Zichorie

Die Zichorie ist wie Chicorée und Radicchio eine Kulturform von Cichorium intybus var. foliosum. Es wird zwischen Schnitt-Zichorie oder Blatt-Zichorie und Fleischkraut unterschieden. Das Fleischkraut, das in einigen Regionen auch als Zuckerhutsalat bezeichnet wird, bildet längliche, dicht geschlossene Salatköpfe, die an Chinakohl erinnern.

Schnitt-Zichorie hat dagegen eine offene Blattrosette aus schmalen Blättern. Dieses Blattgemüse ist vor allem in Italien verbreitet. Eine Form mit einer lockeren Rosette und glatten Blatträndern wird als Spadona bezeichnet. Eine andere, kopfbildende Form mit stark gesägten Blättern, die Löwenzahn ähneln, wird Catalogna genannt. Die grünen Blätter sämtlicher Formen schmecken bitter. Durch Wässern und in Kombination mit Jogurt oder Quark wird die Bitterkeit gemildert.

Zichorien aussäen

Zichorien bilden eine kräftige Pfahlwurzel ohne viele Seitenwurzeln und mögen es nicht, wenn sie verpflanzt werden. Darum ist es wichtig, dass Jungpflanzen aus der Vorkultur nicht zu spät gepflanzt werden. Ältere Zichorien erholen sich vom Umpflanzen nicht wieder. Spätestens vier Wochen nach der Aussaat müssen die Pflanzen ins Beet. Säen Sie darum nicht vor Mitte Mai aus. Bei einer Keimtemperatur von 16 bis 20 °C gehen die Samen innerhalb von 10 bis 14 Tagen auf. Pflanzen Sie die Sämlinge dann nach den letzten Frösten möglichst bald mit einem Abstand von 30 mal 30 cm ins Beet.
Sie können Zichorie aber auch direkt ins Beet säen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist zwischen Mitte Juni und Mitte Juli.

Schnitt-Zichorien ernten und verwenden

Schnitt-Zichorie kann bereits sechs bis acht Wochen nach der Aussaat zum ersten Mal geerntet werden. Die Blätter werden über dem Boden abgeschnitten, wenn sie etwa 15 bis 20 cm hoch sind. Innerhalb weniger Wochen wachsen die Blätter nach und können bis zum Herbst noch ein bis zweimal abgeerntet werden.
Die Blätter werden hauptsächlich roh verwendet. Sie eignen sich für gemischte Salate. Mit Olivenöl und Knoblauch angedünstet ergeben sie eine herzhafte Gemüsebeilage. Sie schmecken zum Teil extrem bitter. Durch Wässern vor der Verarbeitung und die Kombination mit Milchprodukten lässt sich der Geschmack abmildern.

Zuckerhutsalat ernten und verwenden

Fleischkraut oder Zuckerhutsalat ist ein typisches Herbstgemüse. Die Pflanzen vertragen Frost bis -6 °C. Bis in den November können die Köpfe frisch vom Beet geholt werden. Wird der Salat durch Folie oder in einem Frühbeet vor Kälte und Nässe geschützt, kann er auch auf dem Beet überwintern. Darum steht das Gemüse im Herbst und Winter lange zur Verfügung.
Zuckerhut ist erntereif, wenn die Köpfe sich fest anfühlen.
Sie können den Salat dünsten oder im Ofen mit Käse überbacken. Beliebt ist Fleischkraut auch als deftiges Pfannengemüse mit Mais und Speck.

Wenn Sie die Köpfe mit der Pfahlwurzel ernten, lassen sie sich an einem kühlen Ort sehr lange lagern. In Sand eingeschlagen hält sich Fleischkraut bis in den Februar oder März.

Der ideale Boden für Zichorien

Zichorien können Sie auf tiefgründigem, humosem Boden an windgeschützten, sonnigen Stellen kultivieren. Der Salat sollte nur alle 3 bis 4 Jahre auf einem Beet angebaut werden. Bei der Planung der Fruchtfolge müssen Chicorée und Radicchio berücksichtigt werden, weil sie zur selben Pflanzenart gehören. Auch direkt nach den nahe verwandten Endivien darf Zichorie nicht angebaut werden.

Als Vorkultur eignen sich Kohlrabi, Schnitt-, Pflück- und Kopfsalate, Eissalat, Erbsen, Radieschen, Spinat und frühe Sätze von Rotkohl, Blumenkohl und Brokkoli. Gute Mischkulturpartner sind Bohnen, Dicke Bohnen, Erbsen, Tomaten, Kopfsalat, Möhren, Pastinaken und Fenchel.

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Die Zichorie ist wie Chicorée und Radicchio eine Kulturform von  Cichorium intybus var. foliosum . Es wird zwischen Schnitt-Zichorie oder Blatt-Zichorie und Fleischkraut unterschieden. Das... mehr erfahren »
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Zichorie

Die Zichorie ist wie Chicorée und Radicchio eine Kulturform von Cichorium intybus var. foliosum. Es wird zwischen Schnitt-Zichorie oder Blatt-Zichorie und Fleischkraut unterschieden. Das Fleischkraut, das in einigen Regionen auch als Zuckerhutsalat bezeichnet wird, bildet längliche, dicht geschlossene Salatköpfe, die an Chinakohl erinnern.

Schnitt-Zichorie hat dagegen eine offene Blattrosette aus schmalen Blättern. Dieses Blattgemüse ist vor allem in Italien verbreitet. Eine Form mit einer lockeren Rosette und glatten Blatträndern wird als Spadona bezeichnet. Eine andere, kopfbildende Form mit stark gesägten Blättern, die Löwenzahn ähneln, wird Catalogna genannt. Die grünen Blätter sämtlicher Formen schmecken bitter. Durch Wässern und in Kombination mit Jogurt oder Quark wird die Bitterkeit gemildert.

Zichorien aussäen

Zichorien bilden eine kräftige Pfahlwurzel ohne viele Seitenwurzeln und mögen es nicht, wenn sie verpflanzt werden. Darum ist es wichtig, dass Jungpflanzen aus der Vorkultur nicht zu spät gepflanzt werden. Ältere Zichorien erholen sich vom Umpflanzen nicht wieder. Spätestens vier Wochen nach der Aussaat müssen die Pflanzen ins Beet. Säen Sie darum nicht vor Mitte Mai aus. Bei einer Keimtemperatur von 16 bis 20 °C gehen die Samen innerhalb von 10 bis 14 Tagen auf. Pflanzen Sie die Sämlinge dann nach den letzten Frösten möglichst bald mit einem Abstand von 30 mal 30 cm ins Beet.
Sie können Zichorie aber auch direkt ins Beet säen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist zwischen Mitte Juni und Mitte Juli.

Schnitt-Zichorien ernten und verwenden

Schnitt-Zichorie kann bereits sechs bis acht Wochen nach der Aussaat zum ersten Mal geerntet werden. Die Blätter werden über dem Boden abgeschnitten, wenn sie etwa 15 bis 20 cm hoch sind. Innerhalb weniger Wochen wachsen die Blätter nach und können bis zum Herbst noch ein bis zweimal abgeerntet werden.
Die Blätter werden hauptsächlich roh verwendet. Sie eignen sich für gemischte Salate. Mit Olivenöl und Knoblauch angedünstet ergeben sie eine herzhafte Gemüsebeilage. Sie schmecken zum Teil extrem bitter. Durch Wässern vor der Verarbeitung und die Kombination mit Milchprodukten lässt sich der Geschmack abmildern.

Zuckerhutsalat ernten und verwenden

Fleischkraut oder Zuckerhutsalat ist ein typisches Herbstgemüse. Die Pflanzen vertragen Frost bis -6 °C. Bis in den November können die Köpfe frisch vom Beet geholt werden. Wird der Salat durch Folie oder in einem Frühbeet vor Kälte und Nässe geschützt, kann er auch auf dem Beet überwintern. Darum steht das Gemüse im Herbst und Winter lange zur Verfügung.
Zuckerhut ist erntereif, wenn die Köpfe sich fest anfühlen.
Sie können den Salat dünsten oder im Ofen mit Käse überbacken. Beliebt ist Fleischkraut auch als deftiges Pfannengemüse mit Mais und Speck.

Wenn Sie die Köpfe mit der Pfahlwurzel ernten, lassen sie sich an einem kühlen Ort sehr lange lagern. In Sand eingeschlagen hält sich Fleischkraut bis in den Februar oder März.

Der ideale Boden für Zichorien

Zichorien können Sie auf tiefgründigem, humosem Boden an windgeschützten, sonnigen Stellen kultivieren. Der Salat sollte nur alle 3 bis 4 Jahre auf einem Beet angebaut werden. Bei der Planung der Fruchtfolge müssen Chicorée und Radicchio berücksichtigt werden, weil sie zur selben Pflanzenart gehören. Auch direkt nach den nahe verwandten Endivien darf Zichorie nicht angebaut werden.

Als Vorkultur eignen sich Kohlrabi, Schnitt-, Pflück- und Kopfsalate, Eissalat, Erbsen, Radieschen, Spinat und frühe Sätze von Rotkohl, Blumenkohl und Brokkoli. Gute Mischkulturpartner sind Bohnen, Dicke Bohnen, Erbsen, Tomaten, Kopfsalat, Möhren, Pastinaken und Fenchel.

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