azureum schon ab Ende März.
Bei den Tulpen entscheidet die Blütenform über den Nutzen. Die ungefüllten Blüten der Wildtulpe Tulipa tarda bieten Insekten im Frühling zusätzliche Nahrung. Viele Wildtulpen bleiben mit etwa 10 bis 30 cm niedrig und eignen sich für den Beetvordergrund und zum Verwildern. Gartentaugliche Wildtulpen bevorzugen oft sonnige Plätze mit durchlässigem, im Sommer trockenem Boden. Soll sich eine Wildtulpe selbst aussäen, lässt du einige Fruchtstände bis zur SamenreifeSamenreife ist der Zustand, in dem Samen voll ausgereift sind und sich zur Ernte eignen. Du erkennst sie daran, dass sich die Samen leicht oder sogar von selbst aus ihrer Samenhülle lösen. stehen.
In allen Teilen der Narzisse stecken giftige Amaryllidaceenalkaloide wie Lycorin. Wer davon etwas verschluckt, kann schwere Magen-Darm-Beschwerden bekommen, und auch Haut- oder Augenkontakt kann Reizungen auslösen. Beim Winterling ist die ganze Pflanze giftig, vor allem die Knolle. Das Buschwindröschen ist ebenfalls in allen Teilen giftig, sein Saft kann Hautverätzungen verursachen. Pflanzen mit mittelschwerem oder schwerem Vergiftungsrisiko gehören nicht an Orte, an denen Kinder spielen oder sich aufhalten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wendest du dich sofort an ein Giftinformationszentrum oder an ärztliche Hilfe.
Mai und Juni: Zierlauch und späte Tulpen
Späte Tulpen und Zierlauch setzen die Frühlingsfolge im Mai und Juni fort. Zierlauch trägt viele kleine Einzelblüten in runden oder eiförmigen Dolden, an denen Bienen und Hummeln Nektar und Pollen sammeln. Abgeblühte Stände lässt du als Schmuck im Beet stehen. Zierlauch bevorzugt sonnige bis leicht halbschattige Plätze mit durchlässigem Boden ohne StaunässeStaunässe entsteht, wenn der Boden Regenwasser nicht schnell genug aufnehmen kann und sich das Wasser im Boden staut. Den Wurzeln fehlt dann Sauerstoff, und die Pflanzen werden geschwächt.. Die Zwiebeln setzt du von September bis Dezember, damit sie vor dem Winter einwurzeln können.
Sommer und Herbst: wie die Zwiebelblüte weitergeht
Eine Frühjahrsmischung ist mit Zierlauch und späten Tulpen im Juni am Ende. Ein bienenfreundlicher Garten braucht aber neben Frühjahrsblühern auch ein sommerliches Blütenangebot und Nistplätze. Wer Blüten vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst einplant, verlängert das Nahrungsangebot für Insekten. Sommerzwiebeln, Knollen und Herbstkrokusse schließen die Lücke.
Kugelköpfiger Lauch und Lilien im Hochsommer
Der Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon) bietet Bienen im Juli Nahrung und knüpft so an den Zierlauch der Frühjahrsmischung an. Viele Gartenlilien haben ihre Hauptblüte im Juli und August. Die Türkenbundlilie bietet Bestäubern keinen Sitzplatz, ihre Blüten werden von schwebend anfliegenden Insekten bestäubt. Gefüllte Sorten wie ‘Red Twin’ lässt du im Insektenbeet weg, weil ihre Blüten keinen Pollen tragen.
Dahlien: ungefüllte Sorten für Sommer und Herbst
Vorgezogene Dahlien kommen nach den letzten Frösten ins Beet, üblicherweise ab Mitte Mai. Ungefüllte und wenig gefüllte Dahlien können Insekten Pollen und Nektar bieten. Die rosa-weiße ‘Fashion Monger’ ist mit ihren offenen Blüten eine Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Für den Beetvordergrund und für Gefäße passt die ungefüllt blühende Baby-Dahlie ‘Topmix Gelb’, die etwa 35 cm hoch wird. Welke Blüten entfernst du zeitnah, damit die Pflanze weniger Kraft in Samen steckt und weitere Blüten bilden kann.
Gefüllte Dahlien sind für Bienen wertlos? So pauschal stimmt das nicht. Auch halbgefüllte oder gefüllte Dahlien können Bienen Nahrung bieten, solange Pollen oder Nektar zugänglich bleiben. In einem LWG-Vergleich halbgefüllter bis gefüllter Sorten gehörte die rot blühende ‘Dalaya Goa’ zu den besonders häufig von Bienen besuchten. Selbst verschiedenfarbige Sorten derselben Serie können sich im Insektenbesuch unterscheiden. Der Serienname allein sagt also wenig darüber, was eine Sorte Insekten bietet.
Dahlien sind nicht winterhart, ihre Knollen überwintern ausgegraben im frostfreien Lager. Wie du dabei vorgehst, steht im Überblick zum Ausgraben und Überwintern von Knollen.
Herbstkrokusse für den Abschluss
Herbstblühende Krokusse setzt du von Ende August bis Mitte September. Im Pflanzjahr blühen sie ab Oktober, in den Folgejahren schon ab September. Damit reicht die Zwiebelblüte bis in den Herbst, während im Sommerbeet noch die Dahlien blühen.
Partnerpflanzen: Stauden und Sommerblumen für die Lücken
Zwiebelblumen allein decken das Gartenjahr nicht ab. Ein über die Saison verteiltes Blütenangebot förderst du, indem du Gehölze, Stauden und Zwiebelblumen kombinierst. Für Bienen ergänzen Krokusse im Frühjahr, Cosmeen im Sommer und ungefüllte Astern im Spätsommer und Herbst das Angebot. Auf länger unbewachsenen Flächen säst du Phacelia als GründüngungGründüngung ist eine Bodenpflegemaßnahme: Auf freie Beete säst du Pflanzen, die den Boden schützen und verbessern sollen. Sie werden meist nicht geerntet, sondern abgemäht, als Mulch liegen gelassen oder flach eingearbeitet., denn blühend liefert sie Pollen und Nektar.
Die Partner lösen auch ein optisches Problem. Das Laub der Frühlingszwiebeln bleibt nach der Blüte stehen, bis es verwelkt ist, damit die Zwiebel Reserven für die nächste Blüte aufbaut. Heranwachsende Stauden und Gräser verdecken dieses vergilbende Laub. Setzt du die Zwiebeln hinter später austreibende Stauden wie Taglilien, lagert die Zwiebel in Ruhe ein, und das gelbe Laub bleibt verdeckt.
Umgekehrt füllen Zwiebeln die Lücken der Stauden. Vor dem Austrieb von Herbst-Anemonen können Blausternchen, Puschkinien und Narzissen die Vegetationslücke schließen. Neben Dahlien passen Ziergräser, Spätsommerstauden und Dill. Solche Begleiter wählst du nach dem Bild im Beet; verlass dich bei ihnen nicht auf einen Schutz vor Schädlingen. Staudenmischpflanzungen mit Frühjahrszwiebeln schneidest du im Winter zurück, bevor die ersten Zwiebelblumen austreiben.
Ich lege mir für jedes Beet eine Liste an, was von Januar bis Oktober blüht. Die Monate ohne Blüte markiere ich und suche für genau diese Zeit Stauden oder Sommerblumen aus.
Wie Zwiebeln, Stauden und Sommerblumen auf deiner Fläche zusammenpassen, spielst du im Beetplaner für deine Pflanzfläche durch.
Wie viele Zwiebeln? Gruppen statt Einzelstücke
Mehrere Zwiebeln derselben Art an einer Stelle ergeben eine stärkere Blütenwirkung als weit verstreute Einzelzwiebeln. Wie viele es sein sollten, hängt von der Größe der Art ab.
Für sichtbare Pflanzgruppen rechnest du bei kleinen Zwiebelblumen mit mindestens 20 Stück und bei Tulpen und Narzissen mit mindestens 10 Stück. Großwüchsige Lilien fasst du zu 3 bis 5 Pflanzen zusammen. In Staudenmischpflanzungen auf Freiflächen werden insgesamt 20 bis 50 Zwiebelpflanzen je m² empfohlen. Kleine Arten wie Krokusse wirken dort schon mit etwa 20 Pflanzen je m² deutlich. Schneeglanz wird in solchen Mischpflanzungen mit etwa 30 Zwiebeln je m² angesetzt.
Für ein natürliches Bild streust du die Zwiebeln aus und pflanzt sie dort, wo sie auf den Boden fallen. Wie du naturnahe Gartenbereiche per Streupflanzung anlegst, zeigt ein eigener Ratgeber.
Am passenden Standort können Schneeglöckchen, Blausterne und Krokusse über Jahre Blütenteppiche bilden, wenn sie ungestört wachsen dürfen. Schneeglöckchen bilden durch Tochterzwiebeln dichtere Trupps, und aus Samen, die Ameisen verschleppen, können neue Kolonien entstehen. Schneeglanz, Blaustern und Winterling verwildern ebenfalls über Samen, deshalb köpfst du sie nach der Blüte nicht.
Auf Balkon und Terrasse
Krokusse lassen sich in herbstlich bepflanzte Balkonkästen integrieren, ebenso niedrige Tulpen, Narzissen, Anemonen und Schneeglöckchen. Breite und tiefe Kästen schützen die Wurzeln im Winter besser als kleine Gefäße. In einer Etagenpflanzung stehen zum Beispiel Hyazinthen in der unteren und Krokusse in der oberen Zwiebelschicht. Ein bunter Frühjahrstopf kann unten Narzissen, darüber Tulpen und oben Traubenhyazinthen tragen, jeweils mit SubstratSubstrat ist der Fachbegriff für Erde oder Erdmischungen, in die du aussäst, pflanzt oder umtopfst, etwa Aussaaterde, Topferde oder Kübelpflanzenerde. Es wird aus organischen und mineralischen Bestandteilen gemischt. zwischen den Lagen. Den bepflanzten Topf überwinterst du kalt, ohne dass das Substrat vernässt oder durchfriert.
Blaue Traubenhyazinthen und die rot blühende Tulpe Tulipa praestans ‘Füsilier’ blühen gleichzeitig. Zusammen ergeben sie ein Blütenbild aus Blau und Rot.
Pflanzen, Standort und Pflege kurz gefasst
Frühlingsblühende Mischungen pflanzt du vorzugsweise im September und Oktober, bei geeigneter Witterung auch noch im November. Als Faustregel hältst du zwischen den Zwiebeln 2 bis 3 Zwiebelbreiten Abstand, wobei die Angabe zur Sorte Vorrang hat. Die Termine im Jahreslauf zeigt dir der Pflanzkalender für Blumenzwiebeln zum Ausdrucken.
Welche Mischung an welchen Platz gehört, hängt von Licht und Boden ab. Wichtig ist ein wasserdurchlässiger Boden, weil Staunässe die Zwiebeln schädigen kann. Für die Auswahl nach Lage hilft dir der Ratgeber, welche Mischung zu deinem Boden und Standort passt.
Unkraut ziehst du in Mischpflanzungen mit Zwiebeln von Hand heraus, statt zu hacken, weil Hacken die Bestandsentwicklung stört. Wie du ein Beet mit Mischungen von der Blüte bis zur Ruhephase begleitest, zeigt der Ratgeber zur Pflege von Zwiebelmischungen nach der Pflanzung. Suchst du Arten mit wenig Arbeit, findest du Zwiebelblumen, die auch Anfängern wenig Mühe machen.
Frisch gepflanzte Zwiebeln gießt du gründlich an, auch wenn der Boden schon feucht ist. Für Beete mit Frühlingszwiebeln wird alle 2 Jahre im Herbst eine Auflage aus Kompost, Lauberde oder verrottetem Mist empfohlen. Mehr zu Feuchte und Nährstoffen findest du im Überblick zu Blumenzwiebeln im Abschnitt Gießen und Düngen.
Was Insekten außer Blüten brauchen
Insekten brauchen neben Blütennahrung auch Nist- und Überwinterungsplätze, etwa offene Bodenstellen sowie Stein- und Holzhaufen. Bodennistende Wildbienen nutzen offene, warme und sonnige Bodenstellen, die vor Staunässe geschützt sind. Wie du solche Lebensräume für Kleintiere anlegst, beschreibt der Ratgeber zu naturnahen Gärten mit Zwiebelmischungen.
Blattläuse: erst schauen, dann handeln
Bevor ich gegen Blattläuse etwas unternehme, suche ich die Pflanzen nach Marienkäfern, Florfliegen und Schwebfliegen ab. Sind diese Gegenspieler schon da, kann ein Eingriff überflüssig sein. Bei schwachem Befall an Zierpflanzen genügt häufig ein Wasserstrahl, mit dem du die Läuse abspritzt.

