Erbsen – von der Aussaat bis zur Ernte

Erbsen – von der Aussaat bis zur Ernte

Erbsen gehören in jeden Gemüsegarten. Sie sind leicht anzubauen und schnell erntereif. Wenn Sie es richtig anstellen können Sie schon Ende Mai die ersten zarten Zuckerschoten ernten, später im Jahr folgen die runden Palererbsen und wer ganz ambitioniert ist, kann sogar Markererbsen für den Winter anbauen. In diesem Artikel erfahren Sie alles rund um die Erbse, von der Aussaat, über die Ernte, bis hin zu einer kleinen Sortenkunde.

Darum sollten Sie Erbsen anbauen

Es gibt viele gute Gründe, warum Sie Erbsen anbauen sollten. Sie sind schmackhaft, vielfältig und haben einen hohen Proteingehalt, der den Aufbau von Muskeln und Knochen unterstützt. Frische Erbsen sind nur selten zu bekommen, entweder es sind kostspielige Zuckererbsen oder Markererbsen, viel öfter findet man die runden Erbsenkörner tiefgefroren oder in getrocknetem Zustand. Sie werden überrascht sein, wie gut frische Erbsen aus dem Garten schmecken, denn sie verlieren schon nach wenigen Stunden an Aroma.

Im Garten sind Erbsen leicht anzubauen, je nach Sorte sind schon nach drei Monaten die ersten Erbsen erntereif. Wenn Sie satzweise anbauen, können Sie ab Ende Mai bis zum Herbst frische Erbsen genießen. Außerdem sind Erbsen gut für den Boden, sie gehen, wie andere Hülsenfrüchtler auch, eine Symbiose mit Rhizobium-Bakterien ein, die Stickstoff aus der Luft fixieren. Nach der Ernte kann das Erbsenstroh und die Wurzeln auf dem Feld verbleiben und wird wegen des hohen Stickstoffgehaltes schnell vom Bodenleben umgesetzt.

Erbsen – kleine Sortenkunde

Die Erbsen sind eine sehr alte Nutzpflanze, die in früheren Zeiten den Menschen als Grundnahrungsmittel diente. Die Heimat der Erbse liegt im fruchtbaren Halbmond, schon in der Steinzeit wurde die Nutzpflanze kultiviert. Heute ist die Erbse eine Gemüsebeilage und kein Grundnahrungsmittel. Mit der Zeit haben sich viele Variationen herausgebildet. Wir stellen die wichtigsten Convarietäten für den Garten vor.

Palererbsen werden auch Schal- oder Kneifelerbsen genannt. Im Hausgarten baut man sie nur selten an, da sie sich vorrangig als Trockenerbsen eignen. Für den Frischverzehr muss man sie früh genug ernten, da ausgereifte Erbsen einen mehligen Geschmack haben.

Markererbsen werden auch Schrumpferbsen genannt. Ihr Name rührt daher, dass sie beim Trocknen stark zusammenschrumpfen. Sie sind zum Trocknen nicht gut geeignet und werden nur nach sehr langer Kochzeit weich. Die Markererbsen enthalten bis zu 9 % Zucker und schmecken deswegen sehr süß. Die süßen Erbsen werden vorwiegend als Gemüsebeilage genutzt und können gut eingefroren werden.

Zuckererbsen , manchmal auch Kaiserschoten oder Kiefelerbsen genannt, sind wohl die beliebtesten Erbsen im Hausgarten. Im Gegensatz zu den anderen Erbsen-Sorten bilden sie keine Pergamentschicht in der Hülse aus, wodurch sie nicht zäh werden. Die dicken, fleischigen Hülsen werden mitsamt der unterentwickelten Körner genossen. Manche Zuckererbsensorten bilden bei reife Palererbsenkörner aus, andere Markererbsenkörner.

Erbsen aussäen

Erbsen sind nur wenig frostempfindlich, zumindest gilt das für Jungpflanzen. Die Erbsensamen vertragen nasskaltes Wetter im Frühling nur sehr schlecht und verfaulen oft im Boden, bevor sie keimen konnten. Daher ist die Direktsaat nur erfolgversprechend, wenn der Boden bereits ausreichend erwärmt ist, etwa ab Mitte Mai. Dann legen Sie die Erbsensamen einfach in Reihen, mit einem Abstand von 8 bis 10 cm in der Reihe und 30- 35 cm zwischen den Reihen, etwa 5 cm tief in der Erde ab.

Erbsensamen faulen bei nasskaltem Wetter, Jungpflanzen machen diese Bedingungen nichts aus. Deswegen lohnt sich die Anzucht auf der Fensterbank

Wenn Sie ganz besonders früh Erbsen genießen möchten, können Sie ab Mitte März Erbsenpflanzen vorziehen. Das ist weniger Aufwand, als man denkt, da die Pflanzen ins Freiland ziehen, sobald sie 5 cm hoch sind. Säen Sie die Erbsensamen einfach in einer flachen Schale auf der Fensterbank aus. Bei den warmen Temperaturen keimen die Erbsen innerhalb einer Woche und nach einer weiteren Woche sind sie groß genug, um ins Freiland gesetzt zu werden. Den Jungpflanzen macht kühles Wetter nichts aus.

Erbsen richtig pflegen

Erbsen mögen einen durchlässigen, humosen Boden, kommen aber auch mit weniger optimalen Bedingungen zurecht, lediglich auf Staunässe reagieren sie empfindlich. Arbeiten Sie etwas reifen Kompost ein, da Erbsen einen mittleren Nährstoffbedarf haben, genügt eine einmalige Grunddüngung.

Achten Sie darauf, die Erbsen regelmäßig zu gießen, vor allem in der Phase der Blüte und der Schotenentwicklung ist eine gleichmäßige Wasserversorgung essenziell.

DIY Rankhilfe für Erbsen

Sobald die Erbsen gut 10 cm hoch sind, beginnen Sie zu ranken. Am Ende eines jeden Blattes bildet sich eine Ranke, die alles umschlingt, was sie finden kann. Damit die Erbsenreihe überschaubar bleibt, sollten Sie jetzt zügig Rankhilfen bereitstellen. Erbsen sind nicht wählerisch, ein Stück Drahtzaun, Bambusstäbe oder Zweige tut seinen Zweck und lässt die Erbsen emporranken. Zwar wachsen die Erbsen auch ohne Rankhilfe, allerdings ist die Ernte und Pflege sehr mühsam.

Erbsen ernten

Die Zuckererbsen sind dann reif, wenn die Schote vollständig ausgereift ist. Probieren Sie aus, in welchem Stadium Ihnen die Zuckererbse am besten schmeckt. Je nach Sorte ist der ideale Zeitpunkt gekommen, wenn die Schoten noch schmal, oder wenn die Kerne schon deutlich fühlbar sind. Gehen Sie bei der Ernte behutsam vor und pflücken Sie mit beiden Händen, um die Pflanze nicht zu beschädigen, dann werden über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen ständig neue Blüten und Schoten ausgebildet. Wir empfehlen alle drei Tage zu ernten.

Markererbsen werden geerntet, solange die Schoten grün sind, aber die Erbsensamen schon vollständig entwickelt sind. Die Palererbsen können entweder leicht unreif zum Frischverzehr geerntet werden, oder sie lassen sie direkt am Strauch trocknen.

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