Kräutersamen

Jeder Hobbykoch träumt von einem eigenen Kräutergarten, in dem die verschiedensten Würzmittel der Natur in bunter Vielfalt jederzeit zur Verfügung stehen. Frische Kräuter bringen nicht nur einzigartige Aromen, sondern verleihen jedem Gericht eine liebevolle Note. Doch Kräuter sind nicht nur zum Essen. Einige mehrjährige Arten wie Salbei oder Rosmarin können auch zu wahren Blickpunkten im Garten oder auf dem Balkon heranwachsen und zahlreiche Wildbienen und Schmetterlinge anlocken. Ebenso ist eine Nutzung des Potenzials als natürliche Heilpflanzen für so manch einen Kräutergärtner interessant.

Die richtige Aussaat

Kräuter werden in der Regel direkt an dem Ort gesät, an dem sie am Ende bleiben. Ein Pikieren ist bei vielen Arten nicht nötig. Lediglich bei mehrjährigen und großen Kräutern wie Rosmarin oder Salbei sollten die Samen nicht zu dicht ausgebracht werden. Für die Aussaat wird das feine Saatgut auf ein aufgelockertes passendes Substrat gestreut und nur leicht mit Erde bedeckt.

Einige Arten sind sogenannte Lichtkeimer und sollten unbedeckt bleiben. Genaue Angaben entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artenbeschreibung oder den Informationen auf der Samentüte. Die meisten Kräuter keimen bei guter Feuchtigkeit innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Direkte Sonneneinstrahlung (insbesondere auf der Fensterbank) sollte in dieser Phase nach Möglichkeit vermieden werden. Wenn eine angefangene Saattüte verschlossen und trocken gelagert wird, sind die Samen noch bis zu zwei Jahren verwendbar.

Topf oder Beet?

Kräuter benötigen in der Regel wenig Platz, sodass sich schnell Bereiche finden lassen, in denen separate Beete oder Hochbeete speziell als Kräuterbeete gestaltet werden können. Praktischerweise gedeihen alle Kräuter aber auch hervorragend in Töpfen, wodurch auch auf Balkonen, Terrassen oder auf der Fensterbank größere oder kleinere „Kräuterbeete“ zusammengestellt werden können.

Zwei besondere Vorteile bietet die Kultivierung im Topf: 1. Besonders wuchernde Arten wie zu Beispiel Liebstöckel oder Zitronenmelisse können leicht im Zaum gehalten werden. 2. Im Topf können viele Kräuter ganzjährig im Haus gezogen werden, sodass auch im Winter frische Kräuter zur Verfügung stehen. Im Beet ist eine Auswahl zueinander passender Kräuter auch optisch sehr ansprechend, sodass ein hübsch angelegtes Kräuterbeet außerdem einen dekorativen Wert hat. Zusätzlich sind die meisten Kräuter hochwertige Bienenweiden und versorgen bedrohte Arten mit Nektar.

Der richtige Standort

Kräuter gedeihen am besten, wenn sie einen Standort bekommen, der auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Art Rücksicht nimmt. So sind es in erster Linie die mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano, die sonnige Standorte lieben und einen durchlässigen und lockeren Boden bevorzugen. Hier ist es ratsam, den Boden gegebenenfalls vor der Aussaat mit etwas Sand zu vermengen, damit die Kräuter gut wachsen können.

Eher klassische Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Koriander bevorzugen einen halbschattigen Standort und verlieren sogar an Aroma, wenn sie zu viel Sonne abbekommen. Einige Arten wie Pfefferminze oder Kresse kommen an komplett schattigen Standorten gut zurecht und bevorzugen die dortige höhere Bodenfeuchtigkeit.

So gilt es, völlig unabhängig davon, ob im Topf oder ins Freiland ausgesät wird, die Anforderungen der jeweiligen Kräuter zu beachten. Sie entnehmen sie bitte der dazugehörigen Artenbeschreibung oder den Angaben auf der Samentüte.

Die Kräuterspirale

Eine Kräuterspirale ist ein kleines gärtnerisches Meisterstück, bei dem auf geringer Fläche unterschiedliche Bedingungen für Kräuter geschaffen werden, sodass das gesamte Spektrum an Kräutern in einem einzigen Beet die für sie idealen Bedingungen vorfindet. Sie kann in unterschiedlichen Größen gebaut werden, wodurch sie auch am Rande einer kleinen Terrasse einen passenden Platz finden kann.

Der Aufbau ist dabei spiralförmig mit einer oben liegenden Spitze, von der aus sich das Beet nach unten dreht. Der Rahmen wird meist gemauert, kann aber auch mit imprägniertem Holz oder Gabionen geformt werden. Die Pflanzfläche wird anschließend mit unterschiedlichem Substrat aufgefüllt. Auf diese Weise entsteht ein dreidimensionales Hochbeet, das sich in mehrere Zonen von oben nach unten aufteilen lässt.

Die Spitze der Kräuterspirale sollte in der Sonne liegen und mit lockerem Substrat befüllt werden. Hier finden mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian oder Rosmarin ihren Platz. Sie lieben die Sonne und haben keinen hohen Wasserbedarf.

Mit den Windungen nach unten entstehen halbschattige und schattige Bereiche, die langsam immer feuchter und nährstoffreicher werden, je weiter unten sie liegen. Hier findet sich ein Platz für Petersilie, Schnittlauch oder Pimpernelle.

Im unteren Bereich sollte der Boden nährstoffreich und feucht sein, sodass hier Kräuter ihren Platz finden, die diese Bedingungen bevorzugen. Hierzu gehören zum Beispiel Ampfer, Kresse oder Dill. Idealerweise lässt sich am Fuß der Spirale ein kleiner Teich integrieren, der die Wasserversorgung der unteren Bereiche garantiert.

Optimale Verwertung der Kräuter

Kräuter werden am besten frisch verzehrt. So entfalten sie nicht nur am besten ihr Aroma, sondern sehen in jedem Gericht auch gut aus. Doch manchmal können mehr Kräuter geerntet als gegessen werden. An dieser Stelle sollen einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, die kulinarischen Eigenschaften langfristig zu nutzen:

  1. Portionsweise einfrieren
    Gewaschene und gehackte Kräuter können in kleinen Dosen tiefgefroren werden und behalten dabei meist ihr volles Aroma.
  2. In Bündeln trocknen
    Getrocknete Kräuter verlieren mit der Zeit an Aroma, sind aber sehr lange nutzbar.
  3. Eigenes Kräuteröl herstellen
    Gehackte Kräuter mit Olivenöl übergießen und 2 Wochen an einem dunklen und kühlen Ort stehen lassen.
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Kräutersamen

Jeder Hobbykoch träumt von einem eigenen Kräutergarten, in dem die verschiedensten Würzmittel der Natur in bunter Vielfalt jederzeit zur Verfügung stehen. Frische Kräuter bringen nicht nur einzigartige Aromen, sondern verleihen jedem Gericht eine liebevolle Note. Doch Kräuter sind nicht nur zum Essen. Einige mehrjährige Arten wie Salbei oder Rosmarin können auch zu wahren Blickpunkten im Garten oder auf dem Balkon heranwachsen und zahlreiche Wildbienen und Schmetterlinge anlocken. Ebenso ist eine Nutzung des Potenzials als natürliche Heilpflanzen für so manch einen Kräutergärtner interessant.

Die richtige Aussaat

Kräuter werden in der Regel direkt an dem Ort gesät, an dem sie am Ende bleiben. Ein Pikieren ist bei vielen Arten nicht nötig. Lediglich bei mehrjährigen und großen Kräutern wie Rosmarin oder Salbei sollten die Samen nicht zu dicht ausgebracht werden. Für die Aussaat wird das feine Saatgut auf ein aufgelockertes passendes Substrat gestreut und nur leicht mit Erde bedeckt.

Einige Arten sind sogenannte Lichtkeimer und sollten unbedeckt bleiben. Genaue Angaben entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artenbeschreibung oder den Informationen auf der Samentüte. Die meisten Kräuter keimen bei guter Feuchtigkeit innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Direkte Sonneneinstrahlung (insbesondere auf der Fensterbank) sollte in dieser Phase nach Möglichkeit vermieden werden. Wenn eine angefangene Saattüte verschlossen und trocken gelagert wird, sind die Samen noch bis zu zwei Jahren verwendbar.

Topf oder Beet?

Kräuter benötigen in der Regel wenig Platz, sodass sich schnell Bereiche finden lassen, in denen separate Beete oder Hochbeete speziell als Kräuterbeete gestaltet werden können. Praktischerweise gedeihen alle Kräuter aber auch hervorragend in Töpfen, wodurch auch auf Balkonen, Terrassen oder auf der Fensterbank größere oder kleinere „Kräuterbeete“ zusammengestellt werden können.

Zwei besondere Vorteile bietet die Kultivierung im Topf: 1. Besonders wuchernde Arten wie zu Beispiel Liebstöckel oder Zitronenmelisse können leicht im Zaum gehalten werden. 2. Im Topf können viele Kräuter ganzjährig im Haus gezogen werden, sodass auch im Winter frische Kräuter zur Verfügung stehen. Im Beet ist eine Auswahl zueinander passender Kräuter auch optisch sehr ansprechend, sodass ein hübsch angelegtes Kräuterbeet außerdem einen dekorativen Wert hat. Zusätzlich sind die meisten Kräuter hochwertige Bienenweiden und versorgen bedrohte Arten mit Nektar.

Der richtige Standort

Kräuter gedeihen am besten, wenn sie einen Standort bekommen, der auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Art Rücksicht nimmt. So sind es in erster Linie die mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano, die sonnige Standorte lieben und einen durchlässigen und lockeren Boden bevorzugen. Hier ist es ratsam, den Boden gegebenenfalls vor der Aussaat mit etwas Sand zu vermengen, damit die Kräuter gut wachsen können.

Eher klassische Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Koriander bevorzugen einen halbschattigen Standort und verlieren sogar an Aroma, wenn sie zu viel Sonne abbekommen. Einige Arten wie Pfefferminze oder Kresse kommen an komplett schattigen Standorten gut zurecht und bevorzugen die dortige höhere Bodenfeuchtigkeit.

So gilt es, völlig unabhängig davon, ob im Topf oder ins Freiland ausgesät wird, die Anforderungen der jeweiligen Kräuter zu beachten. Sie entnehmen sie bitte der dazugehörigen Artenbeschreibung oder den Angaben auf der Samentüte.

Die Kräuterspirale

Eine Kräuterspirale ist ein kleines gärtnerisches Meisterstück, bei dem auf geringer Fläche unterschiedliche Bedingungen für Kräuter geschaffen werden, sodass das gesamte Spektrum an Kräutern in einem einzigen Beet die für sie idealen Bedingungen vorfindet. Sie kann in unterschiedlichen Größen gebaut werden, wodurch sie auch am Rande einer kleinen Terrasse einen passenden Platz finden kann.

Der Aufbau ist dabei spiralförmig mit einer oben liegenden Spitze, von der aus sich das Beet nach unten dreht. Der Rahmen wird meist gemauert, kann aber auch mit imprägniertem Holz oder Gabionen geformt werden. Die Pflanzfläche wird anschließend mit unterschiedlichem Substrat aufgefüllt. Auf diese Weise entsteht ein dreidimensionales Hochbeet, das sich in mehrere Zonen von oben nach unten aufteilen lässt.

Die Spitze der Kräuterspirale sollte in der Sonne liegen und mit lockerem Substrat befüllt werden. Hier finden mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian oder Rosmarin ihren Platz. Sie lieben die Sonne und haben keinen hohen Wasserbedarf.

Mit den Windungen nach unten entstehen halbschattige und schattige Bereiche, die langsam immer feuchter und nährstoffreicher werden, je weiter unten sie liegen. Hier findet sich ein Platz für Petersilie, Schnittlauch oder Pimpernelle.

Im unteren Bereich sollte der Boden nährstoffreich und feucht sein, sodass hier Kräuter ihren Platz finden, die diese Bedingungen bevorzugen. Hierzu gehören zum Beispiel Ampfer, Kresse oder Dill. Idealerweise lässt sich am Fuß der Spirale ein kleiner Teich integrieren, der die Wasserversorgung der unteren Bereiche garantiert.

Optimale Verwertung der Kräuter

Kräuter werden am besten frisch verzehrt. So entfalten sie nicht nur am besten ihr Aroma, sondern sehen in jedem Gericht auch gut aus. Doch manchmal können mehr Kräuter geerntet als gegessen werden. An dieser Stelle sollen einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, die kulinarischen Eigenschaften langfristig zu nutzen:

  1. Portionsweise einfrieren
    Gewaschene und gehackte Kräuter können in kleinen Dosen tiefgefroren werden und behalten dabei meist ihr volles Aroma.
  2. In Bündeln trocknen
    Getrocknete Kräuter verlieren mit der Zeit an Aroma, sind aber sehr lange nutzbar.
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