Die perfekte Aussaat für süße Melonen: Tipps und Techniken

Melonenzauber: Der Schlüssel zum erfolgreichen Anbau

Melonen anzubauen ist eine Kunst, die mit der richtigen Aussaat beginnt. Dieser Artikel enthüllt die Geheimnisse für einen gelungenen Start in die Melonensaison.

Melonen-Weisheiten: Was Sie unbedingt wissen sollten

  • Wärmeliebende Pflanzen: Melonen benötigen mindestens 20°C zum Keimen
  • Aussaatzeitpunkt: 4-6 Wochen vor dem letzten Frost für Vorkultur
  • Direktsaat: Erst bei stabilen Bodentemperaturen von 15°C
  • Standort: Sonnig und windgeschützt für optimales Wachstum
  • Wassermelonen vs. Zuckermelonen: Leicht unterschiedliche Ansprüche beachten

Die faszinierende Welt der Melonen

Melonen gehören zur Familie der Kürbisgewächse und verzaubern uns mit ihrer Vielfalt. Von der erfrischenden Wassermelone bis zur aromatischen Honigmelone – jede Art hat ihren eigenen Charme. Botanisch betrachtet sind Melonen einjährige Pflanzen, die sich durch ihre kriechenden oder rankenden Wuchsformen auszeichnen.

Melonen-Vielfalt: Ein Fest für die Sinne

Die Palette der Melonenarten ist beeindruckend. Zu den bekanntesten zählen:

  • Wassermelonen (Citrullus lanatus): Saftig und erfrischend
  • Zuckermelonen (Cucumis melo): Süß und aromatisch
  • Netzmelonen: Mit charakteristischer netzartiger Schale
  • Cantaloupe-Melonen: Orangefarbenes, duftiges Fruchtfleisch

Jede Sorte hat ihre Eigenheiten, was Anbau und Pflege betrifft. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie alle lieben die Wärme!

Klimatische Ansprüche: Melonen mögen's heiß

Melonen sind echte Sonnenanbeter. Sie stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen und bringen diese Vorliebe auch in unsere Gärten mit. Für ein optimales Wachstum benötigen sie:

  • Hohe Temperaturen: Idealerweise zwischen 25°C und 30°C
  • Lange Sonnenscheindauer: Mindestens 6-8 Stunden täglich
  • Windgeschützter Standort: Zur Vermeidung von Verdunstungskälte
  • Ausreichende Feuchtigkeit: Besonders während der Fruchtbildung

In kühlen Regionen empfiehlt sich der Anbau im Gewächshaus oder unter Folientunneln, um die nötige Wärme zu gewährleisten.

Von der Saat zur süßen Frucht: Der Wachstumszyklus

Der Weg von der Aussaat bis zur Ernte ist ein spannendes Abenteuer. Hier die wichtigsten Stationen:

  1. Keimung: 5-10 Tage bei optimalen Bedingungen
  2. Vegetatives Wachstum: Entwicklung von Blättern und Ranken
  3. Blütenbildung: Etwa 4-6 Wochen nach der Keimung
  4. Fruchtansatz: Nach erfolgreicher Bestäubung
  5. Fruchtreife: Je nach Sorte 70-120 Tage nach der Aussaat

Während dieses Zyklus ist es wichtig, die Pflanzen optimal zu versorgen und vor Krankheiten zu schützen.

Der perfekte Zeitpunkt: Wann säen wir unsere Melonen?

Der richtige Aussaatzeitpunkt ist entscheidend für den Erfolg. Er hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Gewächshaus vs. Freiland: Unterschiedliche Startzeiten

Im Gewächshaus können Sie früher loslegen:

  • Aussaat ab Mitte März möglich
  • Konstante Wärme durch Heizung oder Wärmematten
  • Längere Vegetationsperiode, höhere Erträge

Für den Freilandanbau gilt:

  • Aussaat erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai)
  • Bodentemperatur sollte mindestens 15°C betragen
  • Eventuell Vlies oder Folie zur Bodenerwärmung nutzen

Regionale Unterschiede: Vom Norden bis zum Süden

Das Klima variiert in Deutschland stark:

  • Norddeutschland: Spätere Aussaat, kürzere Vegetationsperiode
  • Süddeutschland: Frühere Aussaat möglich, längere Anbauzeit
  • Weinbauregionen: Besonders günstige Bedingungen für Melonen

Beobachten Sie die lokalen Wetterbedingungen und passen Sie den Aussaattermin entsprechend an.

Den idealen Aussaattermin berechnen

Eine Faustregel für die Berechnung des Aussaattermins:

  • Letzter Frosttermin in Ihrer Region ermitteln
  • 4-6 Wochen davor mit der Vorkultur beginnen
  • Für Direktsaat: 2-3 Wochen nach dem letzten Frost

Beachten Sie dabei auch die Sorte: Einige Melonen haben kürzere Reifezeiten und können später ausgesät werden.

Mit diesen Grundlagen sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Melonenaussaat zu planen. Denken Sie daran: Geduld und die richtige Pflege sind der Schlüssel zum Erfolg. Bald schon können Sie Ihre eigenen, süßen Früchte genießen!

Vorbereitung der Aussaat: Der Schlüssel zum Melonenglück

Bevor wir uns in das Abenteuer des Melonenanbaus stürzen, müssen wir uns gründlich vorbereiten. Eine sorgfältige Planung ist der Grundstein für saftige, süße Früchte.

Auswahl geeigneter Melonensorten

Die Wahl der richtigen Melonensorte ist entscheidend und hängt von Ihren Anbaubedingungen ab. Für unser oft launisches deutsches Klima eignen sich besonders früh reifende und kältetolerante Sorten:

  • Charentais: Eine französische Sorte mit intensivem Aroma, die auch bei kühleren Temperaturen gut gedeiht.
  • Emir F1: Eine robuste Hybridsorte, die sich für den Freilandanbau eignet.
  • Stellio F1: Eine ertragreiche Sorte, die sich gut für den Gewächshausanbau eignet.

Beschaffung von hochwertigem Saatgut

Qualitativ hochwertiges Saatgut ist die Basis für gesunde, ertragreiche Pflanzen. Kaufen Sie Ihr Saatgut am besten in einem Fachgeschäft oder bei einem renommierten Online-Händler. Achten Sie auf Angaben zur Keimfähigkeit und zum Mindesthaltbarkeitsdatum.

Vorbereitung des Aussaatsubstrats

Melonen mögen's nährstoffreich und locker. Mischen Sie für die Aussaat:

  • 2 Teile gesiebten Kompost
  • 1 Teil Kokoserde
  • 1 Teil Perlit

Diese Mischung sorgt für gute Drainage und ausreichend Nährstoffe. Sterilisieren Sie das Substrat im Backofen bei 180°C für 30 Minuten, um Krankheitserreger abzutöten.

Bereitstellung notwendiger Materialien und Werkzeuge

Legen Sie folgende Dinge bereit:

  • Aussaatschalen oder kleine Töpfe (7-9 cm Durchmesser)
  • Etiketten und wasserfester Stift
  • Gießkanne mit Brause oder Sprühflasche
  • Klarsichtfolie oder Minigewächshaus
  • Thermometer zur Überwachung der Bodentemperatur

Methoden der Aussaat: Vorkultur vs. Direktsaat

Vorkultur in Anzuchttöpfen oder -platten

Vorteile der Vorkultur

Die Vorkultur hat einige Trümpfe im Ärmel:

  • Frühere Ernte durch verlängerte Wachstumsperiode
  • Bessere Kontrolle über Wachstumsbedingungen
  • Schutz vor Schädlingen und ungünstiger Witterung
  • Höhere Überlebensrate der Keimlinge

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aussaat in Töpfen

1. Füllen Sie die Anzuchttöpfe mit dem vorbereiteten Substrat.

2. Drücken Sie mit einem Bleistift zwei kleine Löcher (ca. 1-2 cm tief) in jedes Töpfchen.

3. Legen Sie je zwei Samen in jedes Loch und bedecken Sie sie leicht mit Erde.

4. Besprühen Sie die Oberfläche vorsichtig mit Wasser.

5. Stellen Sie die Töpfe an einen warmen Ort (idealerweise 25-30°C) und decken Sie sie mit Folie ab.

6. Überprüfen Sie täglich die Feuchtigkeit und lüften Sie kurz.

Pflege der Jungpflanzen nach der Keimung

Sobald die ersten Blättchen erscheinen:

  • Entfernen Sie die Folie und stellen Sie die Pflanzen hell, aber nicht in die pralle Sonne.
  • Halten Sie die Temperatur bei etwa 20-22°C.
  • Gießen Sie vorsichtig von unten, um Staunässe zu vermeiden.
  • Entfernen Sie das schwächere Pflänzchen, wenn beide Samen gekeimt sind.

Direktsaat ins Freiland oder Gewächshaus

Vorbereitung des Pflanzbeetes

Für die Direktsaat:

  • Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Platz.
  • Lockern Sie den Boden 30-40 cm tief auf.
  • Arbeiten Sie reichlich Kompost und etwas reifen Stallmist ein.
  • Formen Sie leicht erhöhte Beete, um Staunässe zu vermeiden.

Technik der Direktsaat

1. Warten Sie, bis die Bodentemperatur stabil über 15°C liegt (meist ab Mitte Mai).

2. Ziehen Sie flache Rillen (ca. 2 cm tief) im Abstand von 1 m.

3. Säen Sie 2-3 Samen im Abstand von 50-60 cm.

4. Bedecken Sie die Samen leicht mit Erde und drücken Sie diese vorsichtig an.

5. Gießen Sie sanft mit einer Brause.

Schutzmaßnahmen für Direktsaaten im Freiland

Um Ihre Melonensamen vor widrigen Bedingungen zu schützen:

  • Verwenden Sie Vlies oder Folientunnel, um die Temperatur zu erhöhen.
  • Stellen Sie Schneckenkragen um die Saatplätze.
  • Bringen Sie Krähen-Abwehr an (z.B. reflektierende Bänder).
  • Gießen Sie bei Trockenheit regelmäßig, aber vorsichtig.

Mit diesen Vorbereitungen und Techniken legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Melonenernte. Denken Sie daran: Geduld und Aufmerksamkeit sind die besten Gärtnerfreunde. Ihre Mühe wird sich in Form von saftigen, aromatischen Früchten auszahlen, die Sie hoffentlich schon bald genießen können.

Optimale Keimbedingungen für Melonensamen

Für eine erfolgreiche Melonenaussaat ist es entscheidend, die richtigen Keimbedingungen zu schaffen. Melonen sind wärmeliebende Pflanzen, die besondere Ansprüche an ihre Umgebung stellen.

Temperaturanforderungen für die Keimung

Melonensamen keimen am besten bei Temperaturen zwischen 22°C und 28°C. Bei niedrigeren Temperaturen verläuft die Keimung langsamer oder bleibt ganz aus. Um die optimale Temperatur zu erreichen, können Sie verschiedene Methoden anwenden:

  • Stellen Sie die Aussaatgefäße an einen warmen Ort in der Wohnung, z.B. auf die Fensterbank über der Heizung.
  • Verwenden Sie eine Anzuchtmatte mit Thermostat, um eine konstante Bodentemperatur zu gewährleisten.
  • Decken Sie die Aussaatgefäße mit einer Plastikfolie ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.

Lichtbedarf während der Keimphase

Obwohl Melonensamen zum Keimen kein Licht benötigen, sollten Sie die Keimlinge sofort nach dem Auflaufen ins Helle stellen. Andernfalls werden die Sämlinge lang und spindelig. Ideal ist ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei zu wenig natürlichem Licht können Sie auch Pflanzenlampen einsetzen.

Feuchtigkeitsmanagement für eine erfolgreiche Keimung

Melonensamen benötigen eine gleichmäßige Feuchtigkeit zum Keimen. Das Substrat sollte feucht, aber nicht nass sein. Zu viel Nässe kann zu Fäulnis führen. Hier einige Tipps für das richtige Feuchtigkeitsmanagement:

  • Verwenden Sie ein luftiges, gut durchlässiges Aussaatsubstrat.
  • Gießen Sie vorsichtig von unten, indem Sie die Aussaatgefäße in Wasser tauchen.
  • Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit täglich und gießen Sie bei Bedarf nach.
  • Verwenden Sie eine Sprühflasche, um die Oberfläche sanft feucht zu halten.

Verwendung von Keimhilfen

Keimhilfen können den Aussaaterfolg deutlich verbessern. Besonders bewährt haben sich:

  • Wärmematten: Sie sorgen für eine konstante Bodentemperatur und beschleunigen die Keimung.
  • Mini-Gewächshäuser: Diese kleinen Anzuchtgewächshäuser halten die Luftfeuchtigkeit hoch und schützen vor Zugluft.
  • Quelltabletten: Vorgequollene Aussaaterde in Tablettenform, die sich beim Wässern ausdehnt und ideale Bedingungen für die Keimung bietet.

Pflege der Melonenkeimlinge

Sobald die Melonensamen gekeimt sind, beginnt die kritische Phase der Jungpflanzenaufzucht. Mit der richtigen Pflege legen Sie den Grundstein für kräftige, ertragreiche Melonenpflanzen.

Düngung in der frühen Wachstumsphase

Melonenkeimlinge haben in den ersten Wochen einen geringen Nährstoffbedarf. Das Aussaatsubstrat enthält in der Regel genügend Nährstoffe für die erste Zeit. Erst wenn die ersten echten Blätter erscheinen, können Sie vorsichtig mit der Düngung beginnen:

  • Verwenden Sie einen stark verdünnten Flüssigdünger (etwa 1/4 der normalen Konzentration).
  • Düngen Sie anfangs nur alle 14 Tage, später wöchentlich.
  • Achten Sie auf einen ausgewogenen Dünger mit leichter Betonung auf Stickstoff für das Blattwachstum.

Umgang mit typischen Problemen bei der Keimung und im Jungpflanzenstadium

Melonenkeimlinge können von verschiedenen Problemen betroffen sein. Hier einige häufige Schwierigkeiten und Lösungsansätze:

  • Umfallen der Keimlinge: Oft durch Pilzbefall verursacht. Verbessern Sie die Luftzirkulation und reduzieren Sie die Feuchtigkeit.
  • Vergilbende Blätter: Kann auf Nährstoffmangel oder zu viel Wasser hindeuten. Überprüfen Sie die Bewässerung und passen Sie die Düngung an.
  • Lange, dünne Stängel: Ein Zeichen von Lichtmangel. Stellen Sie die Pflanzen näher ans Licht oder verwenden Sie zusätzliche Beleuchtung.

Abhärtung der Jungpflanzen vor dem Auspflanzen

Bevor Sie Ihre Melonenpflanzen ins Freiland oder Gewächshaus setzen, müssen sie abgehärtet werden. Dieser Prozess dauert etwa 7-10 Tage:

  • Beginnen Sie, indem Sie die Pflanzen für 1-2 Stunden täglich nach draußen stellen.
  • Verlängern Sie die Zeit draußen täglich um 1-2 Stunden.
  • Schützen Sie die Pflanzen anfangs vor direkter Sonne und Wind.
  • Reduzieren Sie die Wassergaben leicht, um die Pflanzen widerstandsfähiger zu machen.
  • In der letzten Phase können die Pflanzen auch über Nacht draußen bleiben, sofern kein Frost droht.

Richtiges Pikieren und Umtopfen

Wenn die Keimlinge 2-3 echte Blätter haben, ist es Zeit zum Pikieren. Dabei werden die Jungpflanzen vereinzelt und in größere Töpfe umgesetzt:

  • Verwenden Sie Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 10 cm.
  • Füllen Sie die Töpfe mit nährstoffreicher, lockerer Erde.
  • Stechen Sie die Keimlinge vorsichtig mit einem Pikierstab aus.
  • Setzen Sie sie bis zu den Keimblättern in die neue Erde.
  • Gießen Sie die umgetopften Pflanzen vorsichtig an.
  • Halten Sie die Pflanzen nach dem Pikieren für 2-3 Tage schattig und feucht.

Das Auspflanzen der Melonensämlinge

Der richtige Zeitpunkt und die korrekte Technik beim Auspflanzen sind entscheidend für den späteren Erfolg Ihrer Melonenkultur.

Bestimmung des richtigen Zeitpunkts zum Auspflanzen

Melonen sind sehr frostempfindlich und sollten erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freiland gesetzt werden. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Die Bodentemperatur sollte mindestens 15°C betragen.
  • Nachttemperaturen sollten nicht unter 10°C fallen.
  • Die Pflanzen sollten 4-6 echte Blätter haben und etwa 15-20 cm hoch sein.
  • Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Tag zum Auspflanzen.

Vorbereitung des Pflanzplatzes im Freiland oder Gewächshaus

Eine gute Vorbereitung des Pflanzplatzes ist essenziell für das Gedeihen der Melonen:

  • Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort.
  • Lockern Sie den Boden tiefgründig und entfernen Sie Unkraut.
  • Mischen Sie reichlich gut verrotteten Kompost unter die Erde.
  • Formen Sie leicht erhöhte Pflanzenhügel, um die Drainage zu verbessern.
  • Im Gewächshaus können Sie den Boden mit schwarzer Folie abdecken, um ihn schneller zu erwärmen.

Technik des Auspflanzens für minimalen Wurzelschock

Um den Wurzelschock beim Umpflanzen zu minimieren, gehen Sie wie folgt vor:

  • Wässern Sie die Jungpflanzen gut vor dem Auspflanzen.
  • Graben Sie Pflanzlöcher, die doppelt so groß wie der Wurzelballen sind.
  • Lockern Sie den Wurzelballen vorsichtig, wenn er stark durchwurzelt ist.
  • Setzen Sie die Pflanzen etwas tiefer ein, als sie im Topf standen.
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an.
  • Gießen Sie die Pflanzen gründlich ein.
  • Mulchen Sie den Boden um die Pflanzen herum, um die Feuchtigkeit zu halten.

Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie optimale Startbedingungen für Ihre Melonenpflanzen. Denken Sie daran, dass Melonen wärmeliebend sind und in kühleren Regionen von zusätzlichem Schutz wie Folientunneln oder Vlies profitieren können. Mit der richtigen Pflege werden Sie bald die ersten süßen Früchte ernten können.

Weiterführende Pflege nach der Aussaat

Bewässerungsstrategien für junge Melonenpflanzen

Melonen sind durstige Pflanzen, besonders in ihrer Jugendphase. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für ein gesundes Wachstum. Gießen Sie morgens bodennah, um die Blätter trocken zu halten. In der ersten Woche nach dem Auspflanzen sollten Sie täglich wässern, danach können Sie die Häufigkeit reduzieren. Ein Mulch aus Stroh oder Gras hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Düngungsplan für optimales Wachstum

Melonen sind Starkzehrer und benötigen regelmäßige Nährstoffgaben. Beginnen Sie zwei Wochen nach dem Auspflanzen mit einer Flüssigdüngung alle 14 Tage. Verwenden Sie einen kaliumbetonten Dünger, um die Fruchtbildung zu fördern. Achten Sie darauf, nicht zu viel Stickstoff zu geben, da dies zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Früchte führen kann.

Unterstützungssysteme für rankende Melonensorten

Rankende Melonensorten benötigen Unterstützung, um Platz zu sparen und die Früchte vom Boden fernzuhalten. Spannen Sie ein stabiles Rankgitter oder einen Zaun, an dem die Pflanzen emporwachsen können. Binden Sie die Haupttriebe locker an, um Verletzungen zu vermeiden. Für besonders schwere Früchte können Sie zusätzlich Fruchtstützen aus Netzstoff anbringen.

Schädlings- und Krankheitsvorbeugung in der frühen Wachstumsphase

Junge Melonenpflanzen sind anfällig für verschiedene Schädlinge und Krankheiten. Kontrollieren Sie regelmäßig auf Blattläuse, Spinnmilben und Mehltau. Ein präventiver Einsatz von Neem-Öl kann helfen, Schädlinge fernzuhalten. Achten Sie auf gute Luftzirkulation, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Bei ersten Anzeichen von Problemen reagieren Sie schnell mit biologischen Pflanzenschutzmitteln.

Fehler vermeiden bei der Melonenaussaat

Häufige Anfängerfehler und wie man sie umgeht

Viele Hobbygärtner machen bei der Melonenaussaat ähnliche Fehler. Hier einige Tipps, um diese zu vermeiden:

  • Zu frühes Aussäen: Warten Sie, bis die Bodentemperatur stabil über 15°C liegt.
  • Überwässern: Melonen mögen es feucht, aber nicht nass. Staunässe führt zu Wurzelfäule.
  • Zu enger Stand: Geben Sie den Pflanzen genug Raum (mindestens 1m² pro Pflanze).
  • Vernachlässigung der Bestäubung: Unterstützen Sie bei Gewächshauskulturen die Bestäubung manuell.
  • Zu spätes Ernten: Pflücken Sie die Früchte, sobald sie sich leicht vom Stiel lösen.

Troubleshooting: Lösungen für typische Probleme bei der Aussaat und Anzucht

Manchmal läuft trotz bester Vorbereitung nicht alles glatt. Hier einige Lösungsansätze für häufige Probleme:

  • Samen keimen nicht: Überprüfen Sie die Keimtemperatur und Feuchtigkeit. Eventuell sind die Samen zu alt.
  • Keimlinge fallen um: Dies deutet auf Pilzbefall hin. Verwenden Sie steriles Anzuchtsubstrat und reduzieren Sie die Feuchtigkeit.
  • Gelbe Blätter: Oft ein Zeichen von Nährstoffmangel. Starten Sie mit einer leichten Düngung.
  • Keine Früchte: Überprüfen Sie die Bestäubung und sorgen Sie für ausreichend Bienen im Garten.

Spezielle Techniken und Tipps für fortgeschrittene Gärtner

Veredelung von Melonen für verbesserte Widerstandsfähigkeit

Die Veredelung von Melonen auf robuste Unterlagen wie Kürbis oder Flaschenkürbis kann die Widerstandsfähigkeit gegen Bodenkrankheiten erhöhen und den Ertrag steigern. Diese Technik erfordert etwas Übung, lohnt sich aber besonders in Gebieten mit hohem Krankheitsdruck. Veredeln Sie, wenn beide Pflanzen 2-3 echte Blätter haben, und achten Sie auf eine saubere Schnitttechnik.

Einsatz von Mulch und Bodenabdeckungen zur Optimierung der Wachstumsbedingungen

Mulchen Sie den Boden um die Melonenpflanzen mit Stroh oder schwarzer Folie. Dies hält die Feuchtigkeit im Boden, unterdrückt Unkraut und erhöht die Bodentemperatur. In kühlen Regionen können Sie zusätzlich Vlies oder Tunnelfolien verwenden, um die Wärme zu speichern und die Wachstumsperiode zu verlängern.

Experimentieren mit verschiedenen Aussaattechniken für maximalen Ertrag

Fortgeschrittene Gärtner können mit verschiedenen Techniken experimentieren, um den Ertrag zu maximieren:

  • Hügelkultur: Pflanzen Sie Melonen auf leicht erhöhten Beeten für bessere Drainage und Wärme.
  • Vertikaler Anbau: Nutzen Sie Spaliere oder Netze, um Platz zu sparen und die Luftzirkulation zu verbessern.
  • Companion Planting: Pflanzen Sie Basilikum oder Ringelblumen zwischen die Melonen, um Schädlinge abzuwehren.
  • Fruchtstands-Management: Begrenzen Sie die Anzahl der Früchte pro Pflanze für größere, süßere Melonen.

Der süße Lohn der Mühe

Die erfolgreiche Aussaat und Pflege von Melonen erfordert Geduld und Aufmerksamkeit, belohnt aber mit köstlichen, selbstgezogenen Früchten. Beachten Sie die wichtigsten Punkte: Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat, bieten Sie optimale Wachstumsbedingungen und pflegen Sie Ihre Pflanzen sorgfältig. Experimentieren Sie mit verschiedenen Techniken und lernen Sie aus Ihren Erfahrungen. Jeder Garten ist einzigartig, und mit der Zeit werden Sie herausfinden, welche Methoden in Ihrem Mikroklima am besten funktionieren. Genießen Sie den Prozess und freuen Sie sich auf Ihre erste selbstgezogene, sonnengereifte Melone – ein Geschmackserlebnis, das alle Mühen vergessen lässt.

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