Brokkolisamen: Ein Superfood aus Ihrem Garten

Brokkoli ist eine Zuchtform des Gemüsekohls. Er stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird botanisch als Brassica oleracea var. italica bezeichnet. Wie beim Blumenkohl und dem Romanesco werden beim Brokkoli die Blütenknospen geerntet und gegessen.

Es gibt zwei verschiedene Brokkoli-Typen. Die ursprünglichere Form ist der Sprossenkohl, Spargelkohl oder Spear-Brokkoli. Er hat einen mehrtriebigen Blütenstand, bei dem die einzelnen, lockeren Röschen auf langen Stiele sitzen und nach und nach reif werden. Manchmal wird dieses Gemüse auch als Brokkolini bezeichnet. Durch gezielte Selektion wurde der heute bekanntere Kopfbrokkoli oder Crown-Brokkoli gezüchtet. Er hat einen kompakten, unverzweigten Hauptspross, der in einem Stück geerntet wird. Brokkoli ist in der Kultur weniger anspruchsvoll als Blumenkohl.

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Brokkoli aussäen und pflanzen

Brokkoli wird wie Kopfkohl in Anzuchtplatten oder kleinen Töpfen angezogen. Die Aussaattiefe beträgt 0,5 bis 1 cm. Bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 °C keimt die Saat innerhalb von 7 bis 14 Tagen. Die Sämlinge entwickeln sich gut bei Temperaturen von 8 bis 14 °C. Ist es wärmer, werden sie schnell sehr lang und hinfällig. Je wärmer es ist, desto größer ist ihr der Lichtbedarf. Bei der Pflanzung wird der Topfballen ganz in die Erde eingesetzt und mit 1 cm Erde abgedeckt. Die tiefe Pflanzung fördert die Wurzelbildung und die Standfestigkeit. Ein nährstoffreicher, nicht zu leichter, gut mit Wasser versorgter Boden ist ideal für den Brokkoli-Anbau.

Je nach Aussaat- und Pflanzzeit kann Brokkoli als Vorkultur (Ernte ab Mitte Mai), Hauptkultur oder Nachkultur (Pflanzung ab Ende Juni) angebaut werden. Die Anzuchtdauer von der Aussaat bis zur kräftigen, abgehärteten Brokkoli-Jungpflanze beträgt im Frühjahr viereinhalb Wochen und im Sommer dreieinhalb Wochen.

Im Frühanbau kann ab Mitte März im Freien unter Vlies und Folie ausgepflanzt werden. Für den frühen Anbau geeignete Brokkoli-Sorten können Sie bereits Anfang Februar vorziehen, wenn Sie in ihrer Region ein geeignetes Klima und ab Anfang März ein freies Beet zur Verfügung haben. Für den Herbstanbau werden die Jungpflanzen zwischen Ende Juni und Anfang August gepflanzt. Die spätesten Sätze für die Ernte bis Mitte November werden Anfang Juli ausgesät werden.

Brokkoli brauchen im Beet viel Platz. Er wird im mit einem Abstand von 50 mal 50 cm gesetzt. Das Gewicht der erntereifen Köpfe ist abhängig von der Sorte der Witterung und der Nährstoffversorgung und liegt zwischen 250 und 700 g.

Sortenwahl bei Brokkoli

Kopfbrokkoli soll eine möglichst kompakte, dunkelgrüne oder blaugrüne Krone mit einheitlichen Blütenknospen bilden. Bei guten Sorten durchwachsen keine Blätter den Kopf und die Strünke werden nicht hohl. Wertvoll für den Anbau sind Züchtungen mit Widerstandskraft gegen Falschen Mehltau und Bodenpilze. Für den Sommeranbau sind nur hitzetolerante Sorten geeignet.

Es werden nach der Kulturdauer von der Pflanzung bis zu Ernte vier Reifegruppen unterschieden: früh (60 bis 65 Tage), mittelfrüh (66 bis 75 Tage), mittelspät (76 bis 90 Tage) und spät (mehr als 90 Tage). Brokkoli hat nur ein sehr enges Erntefenster von wenigen Tagen. Darum sollten Sie ihre Sortenwahl so treffen bzw. die Anzucht so planen, dass der Erntezeitraum nicht in die Zeit ihres Sommerurlaubs fällt. F1-Hybriden reifen sehr einheitlich und die Pflanzen eines Satzes können innerhalb von 14 Tagen alle gleichzeitig geerntet werden. Das ist ein großer Vorteil, wenn Sie größere Mengen Brokkoli auf einmal verarbeiten oder konservieren möchten. Außerdem können Sie den Erntezeitpunkt gut vorausplanen und die Beete schnell für die Nachkultur vorbereiten.

Samenfeste Sorten entwickeln sich weniger gleichmäßig und müssen über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen nach und nach geerntet werden. Dadurch haben Sie im Sommer über längere Zeit immer wieder kleinere Mengen Brokkoli, die sich besser sofort verbrauchen lassen. Der Nachteil ist, dass das Beet erst später für eine andere Gemüsekultur frei wird.

Vom Sprossenbrokkoli gibt es Sorten mit grünen und mit violetten Knospen. Bei ihnen reifen die einzelnen Stängel nacheinander und müssen an mehreren Tagen abgeerntet werden. Neuere Sorten haben einheitlichere Triebe und reifen gleichmäßiger.

Brokkoli ernten

Die Entwicklung der Knospe beginnt drei bis vier Wochen nach der Pflanzung. Niedrige Temperaturen von 7 bis 14 °C fördern den Ansatz der Blütenknospen. Bei hohen Temperaturen im Sommer entwickeln sich die Blütenansätze später und langsamer. Die Pflanzen bilden dann mehr Blattmasse.

Brokkoli hat seine Erntereife erreicht, wenn die Blütenknospen alle voll entwickelt sind. Jetzt müssen Sie die Köpfe schneiden, bevor sich die Blüten strecken und blühen. Der richtige Erntezeitpunkt ist bei Brokkoli entscheidend für die Qualität. Entwickeln sich die Blüten zu weit, geht der feine Geschmack verloren. Der Zeitraum vom Erreichen der Erntereife bis zum Einsetzen der Blüte wird als Erntefenster bezeichnet. Je langsamer sich die Knospe entwickelt, desto größer ist das Erntefenster. Es ist abhängig von der Sorte und der Witterung und kann zwischen 3 und 7 Tagen liegen.

Pro Quadratmeter können Sie zwischen 1 und 5 Kilogramm Brokkoli im Hausgarten ernten. Wird nur die Hauptknospe herausgeschnitten und die Pflanze bleibt stehen, dann treiben kleine Seitentriebe neu aus. Sie ergeben nach einigen Wochen eine zweite, kleinere Ernte.

Tipp: Um das volle Aroma und die Nährstoffe von Brokkolisamen zu genießen, versuchen Sie, sie roh in Salaten zu verwenden oder sie schonend zu garen. Übermäßiges Kochen kann wichtige Nährstoffe zerstören.

Brokkolisamen: Ein Superfood für Ihren Garten

Brokkolisamen sind ein wunderbares Gemüse, das in vielen Gärten auf der ganzen Welt angebaut wird. Sie gehören zur Familie der Kreuzblütlergewächse und sind bekannt für ihren hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen wie Sulforaphan.

Der Anbau von Brokkolisamen ist relativ einfach und erfordert keine speziellen Kenntnisse oder Ausrüstungen. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können Sie eine reiche Ernte an köstlichem Brokkoli genießen.

Anbau von Brokkolisamen

Brokkolisamen werden hauptsächlich in Italien und südlichen Ländern angebaut. Sie können in verschiedenen Bodentypen gedeihen, bevorzugen jedoch einen gut durchlässigen, fruchtbaren Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0.

Die Samen sollten in Reihen gesät werden, wobei zwischen den Reihen ein Abstand von etwa 30 cm eingehalten wird. Die Pflanzen benötigen viel Sonnenlicht, daher ist ein sonniger Standort ideal.

Ernte und Verwendung

Brokkolisamen sind bereit zur Ernte, wenn die Köpfe fest und kompakt sind. Sie sollten geerntet werden, bevor die einzelnen Blüten zu blühen beginnen. Nach der Ernte können die Köpfe gekühlt und bis zu einer Woche aufbewahrt werden.

Brokkolisamen können in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden, einschließlich Salaten, Smoothies, auf Nudeln oder als Snacks. Sie können auch gekeimt werden, um Sprossen zu erzeugen, die ebenfalls essbar sind.

Gesundheitliche Vorteile

Brokkolisamen sind reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Sie haben eine krebshemmende Wirkung und stärken das Immunsystem. Es wird empfohlen, Brokkoli roh zu verzehren oder schonend zu garen, um die Nährstoffe zu erhalten.

Eine Dosierung von ca. 0,36 mg Sulforaphan pro Kilogramm Körpergewicht ist sinnvoll. Übermäßiger Verzehr von Senfölen im Brokkoli kann die Schilddrüse belasten.

Brokkolisamen sind ein wertvolles Gemüse, das in vielen Gärten auf der ganzen Welt angebaut wird. Sie sind bekannt für ihren hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Der Anbau von Brokkolisamen ist einfach und erfordert keine speziellen Kenntnisse. Mit der richtigen Pflege können Sie eine reiche Ernte an köstlichem Brokkoli genießen, der in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden kann.

Brokkolisamen sind ein vielseitiges und nährstoffreiches Gemüse, das in jedem Garten einen Platz finden sollte. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können Sie eine reiche Ernte genießen und die vielen gesundheitlichen Vorteile dieses Superfoods nutzen.

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