Pastinaken: Vielseitige Wurzeln für die Küche

Pastinaken: Das vielseitige Wurzelgemüse entdecken

Eine Reise in die Welt der Pastinaken erwartet dich! Lass dich von ihrem mild-nussigen Geschmack verführen und staune, wie vielseitig dieses Gemüse sein kann.

Was die Pastinake so besonders macht

  • Ein echtes Powerpaket unter den Wintergemüsen
  • Zauberstab in der Küche - von herzhaft bis süß
  • Vitaminbombe und Ballaststoffwunder
  • Für jedes Gericht eine Bereicherung

Pastinaken - mehr als nur ein Wurzelgemüse

Kleiner Exkurs in die Pastinaken-Historie

Stell dir vor: Die unscheinbare Pastinake (Pastinaca sativa) hat eine ziemlich aufregende Vergangenheit! Sie gehört zur Familie der Doldenblütler und sieht mit ihrer hellen Wurzel ein bisschen aus wie eine Karotte im Schlafanzug. Schon in der Antike haben die Menschen sie nicht nur gegessen, sondern auch als Medizin geschätzt. Im Mittelalter war sie sogar ein Grundnahrungsmittel - bis die Kartoffel kam und sie von ihrem Thron stieß. Aber keine Sorge, heute feiert die Pastinake ihr großes Comeback in den Küchen!

Warum Pastinaken gut für dich sind

Pastinaken sind nicht nur lecker, sie tun deinem Körper auch richtig gut. Sie stecken voller gesunder Sachen:

  • Ballaststoffe: Die halten deinen Darm auf Trab und sorgen dafür, dass du länger satt bleibst.
  • Vitamin C: Dein Immunsystem wird es dir danken!
  • Folsäure: Wichtig für deine Zellen und dein Blut.
  • Kalium: Gut für dein Herz und deine Muskeln.
  • Antioxidantien: Die Bodyguards deiner Zellen.

Und das Beste: Pastinaken haben wenig Kalorien und kaum Fett. Perfekt, wenn du auf deine Linie achten möchtest!

Wann und wo du die besten Pastinaken findest

Pastinaken sind echte Winterkinder. Von Oktober bis März haben sie Hochsaison. Beim Einkauf solltest du auf ein paar Dinge achten:

  • Such dir feste, glatte Wurzeln aus - keine matschigen Stellen oder komischen Farben!
  • Eine gleichmäßige, helle Farbe ist ein gutes Zeichen.
  • Greif lieber zu mittelgroßen Exemplaren. Die Riesenpastinaken können manchmal holzig schmecken.
  • Wenn noch Blätter dran sind, sollten die schön grün und frisch aussehen.

Mein Tipp: Schau mal auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen vorbei. Da findest du oft die frischesten und regionalsten Pastinaken!

So bereitest du Pastinaken richtig zu

Erst mal sauber machen

Bevor es losgeht, müssen die Pastinaken natürlich sauber werden:

  • Einfach unter fließendem Wasser abspülen. Wenn du eine Gemüsebürste hast, kannst du sie auch damit schrubben.
  • Schälen musst du sie nicht unbedingt. Die Schale ist essbar und steckt voller guter Sachen.
  • Bei älteren Pastinaken würde ich dir aber empfehlen, sie zu schälen. Sonst können sie manchmal bitter schmecken.
  • Schneid das obere Ende großzügig ab, genauso wie grüne Stellen.

Kochen und Dämpfen

Wenn du den milden Geschmack der Pastinake so richtig zur Geltung bringen willst, probier's mal mit Kochen oder Dämpfen:

  • Schneid sie in Stücke oder Scheiben.
  • Kochen: Etwa 10-15 Minuten in Salzwasser garen.
  • Dämpfen: 15-20 Minuten im Dampfgarer oder in einem Sieb über kochendem Wasser.
  • Kleiner Tipp: Pass auf, dass du sie nicht zu lange kochst. Sonst werden sie matschig und verlieren viele gute Nährstoffe.

Ab in die Pfanne oder den Ofen

Willst du den süßlichen Geschmack der Pastinake so richtig herauskitzeln? Dann probier mal Braten oder Rösten:

  • Schneid sie in Würfel oder Stifte.
  • Braten: In etwas Öl oder Butter in der Pfanne goldbraun braten.
  • Rösten: Mit einem Schluck Öl und deinen Lieblingsgewürzen bei 180°C für 20-25 Minuten in den Ofen schieben.
  • Mein Geheimtipp: Gib zum Schluss etwas Honig oder Ahornsirup drüber. Das wird der Knaller!

Cremig und lecker

Pastinakenpüree ist der Hammer als Beilage oder als Basis für eine Suppe:

  • Koche die Pastinaken und zerdrück sie dann mit einem Kartoffelstampfer. Oder wirf sie in den Mixer, wenn's besonders fein sein soll.
  • Für eine extra cremige Konsistenz kannst du einen Schuss Milch oder Sahne dazugeben.
  • Würz das Ganze mit Butter, Salz und Pfeffer.
  • Probier mal, das Pastinakenpüree mit Kartoffelpüree zu mischen. Das gibt dem Ganzen eine interessante Note!
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Pastinaken als Beilage: Ein Fest für den Gaumen

Du wirst staunen, wie vielseitig Pastinaken als Beilage sein können! Hier ein paar Ideen, die dich garantiert inspirieren:

Knusprige Pastinakenwürfel mit frischen Kräutern

Stell dir vor, du beißt in goldbraun gebratene Pastinakenwürfel, die außen knusprig und innen zart sind. Ein Traum! Schneide die Pastinaken einfach in gleichmäßige Würfel und brate sie in der Pfanne, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Beste kommt zum Schluss: Würze sie mit frischen Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Petersilie. Der Duft allein wird dich schon begeistern! Diese knusprigen Würfelchen machen sich super neben Fleisch oder Fisch.

Samtiges Pastinaken-Püree: Die raffinierte Kartoffel-Alternative

Wer sagt, dass Püree immer aus Kartoffeln sein muss? Probier mal Pastinaken-Püree - es wird dich umhauen! Koche die Pastinaken, bis sie schön weich sind, und püriere sie dann mit etwas Butter, einem Schuss Milch und einer Prise Muskat. Das Ergebnis? Ein cremiger Traum mit leicht süßlicher Note, der jedem Braten oder Schmorgericht das gewisse Etwas verleiht.

Pastinaken-Pommes: Der gesunde Knabberspaß aus dem Ofen

Lust auf Pommes, aber ohne schlechtes Gewissen? Dann sind Pastinaken-Pommes genau dein Ding! Schneide die Pastinaken in Streifen, mische sie mit etwas Olivenöl und deinen Lieblingsgewürzen - ich schwöre auf eine Mischung aus Salz, Paprika und Knoblauchpulver. Ab damit in den Ofen bei 200°C für etwa 25-30 Minuten, bis sie knusprig und goldbraun sind. Perfekt als Beilage oder als Snack für den Serienabend!

Pastinaken in Suppen und Eintöpfen: Pure Gemütlichkeit

Wenn draußen der Wind pfeift, gibt es nichts Besseres als eine warme Suppe oder einen herzhaften Eintopf. Und rate mal, wer da eine Hauptrolle spielt? Genau, unsere Pastinake!

Samtig-cremige Pastinaken-Suppe

Stell dir vor, du löffelst eine Suppe, die so cremig ist, dass sie dich umarmt. Genau das macht diese Pastinaken-Suppe! Dünstest du Pastinaken mit Zwiebeln und Knoblauch an, gießt mit Gemüsebrühe auf und kochst alles weich. Dann kommt der Zauberstab zum Einsatz: Pürieren, bis die Suppe schön glatt ist. Ein Schuss Sahne macht sie noch cremiger. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat ist sie der perfekte Seelenwärmer für kalte Tage.

Winterlicher Gemüseeintopf: Ein Festmahl in einer Schüssel

Dieser Eintopf ist wie eine Umarmung in Schüsselform! Pastinaken spielen hier die erste Geige, begleitet von einem Orchester aus Karotten, Sellerie und Kartoffeln. Für extra Biss sorgen Linsen oder weiße Bohnen. Gewürzt mit Thymian und Lorbeer ist dieser Eintopf wie ein Spaziergang durch einen winterlichen Kräutergarten. Perfekt für gemütliche Abende auf der Couch!

Pastinaken-Karotten-Suppe mit Ingwer: Die Vitaminbombe

Hier kommt der Geschmackskick des Winters: Eine Suppe, die die Süße von Pastinaken und Karotten mit der angenehmen Schärfe von Ingwer verheiratet. Koche alles zusammen, püriere es und gib zum Schluss einen Schuss Orangensaft und Kokosmilch dazu. Das Ergebnis? Eine Suppe, die nicht nur unglaublich lecker schmeckt, sondern dich auch mit Vitaminen vollpumpt. Dein Immunsystem wird es dir danken!

Pastinaken als kreative Salat- und Snack-Zutat

Wer hätte gedacht, dass Pastinaken so vielseitig sein können? Sie peppen nicht nur leichte Salate auf, sondern machen sich auch als knusprige Snacks richtig gut. Ihre milde Süße und der knackige Biss bringen frischen Wind in deine Küche!

Knackiger Pastinaken-Apfel-Salat

Stell dir vor, du beißt in einen Salat, der nach Frühling schmeckt, aber mitten im Winter auf deinem Teller landet. Genau das erwartet dich mit diesem Pastinaken-Apfel-Salat! Schneide Pastinaken und Äpfel in feine Streifen - fast wie eine Streichholzschachtel. Dann zaubere eine Vinaigrette aus Zitronensaft, Olivenöl und einem Klecks Honig. Mische alles zusammen und streue gehackte Walnüsse und frische Petersilie darüber. Ein Salat, der dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert!

Pastinaken-Chips: Der gesunde Knabberspaß

Du hast Lust auf Chips, willst aber nicht die halbe Packung verputzen? Dann probier mal Pastinaken-Chips! Schneide die Pastinaken hauchdünn - wenn du eine Mandoline hast, ist jetzt ihr großer Auftritt. Pinsel sie mit etwas Olivenöl ein und schieb sie für etwa 20 Minuten bei 180°C in den Ofen. Wenn sie goldbraun und knusprig sind, würze sie mit Meersalz und getrockneten Kräutern. Voilà - dein neuer Lieblingssnack ist geboren!

Winterlicher Pastinaken-Coleslaw

Kennst du Coleslaw? Jetzt stell dir vor, er zieht seinen Wintermantel an! Für diese Variante raspelst du Pastinaken, Karotten und Rotkohl. Misch das Ganze mit einer cremigen Soße aus Joghurt und einem Hauch Mayonnaise. Das Ergebnis? Ein knackiger Salat, der sich neben gegrilltem Fleisch genauso wohlfühlt wie in deinem Lieblingssandwich.

Hauptgerichte mit Pastinaken: Mehr als nur Beilage

Jetzt wird's spannend: Pastinaken können auch die Hauptrolle spielen! Ob als saftiger Auflauf, knuspriges Rösti oder gefülltes Gemüse - diese Wurzel hat echt was drauf.

Cremiges Pastinaken-Gratin: Käse trifft Wurzelgemüse

An kalten Tagen brauchen wir alle mal eine Extraportion Gemütlichkeit. Wie wäre es mit einem Pastinaken-Gratin? Schichte Pastinaken- und Kartoffelscheiben in eine Form und übergieße sie mit einer Mischung aus Sahne, geriebenem Gruyère und einer Prise Muskat. Im Ofen verwandelt sich das Ganze in eine goldbraune Köstlichkeit mit cremigem Kern. Das ist Soulfood vom Feinsten!

Pastinaken-Rösti: Der Schweizer Klassiker neu interpretiert

Du denkst, Rösti geht nur mit Kartoffeln? Denk nochmal! Mische geriebene Pastinaken mit Kartoffeln, Zwiebeln und einem Ei. Brate daraus in der Pfanne knusprige Fladen. Serviere sie mit einem frischen Kräuterquark oder - mein Geheimtipp - mit selbstgemachtem Apfelmus. Das ist vegetarisches Essen, das auch Fleischliebhaber begeistert!

Gefüllte Pastinaken: Ein Fest für Veganer und Gemüseliebhaber

Hier kommt etwas für alle, die gerne mal was Neues ausprobieren: Gefüllte Pastinaken! Halbiere und höhle die Pastinaken aus, dann fülle sie mit einer Mischung aus Quinoa, gebratenen Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch. Würze das Ganze mit Thymian und Rosmarin. Im Ofen überbacken, entsteht ein Gericht, das die Süße der Pastinaken mit dem nussigen Quinoa und den aromatischen Pilzen zu einem Geschmackserlebnis verbindet. Das ist Gemüse auf einem ganz neuen Level!

Süße Verführungen mit Pastinaken

Wer hätte gedacht, dass sich Pastinaken auch in süßen Gerichten verstecken können? Ich war selbst überrascht, als ich das erste Mal damit experimentiert habe. Aber lasst euch sagen: Es funktioniert wunderbar! Der mild-süßliche Geschmack dieser Wurzel harmoniert fantastisch mit allerlei Backzutaten und verleiht Desserts eine ganz besondere Note.

Pastinaken-Kuchen: Der neue Star am Kuchenhimmel

Stellt euch einen saftigen Kuchen vor, der nicht nach Möhren, sondern nach Pastinaken duftet. Klingt verrückt? Ist es aber nicht! Wenn ihr geriebene Pastinaken in den Teig gebt, bekommt ihr nicht nur einen super feuchten Kuchen, sondern auch einen mit leicht nussigem Aroma. Würzt das Ganze mit Zimt, Muskat und einem Hauch Ingwer – und schon habt ihr den perfekten Begleiter für eure nächste Kaffeepause gezaubert. Glaubt mir, eure Gäste werden nach dem Rezept fragen!

Pastinaken-Muffins mit Nüssen: Der gesunde Snack für zwischendurch

Für alle, die es gerne etwas gesünder mögen, habe ich einen Tipp: Probiert mal Pastinaken-Muffins! Ich mische geriebene Pastinaken mit Vollkornmehl, gehackten Nüssen und einem Löffelchen Honig. Das Ergebnis? Saftige Muffins, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch noch nährstoffreich sind. Ein cleverer Weg, um mehr Gemüse in euren Alltag zu schmuggeln – und die Kinder merken es nicht einmal!

Pastinaken-Smoothie: Der Vitaminbooster mit Überraschungseffekt

Smoothie-Fans aufgepasst: Hier kommt die Geheimzutat für euren nächsten Drink! Ein Pastinaken-Smoothie ist nicht nur erfrischend, sondern auch randvoll mit Vitaminen und Ballaststoffen. Mixt einfach Pastinaken mit Äpfeln, Bananen und einem Spritzer Zitrone. Wer mag, gibt noch etwas Zimt oder Vanille dazu. Das Resultat? Ein cremiger Drink, der euch mit Energie versorgt und garantiert Gesprächsstoff liefert!

So bleiben eure Pastinaken lange frisch

Damit ihr lange Freude an euren Pastinaken habt, verrate ich euch ein paar Tricks zur richtigen Lagerung. Mit diesen Tipps könnt ihr das Beste aus euren Wurzeln herausholen:

Frische Pastinaken: So lagert ihr sie richtig

Am besten fühlen sich frische Pastinaken im Gemüsefach eures Kühlschranks. Ein kleiner Trick von mir: Wickelt sie in ein feuchtes Tuch oder steckt sie in einen gelöcherten Plastikbeutel. So bleiben sie bis zu zwei Wochen knackig frisch. Nicht vergessen: Das Grün vorher abschneiden! Sonst zieht es den Pastinaken die Feuchtigkeit aus, und das wollen wir ja nicht.

Pastinaken auf Vorrat: Ab in die Gefriertruhe!

Wenn die Ernte mal zu groß ausfällt oder ihr einfach vorsorgen wollt: Pastinaken lassen sich prima einfrieren. Einfach schälen, in Stücke schneiden, kurz blanchieren und portionsweise einfrieren. So habt ihr bis zu 10 Monate lang jederzeit Pastinaken für eure Lieblingssuppe oder den spontanen Eintopf parat. Praktisch, oder?

Wie lange halten zubereitete Pastinaken-Gerichte?

Habt ihr zu viel gekocht? Kein Problem! Zubereitete Pastinaken-Gerichte halten sich im Kühlschrank locker 3-4 Tage. Mein Tipp: Bewahrt sie in luftdichten Behältern auf. Viele Gerichte, wie Suppen oder Pürees, könnt ihr sogar einfrieren. So habt ihr immer eine leckere Mahlzeit auf Vorrat – perfekt für stressige Tage!

Pastinaken: Das unterschätzte Multitalent in eurer Küche

Ich bin immer wieder begeistert, wie vielseitig Pastinaken sind. Von herzhaften Suppen über knusprige Chips bis hin zu süßen Desserts – dieses Wurzelgemüse überrascht in jeder Variation. Sein milder Geschmack macht es zum perfekten Begleiter für so viele Gerichte, und die gesundheitlichen Vorteile sind das Sahnehäubchen obendrauf. Egal ob als Star des Gerichts oder als geheime Zutat – Pastinaken bringen frischen Wind in eure Küche. Also, traut euch und experimentiert! Lasst euch von der Vielseitigkeit dieses oft unterschätzten Gemüses überraschen. Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja euer neues Lieblingsgericht!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was sind Pastinaken und wie schmecken sie?
    Pastinaken (Pastinaca sativa) sind ein helles Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler, das einer beigen Karotte ähnelt. Ihr Geschmack ist mild-nussig mit einer angenehmen süßlichen Note, die besonders beim Rösten oder Braten zur Geltung kommt. Die cremefarbene Wurzel hat eine glatte Oberfläche und wird typischerweise 15-20 cm lang. Geschmacklich erinnern Pastinaken an eine Mischung aus Karotte und Sellerie, sind aber deutlich milder und weniger erdig. Beim Kochen entwickeln sie eine zarte, fast buttrige Konsistenz. Roh haben sie einen knackigen Biss und einen frischen, leicht süßen Geschmack. Die natürliche Süße der Pastinake macht sie zu einem vielseitigen Gemüse, das sowohl in herzhaften als auch in süßen Gerichten verwendet werden kann.
  2. Welche gesundheitlichen Vorteile bieten Pastinaken?
    Pastinaken sind wahre Nährstoffbomben und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Sie sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt stärken sie das Immunsystem, während Folsäure wichtig für die Zellbildung und Blutproduktion ist. Der hohe Kaliumanteil unterstützt Herzfunktion und Muskelaktivität. Pastinaken enthalten außerdem wertvolle Antioxidantien, die als Zellschutz fungieren und freie Radikale bekämpfen. Dabei sind sie kalorienarm und praktisch fettfrei, was sie zu einem idealen Gemüse für eine gesunde Ernährung macht. Die enthaltenen B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel und das Nervensystem. Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an löslichen Ballaststoffen, die den Cholesterinspiegel senken können.
  3. Wie bereitet man Pastinaken richtig zu?
    Die Zubereitung von Pastinaken ist vielseitig und unkompliziert. Zunächst werden sie unter fließendem Wasser abgespült und bei Bedarf geschält - die Schale kann jedoch bei jungen Exemplaren mitgegessen werden. Das obere Ende sollte großzügig abgeschnitten werden. Zum Kochen oder Dämpfen schneidet man sie in gleichmäßige Stücke und gart sie 10-15 Minuten in Salzwasser oder 15-20 Minuten im Dampf. Für ein intensiveres Aroma können Pastinaken gebraten oder geröstet werden: In Würfel geschnitten und in der Pfanne goldbraun angebraten oder mit etwas Öl bei 180°C für 20-25 Minuten im Ofen geröstet. Für cremiges Püree werden sie gekocht und anschließend mit Butter, Milch und Gewürzen püriert. Wichtig ist, sie nicht zu lange zu garen, da sie sonst matschig werden.
  4. Welche Besonderheiten haben Pastinaken als Wintergemüse?
    Als typisches Wintergemüse haben Pastinaken besondere Eigenschaften, die sie von anderem Gemüse unterscheiden. Sie sind extrem kälteresistent und vertragen sogar Frost, wodurch sie oft bis in den späten Winter hinein frisch geerntet werden können. Frost verbessert sogar ihren Geschmack, da sich durch die Kälte mehr Zucker in der Wurzel entwickelt. Pastinaken sind lange lagerfähig und behalten auch bei kühler Lagerung ihre Nährstoffe über Monate hinweg. In der kalten Jahreszeit liefern sie wichtige Vitamine und Mineralien, wenn anderes frisches Gemüse rar ist. Ihr hoher Ballaststoffgehalt und die komplexen Kohlenhydrate sorgen für nachhaltige Energie in der dunklen Jahreszeit. Zudem eignen sie sich perfekt für warme, tröstende Gerichte wie Suppen und Eintöpfe, die in der kalten Jahreszeit besonders geschätzt werden.
  5. Warum werden Pastinaken als vergessenes Wurzelgemüse bezeichnet?
    Pastinaken gelten als vergessenes Wurzelgemüse, da sie eine bewegte Geschichte haben. In der Antike und im Mittelalter waren sie ein Grundnahrungsmittel und weit verbreitet. Sie dienten nicht nur als Nahrung, sondern auch als Medizin. Mit der Einführung der Kartoffel aus Amerika im 18. Jahrhundert wurden Pastinaken jedoch größtenteils von den Tellern verdrängt, da Kartoffeln ertragreicher und vielseitiger einsetzbar waren. Über Jahrhunderte hinweg gerieten sie in Vergessenheit und verschwanden aus den meisten Küchen. Erst in den letzten Jahrzehnten erleben sie eine Renaissance, da sich Menschen wieder für traditionelle, regionale und nährstoffreiche Gemüsesorten interessieren. Die moderne Küche hat ihre Vielseitigkeit wiederentdeckt - von der Sterneküche bis zur gesunden Familienküche finden Pastinaken heute wieder ihren Platz und werden für ihren einzigartigen Geschmack und ihre gesundheitlichen Vorteile geschätzt.
  6. Worin unterscheiden sich Pastinaken von Karotten?
    Obwohl sich Pastinaken und Karotten äußerlich ähneln, gibt es deutliche Unterschiede. Pastinaken sind cremeweiß bis hellbeige gefärbt, während Karotten typischerweise orange sind. In der Form sind Pastinaken oft konisch und breiter am oberen Ende, Karotten hingegen gleichmäßiger zylindrisch. Geschmacklich ist der Unterschied deutlich spürbar: Pastinaken haben einen milderen, süßlicheren und leicht nussigen Geschmack, während Karotten erdiger und süßer schmecken. Pastinaken gehören zu den Doldenblütlern, Karotten ebenfalls, sind aber eine andere Art. Die Konsistenz unterscheidet sich beim Kochen: Pastinaken werden cremiger und samtiger, während Karotten ihre Struktur besser behalten. Nutritiv enthalten Pastinaken mehr Ballaststoffe und Kalium, Karotten hingegen deutlich mehr Beta-Carotin (Vitamin A). In der Küche sind Pastinaken vielseitiger für süße Anwendungen geeignet, da ihr Geschmack neutraler ist.
  7. Was ist der Unterschied zwischen Pastinaken und Petersilienwurzel?
    Pastinaken und Petersilienwurzel werden häufig verwechselt, da beide helle Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler sind. Der wichtigste Unterschied liegt im Geschmack: Petersilienwurzel schmeckt deutlich würziger und petersilienähnlich, während Pastinaken mild-süßlich und nussig schmecken. Optisch sind Petersilienwurzeln meist schlanker und gleichmäßiger geformt, Pastinaken hingegen konisch und am oberen Ende breiter. Die Oberfläche von Petersilienwurzeln ist oft glatter, während Pastinaken leichte Rillen haben können. Beim Schneiden riecht Petersilienwurzel deutlich nach Petersilie, Pastinaken haben einen neutraleren Duft. In der Küche werden Petersilienwurzeln hauptsächlich als Suppengemüse verwendet, während Pastinaken vielseitiger einsetzbar sind - von süßen bis herzhaften Gerichten. Nutritiv ähneln sie sich, jedoch haben Pastinaken einen etwas höheren Zuckergehalt, was ihre natürliche Süße erklärt.
  8. Welche Nährstoffe enthalten Pastinaken?
    Pastinaken sind reich an wichtigen Nährstoffen und besonders wertvoll für eine gesunde Ernährung. Sie enthalten reichlich Ballaststoffe (ca. 4,5g pro 100g), die die Verdauung fördern und den Cholesterinspiegel senken können. Der Vitamin C-Gehalt liegt bei etwa 17mg pro 100g und stärkt das Immunsystem. Pastinaken sind eine ausgezeichnete Quelle für Folsäure (67µg pro 100g), die für Zellbildung und Blutproduktion essentiell ist. Der hohe Kaliumgehalt (350-400mg pro 100g) unterstützt Herzfunktion und Blutdruckregulation. Sie liefern zudem B-Vitamine wie Thiamin, Riboflavin und Niacin für den Stoffwechsel. An Mineralien enthalten sie Phosphor, Magnesium und Mangan. Mit nur etwa 75 Kalorien pro 100g sind sie kalorienarm und praktisch fettfrei. Die enthaltenen Antioxidantien wie Falcarinol wirken zellschützend. Der natürliche Zuckergehalt macht sie zu einer gesunden Alternative zu anderen süßen Lebensmitteln.
  9. Wo kann man frische Pastinaken kaufen?
    Frische Pastinaken findet man während der Saison von Oktober bis März in verschiedenen Geschäften. Wochenmärkte bieten oft die frischesten und regionalsten Exemplare direkt vom Erzeuger. Bioläden und Reformhäuser haben meist ganzjährig hochwertige, oft biologisch angebaute Pastinaken im Sortiment. Auch gut sortierte Supermärkte führen sie in der Gemüseabteilung, besonders in den Wintermonaten. Spezialisierte Gemüsehändler und Hofläden sind ebenfalls gute Anlaufstellen für frische Qualität. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de bieten neben Saatgut auch Beratung zum Eigenanbau, falls man selbst Pastinaken im Garten ziehen möchte. Online-Gemüsehändler liefern auch frische Pastinaken direkt nach Hause. Bei der Auswahl sollte man auf regionale Herkunft achten, da diese meist frischer sind und kürzere Transportwege haben. In der Hochsaison sind sie in fast jedem Supermarkt verfügbar, außerhalb der Saison eher in spezialisierten Geschäften.
  10. Worauf sollte man beim Kauf von Pastinaken achten?
    Beim Kauf von Pastinaken gibt es einige wichtige Qualitätskriterien zu beachten. Die Wurzeln sollten fest und prall sein, ohne weiche oder matschige Stellen. Eine gleichmäßige, helle cremefarbene Farbe ohne dunkle Flecken ist ein Zeichen für Frische. Die Oberfläche sollte glatt und unbeschädigt sein, ohne Risse oder Druckstellen. Mittelgroße Exemplare sind meist die beste Wahl, da sehr große Pastinaken manchmal holzig oder faserig werden können. Falls noch Blätter vorhanden sind, sollten diese frisch grün aussehen und nicht welk oder gelblich sein. Qualitätsorientierte Anbieter wie samen.de empfehlen, auf regionale und saisonale Ware zu achten, da diese meist frischer ist. Die Pastinaken sollten sich schwer anfühlen im Verhältnis zu ihrer Größe - das deutet auf einen hohen Wassergehalt und Frische hin. Biologisch angebaute Pastinaken sind oft geschmacksintensiver und frei von Pestizidrückständen.
  11. Welche botanische Familie gehören Pastinaken an?
    Pastinaken (Pastinaca sativa) gehören zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae), auch Umbelliferae genannt. Diese Pflanzenfamilie ist sehr artenreich und umfasst viele bekannte Nutz- und Gewürzpflanzen. Zu den Doldenblütlern zählen auch Karotten, Petersilie, Sellerie, Fenchel, Dill, Kümmel und Koriander. Der Name 'Doldenblütler' leitet sich von der charakteristischen Blütenform ab - die kleinen Einzelblüten sind in schirmförmigen Dolden angeordnet. Pastinaken sind zweijährige Pflanzen, die im ersten Jahr die fleischige Wurzel ausbilden, die wir als Gemüse verwenden. Im zweiten Jahr entwickeln sie den Blütenstand mit den typischen gelblich-weißen Doldenblüten. Die Familie der Doldenblütler ist besonders reich an ätherischen Ölen und anderen bioaktiven Substanzen, was die aromatischen Eigenschaften vieler ihrer Vertreter erklärt. Pastinaken teilen mit ihren Familienmitgliedern ähnliche Anbauansprüche und Eigenschaften.
  12. Wie lange ist die Saison für Pastinaken?
    Die Hauptsaison für Pastinaken in Deutschland erstreckt sich von Oktober bis März, also durch die gesamten Wintermonate. Als typisches Wintergemüse werden sie meist nach den ersten Frösten geerntet, da Kälte ihren Geschmack verbessert - die Stärke wandelt sich in Zucker um, was sie süßer macht. Die Ernte beginnt bereits im späten September und kann sich bei milden Wintern bis in den April hinziehen. Pastinaken sind extrem kälteresistent und können sogar bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Boden verbleiben, ohne Schaden zu nehmen. Dank moderner Lagertechnik und Importe sind sie teilweise auch außerhalb der Saison erhältlich, jedoch ist die Qualität und der Geschmack in der natürlichen Saison am besten. Im Frühjahr und Sommer sind frische Pastinaken kaum verfügbar, da die Pflanzen dann in die Blüte gehen und die Wurzeln holzig werden. Die beste Qualität und den intensivsten Geschmack haben sie von November bis Februar.
  13. Welche historische Bedeutung hatten Pastinaken?
    Pastinaken haben eine faszinierende und lange Geschichte als Nahrungsmittel. Bereits in der Antike schätzten Griechen und Römer sie nicht nur als Nahrung, sondern auch als Heilpflanze. Im Mittelalter waren Pastinaken ein absolutes Grundnahrungsmittel in Europa und wurden in Klostergärten systematisch angebaut. Sie waren so wichtig, dass Kaiser Karl der Große ihren Anbau in seinem 'Capitulare de villis' vorschrieb. Jahrhundertelang galten sie als eines der wichtigsten Wintergemüse, da sie gut lagerfähig waren und in der kalten Jahreszeit wichtige Nährstoffe lieferten. Mit der Einführung der Kartoffel aus Amerika im 18. Jahrhundert begann jedoch ihr Niedergang - die Kartoffel war ertragreicher und vielseitiger verwendbar. In der Folge verschwanden Pastinaken weitgehend von den Tellern und gerieten in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahrzehnten erleben sie eine Renaissance als wiederentdecktes, traditionelles Gemüse in der gehobenen Küche und gesunden Ernährung.
  14. Können Pastinaken roh gegessen werden?
    Ja, Pastinaken können durchaus roh verzehrt werden und sind in roher Form sogar besonders nährstoffreich. Roh haben sie einen knackigen Biss und einen milden, leicht süßlichen Geschmack mit nussigen Nuancen. Sie eignen sich hervorragend für Salate, wo sie fein geraspelt oder in dünne Streifen geschnitten eine interessante Textur und Geschmacksnote beifügen. Besonders in Kombination mit Äpfeln, Nüssen und einem leichten Dressing entfalten sie ihr Aroma optimal. Als Rohkost-Sticks sind sie ein gesunder Snack und können wie Karotten geknabbert werden. Beim rohen Verzehr bleiben alle hitzeempfindlichen Vitamine wie Vitamin C vollständig erhalten. Die Schale kann bei jungen, zarten Pastinaken mitgegessen werden, sollte aber gründlich gewaschen werden. Ältere oder größere Exemplare sollten geschält werden, da die Schale dann manchmal bitter schmecken kann. Für Salate empfiehlt es sich, sie kurz in Zitronenwasser zu legen, damit sie nicht braun werden.
  15. Wie lagert man Pastinaken richtig?
    Die richtige Lagerung von Pastinaken ist entscheidend für ihre Haltbarkeit und Qualität. Am besten bewahrt man sie im Gemüsefach des Kühlschranks auf, wo sie bei etwa 0-2°C und hoher Luftfeuchtigkeit bis zu zwei Wochen frisch bleiben. Wichtig ist es, das Laub vor der Lagerung zu entfernen, da es der Wurzel Feuchtigkeit entzieht. Ein bewährter Trick ist, die Pastinaken in ein feuchtes Tuch zu wickeln oder in einen gelöcherten Plastikbeutel zu legen - so trocknen sie nicht aus. Bei Zimmertemperatur halten sie nur wenige Tage, werden dann weich und verlieren an Geschmack. Pastinaken sollten nicht in der Nähe von Äpfeln oder anderen ethylenproduzierenden Früchten gelagert werden, da sie sonst schneller altern. In einem kühlen, dunklen Keller können sie in feuchtem Sand eingeschlagen mehrere Monate gelagert werden. Angeschnittene Pastinaken gehören in den Kühlschrank und sollten binnen 2-3 Tagen verbraucht werden.
  16. Können Pastinaken eingefroren werden?
    Ja, Pastinaken lassen sich sehr gut einfrieren und sind eine praktische Methode, um sie länger haltbar zu machen. Vor dem Einfrieren sollten sie geschält und in gleichmäßige Stücke geschnitten werden. Für die beste Qualität empfiehlt sich ein kurzes Blanchieren: Die Pastinakenstücke für 2-3 Minuten in kochendes Wasser geben, dann sofort in Eiswasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Dieser Prozess stoppt Enzyme, die zu Geschmacks- und Farbveränderungen führen können. Nach dem Abkühlen können sie portionsweise in Gefrierbeutel verpackt werden. Richtig vorbereitet halten sich gefrorene Pastinaken bis zu 10 Monate im Gefrierfach. Sie können direkt aus dem Gefrorenen gekocht oder gedämpft werden, ohne vorheriges Auftauen. Für Suppen und Eintöpfe sind gefrorene Pastinaken besonders praktisch. Die Konsistenz wird nach dem Auftauen etwas weicher, weshalb sie sich besonders für pürierte Gerichte und nicht für knackige Zubereitungen eignen.
  17. Sind Pastinaken wirklich so gesund wie behauptet wird?
    Ja, Pastinaken sind tatsächlich sehr gesund und die positiven Aussagen über ihre Nährstoffe sind wissenschaftlich belegt. Sie enthalten beachtliche Mengen an Ballaststoffen, die nachweislich die Verdauung fördern, den Cholesterinspiegel senken und für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Der hohe Vitamin C-Gehalt stärkt nachweislich das Immunsystem, während Folsäure essentiell für Zellbildung und Blutproduktion ist. Das reichlich enthaltene Kalium unterstützt Herzfunktion und Blutdruckregulation. Studien zeigen, dass die enthaltenen Antioxidantien wie Falcarinol entzündungshemmende Eigenschaften haben und vor Zellschäden schützen können. Mit nur 75 Kalorien pro 100g sind sie kalorienarm und praktisch fettfrei, was sie zu einem idealen Gemüse für Gewichtsmanagement macht. Die komplexen Kohlenhydrate liefern nachhaltige Energie ohne starke Blutzuckerschwankungen. Besonders bemerkenswert ist ihre Rolle als präbiotische Nahrung für gesunde Darmbakterien, was die Darmgesundheit fördert.
  18. Wann haben Pastinaken in Deutschland Saison?
    In Deutschland haben Pastinaken ihre Hauptsaison von Oktober bis März, also während der gesamten Wintermonate. Die Ernte beginnt bereits im späten September nach den ersten Frösten, da Kälteeinwirkung den Geschmack der Wurzeln deutlich verbessert - Stärke wird in Zucker umgewandelt, was sie süßer und aromatischer macht. Pastinaken sind extrem kälteresistent und können problemlos im Boden überwintern, ohne Frostschäden zu erleiden. Die beste Qualität haben sie von November bis Februar, wenn sie ihre vollständige Reife erreicht haben. Je nach Witterung kann sich die Saison bis in den April hinziehen. Außerhalb der natürlichen Saison sind sie hauptsächlich als Lagerware oder Importware verfügbar, jedoch ist dann Geschmack und Nährstoffgehalt meist geringer. Regional angebaute Pastinaken aus Deutschland sind nicht nur frischer, sondern haben auch kürzere Transportwege und damit eine bessere Ökobilanz. Im Sommer sind frische deutsche Pastinaken praktisch nicht erhältlich, da die Pflanzen dann blühen und die Wurzeln holzig werden.
  19. Was ist der Unterschied zwischen Pastinake und Hammelmöhre?
    Pastinake und Hammelmöhre sind tatsächlich zwei verschiedene Bezeichnungen für dieselbe Pflanzenart (Pastinaca sativa). 'Hammelmöhre' ist ein traditioneller deutscher Volksname für die Pastinake, der regional verwendet wird und auf die historische Verwendung als Tierfutter hinweist. Weitere synonyme Bezeichnungen sind Hirschmöhre, weiße Möhre oder Knollenpastinake. Der Name 'Hammelmöhre' kann manchmal Verwirrung stiften, da er durch das Wort 'Möhre' eine Verwandtschaft zu Karotten suggeriert. Obwohl beide zur Familie der Doldenblütler gehören, sind es botanisch unterschiedliche Arten. Alle diese Namen bezeichnen jedoch dieselbe cremefarbene, süßlich-nussig schmeckende Wurzel. In modernen Zeiten wird meist der Begriff 'Pastinake' verwendet, während traditionelle Namen wie 'Hammelmöhre' eher in ländlichen Gebieten oder in der älteren Generation gebräuchlich sind. Beim Kauf sollte man sich nicht von unterschiedlichen Namen verwirren lassen - es handelt sich immer um dasselbe vielseitige Wurzelgemüse.
  20. Wie unterscheidet sich Pastinake von anderen Wurzelgemüsen wie Sellerie?
    Pastinaken unterscheiden sich deutlich von anderen Wurzelgemüsen wie Sellerie in mehreren wichtigen Aspekten. Geschmacklich haben Pastinaken eine mild-süßliche, nussige Note, während Knollensellerie einen intensiv-würzigen, fast medizinischen Geschmack aufweist. Optisch sind Pastinaken cremeweiß und konisch geformt, Sellerie hingegen ist meist rund und bräunlich mit vielen Wurzelansätzen. Bei der Konsistenz werden Pastinaken beim Kochen samtiger und cremiger, Sellerie behält mehr Struktur. Nutritiv enthalten Pastinaken mehr natürliche Zucker und weniger Natrium als Sellerie, dafür mehr Ballaststoffe. In der Küche sind Pastinaken vielseitiger einsetzbar - sie funktionieren sowohl in süßen als auch herzhaften Gerichten, während Sellerie hauptsächlich herzhaft verwendet wird. Pastinaken können roh gut gegessen werden, Sellerie ist roh oft zu intensiv im Geschmack. Bei der Lagerung sind Pastinaken unkomplizierter und länger haltbar. Beide gehören zwar zur Familie der Doldenblütler, haben aber völlig unterschiedliche Verwendungszwecke und Geschmacksprofile.
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