Gemüse vorziehen: Die ultimative Anleitung für eine erfolgreiche Anzucht

Gemüse vorziehen: Erfolgreicher Start ins Gartenjahr

Gemüse vorziehen kann Ihren Garten in eine Oase der Fülle verwandeln. Ob Neuling oder erfahrener Gärtner, diese Anleitung hilft Ihnen, Ihre Ernte zu maximieren und die Saison zu verlängern.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vorziehen verlängert die Anbausaison und erhöht den Ertrag
  • Wählen Sie geeignete Sorten und den richtigen Zeitpunkt
  • Qualitativ hochwertige Materialien sind entscheidend
  • Beachten Sie die spezifischen Bedürfnisse jeder Gemüseart

Einleitung

Vorteile des Gemüsevorziehens

Das Vorziehen von Gemüse ermöglicht eine längere Anbausaison und frühere Ernte. In kälteren Regionen können Sie so Gemüsesorten anbauen, die sonst keine Chance hätten. Vorgezogene Pflanzen haben einen Vorsprung gegenüber Unkraut und sind oft widerstandsfähiger gegen Schädlinge.

Überblick über den Prozess

Der Prozess beginnt mit der Aussaat in geschützter Umgebung, gefolgt von der Pflege der Keimlinge, dem Pikieren und schließlich dem Auspflanzen ins Freiland. Jeder Schritt erfordert Aufmerksamkeit und Sorgfalt, aber mit Übung wird es zur Routine.

Vorbereitung

Auswahl geeigneter Gemüsesorten zum Vorziehen

Nicht jedes Gemüse eignet sich gleichermaßen zum Vorziehen. Tomaten, Paprika und Auberginen sind klassische Kandidaten, da sie eine lange Reifezeit benötigen. Auch Kohlarten wie Brokkoli und Blumenkohl profitieren davon. Wurzelgemüse wie Möhren oder Radieschen sollten Sie direkt aussäen.

Benötigte Materialien und Werkzeuge

Für einen erfolgreichen Start brauchen Sie Anzuchterde, Aussaatschalen oder Töpfe, Etiketten zur Beschriftung und eventuell eine Sprühflasche für sanfte Bewässerung. Ein Thermometer kann hilfreich sein, um die optimale Keimtemperatur zu überwachen. Für manche Gemüsesorten ist zusätzliche Beleuchtung sinnvoll, besonders bei frühem Start im Jahr.

Optimaler Zeitpunkt für die Aussaat

Der richtige Zeitpunkt variiert je nach Gemüseart. Rechnen Sie vom geplanten Auspflanzdatum rückwärts. Tomaten benötigen etwa 6-8 Wochen, Paprika sogar 8-10 Wochen. Beachten Sie dabei auch die letzte Frostdaten in Ihrer Region. Ein Aussaatkalender kann hier sehr nützlich sein.

Aussaat

Wahl der richtigen Aussaaterde

Verwenden Sie spezielle Aussaaterde, die nährstoffarm und locker ist. Sie fördert die Wurzelbildung und verhindert Staunässe. Normale Gartenerde ist oft zu schwer und kann Krankheitserreger enthalten. Alternativ können Sie eine Mischung aus Kompost, Sand und Kokoserde herstellen.

Verschiedene Anzuchtgefäße und ihre Vor- und Nachteile

Es gibt viele Möglichkeiten: Klassische Plastiktöpfe sind günstig und wiederverwendbar. Torfquelltöpfe sind umweltfreundlich und können direkt eingepflanzt werden. Eierkartons eignen sich gut für kleine Mengen. Achten Sie bei allen Gefäßen auf ausreichende Drainage. Anzuchtplatten mit Gewächshausdeckel schaffen ein optimales Mikroklima.

Aussaattechniken für verschiedene Gemüsearten

Je größer das Saatgut, desto tiefer wird es gesät. Tomaten und Paprika werden etwa 0,5 cm tief gesät, während größere Samen wie Kürbis oder Bohnen bis zu 2 cm tief kommen. Sehr feines Saatgut wie Sellerie wird nur leicht angedrückt. Bei manchen Arten wie Salat ist Lichtkeimung wichtig - hier das Saatgut nicht mit Erde bedecken.

Beschriftung und Dokumentation

Beschriften Sie jedes Gefäß mit Sorte und Aussaatdatum. Ein Gartentagebuch hilft Ihnen, aus Erfahrungen zu lernen. Notieren Sie Keimzeiten, Wachstumsverlauf und besondere Beobachtungen. So optimieren Sie Jahr für Jahr Ihre Anbaumethoden.

Mit diesen Grundlagen sind Sie gut vorbereitet, um Ihre Gemüsepflanzen erfolgreich vorzuziehen. Gärtnern ist ein Lernprozess. Jeder Misserfolg ist eine Gelegenheit, es beim nächsten Mal besser zu machen. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Pflege der Keimlinge: Grundlagen für gesundes Wachstum

Sobald Ihre Gemüsesetzlinge aus der Erde lugen, beginnt die spannende Phase der Keimlingspflege. Hier entscheidet sich, ob aus den zarten Pflänzchen kräftige Gemüsepflanzen werden. Betrachten wir die wichtigsten Aspekte genauer.

Optimale Temperaturbedingungen

Junge Pflänzchen reagieren empfindlich auf Temperatur. Je nach Gemüseart liegt der ideale Temperaturbereich zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Tomaten und Paprika bevorzugen es etwas wärmer, während Salate und Kohlgewächse auch bei kühleren Temperaturen gut gedeihen. Ein praktischer Tipp: Platzieren Sie die Anzuchttöpfe auf einer Heizmatte. So halten Sie die Bodentemperatur konstant und fördern ein gleichmäßiges Wachstum.

Lichtbedarf und künstliche Beleuchtung

Ausreichend Licht ist entscheidend für gesunde Keimlinge. Besonders in den lichtarmen Wintermonaten kann eine Zusatzbeleuchtung sehr hilfreich sein. LED-Pflanzenlampen sind hierfür gut geeignet. Sie verbrauchen wenig Strom und geben kaum Wärme ab. Platzieren Sie die Lampen etwa 10-15 cm über den Pflänzchen und lassen Sie sie täglich 12-16 Stunden brennen. Achten Sie jedoch darauf, die Pflanzen nicht zu überfordern. Beobachten Sie Ihre Pflänzchen genau und passen Sie die Beleuchtungsdauer bei Bedarf an.

Richtige Bewässerungstechniken

Wasser ist lebenswichtig für Ihre Keimlinge. Allerdings ist hier Fingerspitzengefühl gefragt. Zu viel Nässe führt schnell zu Staunässe und Schimmelbildung, zu wenig lässt die zarten Pflänzchen vertrocknen. Ein bewährter Gärtnertrick: Tauchen Sie die Anzuchttöpfe von unten in Wasser, bis sich die Erde vollgesogen hat. So bleiben die empfindlichen Blätter trocken und Sie beugen Pilzerkrankungen vor. Zwischen den Wassergaben sollte die Oberfläche leicht antrocknen - so fördern Sie ein gesundes Wurzelwachstum.

Düngung von Jungpflanzen

In den ersten Wochen zehren Ihre Keimlinge von den Nährstoffen im Saatkorn und der Anzuchterde. Erst wenn die ersten echten Blätter erscheinen, wird eine sanfte Düngung nötig. Verwenden Sie einen flüssigen Biodünger und verdünnen Sie ihn stark - die Hälfte der empfohlenen Dosis reicht völlig aus. Düngen Sie lieber öfter und dafür schwächer, als einmal zu kräftig. So vermeiden Sie Schäden an den empfindlichen Wurzeln.

Pikieren und Umtopfen: Mehr Platz zum Wachsen

Irgendwann wird es Ihren Setzlingen in ihren Anzuchttöpfchen zu eng. Jetzt heißt es: Pikieren! Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Und wie geht man dabei am besten vor?

Wann und warum pikieren?

Pikieren bezeichnet das Vereinzeln und Umsetzen von Jungpflanzen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, wenn die Pflänzchen ihre ersten echten Blätter entwickelt haben - meist 2-3 Wochen nach der Aussaat. Durch das Pikieren geben Sie den Pflanzen mehr Platz zum Wachsen und fördern die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems. Ein positiver Nebeneffekt: Sie können die stärksten Pflänzchen auswählen und schwächere aussortieren.

Anleitung zum Pikieren

• Bereiten Sie neue Töpfe mit frischer, lockerer Anzuchterde vor.
• Wässern Sie die Setzlinge leicht an, damit sich die Wurzeln leichter lösen.
• Heben Sie die Pflänzchen vorsichtig mit einem Pikierstab oder einem alten Esslöffel aus.
• Fassen Sie die Pflänzchen nur an den Blättern an, nie am empfindlichen Stängel.
• Setzen Sie jedes Pflänzchen in einen eigenen Topf und drücken Sie die Erde sanft an.
• Gießen Sie die umgetopften Setzlinge vorsichtig an.

Wahl der richtigen Töpfe für das Umtopfen

Die Wahl des richtigen Topfes beeinflusst die Entwicklung Ihrer Jungpflanzen. Für die meisten Gemüsearten reichen Töpfe mit einem Durchmesser von 8-10 cm. Verwenden Sie am besten Töpfe aus Ton oder biologisch abbaubarem Material. Diese 'atmen' besser als Plastiktöpfe und verhindern Staunässe. Ein praktischer Tipp: Toilettenpapierrollen eignen sich hervorragend als günstige und umweltfreundliche Alternative!

Pflege nach dem Pikieren und Umtopfen

Nach dem Pikieren benötigen Ihre Pflänzchen besondere Aufmerksamkeit. Stellen Sie sie für ein paar Tage an einen schattigen, windgeschützten Ort. So können sie sich von der Umstellung erholen. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Nach etwa einer Woche können Sie mit einer leichten Düngung beginnen. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau - wenn sie kräftig zu wachsen beginnen, haben sie die Umstellung gut überstanden.

Mit diesen Hinweisen sind Sie gut vorbereitet, um aus Ihren Keimlingen kräftige Jungpflanzen heranzuziehen. Bedenken Sie: Jede Pflanze ist einzigartig. Beobachten Sie Ihre grünen Schützlinge aufmerksam und reagieren Sie auf ihre Bedürfnisse. Mit etwas Übung und Geduld werden Sie bald die Früchte Ihrer Arbeit ernten können - im wahrsten Sinne des Wortes!

Abhärtung der Jungpflanzen: Der Weg zur Widerstandsfähigkeit

Die Abhärtung ist ein entscheidender Schritt, um Ihre vorgezogenen Gemüsepflanzen auf das Leben im Freien vorzubereiten. Dieser Prozess stärkt die Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse.

Warum ist die Abhärtung so wichtig?

Jungpflanzen, die im Haus oder Gewächshaus aufgezogen wurden, sind an konstante Bedingungen gewöhnt. Draußen müssen sie mit Wind, Temperaturschwankungen und direkter Sonneneinstrahlung zurechtkommen. Ohne Abhärtung könnten sie einen Schock erleiden und im schlimmsten Fall eingehen.

So härten Sie Ihre Jungpflanzen richtig ab

Beginnen Sie etwa zwei Wochen vor dem geplanten Auspflanzen mit der Abhärtung. Gehen Sie dabei schrittweise vor:

  • Tag 1-3: Stellen Sie die Pflanzen für 2-3 Stunden an einen geschützten Platz im Freien.
  • Tag 4-7: Verlängern Sie die Zeit im Freien auf 4-6 Stunden.
  • Tag 8-10: Lassen Sie die Pflanzen den ganzen Tag draußen, holen Sie sie aber nachts noch rein.
  • Tag 11-14: Die Pflanzen können nun Tag und Nacht draußen bleiben, sofern kein Frost droht.

Tipp: Achten Sie besonders in den ersten Tagen darauf, dass die Pflanzen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind.

Zeitrahmen für verschiedene Gemüsearten

Nicht alle Gemüsesorten benötigen die gleiche Abhärtungszeit:

  • Tomaten und Paprika: 10-14 Tage
  • Gurken und Zucchini: 7-10 Tage
  • Salate und Kohlarten: 5-7 Tage

Robustere Pflanzen wie Kohlrabi oder Zwiebeln können oft schon nach einer Woche ausgepflanzt werden.

Auspflanzen ins Freiland: Der große Umzug

Wenn Ihre Jungpflanzen abgehärtet sind, ist es Zeit für den Umzug ins Beet. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, und wie gehen Sie am besten vor?

Den richtigen Zeitpunkt erwischen

Der ideale Zeitpunkt zum Auspflanzen hängt von der Gemüseart und den Wetterbedingungen ab:

  • Frostempfindliche Arten wie Tomaten, Gurken oder Zucchini sollten erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie.
  • Robustere Sorten wie Kohl, Salate oder Zwiebeln können schon ab April ausgepflanzt werden.
  • Beobachten Sie die Wettervorhersage: Idealerweise pflanzen Sie an einem bewölkten, windstillen Tag aus.

Den Gartenboden vorbereiten

Ein gut vorbereiteter Boden ist wichtig für gesundes Pflanzenwachstum:

  • Lockern Sie den Boden gründlich auf.
  • Entfernen Sie Unkraut und grobe Steine.
  • Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost ein, um die Bodenstruktur zu verbessern.
  • Bei schweren Böden kann eine Handvoll Sand pro Pflanzloch die Drainage verbessern.

Schonend auspflanzen - so geht's

Beim Auspflanzen sollten Sie behutsam vorgehen, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen:

  • Wässern Sie die Jungpflanzen vor dem Auspflanzen gut durch.
  • Graben Sie Löcher, die etwa doppelt so groß sind wie der Wurzelballen.
  • Setzen Sie die Pflanze vorsichtig ein und füllen Sie das Loch mit Erde auf.
  • Drücken Sie die Erde sanft an und gießen Sie gründlich ein.

Profi-Tipp: Pflanzen Sie an einem bewölkten Tag oder am späten Nachmittag aus, um Stress durch direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Erste Pflege nach dem Auspflanzen

Die ersten Tage nach dem Auspflanzen sind entscheidend für das Anwachsen:

  • Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu viel. Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein.
  • Schützen Sie empfindliche Pflanzen bei Bedarf mit Vlies oder Glocken vor Kälte oder starker Sonne.
  • Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und reagieren Sie auf Anzeichen von Stress.

Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege werden Ihre vorgezogenen Gemüsepflanzen schnell im Garten Fuß fassen und Sie bald mit einer reichen Ernte belohnen. Denken Sie daran: Jeder Garten ist anders, und manchmal braucht es ein bisschen Experimentierfreude, um herauszufinden, was bei Ihnen am besten funktioniert. Also, ran an die Arbeit und viel Spaß beim Gärtnern!

Spezielle Tipps für häufig vorgezogene Gemüsearten

Tomaten

Tomaten gehören zu den beliebtesten vorgezogenen Gemüsesorten. Säen Sie die Samen etwa 6-8 Wochen vor dem geplanten Auspflanzen aus. Verwenden Sie nährstoffarme Anzuchterde und bedecken Sie die Samen nur leicht. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 22-25°C. Sobald die ersten echten Blätter erscheinen, pikieren Sie die Sämlinge in größere Töpfe. Achten Sie auf ausreichend Licht, um langgestreckte Pflanzen zu vermeiden.

Paprika und Chili

Diese Nachtschattengewächse benötigen eine lange Wachstumsphase. Starten Sie mit der Aussaat bereits 10-12 Wochen vor dem letzten Frost. Die Samen keimen bei 22-28°C. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Paprika und Chili mögen es warm und hell. Ein Pikieren ist oft nicht nötig, da sie langsamer wachsen als Tomaten.

Gurken und Zucchini

Kürbisgewächse wie Gurken und Zucchini lassen sich gut vorziehen, sollten aber nicht zu früh ausgesät werden. 3-4 Wochen vor dem Auspflanzen reichen aus. Säen Sie die Samen einzeln in Töpfe oder Anzuchtplatten. Die ideale Keimtemperatur liegt bei 20-22°C. Beachten Sie, dass diese Pflanzen empfindliche Wurzeln haben und vorsichtig umgetopft werden müssen.

Salate und Kohlarten

Salate und Kohlgewächse können Sie schon früh im Jahr vorziehen. Säen Sie dünn in Reihen oder einzeln in Multitopfplatten. Die Keimtemperatur sollte zwischen 15-20°C liegen. Salate keimen oft schon nach wenigen Tagen. Kohlarten benötigen etwas länger. Sobald die Sämlinge kräftig genug sind, können Sie sie pikieren oder direkt ins Freiland pflanzen.

Häufige Probleme und Lösungen

Schimmelpilze und Fäulnis

Schimmel und Fäulnis sind oft das Ergebnis von zu viel Feuchtigkeit. Verwenden Sie sterile Anzuchterde und gießen Sie maßvoll. Eine gute Luftzirkulation hilft ebenfalls. Bei ersten Anzeichen von Schimmel entfernen Sie betroffene Pflanzen sofort.

Schwache oder langgezogene Sämlinge

Lange, dünne Stängel deuten auf Lichtmangel hin. Stellen Sie die Sämlinge näher ans Fenster oder verwenden Sie Pflanzenlampen. Zu warme Temperaturen können ebenfalls zu schwachen Pflanzen führen. Senken Sie die Temperatur nach der Keimung leicht ab.

Schädlingsbefall bei Jungpflanzen

Trauermücken sind häufige Plagegeister. Lassen Sie die Erdoberfläche zwischen den Bewässerungen abtrocknen und verwenden Sie gelbe Klebefallen. Bei Blattläusen hilft oft schon ein sanfter Wasserstrahl. In hartnäckigen Fällen greifen Sie auf biologische Pflanzenschutzmittel zurück.

Nährstoffmangel und Überversorgung

Gelbe Blätter können auf Nährstoffmangel hindeuten. Verwenden Sie ab dem Erscheinen der ersten echten Blätter einen stark verdünnten Flüssigdünger. Vorsicht ist jedoch geboten: Zu viel Dünger kann die zarten Wurzeln verbrennen. Bei Überdüngung spülen Sie die Erde vorsichtig mit klarem Wasser durch.

Erfahrung macht den Meister

Das Vorziehen von Gemüse erfordert Geduld und Übung. Jeder Gärtner macht anfangs Fehler – das gehört dazu! Probieren Sie verschiedene Sorten und Methoden aus. Ein Gartentagebuch kann helfen, aus Ihren Erfahrungen zu lernen. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gespür für die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen.

Bedenken Sie: Jeder Garten ist anders. Was bei Ihrem Nachbarn funktioniert, muss bei Ihnen nicht unbedingt klappen. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und passen Sie Ihre Pflege entsprechend an. Mit etwas Ausdauer und Aufmerksamkeit werden Sie bald stolz auf Ihre selbstgezogenen Setzlinge sein.

Beginnen Sie mit der Aussaat! Ihre nächste Gartensaison verspricht, ertragreich und zufriedenstellend zu werden. Möglicherweise entdecken Sie dabei Ihre persönliche Spezialität im Gemüseanbau. Viel Freude bei Ihrem gärtnerischen Vorhaben!

Tags: Gemüse
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