Der optimale Zeitpunkt für die Aussaat von Buschbohnen

Buschbohnen im Garten: Mehr als nur ein Gemüse

Buschbohnen sind ein Muss für jeden Hobbygärtner. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch pflegeleicht und ertragreich.

Wichtige Erkenntnisse für erfolgreichen Buschbohnenanbau

  • Aussaat ab Mitte Mai bei mind. 10°C Bodentemperatur
  • Frostempfindlich, auf Spätfröste achten
  • Staffelaussaat für kontinuierliche Ernte möglich
  • Sonniger Standort und lockerer Boden wichtig
  • Ernte nach ca. 8-10 Wochen

Die Bedeutung von Buschbohnen im Garten

Buschbohnen sind wahre Alleskönner im Gemüsegarten. Sie bereichern nicht nur unseren Speiseplan, sondern tragen auch zur Bodenverbesserung bei. Als Leguminosen binden sie Stickstoff aus der Luft und machen ihn für andere Pflanzen verfügbar. Zudem sind sie relativ anspruchslos und eignen sich daher hervorragend für Anfänger.

Ein weiterer Vorteil: Buschbohnen brauchen im Gegensatz zu Stangenbohnen keine Rankhilfen. Das macht sie besonders praktisch für kleinere Gärten oder Balkone. Ihre kompakte Wuchsform ermöglicht eine platzsparende Kultivierung und erleichtert die Pflege sowie die Ernte.

Vorteile der richtigen Aussaatplanung

Eine durchdachte Aussaatplanung ist der Schlüssel zum Erfolg beim Buschbohnenanbau. Sie hilft nicht nur, die Ernte zu optimieren, sondern auch mögliche Probleme zu vermeiden. Hier einige Vorteile:

  • Maximale Erträge durch optimale Nutzung der Wachstumsperiode
  • Vermeidung von Frostschäden durch rechtzeitige Aussaat
  • Möglichkeit zur Staffelaussaat für kontinuierliche Ernte
  • Bessere Planung der Fruchtfolge im Garten
  • Effiziente Nutzung von Gartenfläche und Ressourcen

Faktoren für den optimalen Aussaatzeitpunkt

Um den besten Zeitpunkt für die Aussaat von Buschbohnen zu bestimmen, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Lassen Sie uns diese genauer betrachten.

Klimatische Bedingungen

Das Klima spielt eine entscheidende Rolle beim Anbau von Buschbohnen. Diese wärmeliebenden Pflanzen reagieren empfindlich auf Kälte und Frost.

Temperaturanforderungen

Buschbohnen benötigen für eine erfolgreiche Keimung und ein gesundes Wachstum warme Temperaturen. Die optimale Lufttemperatur liegt zwischen 18°C und 25°C. Bei Temperaturen unter 10°C stellen die Pflanzen ihr Wachstum ein, was zu Ertragseinbußen führen kann.

Frostempfindlichkeit

Buschbohnen sind äußerst frostempfindlich. Schon leichte Fröste können die Pflanzen schwer schädigen oder sogar zerstören. Daher ist es wichtig, mit der Aussaat zu warten, bis die Gefahr von Spätfrösten vorüber ist. In den meisten Regionen Deutschlands ist dies ab Mitte Mai der Fall.

Bodentemperatur

Neben der Lufttemperatur spielt auch die Bodentemperatur eine wichtige Rolle für die erfolgreiche Keimung und das Wachstum von Buschbohnen.

Mindesttemperatur für die Keimung

Für eine zuverlässige Keimung sollte die Bodentemperatur mindestens 10°C betragen. Bei niedrigeren Temperaturen können die Samen im Boden faulen, bevor sie keimen. Optimal sind Bodentemperaturen zwischen 15°C und 20°C, bei denen die Keimung schnell und gleichmäßig erfolgt.

Methoden zur Messung der Bodentemperatur

Um die Bodentemperatur zu messen, können Sie ein Bodenthermometer verwenden. Stecken Sie es etwa 5-10 cm tief in den Boden und lesen Sie nach einigen Minuten die Temperatur ab. Alternativ können Sie auch die 'Sitzprobe' machen: Wenn Sie bequem auf dem Boden sitzen können, ohne zu frieren, ist er in der Regel warm genug für die Aussaat.

Tageslänge und Sonneneinstrahlung

Buschbohnen sind Langtagpflanzen und benötigen viel Sonnenlicht für ein optimales Wachstum. Sie sollten einen Standort wählen, der mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhält. Mit zunehmender Tageslänge im Frühjahr und Sommer verbessern sich die Wachstumsbedingungen für Buschbohnen.

Der ideale Zeitrahmen für die Aussaat

Nachdem wir die wichtigsten Faktoren betrachtet haben, können wir nun den idealen Zeitrahmen für die Aussaat von Buschbohnen festlegen.

Früheste Aussaat im Freiland

Die früheste Aussaat im Freiland ist in der Regel ab Mitte Mai möglich. Zu diesem Zeitpunkt sind in den meisten Regionen Deutschlands keine Fröste mehr zu erwarten, und die Bodentemperaturen haben in der Regel die notwendigen 10°C erreicht.

Regionale Unterschiede

Der genaue Zeitpunkt kann je nach Region variieren. In wärmeren Gebieten, wie dem Oberrheingraben oder geschützten städtischen Lagen, kann die Aussaat eventuell schon Anfang Mai erfolgen. In kälteren Regionen, wie dem Alpenvorland oder höheren Lagen, sollte man hingegen bis Ende Mai oder sogar Anfang Juni warten.

Risiken einer zu frühen Aussaat

Eine zu frühe Aussaat birgt einige Risiken. Bei kalten Bodentemperaturen keimen die Samen langsam oder gar nicht, was sie anfällig für Fäulnis macht. Zudem können junge Pflanzen durch Spätfröste geschädigt werden. Im schlimmsten Fall müssen Sie neu aussäen, was Zeit und Ressourcen kostet.

Hauptsaison für die Aussaat

Die Hauptsaison für die Aussaat von Buschbohnen erstreckt sich von Mitte Mai bis Ende Juni. In diesem Zeitraum sind die Bedingungen in der Regel optimal: warme Bodentemperaturen, ausreichend Sonnenlicht und keine Frostgefahr mehr. Eine Aussaat in diesem Zeitfenster verspricht die besten Ergebnisse und höchste Erntesicherheit.

Späte Aussaat und ihre Vor- und Nachteile

Eine späte Aussaat bis Mitte oder sogar Ende Juli ist bei Buschbohnen durchaus möglich. Dies hat den Vorteil, dass Sie bis in den Herbst hinein frische Bohnen ernten können. Allerdings müssen Sie bei einer späten Aussaat einige Punkte beachten:

  • Wählen Sie schnell reifende Sorten für eine späte Aussaat.
  • Rechnen Sie mit einer etwas geringeren Ernte aufgrund der abnehmenden Tageslänge und sinkenden Temperaturen im Herbst.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, die Pflanzen bei frühen Herbstfrösten zu schützen.

Eine Staffelaussaat alle 2-3 Wochen von Mai bis Juli ermöglicht eine kontinuierliche Ernte über einen langen Zeitraum. So haben Sie den ganzen Sommer über frische Buschbohnen auf dem Teller!

Methoden der Aussaat: Von der Direktsaat bis zur Staffelaussaat

Beim Anbau von Buschbohnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Samen in die Erde zu bringen. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, die wir uns genauer ansehen werden.

Direktsaat im Freiland: Der Klassiker unter den Aussaatmethoden

Die Direktsaat ist die gängigste und einfachste Methode, Buschbohnen anzubauen. Dabei werden die Samen direkt ins Beet gesät, sobald die Bodentemperatur stimmt.

Vorbereitung des Bodens

Bevor Sie loslegen, lockern Sie den Boden gründlich auf. Buschbohnen mögen's luftig und locker. Entfernen Sie Steine und groben Unrat. Ein bisschen Kompost oder gut verrotteter Mist kann nicht schaden, aber übertreiben Sie's nicht - Buschbohnen sind Genügsame.

Aussaattechnik

Ziehen Sie flache Rillen von etwa 3-5 cm Tiefe. Der Abstand zwischen den Reihen sollte 40-50 cm betragen. Legen Sie die Bohnen einzeln mit einem Abstand von 5-10 cm in die Rille. Decken Sie sie mit Erde ab und drücken Sie leicht an. Gießen Sie vorsichtig, damit die Samen nicht freigespült werden.

Saattiefe und -abstand

Die ideale Saattiefe beträgt 2-3 cm. Zu tief, und die Keimlinge schaffen's nicht an die Oberfläche. Zu flach, und sie trocknen aus oder werden von Vögeln entdeckt. Der Reihenabstand von 40-50 cm gibt den Pflanzen genug Platz zum Wachsen und erleichtert die Pflege und Ernte.

Vorkultur in Töpfen oder Anzuchtschalen: Eine Alternative für Ungeduldige

Manchmal kann man's kaum erwarten, bis die Bohnen wachsen. In diesem Fall bietet sich die Vorkultur an.

Vor- und Nachteile

  • Vorteile: Früherer Start möglich, kontrollierte Bedingungen, weniger Gefahr durch Schnecken und andere Schädlinge.
  • Nachteile: Mehr Arbeit, Gefahr von Wurzelstörungen beim Umpflanzen, Abhärtungsphase nötig.

Auspflanzzeitpunkt

Pflanzen Sie die vorgezogenen Bohnen aus, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und die Pflanzen 2-3 echte Blätter haben. Das ist meist 2-3 Wochen nach der Aussaat der Fall. Achten Sie darauf, den Wurzelballen nicht zu beschädigen.

Staffelaussaat für kontinuierliche Ernte: Clevere Planung für Genießer

Wer über einen längeren Zeitraum frische Bohnen ernten möchte, sollte die Staffelaussaat in Betracht ziehen.

Planung und Durchführung

Teilen Sie Ihre Anbaufläche in mehrere Bereiche ein. Säen Sie zunächst nur einen Teil aus. Nach 2-3 Wochen folgt der nächste Bereich, und so weiter. So haben Sie über einen längeren Zeitraum immer frische Bohnen zur Verfügung.

Zeitintervalle zwischen den Aussaaten

Alle 2-3 Wochen eine neue Aussaat ist ein guter Rhythmus. Die letzte Aussaat sollte spätestens Mitte Juli erfolgen, damit die Pflanzen vor dem ersten Frost noch Früchte tragen können.

Bodenvorbereitung und Standortwahl: Das Fundament für gesunde Buschbohnen

Der richtige Standort und ein gut vorbereiteter Boden sind das A und O für eine erfolgreiche Bohnenernte.

Anforderungen an den Boden

pH-Wert und Nährstoffgehalt

Buschbohnen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Sie sind Mittelzehrer und kommen mit durchschnittlich nährstoffreichen Böden gut zurecht. Eine Bodenanalyse kann Aufschluss über den Zustand Ihres Gartens geben.

Bodenlockerung und -verbesserung

Lockern Sie den Boden etwa 20-30 cm tief. Schwere Böden können Sie mit Sand oder Kompost verbessern. Zu sandige Böden profitieren von der Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Mist. Aber Vorsicht: Zu viel Stickstoff fördert das Blattwachstum auf Kosten der Bohnenbildung.

Idealer Standort im Garten

Sonneneinstrahlung

Buschbohnen lieben die Sonne. Wählen Sie einen Standort, der mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht am Tag erhält. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Halbschatten am Nachmittag von Vorteil sein.

Windschutz

Obwohl Buschbohnen nicht so hoch wachsen wie ihre kletternden Verwandten, profitieren sie von einem gewissen Windschutz. Eine Hecke oder ein Zaun in der Nähe kann hilfreich sein, solange er nicht zu viel Schatten wirft. In windigen Gegenden können Sie auch Windschutznetze verwenden.

Mit diesen Tipps zur Aussaat, Bodenvorbereitung und Standortwahl legen Sie den Grundstein für eine reiche Buschbohnenernte. Denken Sie daran: Jeder Garten ist anders, und manchmal braucht es ein bisschen Experimentierfreude, um die perfekte Methode für Ihren grünen Daumen zu finden. Also, ran an die Bohnen und viel Spaß beim Gärtnern!

Pflege nach der Aussaat: Der Schlüssel zum Erfolg

Bewässerung: Das A und O für gesunde Buschbohnen

Wasser ist für Buschbohnen lebenswichtig, besonders während der Keimung. In dieser Phase sollte der Boden stets feucht, aber nicht zu nass sein. Eine gute Faustregel ist: Stecken Sie Ihren Finger in die Erde - fühlt sie sich trocken an, ist es Zeit zum Gießen.

Die richtige Bewässerungstechnik ist entscheidend. Gießen Sie am besten morgens und direkt am Boden, um die Blätter trocken zu halten. Das beugt Pilzkrankheiten vor. Ein Tröpfchenbewässerungssystem kann hier wahre Wunder wirken.

Düngung: Weniger ist oft mehr

Buschbohnen sind Leguminosen und können Stickstoff aus der Luft binden. Das heißt, sie brauchen weniger Dünger als andere Gemüsesorten. Zu viel Stickstoff führt sogar zu üppigem Blattwachstum auf Kosten der Bohnenproduktion.

Vor der Aussaat genügt eine Grunddüngung mit Kompost. Während der Wachstumsphase können Sie alle 3-4 Wochen mit einem organischen Flüssigdünger nachdüngen. Achten Sie dabei besonders auf Kalium und Phosphor, die für die Blüten- und Fruchtbildung wichtig sind.

Unkrautbekämpfung: Sauber, aber vorsichtig

Unkraut konkurriert mit Ihren Buschbohnen um Nährstoffe und Wasser. Regelmäßiges, aber vorsichtiges Jäten ist daher wichtig. Die Wurzeln der Bohnen sind empfindlich, also seien Sie behutsam!

Eine tolle Alternative zum Jäten ist das Mulchen. Eine Schicht aus Stroh oder Rasenschnitt hält nicht nur Unkraut fern, sondern speichert auch Feuchtigkeit und hält den Boden kühl. Win-win für Ihre Buschbohnen!

Schutzmaßnahmen für junge Pflanzen: Sicher durch die Startphase

Schutz vor Spätfrösten: Warm einpacken

Buschbohnen sind echte Frostmimosen. Ein später Kälteeinbruch kann Ihre ganze Ernte zunichtemachen. Vlies oder Folie sind hier Ihre besten Freunde. Decken Sie die Pflanzen abends ab und entfernen Sie die Abdeckung morgens wieder, sobald es wärmer wird.

Andere clevere Schutzmethoden sind das Aufstellen von Windschutz oder das Anlegen von Wasserbehältern zwischen den Reihen. Das Wasser speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts wieder ab - ein natürlicher Frostschutz!

Vorbeugung gegen Schädlinge und Krankheiten: Gesund von Anfang an

Junge Buschbohnen sind besonders anfällig für Schädlinge wie Schnecken oder die gefürchtete Schwarze Bohnenlaus. Auch Pilzkrankheiten wie Rost oder Brennfleckenkrankheit können Probleme bereiten.

Natürliche Schutzmaßnahmen sind hier der Schlüssel. Schneckenkragen aus Kupfer oder Kaffesatz als Barriere helfen gegen Schnecken. Gegen Blattläuse wirken Nützlinge wie Marienkäfer Wunder. Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind mit meiner Oma auf 'Marienkäferjagd' im Garten ging - eine lustige und effektive Methode!

Für die Vorbeugung von Pilzkrankheiten ist gute Luftzirkulation wichtig. Pflanzen Sie Ihre Buschbohnen nicht zu dicht und entfernen Sie regelmäßig welke Blätter. Ein bewährter Trick aus meinem Garten: Ich pflanze Knoblauch zwischen die Bohnenreihen. Der intensive Geruch verwirrt viele Schädlinge und fördert gleichzeitig das Wachstum der Bohnen.

Denken Sie auch an die Fruchtfolge. Bauen Sie Buschbohnen nicht Jahr für Jahr am gleichen Platz an. Ein Wechsel alle 3-4 Jahre beugt bodenbürtigen Krankheiten vor und hält Ihre Pflanzen gesund.

Mit diesen Tipps zur Pflege und zum Schutz Ihrer Buschbohnen sind Sie bestens gerüstet. Geben Sie Ihren Pflanzen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen, und Sie werden mit einer reichen Ernte belohnt. Und glauben Sie mir, nichts schmeckt besser als selbst gezogene Bohnen frisch aus dem Garten!

Ernte und Nachkultur: Der krönende Abschluss Ihres Buschbohnenanbaus

Anzeichen der Erntereife

Die Ernte von Buschbohnen ist ein aufregender Moment für jeden Gärtner. In der Regel sind die Bohnen etwa 8-10 Wochen nach der Aussaat erntereif. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Die Hülsen haben ihre typische Länge erreicht (je nach Sorte 10-15 cm)
  • Die Bohnen sind noch dünn und die Samen im Inneren kaum spürbar
  • Die Hülsen brechen leicht, wenn man sie biegt
  • Die Oberfläche ist glatt und glänzend

Richtige Erntetechnik

Um Ihre Buschbohnen schonend zu ernten und den Ertrag zu maximieren, beachten Sie folgende Tipps:

  • Ernten Sie am besten morgens, wenn die Pflanzen noch taufeucht sind
  • Pflücken Sie die Bohnen vorsichtig, indem Sie sie mit einer Hand festhalten und mit der anderen abdrehen
  • Vermeiden Sie es, an den Pflanzen zu zerren, um Beschädigungen zu verhindern
  • Ernten Sie regelmäßig alle 2-3 Tage, um die Pflanzen zur weiteren Produktion anzuregen

Möglichkeiten für Nachkulturen

Nach der Ernte Ihrer Buschbohnen können Sie den frei gewordenen Platz im Beet clever nutzen. Hier einige Ideen für Nachkulturen:

  • Feldsalat oder Winterportulak für eine Herbst- und Winterernte
  • Spinat als nährstoffreiche Ergänzung für den Herbst
  • Gründüngung wie Phacelia oder Senf zur Bodenverbesserung
  • Radieschen oder Rucola für eine schnelle Zwischenkultur

Häufige Fehler beim Buschbohnenanbau und wie Sie sie vermeiden

Zu frühe Aussaat

Ein klassischer Anfängerfehler ist die zu frühe Aussaat von Buschbohnen. Denken Sie daran: Buschbohnen sind wärmeliebend und vertragen keinen Frost. Warten Sie, bis die Bodentemperatur mindestens 10°C erreicht hat und keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. In unseren Breiten ist das meist ab Mitte Mai der Fall.

Falsche Bodenvorbereitung

Buschbohnen gedeihen am besten in lockerem, humusreichem Boden. Vermeiden Sie diese häufigen Fehler:

  • Zu schwerer, verdichteter Boden: Lockern Sie den Boden vor der Aussaat gründlich
  • Zu viel Stickstoff: Buschbohnen sind Leguminosen und produzieren selbst Stickstoff
  • Saurer Boden: Buschbohnen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5

Unzureichende Pflege nach der Aussaat

Auch nach der Aussaat brauchen Ihre Buschbohnen Aufmerksamkeit. Vermeiden Sie diese Pflegefehler:

  • Zu wenig Wasser: Besonders während der Keimung und Blüte benötigen die Pflanzen ausreichend Feuchtigkeit
  • Unkrautkonkurrenz: Jäten Sie regelmäßig, aber vorsichtig, um die Wurzeln nicht zu beschädigen
  • Zu spätes Ernten: Überreife Bohnen werden holzig und die Pflanze stellt die Produktion ein

Das Wichtigste zum Buschbohnenanbau auf einen Blick

Kernpunkte für den optimalen Aussaatzeitpunkt

Lassen Sie uns die wichtigsten Aspekte für eine erfolgreiche Buschbohnenernte zusammenfassen:

  • Aussaat ab Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind
  • Bodentemperatur von mindestens 10°C
  • Staffelaussaat alle 2-3 Wochen für kontinuierliche Ernte
  • Direktsaat im Freiland, Vorkultur meist nicht nötig
  • Sonniger Standort mit lockerem, humusreichem Boden

Bedeutung der richtigen Planung und Pflege

Der Erfolg Ihrer Buschbohnenernte hängt maßgeblich von der richtigen Planung und Pflege ab. Beachten Sie diese Punkte:

  • Fruchtwechsel einhalten: Nicht jedes Jahr Bohnen am gleichen Standort anbauen
  • Regelmäßige Wassergaben, besonders während Keimung und Blüte
  • Mulchen zur Unkrautunterdrückung und Feuchtigkeitsbewahrung
  • Rechtzeitige und regelmäßige Ernte für anhaltenden Ertrag

Häufig gestellte Fragen zum Buschbohnenanbau

Kann ich Buschbohnen auch im Topf anbauen?

Ja, Buschbohnen eignen sich gut für den Anbau in Töpfen oder Kübeln. Wählen Sie Gefäße mit mindestens 5 Liter Volumen pro Pflanze und achten Sie auf gute Drainage. Der Topfanbau ist besonders praktisch für Balkone oder kleine Gärten.

Wie lange dauert es von der Aussaat bis zur Ernte?

In der Regel können Sie etwa 8-10 Wochen nach der Aussaat mit der ersten Ernte rechnen. Die genaue Dauer hängt von der Sorte und den Wachstumsbedingungen ab. Bei optimaler Pflege ernten Sie über mehrere Wochen hinweg.

Sind Buschbohnen frosthart?

Nein, Buschbohnen sind sehr frostempfindlich. Schon leichte Minusgrade können die Pflanzen schädigen oder zerstören. Daher ist es wichtig, mit der Aussaat zu warten, bis die Frostgefahr vorüber ist.

Kann ich Buschbohnen und Stangenbohnen zusammen anbauen?

Grundsätzlich ist ein gemeinsamer Anbau möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Busch- und Stangenbohnen haben unterschiedliche Wuchsformen und Platzansprüche. Ein getrennter Anbau erleichtert die Pflege und Ernte.

Wie erkenne ich, dass meine Buschbohnen reif zur Ernte sind?

Ernten Sie Ihre Buschbohnen, wenn die Hülsen ihre sortentypische Länge erreicht haben, sich leicht brechen lassen und die Samen im Inneren noch klein und kaum spürbar sind. Die Oberfläche sollte glatt und glänzend sein. Bei regelmäßiger Ernte produzieren die Pflanzen länger neue Bohnen.

Buschbohnen: Ein Gemüse, das Ihren Garten bereichert

Mit dem richtigen Zeitpunkt für die Aussaat und der entsprechenden Pflege werden Buschbohnen zu einem dankbaren und ertragreichen Gemüse in Ihrem Garten. Sie belohnen Ihre Mühen mit einer reichen Ernte und bereichern Ihren Speiseplan mit frischem, selbst angebautem Gemüse. Ob als knackige Beilage, in Salaten oder als Hauptbestandteil leckerer Eintöpfe - Buschbohnen sind vielseitig verwendbar und eine wertvolle Ergänzung für jeden Gemüsegarten. Mit den hier gegebenen Tipps steht Ihrem Erfolg beim Buschbohnenanbau nichts mehr im Wege. Viel Freude und guten Appetit!

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