Paprikasamen: Paprika Riesenauswahl verschiedenster Sorten

Blockpaprika, Snackpaprika, Aromapaprika, Cayenne-Pfeffer, Chili, Jalapeño und Habaneros sind Zuchtformen von verschiedenen Arten aus der Gattung Capsicum. In Kultur sind hauptsächlich Formen des Spanischen Pfeffers. Scharfe Sorten können auch von Peruanischem Pfeffer (Capsicum baccatum), Chinesischem Pfeffer (Capsicum chinense), Tabasco-Chili (Capsicum frutescens) oder vom Baum-Chili (Capsicum pubescens) abstammen. Diese Arten unterscheiden sich in der Wuchshöhe und in der Größe und Farbe ihrer Blüten.

Von Natur aus enthalten ihre Früchte Capsaicin. Dieses Alkaloid ist vor allem in den weißen Scheidewänden der Früchte eingelagert, an denen sich die Samen entwickeln. Es ist geschmacklos, reizt aber die Wärmerezeptoren im Mund und löst dadurch einen Schmerzreiz aus, den wir als Schärfe wahrnehmen. Eine milde Schärfe verstärkt den Geschmackseindruck und macht Speisen aromatischer.

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Paprika – Sortenauswahl, Aussaat, Pflanzung und Pflege

Paprika haben eine lange Entwicklungszeit und sollten darum möglichst früh im Jahr ausgesät werden. Gleichzeitig brauchen sie aber auch viel Wärme und Licht. Damit die Jungpflanzen nicht vergeilen brauchen Sie einen hellen, sonnigen Platz am Fenster oder eine Zusatzbeleuchtung. Wenn Ihnen beides im Februar nicht zur Verfügung steht, sollten Sie mit der Aussaat besser bis Ende März warten bis die Tage sonniger werden und es länger hell ist.

Aussaat von Paprika

Die Aussaat erfolgt im Haus in Anzuchtschalen oder Töpfen in der Zeit von Februar bis April. Die Samen werden in Anzuchterde 1 cm tief gesät und gut feucht gehalten. Für die Keimung sind Temperaturen von 22 bis 28 °C ideal. Dann dauert es zwischen zwei und drei Wochen, bis die Sämlinge auflaufen.

Wenn sich das erste Paar Laubblätter entfaltet hat, werden die Paprika-Jungpflanzen in Töpfe mit gedüngtem Kultursubstrat vereinzelt. Nun wäre auch die richtige Zeit die Pflanzen zu veredeln.

Kultivieren Sie sie im Haus an einem hellen Platz bei etwa 20 °C weiter, bis sie Anfang Juni ins Beet oder in einen Kübel ins Freiland können. Ein Kübel ab 30 cm Durchmesser ist groß genug, um eine Pflanze den Sommer über zu kultivieren. Im Beet ist für die meisten Sorten ein Pflanzabstand von 40 x 50 cm ausreichend. Manche Zierpaprika und Chilis können auch in Ampeln gepflegt werden.

Bei großfrüchtigen Paprika sollten Sie die erste Blüte ausbrechen. Diese Königsblüte sitzt auf der Spitze des Haupttriebes und unterdrückt die Bildung von Seitentrieben und weiteren Blüten. Ohne sie werden die Pflanzen buschiger und tragen mehr Früchte.

Blockpaprika, Chili, Habaneros und die anderen Typen können als Büsche kultiviert werden. Sie brauchen keine weitere Pflege und keinen Rückschnitt.

Alle grünen Paprika sind unreif

Grüne Paprika sind immer unreife rote, orangefarbene oder gelbe Sorten. Sie sind herb im Geschmack und für Personen mit empfindlichem Magen schwer bekömmlich. Aroma, Süße und Schärfe bilden sich bei Paprika, Peperoni und Chili erst voll aus, wenn die Früchte sich voll ausgefärbt haben.

Wie lange eine Frucht zum Reifen braucht, hängt von der Sorte und von der Witterung ab. Es dauert nach der Bestäubung etwa vier bis fünf Wochen, bis die Früchte voll ausgewachsen sind. Erst danach beginnen die Samen im Inneren heranzureifen. Jetzt entwickeln die Früchte Aromastoffe, Zucker und Schärfe. Die Fruchtfarbe beginnt sich zu verändern. Einige Sorten werden hellgrün, andere gelblich, cremefarben oder violett. Es dauert weitere drei bis vier Wochen bis die Früchte ihre sortentypische Farbe bekommen und sich nach Rot, Gelb oder Orange umfärben.

Bei einer frühen Aussaat können Sie von früh-reifenden Block-Paprika schon ab August ernten. Späte Chilis reifen zum Teil erst ganz aus, wenn sie im Herbst ins Haus geholt werden. Wenn Sie das volle Aroma ihrer Paprika auskosten wollen, brauchen Sie darum Geduld.

Blockpaprika, Spitzpaprika und Snackpaprika

Snackpaprika

Gemüsepaprika und Snack-Paprika sind Kulturformen vom Spanischen Pfeffer, denen die natürliche Schärfe fehlt. Ihr Geschmack ist fruchtig-süß bis mildaromatisch. Voll ausgereift sind sie gut bekömmlich. Sie werden als Gemüsebeilage, für Pfannengemüse, Gulasch und Rohkost verwendet.

Blockpaprika

Als Blockpaprika werden große, breite Früchte mit stumpfer Spitze bezeichnet. Sie sind meistens zwischen 9 und 12 cm hoch und haben ein Gewicht von 120 bis 200 g. Diese Paprika eignen sich wegen ihres großen Hohlraums im Inneren besonders gut zum Füllen. Die meisten Blockpaprika reifen sehr früh bis mittelfrüh und können nach 60 bis 80 Tagen voll ausgefärbt geerntet werden.

Spitzpaprika

Spitzpaprika haben lange, spitz zu laufende Früchte mit 10 bis 18 cm Länge. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem auch die ungarischen Wachspaprika, die sich wegen ihrer dünnen Schale besonders gut zum Grillen eignen. Als Snackpaprika werden besonders süße Formen bezeichnet, bei denen sich die Kerne alle zusammen oben am Stielansatz der Frucht befinden. Sie laden zum Naschen ein, weil sie von der Spitze her geknabbert werden können, ohne auf einen der harten Kerne zu beißen. Bullhorn-Paprika haben besonders schwere, dickfleischige Früchte. Kleinfrüchtige Spitzpaprika mit einem Fruchtgewicht von 60 bis 80 g sind nach 55 bis 60 Tagen erntereif. Größere Sorten brauchen 70 bis 80 Tage zum Reifen.

Tomatenpaprika

Tomatenpaprika sind eine Sonderform der Gemüsepaprika. Sie sind flachrund und haben ungefähr die Größe und die Form von Fleischtomaten. Sie schmecken fruchtig-süß und werden zwischen 50 und 150 g schwer. Die Reifezeit der bis zu 8 cm breiten Früchte liegt bei mehr als 80 Tagen.

Scharfe Paprika-Typen

Peperoni, Chili und Habaneros sind gezielt auf besondere Schärfe selektiert. Sie werden zum Aromatisieren und Würzen verwendet. Mildere Sorten können auch mit Frischkäse gefüllt als Antipasti serviert werden. Die scharfen Paprika-Typen stammen von verschiedenen Capsicum-Arten ab und können sehr unterschiedliche Fruchtformen haben.

Peperoni haben schlanke, zum Teil gebogene und gedrehte, dünnwandige Früchte mit einem Schärfegrad von 3 bis 6. Sie sind zwischen 10 und 18 cm lang und haben an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 3,5 bis 5 cm. Ihre volle Schärfe erreichen sie nach etwa 70 bis 80 Tagen.

Chilis und Jalapeños sind bis etwa 10 cm lang und können einen Schärfegrad bis zu 10 erreichen. Die dünnwandigen Früchte werden als Chilis bezeichnet. Typisch für Jalapeños ist, dass sie dicke Fruchtwände haben und korkige Risse auf der Schale bilden. Habanero ist die Bezeichnung für extrem scharfe, glockenförmige Paprika.

Die Schärfe von Peperoni, Chili und Habanero wird durch die Sorte, das Angebot an Licht und Wärme und den Reifegrad bestimmt. Werden die Pflanzen trockener gehalten werden die Früchte besonders scharf. Wenn Sie möglichst scharfe Chili ernten möchten, sollten Sie die Pflanzen möglichst lange an einem warmen, sonnigen Standort reifen lassen und nur sparsam gießen.

Wie scharf sind Chili?

Das Empfinden von Schärfe ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hat auch viel mit Gewöhnung zu tun. Gleichzeitig ist der Capsaicin-gehalt in den Früchten nicht immer gleich und unterscheidet sich sogar innerhalb einer Frucht zwischen der Spitze und dem Stielansatz. Darum ist es schwierig objektiv eine Beschreibung von der Schärfe einer Chili-Sorte zu geben. Es werden verschiedene Schärfegrade definiert, die in Beziehung zu einem bestimmten Gehalt an Capsaicin stehen.

Blockpaprika und Snack-Paprika haben einen Schärfegrad von 0. Milde bis mittelscharfe Chili und Spiral-Paprika haben Schärfegrade bis 3. Durchschnittliche Mitteleuropäer empfinden Schärfe oberhalb des Schärfegrad 2 bereits als unangenehm. Zum Vergleich: Die ungarische Paprika-Paste Erös Pista hat einen Schärfegrad von 4 und Sambal Olek erreicht einen Schärfegrad von 5. Diese Schärfe haben auch die meisten Jalapeños und Chilis. Ab dem Schärfegrad von 6 gelten die Früchte als sehr scharf. Bei Personen die Schärfe nicht gewöhnt sind, kann der Verzehr sehr scharfer Früchte zu Kreislaufproblemen und Ohnmacht führen. Außerdem kann bereits der Kontakt mit den Blättern und Früchten zu Hautreizungen und Brennen in Augen und Nase führen. Scharfe Sorten müssen darum unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen.

Als Gegenmittel gegen das Brennen hilft Milch.

Tipp: Um die besten Ergebnisse beim Anbau von Paprika zu erzielen, sollten Sie die Pflanzen regelmäßig gießen und sicherstellen, dass sie mindestens 6-8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhalten.

Paprikasamen: Ein Leitfaden für den Anbau von Paprika

Paprikasamen sind die Grundlage für den Anbau von köstlichen und nahrhaften Paprika. Diese Samen benötigen spezielle Bedingungen, um zu keimen und zu wachsen, aber mit den richtigen Techniken und etwas Geduld können Sie eine reiche Ernte an Paprika aus Ihrem eigenen Garten genießen.

Die Bedeutung von hochwertigem Saatgut

Die Qualität des Saatguts ist entscheidend für den Erfolg Ihres Paprikaanbaus. Es ist wichtig, Samen von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, die für ihre Reinheit und Keimfähigkeit bekannt sind. Hochwertige Paprikasamen garantieren eine bessere Keimrate und gesündere Pflanzen.

Die richtige Aussaat von Paprikasamen

Die Aussaat von Paprikasamen erfordert Geduld und Sorgfalt. Die Samen sollten in gut durchlässiger Erde gepflanzt werden und benötigen eine konstante Temperatur von etwa 20-25°C, um zu keimen. Es ist auch wichtig, die Samen nicht zu tief zu pflanzen, da dies ihre Keimung beeinträchtigen kann.

Pflege und Wachstum von Paprikapflanzen

Nach der Keimung benötigen Paprikapflanzen regelmäßige Pflege, um gesund zu wachsen. Sie benötigen viel Sonnenlicht, regelmäßiges Gießen und eine ausgewogene Ernährung. Es ist auch wichtig, die Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen.

Ernte und Lagerung von Paprika

Die Erntezeit für Paprika variiert je nach Sorte und Wachstumsbedingungen. In der Regel sind Paprika bereit zur Ernte, wenn sie ihre volle Farbe erreicht haben. Nach der Ernte sollten die Paprika an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden, um ihre Frische zu bewahren.

Der Anbau von Paprika aus Samen kann eine lohnende Erfahrung sein. Mit den richtigen Techniken und etwas Geduld können Sie eine reiche Ernte an köstlichen Paprika genießen.

Paprikasamen sind der Beginn einer köstlichen Reise, die in Ihrem Garten beginnt. Diese Samen, wenn sie richtig gepflegt werden, wachsen zu kräftigen Paprikapflanzen heran, die eine Fülle von schmackhaften Früchten produzieren. Die richtige Auswahl und Pflege Ihrer Paprikasamen kann den Unterschied zwischen einer reichen Ernte und Enttäuschung ausmachen.

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Wann ist der optimale Zeitpunkt, um Paprikasamen auf der Fensterbank vorzuziehen?
    Paprikasamen können ab Ende Februar bis Anfang April auf einer hellen Fensterbank in der Wohnung vorgezogen werden. Da die Pflanzen viel Wärme und Licht benötigen, ist es ratsam, mit der Aussaat bis Ende März zu warten, wenn im Februar nicht genügend Licht und ein sonniger Platz zur Verfügung stehen. So vermeiden Sie, dass die Jungpflanzen vergeilen. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 22 und 28 °C. Unter diesen Bedingungen dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis die Sämlinge auflaufen.
  2. Wann pflanzt man Paprikasamen ein?
    Der ideale Zeitpunkt für die Aussaat von Paprikasamen ist ab Mitte Februar bis Ende März. Säen Sie die Samen als Vorkultur im Haus bei Temperaturen zwischen 22 und 28 °C aus. Unter diesen Bedingungen keimen die Samen in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Wichtig ist, dass die Temperatur möglichst konstant gehalten wird und die Jungpflanzen später viel Licht bekommen, damit sie nicht vergeilen. Wenn Sie keinen hellen, sonnigen Platz am Fenster oder eine Zusatzbeleuchtung haben, empfiehlt es sich, mit der Aussaat bis Ende März zu warten, wenn die Tage länger und sonniger werden.
  3. Ist es möglich, Paprikasamen noch im Mai auszusäen?
    Ja, es ist durchaus möglich, Paprikasamen Mitte Mai im Freien auszusäen. Nach circa vier Wochen sollten Sie die Paprika-Keimlinge behutsam in einen größeren Topf mit standardmäßiger Pflanzerde umtopfen, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu verletzen. So können die jungen Paprikapflanzen optimal weiterwachsen.
  4. Was kann passieren, wenn man Paprikasamen zu früh im Jahr aussät?
    Wenn Sie Paprikasamen zu früh im Jahr aussäen, können die Jungpflanzen aufgrund des ungünstigen Verhältnisses von Temperatur und Lichtintensität Probleme bekommen. Häufig steht die Aussaatschale auf der Fensterbank und profitiert zwar von der Wärme der Heizung, aber die noch schwache Frühjahrssonne reicht nicht aus, um die Sämlinge mit genügend Licht zu versorgen. Dies kann zu schwachen, gestreckten Pflanzen führen. Besser ist es, mit der Paprikaaussaat zu warten, bis längere und sonnigere Tage ausreichend Licht für ein gesundes Wachstum der Jungpflanzen bieten.
  5. Wie viele Paprikasamen sollten pro Topf ausgesät werden?
    Für eine platzsparende Vorkultur können Paprikasamen zunächst gemeinsam in einer Anzuchtschale oder einem größeren Topf ausgesät werden. Später werden dann die kräftigsten Sämlinge pikiert und in Einzeltöpfe umgepflanzt. Alternativ können Sie auch von Beginn an je ein Samenkorn direkt in kleine Anzuchttöpfe legen. So sparen Sie sich das spätere Vereinzeln der Jungpflanzen.
  6. Wie säe ich am besten Paprikasamen aus, damit sie gut keimen?
    Um eine optimale Keimung der Paprikasamen zu erreichen, legen Sie diese gleichmäßig in Aussaatschalen aus. Drücken Sie die Samen dann etwa einen Zentimeter tief in ein lockeres, nährstoffreiches Anzuchtsubstrat. Bedecken Sie die Samen anschließend mit einer dünnen Schicht Erde und drücken Sie diese leicht an. Die meisten Paprikasorten benötigen kein Licht zum Keimen, nur wenige Ausnahmen keimen besser bei Lichteinfluss. Halten Sie das Saatgut gleichmäßig feucht und warm bei ca. 22-28°C, dann sollten die Keimlinge nach 2-3 Wochen auflaufen.
  7. Warum ist es sinnvoll, Paprikasamen vor der Aussaat in Kamillentee einzuweichen?
    Statt riskante chemische Beizmittel zu verwenden, ist es bei Paprikasamen eine gute Idee, sie vor der Aussaat in einem Kräutertee wie Kamille, Baldrian oder Schachtelhalm einzuweichen. Dieses ungiftige Bad bereitet die Samen optimal auf die Keimung vor. Es fördert nicht nur eine schnellere und gleichmäßigere Keimung, sondern stärkt auch die Widerstandskraft der Keimlinge gegen Krankheiten. So legen Sie den Grundstein für vitale und robuste Paprikapflanzen.
  8. Sind Paprika Dunkelkeimer oder Lichtkeimer?
    Paprikasamen sind Dunkelkeimer, das bedeutet, sie benötigen für den Keimprozess kein Licht. Im Gegenteil, sie sollten sogar vor Licht geschützt werden, bis die Keimung eingesetzt hat. Erst dann brauchen die jungen Keimlinge viel Licht für ihr weiteres Wachstum. Die optimale Keimtemperatur für Paprikasamen liegt zwischen 22 und 28°C. Bitte achten Sie darauf, dass Sie vor der Aussaat alle benötigten Utensilien für die Anzucht bereitstellen.
  9. Wie lange benötigen Paprikasamen, um zu keimen?
    Wenn Sie Paprika selbst anziehen möchten, empfiehlt es sich, die Samen bereits im Februar auszusäen und an einem warmen Ort vorzuziehen. Paprikasamen benötigen bei idealen Bedingungen mit Temperaturen zwischen 22 und 28 °C etwa zwei bis drei Wochen, bis die Keimlinge aufgehen. Achten Sie darauf, dass die Aussaaterde während dieser Zeit gleichmäßig feucht gehalten wird, um beste Keimungsergebnisse zu erzielen.
  10. Welche Standortbedingungen benötigen Paprikapflanzen für optimales Wachstum?
    Paprika gedeihen am besten an einem vollsonnigen, windgeschützten Standort, da sie ursprünglich aus den wärmeren Regionen Süd- und Mittelamerikas stammen. Um ein Umknicken der Pflanzen zu vermeiden, empfiehlt es sich, sie beispielsweise an Stützstäben aus Bambus zu befestigen. Regelmäßiges Gießen und mindestens 6-8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag sind weitere wichtige Faktoren für ein optimales Wachstum der Paprikapflanzen.
  11. Sind Paprikapflanzen einjährige oder mehrjährige Gewächse?
    Paprika sind botanisch gesehen mehrjährige Pflanzen, die als kurzlebige Stauden kultiviert werden können. In unseren Breitengraden ist eine frostfreie Überwinterung aber nur bei einigen kompakten Chili- und Zierpaprikasorten sinnvoll. Diese benötigen dann einen hellen Standort bei 10-15°C. Die meisten als Gemüse kultivierten Paprikasorten wie Blockpaprika oder Spitzpaprika werden jedoch einjährig angebaut, da sie frostempfindlich sind und eine Überwinterung aufwändig wäre.
  12. Ist es möglich, eine Paprikapflanze über den Winter am Leben zu erhalten?
    Wenn Sie Ihre Paprikapflanze überwintern möchten, empfiehlt es sich, sie rechtzeitig ins Haus zu holen, solange es draußen noch nicht zu kalt ist. Dadurch ersparen Sie der Pflanze unnötigen Temperaturstress bei der Umstellung von außen nach innen. Da Paprika empfindlich auf Trockenheit reagieren, sollten Sie die Blätter bei Bedarf zusätzlich mit einer Sprühflasche befeuchten. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Paprikapflanze gut durch den Winter kommt und im nächsten Jahr wieder kräftig austreibt und Früchte trägt.
  13. Wie kann ich meine Paprikapflanzen optimal pflegen, damit sie schnell und kräftig wachsen?
    Paprikapflanzen benötigen für ein optimales Wachstum viel Wasser und Stabilität. Gerade an sonnigen Standorten empfiehlt es sich, die Pflanzen zweimal täglich zu gießen, um ihren hohen Wasserbedarf zu decken. Zudem sollten Sie höher gewachsene Paprikapflanzen mit Stützen, beispielsweise aus Bambus, stabilisieren. Dies verhindert, dass die Triebe abknicken und fördert ein gesundes, aufrechtes Wachstum. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Paprikapflanzen täglich mindestens 6-8 Stunden direktes Sonnenlicht erhalten.
  14. Vertragen Paprikapflanzen starken Regen oder sollte man sie davor schützen?
    Paprika sind etwas anspruchsvoll in der Pflege. Sie mögen es warm, brauchen ausreichend Wasser, vertragen aber keinen starken Regen. Die Pflanzen sollten daher an einem sonnigen, aber vor Starkregen geschützten Standort angebaut werden. Bei anhaltend schlechtem Wetter empfiehlt es sich, die empfindlichen Paprikapflanzen abzudecken oder unter einem Dach zu kultivieren, damit die Früchte nicht aufplatzen oder faulen.
  15. Ist es notwendig, Paprikapflanzen auszugeizen, um die Erträge zu verbessern?
    Das Ausgeizen von Paprikapflanzen ist nicht zwingend erforderlich und schadet den Pflanzen auch nicht. Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, entfernen Sie einfach die kleineren Seitentriebe, die sich normalerweise in den Blattachseln zwischen den Haupttrieben und dem Stiel befinden. Dies kann helfen, die Energie der Pflanze auf die Entwicklung der Früchte zu konzentrieren. Letztendlich hängt es von Ihren persönlichen Vorlieben ab, ob Sie Ihre Paprikapflanzen ausgeizen möchten oder nicht.
  16. Was muss ich bei Paprikapflanzen beachten?
    Wenn die Wurzeln Ihrer Paprikasetzlinge noch schwach ausgeprägt sind, empfiehlt es sich zunächst, nährstoffarme Erde zu verwenden. Für das optimale Wachstum Ihrer Paprikapflanzen sollten Sie außerdem auf eine hohe Luftfeuchtigkeit am Standort achten. Weiterhin sind ausreichend Licht und Wärme wichtige Faktoren, die das Gedeihen der jungen Pflanzen begünstigen.
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