Kürbisse anbauen: Von der Aussaat bis zur Lagerung

Kürbisanbau: Ein faszinierendes Abenteuer im Garten

Kürbisse zu züchten ist eine spannende Erfahrung für Hobbygärtner.

Das Wichtigste zum Kürbisanbau auf einen Blick

  • Vielfältige Sorten für jeden Geschmack
  • Sonniger Standort und nährstoffreicher Boden sind Pflicht
  • Aussaat ab Mai, Ernte im Herbst
  • Großer Platzbedarf, aber hoher Ertrag
  • Ideale Ergänzung für Mischkulturen

Die Bedeutung des Kürbisanbaus

Kürbisse haben in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erlebt. Früher oft belächelt, sind sie heute aus unseren Gärten und Küchen nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn Kürbisse sind nicht nur lecker und vielseitig verwendbar, sondern auch echte Hingucker im Garten.

Als Hobbygärtnerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Anbau von Kürbissen eine besondere Freude bereitet. Es ist faszinierend zu beobachten, wie aus einem kleinen Samenkorn innerhalb weniger Monate riesige Früchte heranwachsen. Zudem sind Kürbisse relativ pflegeleicht und bringen selbst Anfängern oft reiche Ernte ein.

Überblick über Kürbissorten

Die Vielfalt der Kürbissorten ist beeindruckend. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Speise- und Zierkürbissen. Zu den beliebtesten Speisekürbissen gehören:

  • Hokkaido: Klein, orangefarben und besonders aromatisch
  • Butternut: Birnenförmig mit nussigem Geschmack
  • Muskatkürbis: Groß, orange-braun und sehr süß

Zierkürbisse dagegen bestechen durch ihre farbenfrohe Vielfalt und ausgefallenen Formen. Sie eignen sich hervorragend für herbstliche Dekorationen.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wer zum ersten Mal Kürbisse anbaut, sollte es mit dem pflegeleichten Hokkaido versuchen. Er wächst zuverlässig und schmeckt einfach köstlich in Suppen oder als Ofengemüse.

Vorteile des Kürbisanbaus im Garten

Der Anbau von Kürbissen im eigenen Garten bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Hoher Ertrag: Oft liefert eine einzige Pflanze mehrere große Früchte
  • Lange Haltbarkeit: Viele Sorten lassen sich monatelang lagern
  • Vielseitige Verwendung: Von der Suppe bis zum Kuchen - Kürbis ist ein echtes Multitalent
  • Bodenverbesserung: Die großen Blätter unterdrücken Unkraut und schützen den Boden
  • Ästhetischer Wert: Kürbispflanzen sind echte Blickfänge im Garten

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Kürbisanbau. Damals war ich überrascht, wie schnell die Pflanzen wuchsen und wie viele Früchte sie trugen. Es war ein tolles Gefühl, im Herbst die eigenen Kürbisse zu ernten und zu verarbeiten.

Vorbereitung und Aussaat

Die richtige Standortwahl

Der Erfolg beim Kürbisanbau beginnt mit der richtigen Standortwahl. Kürbisse sind echte Sonnenanbeter und benötigen viel Platz. Folgende Faktoren sollten Sie beachten:

Bodenbeschaffenheit

Kürbisse gedeihen am besten in nährstoffreichem, humushaltigem Boden. Vor der Aussaat empfiehlt es sich, den Boden gut zu lockern und mit reifem Kompost anzureichern. Ein pH-Wert zwischen 6 und 7 ist ideal.

Ein Trick, den ich gerne anwende: Ich grabe im Frühjahr kleine 'Nester' aus, fülle diese mit Kompost und decke sie mit Erde ab. Hier hinein setze ich später die Kürbispflanzen. So haben sie von Anfang an einen optimalen Nährboden.

Sonneneinstrahlung

Kürbisse lieben die Sonne. Wählen Sie einen Standort, der mindestens 6 Stunden täglich volle Sonneneinstrahlung erhält. In meinem Garten habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kürbisse an einem sonnigen Südhang besonders gut gedeihen.

Platzbedarf

Unterschätzen Sie nicht, wie viel Platz Kürbispflanzen benötigen. Je nach Sorte können die Ranken mehrere Meter lang werden. Rechnen Sie pro Pflanze mit mindestens 2-3 Quadratmetern. Rankende Sorten können auch an Zäunen oder Pergolen hochgezogen werden, was Platz spart.

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat

Die Aussaatzeit für Kürbisse beginnt, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. In den meisten Regionen Deutschlands ist dies Mitte bis Ende Mai der Fall. Kürbisse sind wärmeliebend und keimen erst bei Bodentemperaturen über 12°C.

Ein Tipp aus meiner Praxis: Beobachten Sie die Wettervorhersage. Wenn für die kommenden zwei Wochen stabile Temperaturen über 15°C vorhergesagt sind, ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat gekommen.

Direktsaat vs. Vorkultur

Bei der Aussaat von Kürbissen haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Direktsaat: Die Samen werden direkt ins Freiland gesät. Dies ist die einfachste Methode und funktioniert in warmen Regionen gut.
  • Vorkultur: Die Samen werden etwa 3-4 Wochen vor dem geplanten Auspflanzen in Töpfen vorgezogen. Dies verlängert die Wachstumsperiode und ist besonders in kühleren Regionen sinnvoll.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Vorkultur oft zu kräftigeren Pflanzen und einer früheren Ernte führt. Allerdings sollten Sie beim Auspflanzen vorsichtig sein, da Kürbisse empfindliche Wurzeln haben.

Aussaattechniken

Saatabstand

Beim Aussäen oder Auspflanzen sollten Sie folgende Abstände einhalten:

  • Zwischen den Pflanzen: 80-100 cm
  • Zwischen den Reihen: 150-200 cm

Diese großzügigen Abstände ermöglichen es den Pflanzen, sich voll zu entfalten und erleichtern später die Pflege und Ernte.

Saattiefe

Kürbissamen werden etwa 2-3 cm tief in die Erde gelegt. Ein alter Gärtnertrick besagt: Die Saattiefe sollte etwa dem Doppelten der Samengröße entsprechen.

Ich lege immer 2-3 Samen pro Pflanzstelle und bedecke sie leicht mit Erde. Nach dem Aufgehen entferne ich die schwächeren Keimlinge und lasse nur die kräftigste Pflanze stehen.

Companion Planting für Kürbisse

Kürbisse eignen sich hervorragend für Mischkulturen. Besonders gut vertragen sie sich mit:

  • Mais: Der Mais dient als natürliche Rankhilfe
  • Bohnen: Fixieren Stickstoff im Boden
  • Kapuzinerkresse: Hält Schädlinge fern

Vermeiden Sie dagegen die Nachbarschaft zu anderen Kürbisgewächsen wie Gurken oder Zucchini, da diese ähnliche Nährstoffe benötigen und sich gegenseitig Konkurrenz machen.

In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen mit der klassischen Milpa-Kultur gemacht: Mais, Bohnen und Kürbis wachsen gemeinsam und ergänzen sich perfekt. Der Mais gibt Halt, die Bohnen liefern Stickstoff und der Kürbis beschattet den Boden.

Mit diesen Grundlagen sind Sie bestens gerüstet, um Ihre eigene Kürbis-Erfolgsgeschichte zu schreiben. Denken Sie daran: Gärtnern ist immer auch ein Experiment. Probieren Sie verschiedene Sorten und Techniken aus und finden Sie heraus, was in Ihrem Garten am besten funktioniert. Viel Spaß und eine reiche Ernte!

Pflege während der Wachstumsphase: So gedeihen Ihre Kürbisse prächtig

Kürbisse sind wahre Kraftpakete im Garten, aber sie brauchen auch ordentlich Zuwendung. Lassen Sie uns mal schauen, wie wir diese Prachtexemplare richtig verwöhnen können.

Bewässerung: Der Schlüssel zum Erfolg

Kürbisse sind echte Wasserschlucker, da gibt's nix zu rütteln. Besonders wenn die Früchte anfangen zu wachsen, sollten Sie nicht mit dem Gießen geizen.

Wasserbedarf

In der Regel brauchen Kürbisse etwa 5 Liter Wasser pro Quadratmeter und Tag. Klingt viel? Ist es auch! Aber glauben Sie mir, Ihre Kürbisse werden es Ihnen danken.

Bewässerungstechniken

Am besten gießen Sie morgens oder abends direkt an der Pflanzenbasis. Tröpfchenbewässerung ist 'ne feine Sache, wenn Sie's sich leisten können. Ansonsten tut's auch 'ne Gießkanne. Hauptsache, das Wasser kommt da an, wo's gebraucht wird.

Düngung: Nahrung für die Giganten

Kürbisse sind echte Nimmersatte, was Nährstoffe angeht. Ohne ordentliche Düngung wird's nix mit der Rekordernte.

Nährstoffbedarf

Unsere Kürbisfreunde stehen besonders auf Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ein ausgeglichener NPK-Dünger ist genau das Richtige.

Organische vs. mineralische Dünger

Ich persönlich schwöre ja auf Kompost und gut abgelagerten Mist. Das gibt den Pflanzen alles, was sie brauchen, und verbessert nebenbei noch den Boden. Aber wenn's schnell gehen muss, tun's auch mineralische Dünger.

Düngeintervalle

Fangen Sie etwa vier Wochen nach der Aussaat an zu düngen und wiederholen Sie das alle drei bis vier Wochen. Hören Sie etwa einen Monat vor der Ernte auf - sonst schmecken die Kürbisse am Ende noch nach Dünger!

Unkrautbekämpfung und Mulchen: Saubere Sache

Unkraut ist der natürliche Feind jedes Gärtners. Bei Kürbissen ist es besonders wichtig, dass sie nicht mit anderen Pflanzen um Nährstoffe konkurrieren müssen.

Mulchen ist hier der Geheimtipp schlechthin. Eine dicke Schicht Stroh oder Rasenschnitt hält nicht nur das Unkraut in Schach, sondern speichert auch Feuchtigkeit. Win-win, würde ich sagen!

Rankhilfen und Leitsysteme: Platz ist in der kleinsten Hütte

Kürbisse können sich ganz schön ausbreiten. Wenn Sie keinen Fußballplatz als Garten haben, sollten Sie über Rankhilfen nachdenken.

Ein einfaches Gestell aus Holzlatten oder ein stabiler Zaun tut's schon. Die Ranken vorsichtig daran entlangführen, und schon wachsen Ihre Kürbisse in die Höhe statt in die Breite.

Fruchtausdünnung: Weniger ist manchmal mehr

Klingt paradox, aber manchmal müssen Sie ein paar Früchte opfern, um am Ende mehr zu ernten. Lassen Sie pro Pflanze nur zwei bis drei Kürbisse wachsen. Die restlichen Früchte entfernen Sie, wenn sie etwa faustgroß sind.

Das mag Ihnen das Herz brechen, aber glauben Sie mir: Die verbleibenden Kürbisse werden umso prächtiger!

Krankheiten und Schädlinge: Wenn's mal nicht so rund läuft

Leider sind unsere Kürbisfreunde nicht immun gegen Probleme. Aber keine Sorge, mit ein bisschen Wissen können wir die meisten Schwierigkeiten meistern.

Häufige Krankheiten

Mehltau

Der Klassiker unter den Kürbiskrankheiten. Sieht aus, als hätte jemand Mehl über die Blätter gepustet. Vorbeugen ist hier die halbe Miete: Gießen Sie möglichst nicht von oben und sorgen Sie für gute Luftzirkulation.

Fusarium-Welke

Eine fiese Sache, die Pflanzen von innen heraus zerstört. Leider gibt's dagegen kein Wundermittel. Befallene Pflanzen müssen Sie leider entfernen und verbrennen. Fruchtfolge ist hier das A und O zur Vorbeugung.

Typische Schädlinge

Kürbisblattläuse

Diese kleinen Biester können ganz schön lästig werden. Ein starker Wasserstrahl hilft oft schon. Wenn's ganz schlimm wird, greifen Sie zu Neem-Öl oder setzen Marienkäfer aus - die Naturpolizei gegen Blattläuse!

Schnecken

Der Albtraum jedes Gärtners! Schneckenkorn ist 'ne Option, aber ich persönlich setze auf natürliche Methoden. Kaffesatz um die Pflanzen streuen oder Bierfallen aufstellen - die Schnecken werden's Ihnen 'danken'.

Präventive Maßnahmen

Vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre Kürbisse von vornherein schützen können:

  • Achten Sie auf gute Bodendurchlüftung
  • Halten Sie einen vernünftigen Pflanzabstand ein
  • Wechseln Sie jedes Jahr den Standort (Fruchtwechsel)
  • Entfernen Sie kranke Pflanzenteile sofort
  • Fördern Sie Nützlinge im Garten

Biologische und chemische Bekämpfungsmethoden

Wenn's mal ernst wird, müssen Sie manchmal zu härteren Bandagen greifen. Biologische Mittel wie Neemöl oder Schachtelhalmbrühe sind oft erstaunlich effektiv. Chemische Pflanzenschutzmittel sollten wirklich die letzte Option sein - denken Sie an die Umwelt und die Nützlinge in Ihrem Garten!

Letztendlich ist die beste Strategie, Ihre Pflanzen regelmäßig zu beobachten. Je früher Sie ein Problem erkennen, desto leichter lässt es sich beheben. Und glauben Sie mir, nach ein paar Jahren kennen Sie Ihre Kürbisse besser als Ihre Nachbarn!

Ernte: Der richtige Zeitpunkt für köstliche Kürbisse

Die Ernte ist der Höhepunkt des Kürbisanbaus und belohnt Gärtner für ihre Mühe. Doch wann ist der optimale Zeitpunkt gekommen? Hier einige Anzeichen, die Ihnen helfen, den perfekten Moment zu erkennen:

  • Die Ranken beginnen zu vertrocknen und werden braun.
  • Die Schale des Kürbisses ist hart und lässt sich nicht mehr mit dem Fingernagel eindrücken.
  • Der Stiel verfärbt sich braun und wird holzig.
  • Bei einem leichten Klopfen auf die Schale hören Sie einen hohlen Klang.

In der Regel sind Kürbisse etwa 3-4 Monate nach der Aussaat erntereif. Beachten Sie aber, dass verschiedene Sorten unterschiedliche Reifezeiten haben können.

Schonende Erntetechniken für langlebige Kürbisse

Um Ihre Kürbisse möglichst lange haltbar zu machen, sollten Sie bei der Ernte behutsam vorgehen:

  • Schneiden Sie den Kürbis mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere ab, nicht abreißen!
  • Lassen Sie einen Stielrest von etwa 5-10 cm am Kürbis.
  • Vermeiden Sie Verletzungen der Schale, da diese Eintrittspforten für Fäulniserreger sind.
  • Ernten Sie an einem trockenen Tag, um die Verbreitung von Pilzsporen zu minimieren.

Als Hilfsmittel eignen sich neben einem scharfen Messer auch Gartenscheren oder spezielle Erntemesser. Bei großen Kürbissen kann eine Schubkarre zum Transport nützlich sein.

Nachreifung: Den letzten Schliff geben

Manche Kürbisse profitieren von einer kurzen Nachreifung. Legen Sie sie dafür an einen warmen, trockenen Ort mit guter Belüftung. Nach etwa einer Woche haben sie ihre volle Süße und Aromafülle entwickelt.

Lagerung: So bleiben Ihre Kürbisse monatelang frisch

Mit der richtigen Lagerung können Sie Ihre Ernte bis weit in den Winter hinein genießen. Hier die wichtigsten Schritte:

Vorbereitung zur Lagerung

Reinigung: Wischen Sie die Kürbisse vorsichtig mit einem trockenen Tuch ab. Verzichten Sie auf Wasser, da Feuchtigkeit die Haltbarkeit verkürzt.

Aushärten der Schale: Legen Sie die Kürbisse für etwa 10 Tage an einen warmen (20-25°C), trockenen und gut belüfteten Ort. Dies härtet die Schale und verbessert die Lagerfähigkeit.

Optimale Lagerbedingungen

Temperatur: Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 10 und 15°C. Kühler als 10°C kann zu Kälteschäden führen, während es über 15°C zu schnell zu Fäulnis kommt.

Luftfeuchtigkeit: Eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-70% ist optimal. Zu trockene Luft lässt die Kürbisse schrumpfen, zu feuchte Luft fördert Schimmelbildung.

Ein kühler, trockener Keller oder eine Speisekammer eignen sich hervorragend zur Lagerung. Achten Sie auf gute Belüftung und lagern Sie die Kürbisse nicht direkt auf dem Boden, sondern auf Holzregalen oder Stroh.

Lagerungsdauer verschiedener Kürbissorten

Die Haltbarkeit variiert je nach Sorte erheblich:

  • Hokkaido: 2-3 Monate
  • Butternut: 3-6 Monate
  • Muskatkürbis: bis zu 6 Monate
  • Riesenkürbis: 3-4 Monate
  • Zierkürbisse: bis zu 12 Monate

Beachten Sie, dass dickschalige Sorten generell länger haltbar sind als dünnschalige.

Anzeichen von Verderb

Kontrollieren Sie Ihre gelagerten Kürbisse regelmäßig auf folgende Anzeichen:

  • Weiche Stellen oder Dellen in der Schale
  • Schimmelbildung, besonders am Stielansatz
  • Unangenehmer Geruch
  • Austretende Flüssigkeit

Entfernen Sie verdorbene Exemplare sofort, um eine Ausbreitung zu verhindern. Mit der richtigen Pflege und Lagerung können Sie sich noch lange an Ihrer Kürbisernte erfreuen und vielseitig in der Küche verwenden.

Kürbissorten im Detail

Kürbisse sind vielseitige Früchte, die in zahlreichen Varianten daherkommen. Jede Sorte hat ihre eigenen Besonderheiten, die sie für verschiedene Zwecke besonders geeignet macht. Schauen wir uns einige der beliebtesten Sorten genauer an.

Speisekürbisse

Speisekürbisse sind die Stars in der Küche und begeistern mit ihrem Geschmack und ihrer Vielseitigkeit.

Hokkaido

Der Hokkaido ist wohl der bekannteste Speisekürbis. Seine leuchtend orange Schale und das feste, nussige Fruchtfleisch machen ihn zu einem Liebling in der Küche. Ein großer Vorteil: Die Schale kann mitgegessen werden, was die Zubereitung erleichtert. Hokkaidokürbisse sind relativ klein und kompakt, was sie ideal für kleinere Gärten macht.

Butternut

Der Butternutkürbis besticht durch seine birnenförmige Gestalt und sein cremiges, leicht süßliches Fruchtfleisch. Er eignet sich hervorragend für Suppen und Pürees. Im Anbau braucht er etwas mehr Platz als der Hokkaido, belohnt aber mit einem reichen Ertrag.

Muskatkürbis

Der Muskatkürbis ist ein Gigant unter den Speisekürbissen. Er kann beachtliche Größen erreichen und hat ein besonders aromatisches, leicht nussiges Fruchtfleisch. Aufgrund seiner Größe braucht er viel Platz im Garten und eine längere Reifezeit.

Zierkürbisse

Zierkürbisse sind die bunten Gesellen im Kürbisbeet. Sie bestechen durch ihre vielfältigen Formen und Farben und sind ideale Herbstdekorationen. Allerdings sind sie nicht zum Verzehr geeignet. Im Anbau sind sie oft weniger anspruchsvoll als ihre essbaren Verwandten und eignen sich gut für Einsteiger.

Besonderheiten im Anbau verschiedener Sorten

Jede Kürbissorte hat ihre eigenen Ansprüche an den Anbau. Während robuste Sorten wie der Hokkaido auch in kühleren Regionen gut gedeihen, benötigen empfindlichere Sorten wie der Muskatkürbis viel Wärme und eine lange Vegetationsperiode. Generell gilt: Je größer die Früchte, desto mehr Platz und Nährstoffe benötigt die Pflanze. Bei der Planung des Kürbisbeets sollte man also die Eigenschaften der gewählten Sorte berücksichtigen.

Verwertung und Verwendung

Kürbisse sind wahre Alleskönner in der Küche und darüber hinaus. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einem dankbaren Erntegut.

Kulinarische Verwendung

Die Möglichkeiten, Kürbis in der Küche zu verwenden, sind nahezu endlos. Von herzhaft bis süß – Kürbis passt in viele Gerichte.

Suppen und Eintöpfe

Die wohl bekannteste Verwendung ist die Kürbissuppe. Ob klassisch mit Hokkaido oder cremig mit Butternut – Kürbissuppen wärmen an kühlen Herbsttagen. Ein Tipp aus meiner Küche: Probieren Sie mal geröstete Kürbiskerne als Topping, das gibt einen tollen Kontrast!

Gebäck und Desserts

Kürbis in süßen Speisen? Aber ja! Kürbiskuchen oder -pie sind echte Klassiker der amerikanischen Küche, die auch hierzulande immer beliebter werden. Das süße Fruchtfleisch harmoniert wunderbar mit Gewürzen wie Zimt und Muskat.

Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Nicht nur das Fruchtfleisch ist wertvoll. Die Kerne des Kürbis sind wahre Nährstoffbomben und schmecken geröstet als Snack oder als Zugabe in Salaten und Müslis. Aus den Kernen gepresstes Öl ist eine Delikatesse, die sich besonders gut für Salate eignet.

Dekoration mit Zierkürbissen

Zierkürbisse sind die Herbstdeko schlechthin. Ob als Tischdekoration, im Blumenbeet oder als Halloween-Laterne – sie bringen Farbe in die graue Jahreszeit. Ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Wer Zierkürbisse lange haltbar machen möchte, sollte sie regelmäßig abwischen und kühl und trocken lagern.

Kürbisanbau: Ein lohnendes Abenteuer

Der Anbau von Kürbissen ist eine bereichernde Erfahrung für jeden Gärtner. Von der Aussaat bis zur Ernte bietet er spannende Momente und am Ende eine vielseitige Frucht, die in Küche und Dekoration gleichermaßen Freude bereitet. Ob Sie nun einen kleinen Balkon oder einen großen Garten haben – für jeden Platz gibt es die passende Kürbissorte. Also, worauf warten Sie noch? Greifen Sie zur Schaufel und lassen Sie sich von der Welt der Kürbisse verzaubern!

Häufig gestellte Fragen zum Kürbisanbau

  • Wann ist die beste Zeit zur Aussaat von Kürbissen?
    Die beste Zeit zur Aussaat ist von Mitte Mai bis Anfang Juni, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind.
  • Wie viel Platz braucht eine Kürbispflanze?
    Je nach Sorte benötigt eine Kürbispflanze zwischen 1-4 Quadratmeter Platz.
  • Können Kürbisse auch im Kübel angebaut werden?
    Ja, kleinere Sorten wie Hokkaido eignen sich gut für den Anbau im Kübel. Der Topf sollte mindestens 50 Liter fassen.
  • Wie erkenne ich, dass mein Kürbis reif ist?
    Ein reifer Kürbis klingt beim Klopfen hohl, hat eine harte Schale und einen trockenen Stiel.
  • Wie lange kann ich Kürbisse lagern?
    Bei richtiger Lagerung können Kürbisse je nach Sorte 2-6 Monate haltbar sein.
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