Genoveser Basilikum: Anbau und Pflege im Garten

Genoveser Basilikum: Königliche Würze für Ihren Garten

Lassen Sie uns eintauchen in die Welt des Genoveser Basilikums und erkunden, wie Sie dieses aromatische Kraut optimal in Ihrem Garten kultivieren können.

Basilikum-Basics: Wissenswertes für Hobbygärtner

  • Genoveser Basilikum gilt als die klassische Sorte für die Zubereitung von Pesto
  • Es bevorzugt sonnige, warme Standorte im Garten
  • Die Aussaat erfolgt ab April, die Ernte erstreckt sich von Juni bis Oktober
  • Hervorragend geeignet für Mischkulturen, besonders mit Tomaten und Paprika

Die kulinarische Bedeutung von Genoveser Basilikum

Unter den Basilikumsorten genießt das Genoveser Basilikum einen besonderen Stellenwert. Seine großen, saftigen Blätter bilden die Grundlage für das berühmte Pesto alla Genovese. Der intensive, würzige Geschmack mit einer subtilen Pfeffernote macht es zu einem Schlüsselgewürz in der mediterranen Küche. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Urlaub in Ligurien, wo mir der Unterschied zwischen frischem Genoveser Basilikum und dem aus dem Supermarkt wie Tag und Nacht vorkam.

Neben seiner Verwendung in Pesto eignet sich Genoveser Basilikum hervorragend für Salate, Tomatengerichte und als aromatischer Pizzabelag. Seine ätherischen Öle entfalten sich am besten, wenn man die Blätter kurz vor dem Servieren zerrupft und über das warme Gericht streut - ein kleiner Trick, den ich oft in meiner Küche anwende.

Die Vorteile der Mischkultur im Garten

Mischkultur bietet weitaus mehr als nur Platzersparnis im Garten. Es geht vielmehr darum, ein natürliches Gleichgewicht zu schaffen. Beim Anbau von Genoveser Basilikum in Mischkultur können Sie von mehreren Vorteilen profitieren:

  • Natürlicher Pflanzenschutz: Der intensive Duft des Basilikums vertreibt viele Schädlinge
  • Effiziente Bodennutzung: Verschiedene Pflanzen erschließen unterschiedliche Bodenschichten
  • Gegenseitige Wachstumsförderung: Manche Pflanzen unterstützen sich im Wachstum
  • Gesteigerte Biodiversität: Eine größere Vielfalt lockt nützliche Insekten an

In meinem eigenen Garten habe ich beobachtet, dass Tomaten neben Basilikum nicht nur aromatischer schmecken, sondern auch weniger von Blattläusen befallen werden. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Pflanzen voneinander profitieren.

Genoveser Basilikum: Sortenmerkmale und Anbauanforderungen

Charakteristika der Sorte

Das Genoveser Basilikum (Ocimum basilicum 'Genovese') zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Große, löffelförmige Blätter mit glatter Oberfläche
  • Intensives, würziges Aroma mit einer Nuance von Süße
  • Wuchshöhe zwischen 30 und 60 cm
  • Buschiger, kompakter Wuchs

Die Pflanze bildet kleine weiße oder hellviolette Blüten, die ebenfalls essbar sind und sich wunderbar als Dekoration eignen.

Optimaler Standort und Bodenbeschaffenheit

Für ein optimales Wachstum benötigt Genoveser Basilikum:

  • Einen sonnigen bis halbschattigen Standort
  • Eine windgeschützte Lage
  • Nährstoffreichen, lockeren Boden
  • Gute Drainage zur Vermeidung von Staunässe

Der pH-Wert des Bodens sollte idealerweise zwischen 6,0 und 7,5 liegen. Ein Tipp aus meiner langjährigen Erfahrung: Das Untermischen von etwas Sand unter die Gartenerde verbessert die Drainage erheblich und fördert das Wachstum.

Klimatische Bedingungen

Genoveser Basilikum ist wärmeliebend und frostempfindlich. Es gedeiht am besten unter folgenden Bedingungen:

  • Temperaturen zwischen 20°C und 25°C
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Schutz vor kaltem Wind und starkem Regen

In kälteren Regionen empfiehlt sich der Anbau in Töpfen, die bei Bedarf ins Haus geholt werden können. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Töpfe tagsüber nach draußen zu stellen und abends wieder reinzuholen - eine kleine Mühe, die sich in gesunden, kräftigen Pflanzen auszahlt.

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Aussaat und Anzucht von Genoveser Basilikum

Aussaatzeitpunkt und -methoden

Die Aussaat von Genoveser Basilikum kann wie folgt erfolgen:

  • Im Haus ab Februar/März
  • Im Freiland ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)

Für die Voranzucht im Haus säen Sie die Samen in Anzuchtschalen oder kleine Töpfe. Bedecken Sie die Samen nur leicht mit Erde, da es sich um Lichtkeimer handelt. Bei der Direktsaat im Freiland lockern Sie den Boden gründlich auf und ziehen flache Rillen, in die Sie die Samen dünn einstreuen.

Optimale Keimungsbedingungen

Für eine erfolgreiche Keimung sind folgende Bedingungen ideal:

  • Temperatur von 20-25°C
  • Gleichmäßige Feuchtigkeit (nicht zu nass)
  • Heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung

Die Keimung dauert in der Regel 7-14 Tage. Achten Sie darauf, die Erde in dieser Zeit stets leicht feucht zu halten, vermeiden Sie jedoch Staunässe, die den zarten Keimlingen schaden könnte.

Pflege der Jungpflanzen

Sobald die Sämlinge zwei bis drei echte Blätter entwickelt haben, können Sie sie pikieren:

  • Vorsichtig aus der Anzuchtschale nehmen
  • In einzelne Töpfe oder direkt ins Freiland setzen
  • Abstand zwischen den Pflanzen: etwa 20-25 cm

Jungpflanzen benötigen regelmäßige, aber mäßige Bewässerung. Vermeiden Sie es, die Blätter zu befeuchten, um Pilzerkrankungen vorzubeugen. Ein bewährter Trick aus meiner Praxis: Ich stelle die Töpfe in Unterteller und gieße von unten. So bleiben die Blätter trocken und die Wurzeln erhalten dennoch ausreichend Wasser.

Mit diesen Grundlagen sind Sie bestens gerüstet, um Ihr eigenes Genoveser Basilikum anzubauen. Die Pflege und Ernte dieser aromatischen Kräuter wird Ihnen nicht nur Freude bereiten, sondern auch Ihre Küche mit frischen, mediterranen Aromen bereichern. Genießen Sie den Prozess und lassen Sie sich von den Düften und Geschmäckern Ihres selbst gezogenen Basilikums verzaubern!

Pflege von Genoveser Basilikum: Ihr Kräuterschatz im Fokus

Genoveser Basilikum ist zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, dennoch gibt es einige Aspekte, die beachtet werden sollten, damit es sich prächtig entfalten kann. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen.

Bewässerung und Feuchtigkeit: Der Schlüssel zum Erfolg

Basilikum bevorzugt es feucht, aber nicht durchnässt. Ein häufiger Irrtum ist es, die Pflanze zu großzügig zu gießen. Es hat sich bewährt, morgens zu wässern und zwar nur dann, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Staunässe kann problematisch sein und führt nicht selten zu Wurzelfäule.

Düngung und Nährstoffbedarf: Weniger ist oft mehr

Interessanterweise benötigt Basilikum nicht übermäßig viele Nährstoffe. Ein guter Start mit nährstoffreicher Erde reicht häufig schon aus. Falls Sie düngen möchten, empfiehlt es sich, dies sparsam alle zwei bis drei Wochen mit einem flüssigen Kräuterdünger zu tun. Zu viel des Guten führt hier zu schnellem, aber geschmacksarmem Wachstum - was ja nicht Sinn der Sache ist.

Beschneiden und Formgebung: Der Weg zum buschigen Wuchs

Regelmäßiges Beschneiden fördert einen buschigen Wuchs und verhindert, dass das Basilikum in die Höhe schießt. Es hat sich bewährt, die Spitzen oberhalb eines Blattpaares abzuzwicken, sobald die Pflanze etwa 15 cm hoch ist. Dies regt die Verzweigung an. Blütenknospen sollten entfernt werden, es sei denn, Sie möchten Samen gewinnen.

Überwinterung: Eine Herausforderung, die sich lohnen kann

Obwohl Basilikum eigentlich einjährig ist, lässt es sich mit etwas Geschick durchaus überwintern. Es empfiehlt sich, die Pflanze an einen hellen, warmen Ort (mindestens 18°C) zu stellen und das Gießen zu reduzieren. Welke Blätter sollten regelmäßig entfernt werden. Die Überwinterung bleibt jedoch oft ungewiss - manchmal gelingt sie, manchmal leider nicht.

Ernte und Verwendung: Das Beste aus Ihrem Basilikum herausholen

Optimaler Erntezeitpunkt: Frische macht den Unterschied

Die Ernte gelingt am besten morgens, nachdem der Tau getrocknet ist, aber bevor die Mittagshitze einsetzt. Zu diesem Zeitpunkt sind die ätherischen Öle am konzentriertesten. Mit der Ernte sollte begonnen werden, wenn die Pflanze etwa 15 cm hoch ist und mindestens sechs Blattpaare aufweist.

Erntemethoden für maximales Aroma

Es bietet sich an, einzelne Blätter von oben nach unten abzuzupfen oder ganze Triebspitzen oberhalb eines Blattpaares zu schneiden. Die Verwendung sauberer, scharfer Scheren ist ratsam, um die Pflanze nicht zu beschädigen. Es sollte nie mehr als ein Drittel der Pflanze auf einmal geerntet werden, damit sie sich erholen kann.

Konservierung und Lagerung: Basilikum-Vorrat für kältere Tage

Frisches Basilikum hält sich im Kühlschrank nur wenige Tage. Für eine längere Haltbarkeit gibt es mehrere bewährte Methoden:

  • Einfrieren: Die Blätter hacken und in Eiswürfelbehältern mit etwas Wasser oder Öl einfrieren.
  • Trocknen: Kleine Bündel binden und kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort aufhängen.
  • Öl: Basilikum mit Olivenöl pürieren und in Eiswürfelbehälter zum Einfrieren füllen.

Verwendung in der Küche: Vielfältige Möglichkeiten

Natürlich ist Pesto alla Genovese der Klassiker schlechthin, doch Basilikum lässt sich vielseitig einsetzen. Hier einige Anregungen:

  • Basilikum-Limonade: Einige Blätter im Mörser zerdrücken und zur Limonade geben - erfrischend anders!
  • Basilikum-Butter: Gehacktes Basilikum unter weiche Butter mischen - hervorragend zu gegrilltem Fleisch.
  • Tomaten-Basilikum-Salat: Simpel, aber unschlagbar lecker.
  • Basilikum-Eis: Ein überraschendes Dessert, das Gäste sicher beeindrucken wird.

Mit diesen Hinweisen zur Pflege, Ernte und Verwendung steht dem Genuss Ihres selbst gezogenen Genoveser Basilikums nichts mehr im Wege. Scheuen Sie sich nicht, ein wenig zu experimentieren - jeder Garten ist einzigartig, und mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, was dem eigenen Basilikum am besten bekommt.

Mischkultur mit Genoveser Basilikum: Ein Fest der Vielfalt im Garten

Genoveser Basilikum ist nicht nur ein Genuss für die Küche, sondern auch ein Segen für den Garten. Durch kluge Kombinationen mit anderen Pflanzen können wir die Gesundheit und Erträge unseres grünen Reichs deutlich steigern. In meinem eigenen Garten habe ich über die Jahre beobachtet, wie das Basilikum regelrecht aufblüht, wenn es in guter Gesellschaft wächst.

Das Geheimnis der Mischkultur

Die Mischkultur nutzt die Tatsache, dass bestimmte Pflanzen sich gegenseitig unterstützen. Es geht darum, Platz, Nährstoffe und natürliche Abwehrkräfte optimal zu nutzen. Genoveser Basilikum ist wie geschaffen für diese Methode - es versteht sich mit vielen Gemüse- und Kräuterarten blendend.

Was Basilikum davon hat

In der Mischkultur profitiert unser Basilikum gleich mehrfach:

  • Die Nachbarn schützen den Boden
  • Ein Duft-Cocktail hält Schädlinge fern
  • Verschiedene Wurzeltiefen sorgen für beste Nährstoffversorgung
  • Mehr Bestäuber dank erhöhter Insektenvielfalt

Ich muss sagen, mein Basilikum in Mischkultur sieht nicht nur vitaler aus, es duftet auch intensiver - ein wahres Aromawunder!

Wer passt zu wem?

Die richtigen Partner zu finden, ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Mischkultur mit Genoveser Basilikum.

Gemüse als Kumpel

Tomaten und Paprika sind die Klassiker neben Basilikum. Sie helfen sich gegenseitig: Basilikum verscheucht Schädlinge, die größeren Gemüsepflanzen spenden Schatten. In meinem Garten habe ich entdeckt, dass Zucchini und Basilikum ein Dreamteam sind - die breiten Blätter der Zucchini bieten dem Kraut perfekten Sonnenschutz.

Kräuter-Kumpanei

Petersilie und Basilikum verstehen sich prächtig - ähnliche Ansprüche, aber unterschiedlicher Nährstoffbedarf machen sie zu idealen Nachbarn. Oregano und Thymian passen auch gut dazu, ihre ätherischen Öle verstärken den Schutzschild gegen unerwünschte Gäste.

Blumen als Bodyguards

Ringelblumen und Tagetes sind nicht nur hübsch anzusehen, sie halten auch Schädlinge in Schach. Ein besonderer Tipp aus meinem Garten: Kapuzinerkresse lockt Blattläuse magisch an und hält sie vom Basilikum fern - ein cleverer Schachzug der Natur!

Wer sollte sich aus dem Weg gehen?

Nicht jeder verträgt sich mit Basilikum. Salbei und Rosmarin zum Beispiel sind echte Nährstoff-Egoisten und machen dem Basilikum das Leben schwer. Auch Rucola sollte man nicht direkt daneben setzen, beide ziehen ähnliche Plagegeister an.

Natürlicher Pflanzenschutz durch bunte Vielfalt

Eine durchdachte Mischkultur ist wie eine Gesundheitspolice für unsere Pflanzen - sie stärkt und schützt auf natürliche Weise.

Schädlinge? Nein danke!

Genoveser Basilikum hat eine Aura, die viele Insekten abschreckt. Kombiniert man es mit anderen Duft-Künstlern wie Lavendel oder Minze, entsteht ein regelrechter Schutzwall gegen ungebetene Gäste. In meinem Garten machen Schnecken einen großen Bogen um die Basilikum-Beete - sehr zur Freude meiner anderen Pflanzen!

Krankheiten vorbeugen

Eine bunte Mischkultur ist wie eine Frischekur für den Boden und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen. Die verschiedenen Wurzelsysteme lockern den Boden auf, und Krankheitserreger haben es schwerer, Fuß zu fassen. Ich kann nur sagen: Seit ich auf Mischkultur setze, hat mein Basilikum deutlich weniger Probleme mit Pilzerkrankungen.

Nützlinge willkommen!

Ein vielfältiger Garten ist wie ein Fünf-Sterne-Hotel für Bienen, Hummeln und andere fleißige Bestäuber. Auch Marienkäfer und Florfliegen - die natürlichen Feinde von Blattläusen - fühlen sich hier pudelwohl. So entsteht ganz von selbst ein Gleichgewicht, von dem alle profitieren.

Indem wir Genoveser Basilikum mit den richtigen Partnern zusammenbringen, erschaffen wir nicht nur einen ertragreichen, sondern auch einen ökologisch wertvollen Gartenraum. Ja, die Mischkultur erfordert etwas Planung und Nachdenken. Aber glauben Sie mir, es lohnt sich: gesunde, aromatische Kräuter und ein lebendiger Garten voller Überraschungen sind der Lohn für unsere Mühe. Also, ran an die Schaufel und los geht's!

Kreative Gestaltungsideen für Mischkulturen mit Genoveser Basilikum

Genoveser Basilikum ist ein wahrer Tausendsassa im Garten und lässt sich wunderbar in verschiedene Gartenkonzepte einbinden. Hier ein paar Ideen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert und für gut befunden habe:

Im duftenden Kräutergarten

Unser Genoveser Basilikum fühlt sich in Gesellschaft anderer mediterraner Kräuter wie Thymian, Oregano und Rosmarin pudelwohl. Diese Kräuter mögen ähnliche Standorte und ergänzen sich geschmacklich hervorragend. In meinem Garten habe ich das Basilikum ins Zentrum des Kräuterbeets gesetzt, umringt von niedrigeren Kräutern - ein wahres Aromafest für die Sinne!

Mitten im Gemüsebeet

Basilikum und Tomaten sind wie ein altes Ehepaar - sie bringen das Beste ineinander hervor. Das Basilikum verfeinert nicht nur den Geschmack der Tomaten, sondern hält auch noch lästige Schädlinge fern. Ich pflanze es gerne zwischen die Tomatenreihen. Übrigens profitieren auch Paprika und Auberginen von der guten Nachbarschaft zum Basilikum - ein mediteranes Dreigestirn sozusagen.

Für Balkongärtner: Kübel und Hochbeete

Auch wer keinen Garten hat, muss nicht auf frisches Basilikum verzichten. In Töpfen oder Balkonkästen fühlt sich unser Genoveser Basilikum genauso wohl. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Kombination aus Basilikum, Schnittlauch und Petersilie gemacht - eine kompakte Kräuterecke, die auf jedem Balkon Platz findet. In Hochbeeten gedeiht Basilikum prächtig mit Salaten und Radieschen als Nachbarn.

Wenn's mal nicht so rund läuft: Häufige Probleme und Lösungen

Ungebetene Gäste und Krankheiten

Sollten sich doch mal Blattläuse auf Ihrem Basilikum tummeln, hilft oft schon eine selbstgemachte Schmierseifenlösung. Bei Grauschimmel hat sich in meinem Garten eine bessere Luftzirkulation und zurückhaltenderes Gießen bewährt.

Wenn die Nährstoffe fehlen

Gelbe Blätter sind meist ein Hilferuf nach mehr Stickstoff. Hier kann vorsichtiges Düngen mit einem organischen Flüssigdünger Wunder wirken. Aber Vorsicht: Weniger ist oft mehr, überdüngen Sie Ihr Basilikum nicht!

Wenn das Wetter verrücktspielt

An heißen, trockenen Tagen können die Pflanzen schon mal schlapp machen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, den Boden um die Pflanzen zu mulchen und regelmäßig, aber mit Augenmaß zu gießen.

Genoveser Basilikum: Der Alleskönner in Ihrem Garten

Die Mischkultur mit Genoveser Basilikum ist ein wahres Wundermittel im Garten. Es verbessert nicht nur den Geschmack seiner Nachbarn, sondern fördert auch deren Gesundheit und Wachstum. Die ätherischen Öle des Basilikums sind wie ein natürliches Insektenspray - sie halten viele Schädlinge fern und locken gleichzeitig nützliche Insekten an.

Ich kann Sie nur ermutigen, in Ihrem eigenen Garten zu experimentieren. Ob im Kräuterbeet, zwischen Gemüsepflanzen oder in Kübeln auf dem Balkon - Genoveser Basilikum zeigt sich erstaunlich anpassungsfähig. Beobachten Sie, welche Pflanzennachbarn besonders gut gedeihen und passen Sie Ihre Mischkultur entsprechend an. Mit der Zeit werden Sie Ihre ganz persönliche Basilikum-Traumkombination finden und sich an gesunden Pflanzen und aromatischen Ernten erfreuen können. Glauben Sie mir, es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als die Früchte seiner eigenen grünen Experimente zu ernten!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was zeichnet Genoveser Basilikum im Vergleich zu anderen Basilikumsorten aus?
    Genoveser Basilikum (Ocimum basilicum 'Genovese') ist die klassische Sorte für die Zubereitung von Pesto alla Genovese und zeichnet sich durch besondere Merkmale aus. Die Pflanze bildet große, löffelförmige Blätter mit glatter Oberfläche, die ein intensives, würziges Aroma mit einer subtilen Pfeffernote und einer Nuance von Süße entwickeln. Im Vergleich zu anderen Basilikumsorten erreicht Genoveser Basilikum eine Wuchshöhe zwischen 30 und 60 cm und zeigt einen buschigen, kompakten Wuchs. Die ätherischen Öle sind besonders konzentriert, was dem Genoveser Basilikum seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht. Diese Eigenschaften machen es zur ersten Wahl für die mediterrane Küche, da es sich hervorragend für Salate, Tomatengerichte und als aromatischer Pizzabelag eignet. Die großen, saftigen Blätter lassen sich optimal für kulinarische Zwecke verwenden und entfalten ihr volles Aroma besonders gut, wenn sie kurz vor dem Servieren zerrupft werden.
  2. Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Aussaat von Genoveser Basilikum?
    Der optimale Zeitpunkt für die Aussaat von Genoveser Basilikum hängt von der gewählten Anbaumethode ab. Für die Voranzucht im Haus kann bereits ab Februar bis März mit der Aussaat begonnen werden. Dies ermöglicht eine frühe Ernte und verlängert die Vegetationsperiode erheblich. Im Freiland sollte die Aussaat erst ab Mitte Mai erfolgen, nach den Eisheiligen, da Basilikum sehr frostempfindlich ist. Die Keimtemperatur sollte konstant zwischen 20-25°C liegen, was im Frühjahr draußen oft noch nicht gegeben ist. Bei der Hausanzucht in Anzuchtschalen haben Gärtner die beste Kontrolle über die Bedingungen. Die Keimung dauert in der Regel 7-14 Tage. Wichtig ist, dass die Erde während dieser Zeit gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten wird. Nach der Keimung können die Jungpflanzen bei mindestens 18°C weiterkultiviert werden, bevor sie nach den letzten Frösten ins Freiland umziehen.
  3. Welche Pflanzen eignen sich als Partner für Mischkultur mit Genoveser Basilikum?
    Genoveser Basilikum ist ein hervorragender Mischkultur-Partner und versteht sich mit vielen Gemüse- und Kräuterarten ausgezeichnet. Als klassische Kombination gelten Tomaten und Paprika, da sich diese Pflanzen gegenseitig unterstützen: Das Basilikum verscheucht Schädlinge, während die größeren Gemüsepflanzen dem Kraut Schatten spenden. Zucchini erweist sich ebenfalls als idealer Partner, deren breite Blätter perfekten Sonnenschutz bieten. Im Kräutergarten harmoniert Genoveser Basilikum wunderbar mit Petersilie, da beide ähnliche Ansprüche haben, aber unterschiedlichen Nährstoffbedarf aufweisen. Oregano und Thymian verstärken durch ihre ätherischen Öle den natürlichen Schutzschild gegen Schädlinge. Als Blumenpartner eignen sich besonders Ringelblumen und Tagetes, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch Schädlinge fernhalten. Kapuzinerkresse lockt sogar Blattläuse an und hält sie vom Basilikum fern. Diese durchdachten Pflanzkombinationen schaffen ein natürliches Gleichgewicht im Garten und fördern gesundes Wachstum.
  4. Warum sollte man die Blütenknospen des Genoveser Basilikums entfernen?
    Das Entfernen der Blütenknospen bei Genoveser Basilikum ist ein wichtiger Pflegeschritt, der mehrere Vorteile bringt. Sobald die Pflanze zu blühen beginnt, konzentriert sie ihre gesamte Energie auf die Blüten- und Samenproduktion. Dadurch wird das Blattwachstum stark reduziert und die Blätter verlieren an Geschmacksintensität und werden oft bitter. Durch das regelmäßige Auskneifen der Blütenknospen wird die Pflanze dazu angeregt, weiterhin neue, aromatische Blätter zu produzieren und buschiger zu wachsen. Dies verlängert die Erntezeit erheblich und sorgt für eine kontinuierliche Versorgung mit frischem, schmackhaftem Basilikum. Das Beschneiden oberhalb eines Blattpaares fördert zusätzlich die Verzweigung und führt zu einem kompakteren, ertragreicheren Wuchs. Nur wenn man Samen gewinnen möchte, sollten einige Blütenstände stehen gelassen werden. Ansonsten ist das konsequente Entfernen der Blütenknospen der Schlüssel für eine reiche und langanhaltende Basilikum-Ernte mit optimaler Blattqualität.
  5. Welche speziellen Bodenbedingungen benötigt Genoveser Basilikum für optimales Wachstum?
    Genoveser Basilikum stellt spezielle Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit, die für ein optimales Wachstum erfüllt werden sollten. Der Boden muss nährstoffreich und locker sein, um eine gute Wurzelentwicklung zu ermöglichen. Besonders wichtig ist eine gute Drainage, da Staunässe schnell zu Wurzelfäule führen kann. Ein bewährter Trick ist das Untermischen von etwas Sand unter die Gartenerde, was die Drainage erheblich verbessert. Der pH-Wert sollte idealerweise zwischen 6,0 und 7,5 liegen, also im leicht sauren bis neutralen Bereich. Schwere, lehmige Böden sind ungeeignet und sollten durch Zugabe von Kompost oder gut verrotteter organischer Substanz aufgelockert werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und windgeschützt sein. Hochwertige, nährstoffreiche Erde bildet die Grundlage für gesundes Wachstum, wobei fachkundige Gartenhändler wie samen.de entsprechende Substrate anbieten, die optimal auf die Bedürfnisse von Kräutern abgestimmt sind.
  6. Worin unterscheidet sich Genoveser Basilikum von italienischem Basilikum?
    Genoveser Basilikum und italienisches Basilikum werden oft synonym verwendet, jedoch gibt es feine, aber wichtige Unterschiede. Genoveser Basilikum ist eine spezielle Varietät des italienischen Basilikums und stammt aus der Region Ligurien, insbesondere aus Genua. Es zeichnet sich durch besonders große, zarte Blätter mit einer glatten Oberfläche aus, die ein intensives, süßlich-würziges Aroma mit einer charakteristischen Pfeffernote entwickeln. Italienisches Basilikum ist ein Sammelbegriff für verschiedene mediterrane Basilikumsorten, während Genoveser Basilikum die Premium-Variante darstellt, die traditionell für die Herstellung von Pesto alla Genovese verwendet wird. Die Blätter des Genoveser Basilikums sind tendenziell größer und fleischiger als die anderer italienischer Sorten. Auch geschmacklich ist es intensiver und aromatischer. Der Wuchs ist kompakter und buschiger, was zu höheren Erträgen führt. Diese Eigenschaften machen Genoveser Basilikum zur ersten Wahl für Köche und Hobbygärtner, die authentischen mediterranen Geschmack suchen.
  7. Was ist der Unterschied zwischen Königlichem Basilikum und Ocimum basilicum Genovese?
    Königliches Basilikum und Ocimum basilicum Genovese sind verschiedene Bezeichnungen, die oft zu Verwirrung führen. Ocimum basilicum Genovese ist die botanisch korrekte Bezeichnung für Genoveser Basilikum und bezieht sich auf eine spezielle Kulturvarietät des Gewöhnlichen Basilikums. Diese Sorte zeichnet sich durch große, löffelförmige Blätter und einen kompakten, buschigen Wuchs aus. "Königliches Basilikum" hingegen ist ein Handelsname, der für verschiedene Premium-Basilikumsorten verwendet wird, einschließlich des Genoveser Basilikums. Der Begriff "königlich" bezieht sich auf die besonders hohe Qualität und das intensive Aroma dieser Sorten. Manchmal wird auch die Sorte 'African Blue' oder 'Purple Ruffles' als Königliches Basilikum bezeichnet. Ocimum basilicum Genovese ist jedoch die authentische Sorte für die traditionelle italienische Küche und Pesto-Herstellung. Beim Kauf sollte man auf die exakte botanische Bezeichnung achten, da die Handelsnamen variieren können. Spezialisierte Gartenfachhändler wie samen.de führen meist beide Bezeichnungen und können bei der Auswahl beraten.
  8. Wie kann Genoveser Basilikum über den Winter gebracht werden?
    Die Überwinterung von Genoveser Basilikum ist durchaus möglich, auch wenn es als einjährige Pflanze gilt. Der Erfolg hängt von den richtigen Bedingungen ab. Zunächst sollte die Pflanze an einen hellen, warmen Ort mit mindestens 18°C gebracht werden - ideal sind Temperaturen um 20°C. Ein Platz am Südfenster oder unter einer Pflanzenlampe ist optimal. Während der Wintermonate muss das Gießen deutlich reduziert werden, da die Pflanze weniger Wasser benötigt. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie schnell zu Wurzelfäule führt. Welke und gelbe Blätter sollten regelmäßig entfernt werden, um Pilzerkrankungen vorzubeugen. Die Luftfeuchtigkeit kann durch Besprühen der Umgebung (nicht der Blätter) erhöht werden. Ein radikaler Rückschnitt im Herbst fördert den Neuaustrieb. Trotz aller Sorgfalt gelingt die Überwinterung nicht immer - manchmal ist es praktischer, rechtzeitig Samen zu sammeln oder neue Pflanzen aus Stecklingen zu ziehen. Die Überwinterung bleibt ein Experiment, das sich aber lohnen kann.
  9. Wo kann man qualitativ hochwertiges Genoveser Basilikum Saatgut kaufen?
    Qualitativ hochwertiges Genoveser Basilikum Saatgut ist bei verschiedenen Anbietern erhältlich, wobei die Wahl des richtigen Händlers entscheidend für den Anbauerfolg ist. Spezialisierte Gartenfachhändler wie samen.de bieten oft Premium-Saatgut mit hoher Keimfähigkeit und sortenreiner Qualität. Wichtige Qualitätskriterien sind eine hohe Keimrate von mindestens 80%, ein aktuelles Abfülldatum und eine sortenreine Herkunft. Bio-zertifiziertes Saatgut garantiert den Verzicht auf chemische Behandlungen. Lokale Gartencenter haben den Vorteil der persönlichen Beratung, während Online-Shops meist eine größere Auswahl bieten. Auf Wochenmärkten gibt es manchmal regional angepasste Sorten. Beim Kauf sollte man auf die exakte Bezeichnung 'Ocimum basilicum Genovese' achten, da Handelsnamen variieren können. Wichtig ist auch die richtige Lagerung des Saatguts - trocken, kühl und dunkel aufbewahrt bleibt es mehrere Jahre keimfähig. Bewertungen anderer Gärtner können bei der Auswahl des Anbieters hilfreich sein.
  10. Welche Anzuchtschalen eignen sich am besten für die Basilikum-Aussaat?
    Für die erfolgreiche Basilikum-Aussaat eignen sich verschiedene Arten von Anzuchtschalen, wobei bestimmte Eigenschaften besonders wichtig sind. Flache Schalen mit einer Tiefe von 4-6 cm sind ideal, da Basilikumsamen nur oberflächlich keimen. Kunststoffschalen mit Drainagelöchern verhindern Staunässe, die zu Pilzerkrankungen führen kann. Transparente Abdeckhauben schaffen ein optimales Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Mehrkammer-Anzuchtschalen ermöglichen die separate Kultivierung verschiedener Sorten. Besonders praktisch sind wiederverwendbare Schalen mit passenden Untersetzern für die Wassergabe von unten. Die Schalen sollten sterilisierbar sein, um Krankheitsübertragungen zu vermeiden. Torfquelltöpfe sind eine umweltfreundliche Alternative, da sie biologisch abbaubar sind und die Wurzeln nicht beschädigen. Professionelle Gartenfachhändler wie samen.de führen speziell für Kräuter entwickelte Anzuchtsysteme, die optimale Bedingungen für die Keimung schaffen. Wichtig ist auch die richtige Größe: Zu kleine Schalen begrenzen das Wurzelwachstum, während zu große Schalen das Risiko von Staunässe erhöhen.
  11. Welche ätherischen Öle sind für die Wirkung von Genoveser Basilikum verantwortlich?
    Die charakteristische Wirkung von Genoveser Basilikum wird durch ein komplexes Spektrum ätherischer Öle bestimmt, die in den Blättern konzentriert sind. Hauptbestandteile sind Linalool, das für den süßlich-blumigen Duft verantwortlich ist, und Estragol (Methylchavicol), das die anisartige Note verleiht. Eugenol sorgt für die würzige, nelkenähnliche Komponente, während Cineol eine frische, kampferartige Note beisteuert. Diese ätherischen Öle sind nicht nur für das intensive Aroma verantwortlich, sondern auch für die natürlichen Abwehreigenschaften der Pflanze gegen Schädlinge. Geraniol und Citronellol verstärken den insektenabweisenden Effekt. Die Konzentration der ätherischen Öle variiert je nach Tageszeit, Witterung und Erntezeitpunkt - morgens nach dem Tau sind sie am konzentriertesten. Diese Öle verleihen dem Genoveser Basilikum auch seine geschätzte Rolle in der Aromatherapie und traditionellen Heilkunde. Die optimale Freisetzung der ätherischen Öle erfolgt durch Zerreiben oder Zerkleinern der Blätter kurz vor der Verwendung.
  12. Wie funktioniert der natürliche Pflanzenschutz durch Genoveser Basilikum in der Mischkultur?
    Der natürliche Pflanzenschutz durch Genoveser Basilikum in der Mischkultur beruht auf einem ausgeklügelten System ätherischer Öle und ökologischer Wechselwirkungen. Die intensiven Duftstoffe des Basilikums, hauptsächlich Linalool, Eugenol und Geraniol, wirken als natürliche Repellents gegen verschiedene Schädlinge wie Blattläuse, Thrips und Weiße Fliege. Diese Aromastoffe schaffen eine Schutzzone um benachbarte Pflanzen, was besonders Tomaten und Paprika zugutekommt. Gleichzeitig lockt Basilikum nützliche Insekten wie Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an, die als natürliche Gegenspieler der Schädlinge fungieren. Die verschiedenen Wurzelsysteme in der Mischkultur erschließen unterschiedliche Bodenschichten und reduzieren die Konkurrenz um Nährstoffe. Darüber hinaus verbessert die Pflanzenvielfalt die Bodenstruktur und fördert das Bodenleben. Marienkäfer und Florfliegen finden in der gemischten Bepflanzung ideale Lebensbedingungen und halten Schädlingspopulationen natürlich in Schach. Dieses biologische Gleichgewicht reduziert den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln erheblich.
  13. Warum gelten Lichtkeimer wie Basilikum als besonders in der Anzucht?
    Lichtkeimer wie Basilikum gelten als besonders anspruchsvoll in der Anzucht, weil sie spezielle Keimungsbedingungen benötigen, die von der üblichen Aussaatpraxis abweichen. Anders als Dunkelkeimer dürfen Basilikumsamen nur sehr dünn oder gar nicht mit Erde bedeckt werden, da sie Licht für die Keimung benötigen. Dies macht sie anfälliger für Austrocknung, da die Samen direkter der Luft ausgesetzt sind. Gleichzeitig müssen sie konstant feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht - eine schwierige Balance. Die oberflächliche Lage macht sie auch anfälliger für Temperaturschwankungen und Pilzinfektionen. Zusätzlich erfordert die Lichtkeimung einen hellen Standort während der Keimphase, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung, die die zarten Keimlinge verbrennen könnte. Die Gefahr des Verschlämmens bei zu kräftigem Gießen ist erhöht, da die Samen nicht durch eine Erdschicht geschützt sind. Erfahrene Gärtner verwenden daher spezielle Anzuchttechniken wie das Sprühen mit einer Sprühflasche oder die Bewässerung über Kapillarmatten, um optimale Bedingungen zu schaffen.
  14. Welche Rolle spielen die Eisheilige beim Anbau von Genoveser Basilikum?
    Die Eisheiligen (11.-15. Mai) spielen eine entscheidende Rolle beim Anbau von Genoveser Basilikum, da sie den sichersten Zeitpunkt für die Freilandpflanzung markieren. Basilikum ist extrem frostempfindlich und bereits Temperaturen unter 10°C können zu erheblichen Schäden führen. Die Eisheiligen markieren traditionell das Ende der Spätfröste in Mitteleuropa, nach denen die Gefahr von Nachtfrösten minimal wird. Vor diesem Zeitpunkt sollten Basilikumpflanzen nur geschützt kultiviert werden - entweder im Haus, Gewächshaus oder unter Vlies. Nach den Eisheiligen können vorgezogene Jungpflanzen sicher ins Freiland umziehen oder die Direktsaat im Garten erfolgen. Besonders in höheren Lagen oder kühleren Regionen sollte man sich strikt an diese Regel halten. Frühe Pflanzungen vor den Eisheiligen erfordern Schutzmaßnahmen wie Folientunnel oder das nächtliche Abdecken mit Vlies. Die Bodentemperatur sollte ebenfalls konstant über 15°C liegen, damit die Wurzeln optimal arbeiten können. Diese alte Gärtnerweisheit hat auch heute noch ihre Berechtigung und hilft, Totalausfälle zu vermeiden.
  15. Wie pflegt man Genoveser Basilikum richtig im Hochbeet?
    Die richtige Pflege von Genoveser Basilikum im Hochbeet erfordert angepasste Techniken, da die erhöhte Position besondere Bedingungen schafft. Hochbeete erwärmen sich schneller und trocknen auch rascher aus, was häufigeres Gießen erforderlich macht. Die Bewässerung sollte gleichmäßig und durchdringend erfolgen, idealerweise morgens, damit die Blätter bis zum Abend abtrocknen können. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit zu halten und Unkrautwachstum zu unterdrücken. Im Hochbeet ist eine gute Drainage automatisch gegeben, dennoch sollte auf humusreiche, lockere Erde geachtet werden. Der Pflanzabstand von 20-25 cm zwischen den Basilikumpflanzen ist auch im Hochbeet einzuhalten. Regelmäßiges Auskneifen der Blütenknospen und ein gelegentlicher Rückschnitt fördern buschiges Wachstum. Die erhöhte Position erleichtert die Ernte und Pflege erheblich. Bei starker Hitze kann eine temporäre Beschattung durch Schattiernetze sinnvoll sein. Die gute Durchlüftung im Hochbeet reduziert die Gefahr von Pilzkrankheiten, trotzdem sollten welke Blätter zeitnah entfernt werden.
  16. Welche Methoden eignen sich für den Anbau von Basilikum auf dem Balkon?
    Für den erfolgreichen Anbau von Genoveser Basilikum auf dem Balkon eignen sich verschiedene bewährte Methoden. Container-Gärtnern in ausreichend großen Töpfen (mindestens 20 cm Durchmesser) ist die klassische Variante. Balkonkästen ermöglichen den Anbau mehrerer Pflanzen und schaffen attraktive Kräuterreihen. Wichtig ist die Wahl des richtigen Standorts: sonnig bis halbschattig, aber windgeschützt. Hochwertige Kübelpflanzenerde mit guter Drainage ist essentiell, da Staunässe auf dem Balkon schnell problematisch wird. Automatische Bewässerungssysteme oder Wasserspeicher-Kästen erleichtern die Pflege bei Abwesenheit. Mobile Pflanzgefäße auf Rolluntersetzern ermöglichen flexibles Reagieren auf Witterungsbedingungen. In kleinen Balkonen bewähren sich vertikale Pflanzsysteme oder hängende Ampeln. Die Kombination mit anderen Kräutern wie Petersilie und Schnittlauch schafft eine kompakte Würzecke. Bei extremer Hitze sollten die Gefäße beschattet werden, um Überhitzung der Wurzeln zu vermeiden. Regelmäßige, aber maßvolle Düngung alle 2-3 Wochen fördert gesundes Wachstum in der begrenzten Erdmenge.
  17. Stimmt es, dass Basilikum beim Gießen nie nass werden darf?
    Es stimmt teilweise, dass Basilikum beim Gießen möglichst nicht nass werden sollte, allerdings ist dies nicht so absolut zu sehen. Die Blätter des Basilikums sind tatsächlich anfällig für Pilzkrankheiten, besonders wenn sie über längere Zeit feucht bleiben. Idealer ist das Gießen am Wurzelbereich oder die Bewässerung von unten über Unterteller. Morgens kann auch über die Blätter gegossen werden, da diese bis zum Abend abtrocknen können. Problematisch wird es bei abendlichem Gießen über die Blätter oder wenn die Pflanzen in schlecht belüfteten, feuchten Bereichen stehen. Dann können sich Pilzkrankheiten wie Grauschimmel oder Falscher Mehltau entwickeln. Bei der Anzucht verwenden erfahrene Gärtner oft Sprühflaschen für eine feine Benetzung oder Kapillarmatten für die Bewässerung von unten. Regen schadet Basilikum normalerweise nicht, solange danach eine gute Belüftung gewährleistet ist. Wichtiger als das Trockenhalten ist die Vermeidung von Staunässe an den Wurzeln, die viel schneller zu Problemen führt als feuchte Blätter.
  18. Welche klimatischen Bedingungen herrschen in der ursprünglichen Heimat des Genoveser Basilikums?
    Die ursprüngliche Heimat des Genoveser Basilikums ist die Region Ligurien an der italienischen Riviera, mit Genua als Zentrum. Dort herrscht ein typisches mediterranes Klima, das optimal für das Gedeihen dieser Basilikumsorte ist. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 20-25°C während der Wachstumsperiode, mit milden Wintern und warmen, trockenen Sommern. Die Luftfeuchtigkeit ist durch die Nähe zum Mittelmeer relativ hoch, was dem Basilikum zugutekommt. Charakteristisch sind die häufigen, aber kurzen Regenschauer im Frühjahr und Herbst, während der Sommer eher trocken ist. Die Sonne scheint etwa 2.000-2.400 Stunden im Jahr, und die Region ist durch die Alpen vor kalten Nordwinden geschützt. Diese Bedingungen schaffen das ideale Umfeld für die Entwicklung der intensiven ätherischen Öle, die das Genoveser Basilikum so besonders machen. Die konstant warmen Temperaturen ohne extreme Hitze und die ausgewogene Feuchtigkeit fördern das charakteristische große, zarte Blätterwachstum. Diese natürlichen Bedingungen zu imitieren, ist der Schlüssel für erfolgreichen Anbau in anderen Klimazonen.
  19. Was unterscheidet Aromakräuter von gewöhnlichen Gewürzkräutern?
    Aromakräuter unterscheiden sich von gewöhnlichen Gewürzkräutern hauptsächlich durch die Konzentration und Komplexität ihrer ätherischen Öle sowie ihre primäre Verwendung. Aromakräuter wie Genoveser Basilikum zeichnen sich durch besonders intensive, vielschichtige Duftstoffe aus, die das Gesamtaroma eines Gerichts prägen können. Sie werden oft frisch verwendet, da die ätherischen Öle beim Trocknen schnell verfliegen. Gewöhnliche Gewürzkräuter hingegen dienen hauptsächlich als Geschmacksverstärker oder zur Konservierung und behalten ihre Wirkung auch getrocknet bei. Aromakräuter haben oft größere, zartere Blätter mit höherem Wassergehalt, während Gewürzkräuter häufig kleinere, robustere Blätter aufweisen. Der Anbau von Aromakräutern erfordert meist sorgfältigere Bedingungen, da sie empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagieren. Sie werden bevorzugt zu optimalen Tageszeiten geerntet, wenn die Konzentration der ätherischen Öle am höchsten ist. Aromakräuter spielen auch in der Aromatherapie eine Rolle, während Gewürzkräuter primär kulinarische Bedeutung haben. Die Lagerung und Verarbeitung unterscheidet sich ebenfalls - Aromakräuter sollten möglichst schonend behandelt werden, um ihr volles Aroma zu bewahren.
  20. Worin liegt der Unterschied zwischen Kräuter anbauen und Kräuter züchten?
    Der Unterschied zwischen Kräuter anbauen und Kräuter züchten liegt in Zielsetzung, Methoden und wissenschaftlichem Ansatz. Kräuter anbauen bezieht sich auf die praktische Kultivierung bestehender Sorten für den Eigenbedarf oder kommerziellen Zweck. Dabei werden bewährte Anbaumethoden angewendet, um optimale Erträge und Qualität zu erzielen. Der Anbau konzentriert sich auf Aspekte wie Standortwahl, Aussaat, Pflege und Ernte. Kräuter züchten hingegen ist ein wissenschaftlicher Prozess zur Entwicklung neuer Sorten oder zur Verbesserung bestehender Eigenschaften. Züchter arbeiten systematisch an der Kreuzung verschiedener Linien, um gewünschte Merkmale wie erhöhten Ertrag, Krankheitsresistenz oder verbessertes Aroma zu erreichen. Dies erfordert fundiertes genetisches Wissen, kontrollierte Bestäubung und jahrelange Selektion. Beim Züchten werden auch Aspekte wie Stabilität der Eigenschaften über Generationen und Anpassung an verschiedene Klimazonen berücksichtigt. Spezialisierte Saatgut-Unternehmen wie samen.de profitieren von professioneller Züchtungsarbeit und bieten dadurch Hobbygärtnern Zugang zu optimierten Sorten, die das Ergebnis jahrzehntelanger Züchtungsarbeit sind.
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