Zwiebeln im Garten: Säen oder Pflanzen - Eine umfassende Anleitung

Zwiebeln im Garten: Säen oder Pflanzen?

Zwiebeln - diese vielseitigen kleinen Wunder gehören zu den Lieblingen in unserem Gemüsegarten. Doch wie bringen wir sie am besten in die Erde? Säen oder pflanzen? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen.

Zwiebeln im Überblick: Säen vs. Pflanzen

  • Säen: Günstig für den Geldbeutel, eine Fülle an Sorten, braucht aber etwas mehr Geduld
  • Pflanzen: Schneller auf dem Teller, einfach zu handhaben, kostet aber mehr
  • Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile
  • Die Wahl hängt von Ihren grünen Daumen, Ihrer Zeit und Ihren Wünschen ab

Die Bedeutung von Zwiebeln im Garten

Wissen Sie, Zwiebeln sind wahre Multitalente im Garten. Sie bereichern nicht nur unsere Küche, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf ihre pflanzlichen Nachbarn. In meinen Jahren als Gärtnerin habe ich festgestellt, dass Zwiebeln hervorragende Begleiter für viele Gemüsesorten sind. Mit ihrem kräftigen Duft halten sie so manchen Schädling fern, und ihre Wurzeln lockern den Boden auf - ein echter Gewinn für jedes Beet!

Darüber hinaus sind Zwiebeln relativ pflegeleicht und eignen sich wunderbar für Einsteiger. Sie brauchen nicht viel Platz und belohnen uns mit einer üppigen Ernte. Ob knackig-roh im Salat, sanft geschmort in der Suppe oder knusprig gebraten als Beilage - Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und aus der Küche kaum wegzudenken.

Zwiebeln säen: Vorteile und Nachteile

Vorteile des Säens

Kosteneffizienz

Lassen Sie mich Ihnen einen Tipp geben: Das Säen von Zwiebeln ist deutlich günstiger als der Kauf von Steckzwiebeln. Ein Päckchen Saatgut enthält oft Hunderte von Samen und kostet nur einen Bruchteil dessen, was Sie für die gleiche Menge an Steckzwiebeln zahlen würden. Für Gärtner mit einem schmalen Budget oder diejenigen, die eine große Fläche bepflanzen möchten, ist das Säen daher oft die klügere Wahl.

Größere Sortenvielfalt

Beim Säen haben Sie Zugang zu einer faszinierenden Vielfalt an Zwiebelsorten. Während Steckzwiebeln oft nur in wenigen Standardsorten erhältlich sind, gibt es Saatgut für zahlreiche exotische und seltene Zwiebelvarianten. Von süßen roten Zwiebeln bis hin zu scharfen weißen Sorten - die Auswahl ist wirklich beeindruckend. Das ermöglicht es Ihnen, mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten zu experimentieren. Wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja Ihre neue Lieblingssorte!

Natürlicher Wachstumsprozess

Gesäte Zwiebeln durchlaufen den gesamten natürlichen Wachstumsprozess an Ort und Stelle. Das führt oft zu robusteren und besser an die lokalen Bedingungen angepassten Pflanzen. Die Wurzeln können sich von Anfang an optimal entwickeln, was zu gesünderen und widerstandsfähigeren Zwiebeln führt. Zudem haben die Pflanzen mehr Zeit, sich an Boden und Klima zu gewöhnen - ein echter Vorteil, besonders wenn Sie wie ich auf natürliche Gartenmethoden setzen.

Nachteile des Säens

Längere Wachstumszeit

Nun, Geduld ist eine Tugend, besonders beim Säen von Zwiebeln. Der größte Nachteil ist die deutlich längere Wachstumszeit. Von der Aussaat bis zur Ernte können je nach Sorte 5 bis 7 Monate vergehen. Das erfordert Geduld und eine gute Planung, besonders in Regionen mit kurzer Vegetationsperiode. Für Gärtner, die schnell Ergebnisse sehen möchten, kann diese lange Wartezeit durchaus frustrierend sein. Aber glauben Sie mir, die Freude über die selbst gezogenen Zwiebeln ist es wert!

Höherer Pflegeaufwand

Gesäte Zwiebeln benötigen in den ersten Wochen nach der Keimung besondere Aufmerksamkeit. Die zarten Keimlinge sind anfällig für Austrocknung und müssen regelmäßig bewässert werden. Auch Unkraut kann in dieser Phase zu einem Problem werden, da es die jungen Zwiebelpflanzen leicht überwuchern kann. Das bedeutet mehr Arbeit beim Jäten und eine sorgfältigere Überwachung des Beetes. Aber keine Sorge, mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl dafür, und die zusätzliche Pflege wird zur entspannenden Routine.

Anfälligkeit für Schädlinge in der Frühphase

Junge Zwiebelpflanzen aus Samen sind in den ersten Wochen besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Schnecken können ganze Reihen von Keimlingen über Nacht vernichten, und auch Vogelfraß kann zu einem Problem werden. Schutzmassnahmen wie Vliesabdeckungen oder engmaschige Netze sind oft notwendig, was zusätzlichen Aufwand und Kosten verursacht. Aber sehen Sie es positiv: So lernen Sie gleich von Anfang an, wie Sie Ihre Pflanzen am besten schützen können.

Produktbild von Sperli Zwiebel De Brunswick Verpackung mit roten Zwiebeln und Schriftzug feste Zwiebel von mittlerer Große sowie dem Logo und Informationen zur Sorte in deutscher Sprache.
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Produktbild von Sperli Zwiebel Stuttgarter Riesen mit der Darstellung von Zwiebeln und Verpackungsinformationen wie bewährte Sorte und Aussaatzeit.
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Der Aussaatprozess im Detail

Zeitpunkt der Aussaat

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Zwiebeln ist entscheidend für den Erfolg. In der Regel säen wir Zwiebeln im zeitigen Frühjahr, sobald der Boden bearbeitbar ist. In milden Regionen kann das schon Ende Februar oder Anfang März sein, in kälteren Gebieten eher Mitte bis Ende März. Einige Sorten können auch im Herbst gesät werden, um im folgenden Jahr frühe Ernten zu erzielen.

Bei der Frühjahrsaussaat ist es wichtig, nicht zu früh zu beginnen. Der Boden sollte sich auf mindestens 8°C erwärmt haben, damit die Samen gut keimen können. Ein alter Gärtnertrick, den ich immer noch gerne anwende: Stellen Sie sich barfuß auf das Beet - wenn es sich nicht zu kalt anfühlt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Es mag sich etwas seltsam anfühlen, aber es funktioniert erstaunlich gut!

Bodenvorbereitung

Eine gründliche Bodenvorbereitung ist das A und O für erfolgreiches Zwiebelsäen. Der Boden sollte tiefgründig gelockert und von Steinen und Wurzelresten befreit werden. Zwiebeln mögen einen leicht sandigen, gut drainierten Boden. Ist der Boden zu schwer, kann die Beimischung von Sand oder feinem Kies Wunder wirken.

Vor der Aussaat empfehle ich, den Boden mit reifem Kompost oder gut verrottetem Mist anzureichern. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel frischer Stickstoff kann zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Zwiebelbildung führen. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8 ist ideal für Zwiebeln. Bei Bedarf kann der Boden mit etwas Kalk aufgewertet werden. Glauben Sie mir, ein gut vorbereiteter Boden ist die halbe Miete für eine reiche Zwiebelernte!

Saattiefe und -abstand

Zwiebelsamen sind recht klein und sollten nicht zu tief gesät werden. Eine Saattiefe von etwa 1-2 cm reicht völlig aus. Die Reihen sollten einen Abstand von 25-30 cm haben, um genügend Platz für die Entwicklung der Zwiebeln zu lassen.

Innerhalb der Reihen können Sie die Samen recht dicht säen, etwa 50-100 Samen pro laufenden Meter. Keine Sorge, wenn das viel erscheint - später werden die Pflänzchen auf einen Abstand von 5-10 cm ausgedünnt. Die entfernten Jungpflanzen müssen übrigens nicht weggeworfen werden. Sie können als Frühlingszwiebeln verwendet oder an anderer Stelle eingepflanzt werden - nichts geht verloren!

Nach der Aussaat drücken Sie das Saatbeet leicht an und wässern es vorsichtig. Eine dünne Schicht feiner Kompost oder Anzuchterde kann helfen, die Feuchtigkeit zu halten und die Keimung zu fördern. In den ersten Wochen ist es wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, ohne ihn zu überwässern. Mit etwas Aufmerksamkeit und Pflege werden Sie schon bald die ersten zarten Zwiebeltriebe aus der Erde spitzen sehen - ein wirklich zufriedenstellender Moment für jeden Gärtner!

Steckzwiebeln - Eine praktische Alternative zur Aussaat

Wenn Sie wie ich gerne experimentieren, sollten Sie neben der Aussaat auch das Pflanzen von Steckzwiebeln in Betracht ziehen. Diese Methode hat so ihre Eigenheiten, die wir uns mal genauer anschauen sollten.

Was spricht für Steckzwiebeln?

Steckzwiebeln haben einige Trümpfe im Ärmel:

  • Turbo-Wachstum: Im Vergleich zu ihren gesäten Verwandten legen Steckzwiebeln einen regelrechten Sprint hin. Sie schießen förmlich aus dem Boden und entwickeln sich im Handumdrehen zu erntereifen Zwiebeln.
  • Kinderleichte Handhabung: Glauben Sie mir, das Pflanzen von Steckzwiebeln ist so einfach, dass es fast schon meditativ wirkt. Kein Gefummel mit winzigen Samen!
  • Zähe Burschen: Diese vorgezogenen Zwiebeln sind echte Kraftpakete. Wo zarte Sämlinge noch ins Schwitzen kommen, stecken Steckzwiebeln Schädlinge locker weg.

Für Garten-Neulinge sind Steckzwiebeln oft die bessere Wahl. Sie verzeihen auch mal einen Anfängerfehler und liefern trotzdem zuverlässig eine ordentliche Ernte. Das nenne ich mal einen guten Deal!

Wo liegt der Haken?

Natürlich gibt's auch bei Steckzwiebeln ein paar Dinge zu bedenken:

  • Nicht gerade ein Schnäppchen: Verglichen mit Saatgut schlagen Steckzwiebeln schon etwas mehr zu Buche.
  • Weniger Auswahl: Wenn Sie gerne mit exotischen Sorten experimentieren, werden Sie bei Steckzwiebeln vielleicht etwas enttäuscht sein. Die Vielfalt hält sich leider in Grenzen.
  • Potenzielle Krankmacher: Es besteht immer das Risiko, dass sich mit den Steckzwiebeln ungebetene Gäste in Form von Krankheiten einschleichen.

Aber mal ehrlich, die höheren Kosten machen Sie locker durch die gewonnene Zeit und die sichere Ernte wett. Trotzdem rate ich Ihnen, die Entscheidung je nach Ihren persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten zu treffen.

So kommen Ihre Steckzwiebeln in die Erde

Haben Sie sich für Steckzwiebeln entschieden? Prima! Hier ein paar Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung:

Nur die Besten kommen in die Tüte

Beim Einkauf sollten Sie wählerisch sein. Suchen Sie nach festen, trockenen Zwiebeln ohne faule Stellen oder Schimmel. Ein Geheimtipp von mir: Greifen Sie zu den Kleinen! Steckzwiebeln mit etwa 1-2 cm Durchmesser neigen weniger zum Schossen und bringen oft die bessere Ernte.

Timing ist alles

Der perfekte Zeitpunkt zum Pflanzen ist im Frühjahr, sobald der Boden nicht mehr Beton gleicht. Bei mir ist das meist ab März oder April der Fall. Stecken Sie die Zwiebeln so, dass die Spitze gerade noch frech aus der Erde lugt. Ich verrate Ihnen einen alten Gärtnertrick: Legen Sie die Zwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in lauwarmes Wasser. Das bringt die Wurzelbildung so richtig in Schwung!

Platz da!

Geben Sie Ihren Zwiebeln Raum zum Atmen. Ein Abstand von etwa 10 cm zwischen den einzelnen Zwiebeln und 25-30 cm zwischen den Reihen hat sich bewährt. So haben die Zwiebeln genug Platz zum Wachsen, und Sie kommen später besser ran zum Pflegen und Ernten.

Übrigens, Steckzwiebeln sind wahre Teamplayer in der Mischkultur. Zwischen Salat oder Erdbeeren gepflanzt, nutzen sie den Platz optimal aus. Die verschiedenen Pflanzen profitieren voneinander - eine Win-Win-Situation im Garten!

So halten Sie Ihre Steckzwiebeln bei Laune

Nach dem Pflanzen sind Steckzwiebeln ziemlich pflegeleicht. Trotzdem sollten Sie ein paar Dinge im Hinterkopf behalten: Gießen Sie regelmäßig, besonders wenn es mal wieder wochenlang nicht regnet. Beim Unkraut jäten ist Vorsicht geboten - die flachen Wurzeln der Zwiebeln nehmen es Ihnen übel, wenn Sie zu rabiat vorgehen. Ein Tipp aus meinem Garten: Eine Mulchschicht hält nicht nur das Unkraut in Schach, sondern bewahrt auch die kostbare Feuchtigkeit im Boden.

Etwa sechs bis acht Wochen nach dem Pflanzen können Sie schon die ersten Früchte Ihrer Arbeit ernten. Sobald das Laub anfängt, gelb zu werden und umzuknicken, ist es soweit. Ziehen Sie die Zwiebeln behutsam aus dem Boden - als würden Sie einen Schatz bergen!

Ob Sie nun auf Aussaat oder Steckzwiebeln setzen - beide Methoden haben ihre Daseinsberechtigung im Garten. Ich persönlich kombiniere gerne beide Ansätze. So kann ich mich über eine längere Zeit an frischen Zwiebeln erfreuen. Mein Rat an Sie: Probieren Sie verschiedene Methoden aus und finden Sie heraus, was in Ihrem grünen Reich am besten funktioniert. Denn jeder Garten ist einzigartig - genau wie jeder Gärtner!

Zwiebeln pflegen und kultivieren: So klappt's mit der Ernte!

Wasser marsch - aber mit Gefühl!

Zwiebeln sind wahre Diven, wenn's ums Gießen geht. Am Anfang mögen sie's feucht, aber nicht zu sehr - denken Sie an einen leicht feuchten Schwamm. Sobald die Blätter die 15-cm-Marke knacken, dürfen Sie etwas großzügiger sein. In der Hauptsaison gönnen Sie ihnen etwa 25-30 mm pro Woche. Das klingt präzise, aber keine Sorge: Ein Fingertipp in die Erde verrät Ihnen, ob's Zeit zum Gießen ist.

Während sich die Zwiebeln bilden, ist Feuchtigkeit der beste Freund. Aber Vorsicht: Drei Wochen vor der Ernte heißt es "Wasser sparen". Das macht die Zwiebeln fit für die Lagerung. Und um Himmels willen, vermeiden Sie Staunässe! Die mögen Zwiebeln so gar nicht. Ein leicht erhöhtes Beet oder eine Drainage aus Kies kann hier Wunder wirken.

Nährstoffe - der Treibstoff für knackige Zwiebeln

Zwiebeln sind keine Vielfraße, aber sie schätzen eine ausgewogene Ernährung. Stickstoff für die Blätter, Phosphor für die Wurzeln und Kalium für die Zwiebeln selbst - das ist ihr Lieblingsmenü. Vor dem Pflanzen gönne ich meinen Zwiebeln immer eine Portion gut verrotteten Kompost. Das ist wie ein Wellnessprogramm für den Boden!

Während des Wachstums experimentiere ich gerne mit selbst gemachter Brennnesseljauche. Die stinkt zwar zum Himmel, aber die Zwiebeln lieben sie! Sie macht sie nicht nur stark, sondern auch widerstandsfähig gegen allerlei Unbill.

Apropos Dünger: Ich setze hauptsächlich auf Bio. Das dauert zwar manchmal etwas länger, aber dafür schmecken die Zwiebeln am Ende umso besser. Nur wenn's mal richtig brennt, greife ich zum schnellen mineralischen Dünger. Aber das ist wie mit Medizin - nur wenn's wirklich nötig ist!

Unkraut - der ungebetene Gast

Zwiebeln sind keine Kämpfernaturen, wenn's um Unkraut geht. Da müssen wir als Gärtner einspringen. Jäten von Hand ist zwar mühsam, aber effektiv. Seien Sie dabei sanft - die Wurzeln unserer Zwiebelfreunde sind empfindliche Gesellen.

Ein alter Trick von mir: Mulchen Sie mit einer dünnen Schicht Rasenschnitt. Das hält nicht nur das Unkraut in Schach, sondern bewahrt auch die Feuchtigkeit. Aber übertreiben Sie's nicht - Zwiebeln mögen es, wenn ihr "Hals" etwas Sonne abbekommt.

Schädlinge und Krankheiten - die üblichen Verdächtigen

Leider haben es nicht nur wir Menschen auf leckere Zwiebeln abgesehen. Zwiebelfliegen, Thripse, Mehltau und Fusarium - das sind die Bösewichte in unserem Zwiebel-Krimi. Aber keine Panik! Mit ein paar Tricks halten wir sie in Schach.

Vorbeugung ist hier das A und O. Wechseln Sie den Standort alle paar Jahre, das verwirrt die Schädlinge. Probieren Sie's mal mit Mischkultur - Zwiebeln zwischen Möhren oder Salat, das ist wie ein natürliches Parfüm gegen Plagegeister.

Sollte doch mal was schiefgehen, greifen wir zu sanften Methoden. Raubmilben gegen Thripse oder eine Knoblauchbrühe als Allzweckwaffe haben sich bei mir bewährt. Chemische Keule? Nein danke, die bleibt im Schrank!

Zwiebeln zu pflegen ist wie eine Beziehung - es braucht Aufmerksamkeit, Geduld und manchmal auch kreative Lösungen. Aber glauben Sie mir, wenn Sie im Herbst Ihre erste selbstgezogene Zwiebel ernten, wissen Sie: Es hat sich gelohnt! Also, ran an die Zwiebeln und viel Spaß beim Gärtnern!

Von der Ernte bis zum Teller: Der Weg zur perfekten Zwiebel

Was gibt es Schöneres, als die eigenen Zwiebeln zu ernten? Aber wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt dafür? Lassen Sie mich Ihnen ein paar Tipps aus meinem Erfahrungsschatz verraten.

Woran erkennt man reife Zwiebeln?

Die Natur ist wirklich clever - sie gibt uns deutliche Hinweise, wann unsere Zwiebeln erntereif sind. Wenn das Laub anfängt, gelb zu werden und umzuknicken, dann ist es soweit. Das passiert in der Regel zwischen Juli und September, je nachdem, welche Sorte Sie angebaut haben und wann Sie mit dem Anbau begonnen haben.

Die Kunst des Erntens

Bei der Ernte heißt es: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Wir wollen ja keine Zwiebeln mit blauen Flecken, oder?

Saatzwiebeln: Sanft, aber bestimmt

Ziehen Sie die Zwiebeln behutsam aus der Erde. Ein kleiner Trick von mir: Lockern Sie vorher den Boden mit einer Grabegabel. Das macht die Arbeit leichter und schont die Zwiebeln.

Steckzwiebeln: Etwas mehr Kraft, aber nicht übertreiben

Hier gilt im Prinzip das Gleiche wie bei Saatzwiebeln. Allerdings sitzen Steckzwiebeln oft etwas fester im Boden. Ein sanftes Rütteln kann hier Wunder wirken. Aber Vorsicht, wir wollen ja keine Zwiebelrodeo veranstalten!

Nach der Ernte ist vor der Lagerung

Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Trocknung. Legen Sie Ihre Schätze an einem luftigen, schattigen Ort aus. Ich benutze dafür oft eine alte Palette - so kann die Luft von allen Seiten an die Zwiebeln. Nach etwa zwei Wochen sollten die äußeren Schalen beim Berühren rascheln wie Herbstlaub. Das ist der Moment, in dem Sie das vertrocknete Laub abschneiden können.

Ein gemütliches Plätzchen für den Winter

Für eine lange Haltbarkeit brauchen Zwiebeln es wie wir im Urlaub: kühl, trocken und dunkel. Ein Kellerraum oder eine Speisekammer sind ideal. Die Temperatur sollte zwischen 2 und 10 Grad Celsius liegen - also nicht direkt neben der Heizung! Ein bewährter Trick ist, die Zwiebeln in Netze oder luftdurchlässige Säcke zu packen und aufzuhängen. So haben sie weniger Kontakt zueinander, was Fäulnis vorbeugt. Denken Sie daran: Zwiebeln mögen es gesellig, aber nicht zu kuschelig!

Zwiebeln säen oder pflanzen? Die große Frage!

Jeder Gärtner steht irgendwann vor dieser Entscheidung. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Lassen Sie uns das mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zeitfaktor: Geduld oder schneller Erfolg?

Das Säen von Zwiebeln ist wie eine lange Reise - es braucht Zeit und Geduld. Von der Aussaat bis zur Ernte können gut 5-6 Monate vergehen. Steckzwiebeln dagegen sind die Expressversion - schon nach 3-4 Monaten können Sie ernten. Für alle, die es eilig haben oder spät dran sind, sind Steckzwiebeln also im Vorteil.

Geldbeutel: Sparsam oder komfortabel?

Auf den ersten Blick scheinen Samen der Sparfuchs-Favorit zu sein. Ein Tütchen Saatgut kostet oft weniger als ein Netz Steckzwiebeln. Aber Vorsicht: Man muss auch den höheren Pflegeaufwand und mögliche Ausfälle einrechnen. Steckzwiebeln sind zwar teurer in der Anschaffung, dafür aber robuster und ertragssicherer. Es ist ein bisschen wie beim Auto: Entweder Sie kaufen günstig und reparieren öfter, oder Sie investieren mehr und haben weniger Sorgen.

Ernte: Quantität oder Qualität?

Hier gibt es keinen klaren Gewinner. Saatzwiebeln können bei optimaler Pflege größer und aromatischer werden - sie sind sozusagen die Feinschmecker-Variante. Steckzwiebeln liefern dafür meist einen zuverlässigeren Ertrag - die sichere Bank sozusagen. In meinem Garten baue ich übrigens beides an. So habe ich verschiedene Sorten und Geschmacksrichtungen - und immer eine Ausrede, wenn mal was schiefgeht!

Für wen eignet sich was?

Für Garten-Neulinge sind Steckzwiebeln oft die bessere Wahl. Sie verzeihen kleine Fehler eher und liefern schneller Erfolgserlebnisse. Perfekt für alle, die nicht so viel Zeit haben oder einfach schnell Resultate sehen wollen. Erfahrene Gärtner und Experimentierfreudige finden in der Aussaat mehr Herausforderung und Vielfalt. Es ist ein bisschen wie beim Kochen: Anfänger greifen zur Fertigmischung, Profis mischen ihre Gewürze selbst.

Fazit: Was ist nun das Beste für Ihren Garten?

Nach all diesen Informationen fragen Sie sich vielleicht: "Was soll ich denn nun machen?" Keine Sorge, ich habe ein paar Empfehlungen für Sie!

Klein, aber fein oder groß und vielfältig?

Für kleine Gärten oder Balkone sind Steckzwiebeln oft die bessere Wahl. Sie brauchen weniger Platz und liefern schneller Ergebnisse - ideal für den urbanen Dschungel! Haben Sie einen größeren Garten und etwas mehr Zeit? Dann probieren Sie doch mal die Aussaat. Es ist faszinierend, die Pflanzen von Anfang an wachsen zu sehen - wie Ihre eigenen grünen Kinder!

Wenn Sie neu im Garten-Geschäft sind, starten Sie am besten mit Steckzwiebeln. So können Sie erste Erfahrungen sammeln, ohne gleich überfordert zu sein. Mit der Zeit können Sie dann auf Saatzwiebeln umsteigen oder erweitern - sozusagen Ihr Garten-Upgrade!

Warum nicht beides?

Mein persönlicher Tipp: Kombinieren Sie beide Methoden! So haben Sie über einen längeren Zeitraum frische Zwiebeln und können verschiedene Sorten ausprobieren. Starten Sie im Frühjahr mit Steckzwiebeln und säen Sie parallel dazu einige Reihen aus. So verlängern Sie die Erntezeit und minimieren das Risiko eines Totalausfalls. Es ist wie eine Versicherung für Ihren Zwiebelvorrat!

Egal, für welche Methode Sie sich entscheiden: Zwiebeln sind dankbare Pflanzen, die Ihren Garten und Ihre Küche bereichern werden. Experimentieren Sie, sammeln Sie Erfahrungen und finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert. Gärtnern ist ein ständiger Lernprozess - und genau das macht es so spannend! Also, ran an die Zwiebeln und viel Spaß beim Gärtnern!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Welche Vorteile bietet das Säen von Zwiebeln im Vergleich zum Pflanzen von Steckzwiebeln?
    Das Säen von Zwiebeln bietet drei wesentliche Vorteile gegenüber Steckzwiebeln: Erstens ist es deutlich kosteneffizienter - ein Päckchen Saatgut enthält oft Hunderte von Samen und kostet nur einen Bruchteil von Steckzwiebeln. Zweitens haben Sie Zugang zu einer faszinierenden Sortenvielfalt, da Saatgut für zahlreiche exotische und seltene Zwiebelvarianten verfügbar ist, während Steckzwiebeln meist nur in wenigen Standardsorten erhältlich sind. Drittens durchlaufen gesäte Zwiebeln den gesamten natürlichen Wachstumsprozess an Ort und Stelle, was zu robusteren und besser an die lokalen Bedingungen angepassten Pflanzen führt. Die Wurzeln können sich von Anfang an optimal entwickeln, was gesündere und widerstandsfähigere Zwiebeln zur Folge hat. Allerdings erfordern Saatzwiebeln mehr Geduld und Pflege in der Anfangsphase.
  2. Wie unterscheidet sich die Wachstumszeit zwischen Saatzwiebeln und Steckzwiebeln?
    Die Wachstumszeit unterscheidet sich erheblich zwischen beiden Methoden. Saatzwiebeln benötigen von der Aussaat bis zur Ernte je nach Sorte 5 bis 7 Monate. Diese längere Wachstumszeit erfordert Geduld und gute Planung, besonders in Regionen mit kurzer Vegetationsperiode. Steckzwiebeln hingegen sind die Expressversion des Zwiebelanbaus - sie können bereits nach 3 bis 4 Monaten geerntet werden. Diese deutlich verkürzte Entwicklungszeit macht Steckzwiebeln ideal für Gärtner, die schnell Ergebnisse sehen möchten oder spät in die Saison starten. Der Zeitvorsprung entsteht dadurch, dass Steckzwiebeln bereits eine gewisse Vorentwicklung durchlaufen haben und direkt mit der Zwiebelbildung beginnen können, während Saatzwiebeln zunächst keimen und sich etablieren müssen. Für eine kontinuierliche Ernte empfiehlt sich die Kombination beider Methoden.
  3. Warum ist die Sortenvielfalt bei der Zwiebel Aussaat größer als bei Steckzwiebeln?
    Die größere Sortenvielfalt bei der Aussaat liegt in den unterschiedlichen Produktionszyklen und Marktanforderungen begründet. Während Steckzwiebeln einen zusätzlichen Vorlauf in der Produktion benötigen und meist nur bewährte, marktgängige Sorten angeboten werden, können Samen problemlos von einer Vielzahl von Züchtungen gewonnen und gelagert werden. Saatgut ermöglicht Zugang zu zahlreichen exotischen und seltenen Zwiebelvarianten - von süßen roten Zwiebeln bis hin zu scharfen weißen Sorten. Spezialisierte Züchtungen, historische Sorten und regionale Spezialitäten sind fast ausschließlich als Samen erhältlich. Dies eröffnet experimentierfreudigen Gärtnern die Möglichkeit, mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Farben und Verwendungsmöglichkeiten zu experimentieren. Steckzwiebeln beschränken sich dagegen meist auf wenige Standardsorten, die sich bewährt haben und eine sichere Ernte garantieren. Die Sortenvielfalt macht die Aussaat besonders für Gärtner interessant, die Abwechslung und neue Geschmackserlebnisse suchen.
  4. Welche besonderen Pflegemaßnahmen benötigen junge Zwiebelkeimlinge in den ersten Wochen?
    Junge Zwiebelkeimlinge sind in den ersten Wochen nach der Keimung besonders pflegebedürftig und benötigen spezielle Aufmerksamkeit. Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige, aber vorsichtige Bewässerung - die zarten Keimlinge sind anfällig für Austrocknung, vertragen aber keine Staunässe. Der Boden sollte gleichmäßig feucht wie ein leicht feuchter Schwamm gehalten werden. Unkrautbekämpfung ist essentiell, da die konkurrierenden Pflanzen die schwachen Zwiebeltriebe leicht überwuchern können. Das Jäten muss besonders vorsichtig erfolgen, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen. Eine dünne Mulchschicht aus feinem Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu unterdrücken. Regelmäßige Kontrollen auf Schädlinge sind wichtig, da Schnecken ganze Reihen von Keimlingen über Nacht vernichten können. Bei Bedarf sollten Schutzmaßnahmen wie Vliesabdeckungen oder engmaschige Netze eingesetzt werden.
  5. Wie schützt man gesäte Zwiebeln vor Schädlingen in der Anfangsphase?
    Der Schutz gesäter Zwiebeln vor Schädlingen erfordert in der Anfangsphase verschiedene präventive und aktive Maßnahmen. Schnecken stellen die größte Bedrohung dar und können ganze Reihen von Keimlingen über Nacht vernichten. Vliesabdeckungen oder engmaschige Netze bieten mechanischen Schutz, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen. Schneckenkragen aus Kupfer oder Schneckenkorn schaffen zusätzlichen Schutz. Vogelfraß lässt sich durch feinmaschige Netze oder reflektierende Bänder verhindern. Zwiebelfliegen und andere Insektenschädlinge können durch Mischkultur mit stark duftenden Pflanzen wie Möhren oder Lavendel abgewehrt werden. Eine dünne Sandschicht um die Keimlinge erschwert Schädlingen das Eindringen in den Boden. Regelmäßige Kontrollen am frühen Morgen oder Abend helfen, Schädlingsbefall frühzeitig zu erkennen. Bei starkem Befall können biologische Präparate oder Nützlinge wie Raubmilben eingesetzt werden. Die kritischsten ersten 4-6 Wochen erfordern besondere Aufmerksamkeit.
  6. Worin unterscheiden sich Zwiebeln aus Samen von Zwiebeln aus Steckzwiebeln in der Qualität?
    Zwiebeln aus Samen und Steckzwiebeln unterscheiden sich in mehreren Qualitätsmerkmalen. Saatzwiebeln entwickeln oft ein intensiveres Aroma und eine festere Struktur, da sie den vollständigen natürlichen Entwicklungsprozess durchlaufen. Ihre Wurzeln können sich von Anfang an optimal entwickeln, was zu einer besseren Nährstoffversorgung und damit zu geschmacklich ausgeprägteren Zwiebeln führt. Die Lagerfähigkeit ist bei Saatzwiebeln häufig besser, da sie durch den natürlichen Reifeprozess feste, haltbare Schalen ausbilden. Steckzwiebeln hingegen punkten mit Gleichmäßigkeit und Vorhersagbarkeit in Größe und Form. Sie sind oft weniger anfällig für Krankheiten, da sie bereits eine gewisse Widerstandsfähigkeit entwickelt haben. Die Erntezeit ist bei Steckzwiebeln planbarer und einheitlicher. Geschmacklich sind beide Varianten hochwertig, wobei Saatzwiebeln oft die Nase vorn haben bei intensivem Aroma und besonderen Sorteneigenschaften. Die Qualitätsunterschiede sind allerdings auch stark von der Pflege und den Anbaubedingungen abhängig.
  7. Welche Unterschiede gibt es zwischen Mischkultur mit Saatzwiebeln und Steckzwiebeln?
    Die Unterschiede in der Mischkultur ergeben sich hauptsächlich aus der verschiedenen Entwicklungsgeschwindigkeit und Platzbelegung. Saatzwiebeln entwickeln sich langsamer und benötigen daher längerfristige Mischkulturpartner. Sie harmonieren besonders gut mit Gemüsesorten, die eine ähnlich lange Kulturzeit haben, wie Möhren, Lauch oder Sellerie. Die langsame Entwicklung ermöglicht es, zwischen den Zwiebelreihen schnell wachsende Kulturen wie Radieschen oder Salat anzubauen, die geerntet werden, bevor die Zwiebeln Platz benötigen. Steckzwiebeln hingegen entwickeln sich rascher und beanspruchen schneller ihren vollen Platzbedarf. Sie eignen sich daher besser für Mischkulturen mit mittelschnell wachsenden Partnern wie Salaten oder Spinat. Beide Varianten profitieren von der Nachbarschaft zu Möhren, da sich die Pflanzen gegenseitig vor Schädlingen schützen. Die verschiedenen Entwicklungszeiten ermöglichen es, durch geschickte Kombination beider Zwiebelarten eine optimale Flächennutzung und gestaffelte Ernte zu erreichen.
  8. Welche optimale Saattiefe wird für Zwiebelsamen empfohlen?
    Die optimale Saattiefe für Zwiebelsamen beträgt 1-2 cm. Diese relativ geringe Tiefe ist wichtig, da Zwiebelsamen recht klein sind und nicht zu viel Kraft für das Durchbrechen der Erdschicht aufwenden sollen. Bei zu tiefer Aussaat können die Keimlinge geschwächt werden oder gar nicht erst die Oberfläche erreichen. Die Faustregel besagt, dass Samen etwa 2-3 mal so tief gesät werden sollten, wie sie dick sind - bei Zwiebelsamen entspricht das eben diesen 1-2 cm. Nach der Aussaat sollte das Saatbeet leicht angedrückt werden, um guten Bodenkontakt zu gewährleisten. Eine dünne Schicht feiner Kompost oder Anzuchterde kann anschließend aufgetragen werden, um die Feuchtigkeit zu halten und die Keimung zu fördern. In schweren, lehmigen Böden kann die Saattiefe etwas reduziert werden, während in lockeren, sandigen Böden auch die vollen 2 cm problemlos möglich sind. Die richtige Saattiefe ist entscheidend für eine gleichmäßige Keimung und kräftige Entwicklung der Jungpflanzen.
  9. Welche Zwiebelsorten eignen sich am besten für Hobbygärtner beim Anbau im eigenen Garten?
    Für Hobbygärtner eignen sich besonders robuste und pflegeleichte Zwiebelsorten, die auch bei weniger optimalen Bedingungen gute Erträge liefern. Gelbe Speisezwiebeln wie 'Stuttgarter Riesen' oder 'Ailsa Craig' sind klassische Anfängersorten, die zuverlässig wachsen und sich gut lagern lassen. Rote Zwiebeln wie 'Rossa di Milano' bringen Farbe in den Garten und sind mild im Geschmack. Weiße Sorten wie 'Paris Silverskin' eignen sich hervorragend als Silberzwiebeln zum Einlegen. Winterzwiebeln wie 'Senshyu Yellow' ermöglichen eine frühe Ernte im folgenden Jahr. Spezialisierte Gartenfachhändler wie samen.de bieten eine große Auswahl bewährter Hobbygärtner-Sorten mit detaillierten Anbauanleitungen. Für den Einstieg empfehlen sich mittelfrühe Sorten, die nicht zu anspruchsvoll sind und eine gute Lagerfähigkeit besitzen. Schalotten wie 'Golden Gourmet' sind ebenfalls eine interessante Alternative - sie sind mehrjährig und besonders aromatisch. Die Sortenwahl sollte auch das lokale Klima berücksichtigen.
  10. Wo kann man hochwertiges Zwiebelsaatgut für den Gemüsegarten erwerben?
    Hochwertiges Zwiebelsaatgut erhalten Sie bei verschiedenen vertrauenswürdigen Quellen. Etablierte Gartenfachhändler wie samen.de bieten ein breites Sortiment qualitätsgeprüfter Zwiebelsamen mit detaillierten Sortenbeschreibungen und Anbauanleitungen. Online-Shops haben oft eine größere Auswahl an seltenen und besonderen Sorten, die in lokalen Geschäften nicht erhältlich sind. Traditionelle Gartencenter vor Ort punkten mit persönlicher Beratung und der Möglichkeit, das Saatgut direkt zu begutachten. Spezialisierte Samenhändler und Züchtereien bieten oft die besten und seltensten Sorten, allerdings meist zu höheren Preisen. Beim Kauf sollten Sie auf das Produktionsjahr achten - frisches Saatgut keimt besser. Achten Sie auf Bio-Qualität und samenfeste Sorten, wenn Sie eigenes Saatgut gewinnen möchten. Tauschbörsen und Gartenvereine sind eine kostengünstige Alternative für seltene oder historische Sorten. Die Keimfähigkeit sollte auf der Verpackung angegeben sein und mindestens 80% betragen.
  11. Wie beeinflusst der pH-Wert des Bodens das Wachstum von Zwiebeln?
    Der pH-Wert hat einen erheblichen Einfluss auf das Zwiebelwachstum und die Nährstoffaufnahme. Zwiebeln bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8. In diesem Bereich können sie Nährstoffe optimal aufnehmen und entwickeln sich gesund. Bei zu niedrigen pH-Werten (unter 6,0) werden wichtige Nährstoffe wie Phosphor und Kalium schlechter verfügbar, was zu schwächerem Wachstum und kleineren Zwiebeln führt. Gleichzeitig können schädliche Elemente wie Aluminium gelöst werden, die das Wurzelwachstum hemmen. Bei zu hohen pH-Werten (über 7,0) werden Mikronährstoffe wie Eisen und Mangan weniger verfügbar, was Mangelerscheinungen verursachen kann. Ist der Boden zu sauer, kann er mit Kalk aufgewertet werden, wobei eine langsame Anpassung über mehrere Jahre hinweg ideal ist. Bei alkalischen Böden hilft die Einarbeitung von Kompost oder Torf, den pH-Wert zu senken. Eine Bodenanalyse vor dem Anbau hilft, den optimalen pH-Wert zu erreichen.
  12. Welche Rolle spielt die Drainage bei der Zwiebel Zucht im Garten?
    Die Drainage spielt eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Zwiebel Zucht, da Zwiebeln sehr empfindlich auf Staunässe reagieren. Anhaltend feuchte Böden fördern Pilzkrankheiten wie Fusarium oder Weißfäule, die ganze Bestände vernichten können. Gut drainierte Böden ermöglichen es den Zwiebeln, gesunde Wurzelsysteme zu entwickeln und verhindern Fäulniserscheinungen. Bei schweren, lehmigen Böden sollte die Drainage durch Beimischung von Sand, feinem Kies oder Blähton verbessert werden. Leicht erhöhte Beete fördern den Wasserabfluss natürlich und sind besonders in niederschlagsreichen Gebieten empfehlenswert. Eine Drainageschicht aus grobem Material im Untergrund kann bei problematischen Standorten hilfreich sein. Gleichzeitig darf der Boden nicht zu schnell austrocknen, da Zwiebeln eine gleichmäßige Feuchtigkeitsversorgung benötigen. Das ideale Verhältnis ist ein Boden, der überschüssiges Wasser schnell ableitet, aber trotzdem Feuchtigkeit speichern kann. Mulchen hilft dabei, dieses Gleichgewicht zu halten.
  13. Wie wirkt sich Kompost auf die Entwicklung von Zwiebeln aus?
    Kompost wirkt sich äußerst positiv auf die Zwiebel Entwicklung aus und ist eine der besten Bodenverbesserungen für den Zwiebelanbau. Gut verrotteter Kompost verbessert die Bodenstruktur erheblich - er lockert schwere Böden und erhöht gleichzeitig die Wasserspeicherfähigkeit sandiger Böden. Dies schafft optimale Bedingungen für das Wurzelwachstum der Zwiebeln. Der hohe Humusgehalt des Komposts fördert das Bodenleben, wodurch Nährstoffe besser verfügbar werden und die natürliche Bodengesundheit steigt. Kompost liefert eine ausgewogene, langsam freisetzende Nährstoffversorgung ohne die Gefahr der Überdüngung mit Stickstoff, die bei Zwiebeln zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Zwiebelbildung führen kann. Die organische Substanz puffert den pH-Wert und schafft ein stabiles Bodenmilieu. Wichtig ist, dass der Kompost vollständig verrottet ist - frischer oder unvollständiger Kompost kann Schädlinge anziehen und Krankheiten fördern. Eine jährliche Kompostgabe von 3-5 cm vor der Beetvorbereitung ist ideal.
  14. Warum ist Mulchen bei der Zwiebelpflege wichtig?
    Mulchen ist bei der Zwiebelpflege von großer Bedeutung, da es mehrere wichtige Funktionen erfüllt. Zunächst unterdrückt eine Mulchschicht wirkungsvoll das Unkrautwachstum, was besonders bei Zwiebeln wichtig ist, da sie schlechte Konkurrenten gegen Unkraut sind und manuelles Jäten die flachen Wurzeln beschädigen kann. Mulch bewahrt die Bodenfeuchtigkeit, was für eine gleichmäßige Wasserversorgung sorgt und den Gießaufwand reduziert. Gleichzeitig verhindert er starke Temperaturschwankungen im Boden und schützt die Wurzeln vor extremer Hitze oder Kälte. Eine dünne Schicht aus feinem Material wie Rasenschnitt oder gehäckseltem Laub ist ideal - sie sollte jedoch nicht zu dick sein, da Zwiebeln etwas Sonneneinstrahlung an ihrem 'Hals' benötigen. Zu dichtes Mulchen kann auch Schnecken anlocken und Pilzkrankheiten fördern. Der Mulch sollte nicht direkt an die Zwiebeln heranreichen, sondern einen kleinen Freiraum lassen. Im Herbst kann das Mulchmaterial untergearbeitet werden und verbessert so den Boden für die nächste Saison.
  15. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Bodenvorbereitung vor dem Zwiebel anbauen?
    Der beste Zeitpunkt für die Bodenvorbereitung liegt im Herbst oder frühen Winter vor dem geplanten Anbau. Die Herbstvorbereitung bietet mehrere Vorteile: Frost und Witterung über Winter helfen dabei, die Bodenstruktur zu verbessern und Erdklumpen aufzubrechen. Organische Materialien wie Kompost oder gut verrotteter Mist haben Zeit, sich zu zersetzen und in den Boden zu integrieren. Unkraut wird durch die Bearbeitung gestört und kann sich nicht etablieren. Im Frühjahr, etwa 2-3 Wochen vor der geplanten Aussaat oder Pflanzung, sollte eine abschließende Bearbeitung erfolgen. Dabei wird der Boden gelockert, geebnet und von Unkraut befreit. Der Boden sollte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gefroren und gut bearbeitbar sein. Die Bodentemperatur sollte mindestens 8°C betragen. Eine Faustregel besagt: Wenn Sie barfuß auf dem Beet stehen können, ohne dass es sich zu kalt anfühlt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Schwere Böden profitieren von einer früheren Bearbeitung, während leichte Böden auch kurzfristiger vorbereitet werden können.
  16. Wie erfolgt die richtige Bewässerung während der verschiedenen Wachstumsphasen?
    Die richtige Bewässerung variiert je nach Wachstumsphase der Zwiebeln erheblich. In der Keimphase nach der Aussaat ist gleichmäßige Feuchtigkeit kritisch - der Boden sollte wie ein leicht feuchter Schwamm sein, niemals austrocknen aber auch keine Staunässe entwickeln. Während der Jugendentwicklung bis die Blätter etwa 15 cm hoch sind, sollten Sie vorsichtig aber regelmäßig gießen. In der Hauptwachstumsphase benötigen Zwiebeln etwa 25-30 mm Wasser pro Woche, wobei tiefe, seltene Wassergaben besser sind als häufiges oberflächliches Gießen. Dies fördert ein tiefes Wurzelwachstum. Während der Zwiebelbildung ist konstante Feuchtigkeit besonders wichtig für die Größenentwicklung. Drei Wochen vor der geplanten Ernte sollten Sie das Gießen drastisch reduzieren oder ganz einstellen - dies fördert die Bildung fester Außenschalen und verbessert die Lagerfähigkeit. Gießen Sie am besten morgens, damit die Blätter tagsüber abtrocknen können. Dies reduziert das Risiko von Pilzkrankheiten erheblich.
  17. Stimmt es, dass Zwiebeln keine Düngung benötigen?
    Das ist ein weitverbreiteter Irrtum - Zwiebeln benötigen durchaus Düngung, allerdings eine ausgewogene und nicht übermäßige. Zwiebeln sind keine Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten, aber sie schätzen eine moderate Nährstoffversorgung. Zu viel Stickstoff ist jedoch kontraproduktiv, da er übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der Zwiebelbildung fördert und die Lagerfähigkeit reduziert. Die ideale Nährstoffkombination besteht aus Stickstoff für das Blattwachstum, Phosphor für die Wurzelentwicklung und Kalium für die Zwiebelbildung. Gut verrotteter Kompost ist die beste Grundversorgung - er liefert alle Nährstoffe in ausgewogener Form und langsamer Freisetzung. Eine Kompostgabe vor der Pflanzung plus eine leichte Nachdüngung während der Wachstumsphase mit organischem Dünger oder verdünnter Brennnesseljauche ist optimal. Mineraldünger sollte nur sparsam und in der frühen Wachstumsphase verwendet werden. Eine Bodenanalyse kann helfen, den tatsächlichen Nährstoffbedarf zu ermitteln und Überdüngung zu vermeiden.
  18. Welche regionalen Unterschiede gibt es bei der Erntezeit von Zwiebeln?
    Die Erntezeit von Zwiebeln variiert erheblich je nach Region und klimatischen Bedingungen. In milderen Gebieten wie dem Rheintal oder Süddeutschland kann die Ernte bereits Ende Juli beginnen, während in kühleren Regionen wie dem Alpenvorland oder Norddeutschland oft erst Mitte bis Ende August geerntet wird. Die Temperatur und Sonnenscheindauer beeinflussen maßgeblich die Reifung - warme, sonnige Sommer führen zu früherer Ernte. In Höhenlagen verzögert sich die Ernte um weitere 2-3 Wochen. Küstenregionen profitieren von ausgeglicheneren Temperaturen, was zu gleichmäßigerer aber langsamerer Reifung führt. Winterzwiebeln, die im Herbst gesteckt wurden, können in milden Gebieten bereits im Juni geerntet werden, während sie in rauen Lagen bis Juli brauchen. Auch die Sortenwahl spielt eine Rolle - frühe Sorten sind bereits 2-3 Wochen früher erntereif als späte. Regionale Wetterextreme wie lange Trockenperioden oder übermäßiger Regen können die Erntezeit zusätzlich beeinflussen. Lokale Gärtner und Gartenvereine sind oft die besten Quellen für regionsspezifische Anbautipps.
  19. Was ist der Unterschied zwischen Speisezwiebeln und Lauchgewächsen im Anbau?
    Obwohl Speisezwiebeln und andere Lauchgewächse zur selben Pflanzenfamilie gehören, unterscheiden sie sich deutlich in den Anbauanforderungen. Speisezwiebeln bilden eine verdickte Zwiebel als Speicherorgan und benötigen dafür eine längere, zusammenhängende Wachstumsperiode mit anschließender Trockenphase zur Reifung. Lauch hingegen wird als Stängel geerntet und kann kontinuierlich angebaut werden. Schnittlauch ist mehrjährig und wird laufend beerntet, während Zwiebeln eine einjährige Kultur mit definiertem Erntezeitpunkt sind. Die Nährstoffansprüche variieren: Lauch ist ein Starkzehrer und verträgt mehr Stickstoff, während Zwiebeln eine zurückhaltendere Düngung bevorzugen. Beim Platzbedarf benötigen Zwiebeln mehr Abstand für die Zwiebelbildung, Lauch kann dichter gestanden werden. Auch die Erntezeit unterscheidet sich - Lauchgewächse wie Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln können fast ganzjährig geerntet werden, Speisezwiebeln haben einen festen Erntetermin im Spätsommer. In der Fruchtfolge wirken alle Lauchgewächse ähnlich bodenverbessernd, sollten aber nicht aufeinander folgen.
  20. Wie unterscheidet sich Zwiebel kultivieren von anderen Gemüsearten im Gartenbau?
    Das Kultivieren von Zwiebeln unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von anderen Gemüsearten. Zwiebeln haben einen besonderen Wachstumszyklus mit zwei Phasen: erst Blattentwicklung, dann Zwiebelbildung. Diese wird durch Tageslänge und Temperatur gesteuert, nicht nur durch Nährstoffe wie bei vielen anderen Gemüsesorten. Zwiebeln sind ausgesprochene Schwachzehrer und vertragen keine frische organische Düngung, während andere Gemüse oft Starkzehrer sind. Ihre flachen Wurzeln machen sie schlechte Konkurrenten gegen Unkraut, weshalb saubere Beetpflege essentiell ist. Die Bewässerung muss phasenweise angepasst werden - vor der Ernte wird das Gießen eingestellt, was bei anderen Kulturen unüblich ist. Zwiebeln benötigen gut drainierten Boden mehr als die meisten anderen Gemüse, da sie sehr anfällig für Staunässe sind. Die Ernte erfolgt nicht kontinuierlich wie bei Salat oder Kohl, sondern zu einem festen Zeitpunkt im Jahr. Auch die Lagerung unterscheidet sich - Zwiebeln müssen getrocknet werden, während anderes Gemüse meist frisch verarbeitet wird.
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