Gartenkürbisse im Kübel anbauen: Platzsparende Methode für eine reiche Ernte

Gartenkürbisse im Kübel: Platzsparende Ernte-Wunder

Kürbisse im Kübel anzubauen, eröffnet neue Möglichkeiten für Hobbygärtner mit begrenztem Platz. Diese Methode vereint Ertrag und Platzersparnis auf einzigartige Weise.

Kürbis-Kompakt: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kübelgröße: Mindestens 50-60 Liter
  • Standort: Sonnig und windgeschützt
  • Bewässerung: Regelmäßig und reichlich
  • Düngung: Nährstoffreiches Substrat und regelmäßige Nachdüngung
  • Geeignete Sorten: Kompakte Varietäten wie 'Bush Delicata' oder 'Butterbush'

Vorteile des Kürbisanbaus im Kübel

Der Anbau von Kürbissen im Kübel bietet zahlreiche Vorteile, besonders für Stadtgärtner oder Personen mit begrenztem Gartenraum. Ein wesentlicher Pluspunkt ist die Flexibilität: Kübel lassen sich nach Belieben positionieren und bei Bedarf umstellen. Dies ermöglicht es, den Standort optimal an die Bedürfnisse der Pflanze anzupassen.

Ein weiterer Vorteil ist die bessere Kontrolle über Boden und Nährstoffe. Im Kübel können Sie das ideale Substrat verwenden und gezielt düngen, was oft zu gesünderen Pflanzen und einer reicheren Ernte führt. Zudem sind Kürbisse im Kübel weniger anfällig für Bodenkrankheiten und Schädlinge, die im Freiland häufiger auftreten.

Herausforderungen und Lösungen

Trotz der Vorteile bringt der Kübelanbau von Kürbissen auch einige Herausforderungen mit sich. Eine davon ist der erhöhte Wasserbedarf. Kürbispflanzen in Kübeln trocknen schneller aus als ihre Artgenossen im Beet. Die Lösung: regelmäßiges Gießen, idealerweise morgens oder abends, und eine Mulchschicht zur Feuchtigkeitsbewahrung.

Eine weitere Herausforderung ist der begrenzte Wurzelraum. Wählen Sie daher einen ausreichend großen Kübel – mindestens 50-60 Liter Fassungsvermögen – und verwenden Sie nährstoffreiches, lockeres Substrat. Regelmäßige Düngung ist ebenfalls wichtig, um Nährstoffmangel vorzubeugen.

Auswahl der richtigen Kürbissorten

Kompakte Sorten für den Kübelanbau

Nicht alle Kürbissorten eignen sich gleichermaßen für den Anbau im Kübel. Besonders geeignet sind kompakte, buschig wachsende Varietäten. Einige empfehlenswerte Sorten sind:

  • 'Bush Delicata': Ein kompakter Kürbis mit cremefarbener, grün gestreifter Schale und süßem, nussigem Fleisch.
  • 'Butterbush': Eine kleinere Version des klassischen Butternut-Kürbis, ideal für Kübel.
  • 'Gold Nugget': Ein kleiner, orangefarbener Kürbis mit süßem Fleisch und kompaktem Wuchs.
  • 'Jack Be Little': Winzige, dekorative Kürbisse, perfekt für kleine Kübel.

Diese Sorten benötigen weniger Platz und produzieren dennoch eine beachtliche Ernte. Sie sind zudem oft resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge.

Zier- vs. Speisekürbisse

Bei der Wahl zwischen Zier- und Speisekürbissen sollten Sie Ihre Ziele berücksichtigen. Zierkürbisse wie 'Baby Boo' oder 'Turk's Turban' sind dekorativ und eignen sich hervorragend für herbstliche Dekorationen. Sie sind oft kleiner und leichter zu handhaben, aber nicht zum Verzehr geeignet.

Speisekürbisse wie 'Hokkaido' oder 'Butternut' bieten dagegen kulinarischen Genuss. Sie benötigen meist mehr Platz und Pflege, belohnen aber mit schmackhaften Früchten. Für Anfänger im Kübelanbau empfehle ich, mit kleineren Speisekürbissorten zu beginnen und sich dann langsam an größere Varietäten heranzutasten.

Vorbereitung und Planung

Wahl des geeigneten Kübels

Die Wahl des richtigen Kübels ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Kürbiskultur. Der Kübel sollte mindestens 50-60 Liter fassen, für größere Sorten sogar bis zu 100 Liter. Achten Sie auf ausreichende Drainage-Löcher im Boden, um Staunässe zu vermeiden.

Material spielt ebenfalls eine Rolle: Terrakotta-Töpfe sind atmungsaktiv, können aber austrocknen. Kunststoffkübel halten die Feuchtigkeit besser, erwärmen sich aber schneller. Holzkübel bieten einen guten Kompromiss, müssen jedoch wetterfest sein. Unabhängig vom Material ist eine dunkle Farbe vorteilhaft, da sie Wärme speichert und das Wurzelwachstum fördert.

Optimaler Standort

Kürbisse lieben Sonne und Wärme. Wählen Sie einen Standort, der mindestens 6-8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Ein windgeschützter Platz ist ideal, da starker Wind die großen Blätter beschädigen kann.

Bedenken Sie auch die Zugänglichkeit: Der Standort sollte leicht zu erreichen sein für Pflege und Ernte. Bei kletternden Sorten planen Sie genug Platz für Rankhilfen ein. Ein Südbalkon oder eine sonnige Terrasse sind oft perfekte Orte für Kürbisse im Kübel.

Zeitplanung für Aussaat und Ernte

Die richtige Zeitplanung ist entscheidend für eine erfolgreiche Kürbisernte. In Deutschland beginnt die Aussaat in der Regel Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Bei Vorkultur im Haus können Sie bereits Ende April beginnen.

Rechnen Sie je nach Sorte mit einer Reifezeit von 90 bis 120 Tagen. Planen Sie die Aussaat so, dass die Haupterntezeit in den September und Oktober fällt. Beachten Sie, dass Kürbisse im Kübel oft etwas schneller reifen als im Freiland.

Für eine kontinuierliche Ernte können Sie gestaffelt aussäen: Setzen Sie alle 2-3 Wochen neue Pflanzen, um die Erntezeit zu verlängern. Bedenken Sie aber, dass spätere Aussaaten möglicherweise nicht mehr vor dem ersten Frost ausreifen.

Mit sorgfältiger Planung und der richtigen Sortenwahl können Sie auch auf begrenztem Raum eine reiche Kürbisernte genießen. Der Anbau im Kübel eröffnet neue Möglichkeiten für Stadtgärtner und alle, die ihren Balkon oder ihre Terrasse in ein kleines Kürbisparadies verwandeln möchten.

Aussaat und Pflanzung von Kürbissen im Kübel

Wenn Sie sich für den Anbau von Kürbissen im Kübel entschieden haben, stehen Sie vor der Wahl: direkte Aussaat oder Vorkultur? Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.

Direkte Aussaat vs. Vorkultur

Bei der direkten Aussaat säen Sie die Kürbiskerne direkt in den Kübel. Das ist unkompliziert und die Pflanzen müssen sich nicht an einen neuen Standort gewöhnen. Allerdings besteht bei Spätfrösten ein gewisses Risiko.

Die Vorkultur bietet mehr Kontrolle über die Wachstumsbedingungen. Sie können die Samen in kleinen Töpfen im Haus oder Gewächshaus vorziehen und die Jungpflanzen später umsetzen. Das verlängert die Wachstumsperiode, erfordert aber mehr Aufwand.

Richtige Pflanztiefe und -abstand

Kürbissamen sollten etwa 2-3 cm tief in die Erde gesetzt werden. Pro Kübel (mindestens 50-60 Liter) reichen 2-3 Pflanzen. Setzen Sie die Samen oder Jungpflanzen im Abstand von 30-40 cm. Bei rankenden Sorten platzieren Sie die Pflanzen am Kübelrand, damit sie später an Rankhilfen wachsen können.

Bodenvorbereitung und Substrat

Kürbisse sind Starkzehrer und brauchen nährstoffreiche Erde. Mischen Sie gute Gartenerde mit reifem Kompost im Verhältnis 2:1. Eine Handvoll Hornspäne pro Kübel liefert zusätzliche Nährstoffe. Achten Sie auf gute Drainage, indem Sie eine Schicht Kies oder Blähton auf den Kübelboden geben.

Pflege während der Wachstumsphase

Kürbisse im Kübel benötigen intensive Pflege, um eine reiche Ernte zu ermöglichen. Besonders wichtig sind regelmäßige Bewässerung und Düngung.

Bewässerung: Häufigkeit und Menge

Kürbispflanzen haben einen hohen Wasserbedarf. Im Kübel trocknet die Erde schneller aus als im Beet. Gießen Sie täglich, bei heißem Wetter sogar zweimal täglich. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ein Mulch aus Stroh oder Rasenschnitt hilft, die Feuchtigkeit zu halten.

Düngung: Organisch vs. Mineralisch

Kürbisse brauchen viele Nährstoffe. Organische Dünger wie verdünnter Brennnesselsud oder Komposttee sind schonend und nachhaltig. Geben Sie alle 2-3 Wochen etwas davon ins Gießwasser. Alternativ können Sie auch mineralischen Flüssigdünger verwenden, achten Sie aber auf die richtige Dosierung, um Überdüngung zu vermeiden.

Rankhilfen und Stützen

Rankende Kürbissorten brauchen Kletterhilfen. Stellen Sie ein stabiles Gestell aus Bambusstäben oder einem Gitternetz auf. Leiten Sie die jungen Triebe vorsichtig an den Stützen entlang. Bei Bedarf können Sie sie mit weichen Bändern locker anbinden. Kompakte Sorten wie 'Bush Delicata' kommen ohne Rankhilfe aus.

Beschneiden und Ausgeizen

Um die Pflanze kompakt zu halten und die Fruchtbildung zu fördern, sollten Sie regelmäßig die Triebspitzen kürzen. Entfernen Sie die Spitze, wenn der Haupttrieb etwa 2 Meter lang ist. Seitentriebe können Sie auf 60-80 cm einkürzen. Lassen Sie pro Pflanze nur 2-3 Früchte wachsen, um eine gute Qualität zu erzielen. Entfernen Sie überzählige Fruchtansätze frühzeitig.

Mit der richtigen Pflege können Sie auch auf kleinem Raum eine beachtliche Kürbisernte einfahren. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten und Techniken, um herauszufinden, was in Ihrem Kübel am besten gedeiht. Viel Erfolg bei Ihrer Kürbiszucht!

Schädlinge und Krankheiten beim Kürbisanbau im Kübel

Auch wenn Kürbisse im Kübel angebaut werden, sind sie nicht vor Schädlingen und Krankheiten gefeit. Tatsächlich können einige Probleme in der begrenzten Umgebung eines Topfes sogar verstärkt auftreten. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die häufigsten Herausforderungen werfen.

Häufige Probleme beim Kübelanbau

Zu den Hauptproblemen gehören:

  • Mehltau: Ein weißer, pudriger Belag auf den Blättern, der die Photosynthese beeinträchtigt.
  • Blattläuse: Kleine Insekten, die sich von Pflanzensäften ernähren und Krankheiten übertragen können.
  • Spinnmilben: Winzige Spinnentiere, die Blätter aussaugen und zu Verfärbungen führen.
  • Schnecken: Nachtaktive Weichtiere, die junge Pflanzen und Früchte anknabbern.
  • Wurzelfäule: Durch Überwässerung oder schlechte Drainage verursacht, führt zu faulenden Wurzeln.

Präventive Maßnahmen

Vorbeugen ist besser als heilen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihre Kürbispflanzen im Kübel gesund halten können:

  • Gute Luftzirkulation: Stellen Sie sicher, dass genügend Abstand zwischen den Pflanzen besteht.
  • Richtige Bewässerung: Gießen Sie am Boden und vermeiden Sie nasse Blätter.
  • Regelmäßige Kontrolle: Schauen Sie Ihre Pflanzen oft an, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
  • Gesundes Substrat: Verwenden Sie hochwertiges, krankheitsfreies Pflanzsubstrat.
  • Pflanzenstärkung: Düngen Sie maßvoll und stärken Sie die Pflanzen mit Brennnesseljauche.

Biologische und chemische Bekämpfung

Wenn trotz Vorsorge Probleme auftreten, gibt's verschiedene Lösungsansätze:

Biologische Methoden:

  • Gegen Blattläuse: Marienkäfer oder Florfliegenlarven aussetzen.
  • Bei Mehltau: Mit verdünnter Magermilch oder Backpulverlösung besprühen.
  • Gegen Schnecken: Bierfallen aufstellen oder Schneckenkorn auf Eisenbasis streuen.

Chemische Methoden:

Als letzte Option können spezielle Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Achten Sie dabei auf die Zulassung für den Hobbygartenbereich und befolgen Sie die Anwendungshinweise genau.

Ernte und Lagerung von Kürbissen aus dem Kübel

Wann ist Erntezeit?

Die Bestimmung des richtigen Erntezeitpunkts ist entscheidend für Geschmack und Haltbarkeit der Kürbisse. Folgende Anzeichen verraten, dass Ihr Kürbis reif ist:

  • Die Ranken um den Kürbis werden braun und trocken.
  • Der Stiel verhärtet sich und verfärbt sich bräunlich.
  • Die Schale lässt sich nicht mehr mit dem Fingernagel eindrücken.
  • Bei einem leichten Klopfen hört sich der Kürbis hohl an.

So ernten Sie richtig

Beim Ernten sollten Sie behutsam vorgehen:

  • Schneiden Sie den Kürbis mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere ab.
  • Lassen Sie einen etwa 5 cm langen Stiel am Kürbis - das verlängert die Haltbarkeit.
  • Vermeiden Sie Verletzungen der Schale, da diese Eintrittspforten für Fäulniserreger sind.
  • Säubern Sie die Kürbisse vorsichtig von Erde und lassen Sie sie an der Luft abtrocknen.

Lagerung und Haltbarkeit verschiedener Sorten

Je nach Sorte können Kürbisse unterschiedlich lange gelagert werden:

  • Hokkaido: Bis zu 6 Monate bei kühler, trockener Lagerung.
  • Butternut: 2-3 Monate bei Zimmertemperatur, bis zu 6 Monate im Keller.
  • Zucchini: Nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar.

Generell gilt: Je kühler (aber frostfrei) und trockener der Lagerort, desto länger die Haltbarkeit. Ein guter Platz ist oft der Keller oder eine kühle Speisekammer.

Fortgeschrittene Techniken für den Kürbisanbau im Kübel

Vertikaler Anbau von Kürbissen

Platzmangel? Kein Problem! Mit vertikalem Anbau können Sie auch auf kleinstem Raum Kürbisse ziehen:

  • Nutzen Sie stabile Rankgerüste oder Spaliere.
  • Wählen Sie leichtere Sorten wie 'Tromboncino' oder kleine Hokkaidos.
  • Unterstützen Sie schwere Früchte mit Netzen oder alten Strumpfhosen.

Mischkultur im Kübel

Mischkultur funktioniert auch im Topf und kann den Ertrag steigern:

  • Pflanzen Sie Tagetes oder Kapuzinerkresse als natürlichen Schädlingsschutz dazu.
  • Kombinieren Sie Kürbis mit Mais und Stangenbohnen zur klassischen 'Drei Schwestern'-Kultur.
  • Basilikum als Begleitpflanze kann den Geschmack der Kürbisse verbessern.

Überwinterung mehrjähriger Sorten

Obwohl die meisten Kürbisse einjährig sind, gibt es Ausnahmen wie den Chayote-Kürbis:

  • Stellen Sie den Kübel vor dem ersten Frost in einen frostfreien, hellen Raum.
  • Reduzieren Sie die Wassergabe, aber lassen Sie die Pflanze nicht völlig austrocknen.
  • Schneiden Sie die Ranken im Frühjahr zurück und stellen Sie den Kübel wieder ins Freie.

Mit diesen fortgeschrittenen Techniken können Sie Ihren Kürbisanbau im Kübel auf ein neues Level heben. Experimentieren Sie und finden Sie heraus, was in Ihrem Garten am besten funktioniert. Kürbisse sind dankbare Pflanzen, die mit etwas Pflege und Kreativität auch auf kleinstem Raum eine reiche Ernte bescheren können.

Rezepte und Verwendung: Kürbisse kulinarisch und dekorativ nutzen

Vielfältige kulinarische Möglichkeiten

Kürbisse aus dem Kübel sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wahre Bereicherung für die Küche. Die Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten ist schier endlos. Von herzhaften Suppen bis hin zu süßen Desserts – Kürbis ist ein echtes Multitalent.

Ein Klassiker ist die cremige Kürbissuppe. Dafür das Fruchtfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen wie Ingwer und Curry anschwitzen, mit Brühe ablöschen und pürieren. Ein Schuss Sahne macht die Suppe besonders samtig. Wer's deftig mag, verfeinert mit gerösteten Kürbiskernen oder knusprigem Speck.

Kürbis eignet sich auch hervorragend zum Backen. Probieren Sie doch mal einen saftigen Kürbiskuchen oder Muffins. Das Fruchtfleisch wird dafür püriert und ersetzt einen Teil der Flüssigkeit im Teig. Zimt, Muskat und Nelken runden das herbstliche Aroma ab.

Für eine gesunde Hauptmahlzeit schneiden Sie den Kürbis in Würfel und rösten ihn im Ofen. Mit Quinoa, Rucola und einem Honig-Senf-Dressing entsteht ein leckerer Salat. Oder Sie füllen eine Kürbishälfte mit einer Mischung aus Hackfleisch, Reis und Gemüse – ein echter Hingucker auf dem Teller.

Dekorative Nutzung von Zierkürbissen

Zierkürbisse sind wahre Verwandlungskünstler in Sachen Dekoration. Mit ihrer Vielfalt an Formen, Farben und Mustern zaubern sie im Handumdrehen eine gemütliche Herbststimmung in Ihr Zuhause.

Arrangieren Sie verschiedene Zierkürbisse in einer rustikalen Holzkiste oder einem geflochtenen Korb als Tischdekoration. Ergänzt mit Herbstlaub, Kastanien und Tannenzapfen entsteht ein stimmungsvolles Arrangement.

Für eine originelle Tischdekoration höhlen Sie kleine Zierkürbisse aus und verwenden sie als Teelichthalter. Das warme Licht, das durch die Öffnungen scheint, sorgt für eine gemütliche Atmosphäre.

Kreative Köpfe können aus Zierkürbissen auch Vasen zaubern. Einfach den oberen Teil abschneiden, das Innere entfernen und mit Wasser füllen. Herbstliche Blumen wie Chrysanthemen oder Astern machen das Arrangement perfekt.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und bemalen Sie Zierkürbisse mit Acrylfarben. Ob lustige Gesichter, geometrische Muster oder elegante Goldverzierungen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Kürbisanbau im Kübel: Ein lohnenswertes Abenteuer

Der Anbau von Kürbissen im Kübel ist eine spannende Erfahrung, die sich für jeden Hobbygärtner lohnt. Trotz der begrenzten Platzverhältnisse können Sie eine beachtliche Ernte einfahren und dabei viel über die Bedürfnisse dieser vielseitigen Pflanze lernen.

Wichtig für den Erfolg sind die richtige Sortenwahl, ein ausreichend großer Kübel und die konsequente Pflege. Achten Sie besonders auf regelmäßige Bewässerung und Düngung, denn Kürbisse sind echte Nährstoffzehrer. Mit etwas Geduld und Aufmerksamkeit werden Sie mit einer reichen Ernte belohnt.

Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Sorten und Anbaumethoden. Vielleicht wagen Sie sich an vertikale Anbausysteme oder kombinieren Kürbisse mit anderen Pflanzen in einer Mischkultur. Jede Saison bringt neue Erkenntnisse und Erfolgserlebnisse.

Der Kürbisanbau im Kübel zeigt eindrucksvoll, dass auch auf kleinstem Raum produktives Gärtnern möglich ist. Er ermutigt dazu, kreativ mit begrenzten Ressourcen umzugehen und macht Lust auf weitere gärtnerische Abenteuer.

Häufige Fragen zum Kürbisanbau im Kübel

Wie groß muss der Kübel mindestens sein?

Für Kürbisse sollte der Kübel ein Fassungsvermögen von mindestens 50-60 Litern haben. Je größer, desto besser, da Kürbisse viel Platz für ihre Wurzeln benötigen.

Wie oft muss ich gießen?

Kürbisse im Kübel benötigen regelmäßige Bewässerung, besonders an heißen Tagen. Prüfen Sie täglich die Bodenfeuchtigkeit und gießen Sie, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Vermeiden Sie jedoch Staunässe.

Welche Kürbissorten eignen sich am besten für den Kübelanbau?

Kompakte Sorten wie 'Bush Delicata', 'Butterbush' oder 'Patio Star' sind ideal für den Kübelanbau. Auch kleinfrüchtige Zierkürbisse gedeihen gut in Gefäßen.

Kann ich Kürbisse im Kübel auch auf dem Balkon anbauen?

Ja, solange der Balkon sonnig ist und der Kübel groß genug. Achten Sie auf wind- und regensichere Aufstellung und bieten Sie rankenden Sorten eine Kletterhilfe an.

Wie dünge ich Kürbisse im Kübel richtig?

Verwenden Sie einen organischen Flüssigdünger alle zwei Wochen oder mischen Sie Kompost unter die Erde. Achten Sie auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung, besonders während der Fruchtbildung.

Expertentipps für fortgeschrittene Kürbiszüchter

Für alle, die ihren Kürbisanbau im Kübel auf die nächste Stufe heben möchten, hier einige Profi-Tipps:

  • Bestäubung unterstützen: Bei wenigen Pflanzen können Sie die weiblichen Blüten mit einem Pinsel von Hand bestäuben, um den Fruchtansatz zu verbessern.
  • Früchte aufbocken: Legen Sie reifende Kürbisse auf umgedrehte Tontöpfe oder Stroh, um Fäulnis zu vermeiden.
  • Blattschnitt: Entfernen Sie vorsichtig einige große Blätter, um mehr Licht an die Früchte zu lassen und die Reifung zu beschleunigen.
  • Mulchen: Eine Mulchschicht aus Stroh oder Holzhäckseln hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.
  • Fruchtausdünnung: Belassen Sie nur 2-3 Früchte pro Pflanze, um größere und qualitativ hochwertigere Kürbisse zu erhalten.

Mit diesen Tipps und etwas Übung werden Sie bald zum Kürbis-Profi und können sich über eine reiche Ernte freuen – selbst auf kleinstem Raum.

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