Tomaten richtig pflanzen

Tomaten richtig pflanzen

Langsam wird es eng auf der Fensterbank. Aus den winzigen Samenkörnern sind große, kräftige Jungpflanzen geworden, die nur darauf warten im Garten weiterzuwachsen. Doch auch wenn die Fensterbank manchmal einem kleinen Dschungel gleicht, sollten Sie nicht voreilig auspflanzen. Schon ab Temperaturen von unter 5 °C erleiden die Tomaten einen Wachstumsschock. Das heißt, sie stellen für mindestens zwei Wochen das Wachstum ein, damit wäre der Vorteil der frühen Anzucht dahin. Warten Sie also besser geduldig ab, bis die Eisheiligen vorüber sind.

Die Eisheiligen – Pflanze nie vor der kalten Sophie!

Die Eisheiligen sind eigentlich Namenstage von christlichen Heiligen im Mai und um genau diese ranken sich zahlreiche Bauernregeln, die besagen, dass an diesen Tagen die letzten Nachtfröste zu erwarten sind.

Nicht immer gibt es Bodenfrost zu den Eisheiligen, manchmal sind es sogar Hitzetage, die genau auf diesen Zeitraum fallen. Trotzdem sollten Sie sich nicht von den angenehm hohen Temperaturen Anfang Mai verführen lassen, ihre Pflanzen auszusetzen. Durchschnittlich gibt es immer noch ein bis zwei Frosttage im Mai. Da mag die alte Bauernregel aus dem Mittelalter nicht immer stimmen, grundsätzlich ist es dennoch keine schlechte Faustregel erst nach den Eisheiligen Mitte Mai auszupflanzen. Wenn allerdings der Wetterbericht sommerlich Temperaturen verkündet, spricht nicht dagegen, es in diesem Jahr auch früher zu tun.

Der ideale Standort: Gewächshaus, Tomatendach oder Freiland?

Über diese Frage wird unter Hobbygärtnern trefflich gestritten. Tatsächlich kommt es immer darauf an und jede Möglichkeit hat ihre Vor- und Nachteile.

Gewächshaus

Ein gut isoliertes Gewächshaus ist der Traum vieler Gartenbesitzer und eignet sich perfekt für den Anbau von Tomaten. Sie können schon ab Mitte April Tomaten pflanzen und diese ggf. mit einem Frostwächter schützen. Später im Jahr stehen die Tomaten geschützt vor Wind und Wetter, wachsen schnell und bringen viele Früchte hervor.

Nachteilig ist, dass das Gewächshaus regelmäßig gelüftet werden muss und an sehr heißen, sonnigen Tagen kann es vorkommen, dass es schlichtweg zu heiß wird im Gewächshaus. Dann muss ausreichend gegossen werden und ein Schattiernetz kann darübergelegt werden. Außerdem fühlen sich einige Schädlinge wie die Weiße Fliegen, Thrips und Spinnmilben sehr wohl, auch Pilzkrankheiten wie falscher und echter Mehltau kommen im Gewächshaus gehäuft vor.

Tomatendach

Ein Tomatendach soll die Vorteile vom Freilandanbau und Gewächshaus vereinen. Je nach Bauart besteht das Tomatendach nur aus dem Dach oder hat noch ein, zwei oder drei hohe oder halbhohe Seitenwände. Die Tomaten stehen geschützt vorm Regen und wenn Seitenwände eingezogen sind, dann bringt das Tomatendach zusätzlich Schutz vor Wind. Durch die offene Bauweise ist stets für ausreichend Luftzirkulation gesorgt, was der Gesundheit der Tomaten zugutekommt.

Freiland

Der Freilandanbau ist mit dem geringsten Aufwand verbunden. Teilweise werden die Pflanzen von Regenwasser versorgt und es muss nichts extra gebaut werden. Doch genau das Regenwasser ist der größte Feind der Tomate. Nasse Blätter fördern die Ausbreitung der gefürchteten Kraut- und Braunfäule, die durch den Erreger Phytophtora infestans ausgelöst wird.

Der Erreger gehört zu den sogenannten Eipilzen Oomycota und kann die Tomatenpflanze nur infizieren, wenn freies Wasser auf den Blättern vorhanden ist. Solange die Pflanze nicht nass ist, ist der Erreger nicht in der Lage die Schutzschicht zu durchdringen.

In Jahren mit viel Niederschlag kann die Krankheit so schlimm wüten, dass die komplette Ernte verloren geht. Möchten Sie trotzdem ins Freiland pflanzen, sollten Sie einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Tomaten im Freiland: so klappt es!

Mit diesen Tipps kommen Sie auch im Freiland zu einer reichen Tomatenernte.

1. Schnell wieder trocken!

Zunächst einmal sollten Sie einen recht windigen Standort wählen, so ist sichergestellt, dass der Regen möglichst schnell abtrocknet. Ziehen Sie sie Tomaten an Stäben und geizen Sie regelmäßig aus, auch das fördert schnelles Abtrocknen.

2. Die richtige Sorte

Wählen Sie robuste Tomatensorten aus. Mittlerweile gibt es sehr widerstandsfähige Tomatensorten. Leider zeichnen sich diese oft durch einen mittelmäßigen Geschmack aus. Hier ist die Sorte „Primabella“ zu empfehlen, sie hat sehr gute Resistenz und ist schmackhaft. Vor allem Fleischtomaten sind oftmals sehr anfällig für Braunfäule. Gut geeignet fürs Freiland sind die sogenannten Wildtomaten, diese Sorten haben meist kleine rote oder gelbe Früchte und schmecken hervorragend. Die Wildtomaten wachsen als Busch und müssen nicht ausgegeizt werden. Die Sorte „Rote Murmel“ hat sich besonders bewährt.

3. Mulch schützt gegen Spritzwasser

Wenn der Regen auf ausgetrockneten Boden trifft, dann spritzen die Tropfen an die unteren Blätter der Tomaten. Um die Kraft der herabfallenden Tropfen zu bremsen, empfiehlt sich eine schützende Mulchschicht um die Tomate herum. So werden die Blätter von unten geschützt.

4. Richtig Düngen

Achten Sie bei der Düngung auf ein ausgewogenes Maß von Stickstoff, Phosphor und Kalium. Seien Sie verhalten mit der Stickstoffdüngung und setzen Sie auch eine phosphor- und kaliumbetonte Düngung. Das kurbelt die Fruchtbildung an und verstärkt die pflanzeneigene Abwehr. Zu viel Stickstoff macht das Gewebe weich und krankheitsanfällig.

Tomaten einpflanzen

Ist der Standort gewählt, geht es ans einpflanzen. Entfernen Sie die untersten Blätter und graben Sie ein tiefes Loch. Die Tomate kann deutlich tiefer gesetzt werden, als sie im Topf steht, die Blätter sollten aber mindestens 10 cm über dem Boden stehen.

Setzen Sie die Tomatenpflanze schräg in das Pflanzloch und schütten Sie das Loch zu. Leicht andrücken und Mulch rundherum verteilen. Kräftig angießen und je nach Sorte direkt an einem Stab hoch leiten.

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